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Denn das Bundesland ging auch da leer aus – dasselbe Schicksal ereilte lediglich Thüringen, Sachsen und die Stadtstaaten.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Schon im Mai wurden Stimmen laut, die der Windbranche in Baden-Württemberg das Ende prophezeiten und stark an der Realisierbarkeit der Klimaschutzziele zweifelten. Denn über 96 Prozent des Zuschlagvolumens ging an Bürgerenergiegesellschaften. So auch bei dieser zweiten Ausschreibungsrunde, deren Ergebnisse jetzt vorliegen und die ihnen erneut 95 Prozent des Zuschlagvolumens beschert.</p> <p>Die Bürgerenergiegesellschaften haben nun fünf Jahre Zeit, eine Genehmigung zu erwirken und ihre Projekte in Betrieb zu nehmen. Was auf den ersten Blick wie eine demokratische Berücksichtigung der Underdogs wirkt, birgt das Potenzial, die Nutzung der Windkraft im Südwesten zum Erliegen zu bringen. Daher muss der Zubaudeckel dringend angehoben und eine Regionalquote eingeführt werden, um den Zubau auch im Süden weiterhin zu ermöglichen und die Klimaziele zu erreichen.</p> <p>Planung und Umsetzung von Windenergieanlagen sind für Bürgerenergiegenossenschaften schwieriger umzusetzen als für größere Unternehmen. Das Ungleichgewicht bei den Zuschlägen zu ihren Gunsten kann zur Folge haben, dass nicht alle geplanten Anlagen gebaut und in Betrieb genommen werden. Finanzielle Großprojekte sind für kleinere Genossenschaften wesentlich schwerer zu schultern als für große Firmen.</p> <p>Aber auch die ächzen unter den Einbußen vergeblicher Planungen. Langes, kostspieliges Ringen um Genehmigungen, teure Standort- und Umweltverträglichkeitsprüfungen sowie die Zahlung von Gutachtern und Sachverständigen bringen auch die Großen an den Rand finanzieller und personeller Belastbarkeit. Mehrere abgelehnte Projekte in Folge kann sich kaum jemand leisten.</p> <p>Umso größer ist die Enttäuschung, ja, auch Fassungslosigkeit angesichts der gerade von der Bundesnetzagentur veröffentlichten Zahlen. „Hier will man offensichtlich die Nutzung der Windenergie in den südlichen Bundesländern abschaffen“, erklärt Christian Oberbeck, Landesvorsitzender des BWE Baden-Württemberg. „Diese eindeutige Bevorzugung erneut von Bürgerenergiegenossenschaften und die Zurückweisung wieder der südlichen Bundesländer zementiert die Unterlegenheit des Südens für viele Jahre und macht geplante Projekte vor Ort unmöglich. Wenn Deutschland die Klimaschutzziele tatsächlich erreichen will, ist diese Entscheidung ein großes Rätsel“ fügt Oberbeck hinzu. „Hier herrscht dringender Handlungsbedarf für die neue Bundesregierung. Der BWE freut sich auf konstruktive Diskussionen, um die Energiewende in Deutschland weiter voranzutreiben.“</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Katharina Schäfer, Landesbüro Baden-Württemberg<br />BWE-Landesverband Baden-Württemberg, Gerberau 5, 79098 Freiburg<br />T&nbsp;+49 761 / 896 290 55<br />F&nbsp;+49 761 / 40 47 70<br /><a href="mailto:bw@bwe-regional.de">bw@bwe-regional.de</a><span style="text-decoration: underline;"><br /> </span></p> </div> </div> </div> Ausschreibung Bundesländer Energiepolitik Fri, 18 Aug 2017 11:29:18 +0000 6370 at https://www.wind-energie.de Trendanalyse und Stakeholdermapping zur Bundestagswahl am 24. September 2017 https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/trendanalyse-und-stakeholdermapping-zur-bundestagswahl-am-24-september-2017 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Bundestagswahl 2017 steht kurz bevor. Am 24. September wird deutschlandweit gewählt. Die Bundestagswahl 2017 steht kurz bevor. Um seine Mitglieder über aktuelle Entwicklungen zu informieren, hat der BWE aktuelle Wahlkreisprognosen zusammengetragen und geprüft, welche bisherigen Ausschussmitglieder aus Energie und Umwelt zur Bundestagswahl 2017 antreten. Zusätzlich sind die Positionen der Abgeordneten und die Positionen der EE-Verbände beigefügt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Dokument ist exklusiv für die Mitglieder des BWE im <a href="https://www.wind-energie.de/intern/alle-mitglieder" target="_self">internen Bereich der Webseite</a> verfügbar.</p> <p><strong><a href="/system/files/images/article/2017/trendanalyse-und-stakeholdermapping-zur-bundestagswahl-am-24-september-2017/20170808-stakeholdermapping-bundestagswahl-2017.png" class="colorbox" rel="imagegroup"><img src="/system/files/resize/images/article/2017/trendanalyse-und-stakeholdermapping-zur-bundestagswahl-am-24-september-2017/20170808-stakeholdermapping-bundestagswahl-2017-427x198.png" width="427" height="198" class="inserted-image" /></a></strong></p> </div> </div> </div> Ausschreibung EEG EEG - Gesetzgebung Mon, 14 Aug 2017 09:09:53 +0000 6360 at https://www.wind-energie.de AKTUELLER HINWEIS: BWE warnt vor illegalen Umfragen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/aktueller-hinweis-bwe-warnt-vor-illegalen-umfragen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) hat heute Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Gleichzeitig warnt der Verband vor der Teilnahme an einer gefälschten Statistik-Umfrage.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Mehrere Bürger haben uns darüber informiert, für eine Statistik-Umfrage angerufen worden zu sein, die mit einer Aufforderung zum Wechsel des Stromanbieters endete. Der Anrufer behauptete im Auftrag des BWE zu handeln. Aus gegebenen Anlass stellt der BWE klar, weder derartige Umfragen beauftragt noch Anrufer im Namen des BWE autorisiert zu haben. Augenscheinlich wird der BWE hier - wie die Angerufenen – Opfer übler Machenschaften, weshalb der BWE rechtliche Schritte gegen die (noch unbekannten) Täter eingeleitet hat", so Wolfram Axthelm, Geschäftsführer Bundesverband WindEnergie.</p> </div> </div> </div> Thu, 10 Aug 2017 13:37:13 +0000 6352 at https://www.wind-energie.de Windenergie an Land: Niedersachsen noch an der Spitze – Landesregierung muss für zuverlässige Bedingungen sorgen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/windenergie-land-niedersachsen-noch-der-spitze-landesregierung-muss-fuer <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>BWE und VDMA Power Systems stellten heute in Berlin gemeinsam die Halbjahreszahlen für den Ausbau der WindEnergie an Land in Deutschland vor. Laut Analyse der Deutschen WindGuard wurden bis zum 30. Juni diesen Jahres 790 neue Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 2.280 Megawatt MW im Melderegister der Bundesnetzagentur verzeichnet. Hiervon wurden 203 Windenergieanlagen mit einer <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 576 MW in Niedersachsen errichtet. Mit einer kumulierten Gesamtleistung von insgesamt 9.855 MW&nbsp;verteidigt das&nbsp;Bundesland damit den Spitzenplatz als Windland Nummer 1.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Ausbau beruht allerdings noch auf der Ende 2016 ausgelaufenen Einspeisevergütung im Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG). Jetzt gilt das Ausschreibungssystem. Für die Zukunft ist der BWE daher zurückhaltend. In der ersten Ausschreibungsrunde im Mai lag für 92 % des bundesweit bezuschlagten Leistungsvolumens keine Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz vor. Damit ist unklar, welcher Anteil der vergebenen Zuschläge tatsächlich gebaut wird.&nbsp;</p> <p>„Noch steht Niedersachsen bei der Windenergie an Land an der Spitze. Das ist der gewachsenen Vielfalt der niedersächsischen Windunternehmen und ihrer starken mittelständischen Struktur vor allem im ländlichen Raum zu verdanken. Ob aber die Projekte im neuen Ausschreibungssystem am Ende auch realisiert werden, hängt&nbsp;an den Kosten. Hier hat die Landesregierung ihre Hausaufgaben&nbsp;bei den Standortbedingungen bisher noch&nbsp;nicht gemacht. Der Wettbewerb im Ausschreibungssystem ist auch ein Wettbewerb der Bundesländer um die besten Regelungen für die Zukunft des Windenergieausbaus“, kritisiert&nbsp;Roman Denter, stellvertretender&nbsp;BWE-Landesvorsitzender für Niedersachsen/Bremen.&nbsp;</p> <p>Der BWE-Landesverband&nbsp;nennt als negative Standortfaktoren, die die Kosten für niedersächsische Unternehmen in die Höhe treiben,&nbsp;unter anderem die fehlende Verbindlichkeit zur Flächenausweisung im Landesraumordnungsprogramm, überhöhte Genehmigungsgebühren und&nbsp;ein im Bundesländervergleich überteuertes Ersatzgeld für Eingriffe in das Landschaftsbild. „Die bestehenden landesrechtlichen Nachteile für niedersächsische Windenergieprojekte verursachen&nbsp;zusätzliche Kosten und müssen dringend abgebaut werden. Sonst wird die Realisierung der Vorhaben erschwert“, so Denter weiter.</p> </div> </div> </div> Ausschreibung Bundesländer Energiepolitik Thu, 27 Jul 2017 15:01:51 +0000 6329 at https://www.wind-energie.de Im ersten Halbjahr 2017 noch einmal 66 neue Windkraftanlagen in Bayern https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/im-ersten-halbjahr-2017-noch-einmal-66-neue-windkraftanlagen-bayern <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In Bayern wurden im ersten Halbjahr 2017 noch viele aber für die Energiewende viel zu wenige neue Windkraftanlagen (WKA) fertiggestellt. Nach heute veröffentlichten Statistiken genau 66 neue WKA mit einer <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 182 Megawatt (MW). Fast alle wurden noch vor 10-H genehmigt oder mit Vorbescheiden gesichert.&nbsp;</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><section class="text"></section></p> <p style="text-align: left;" align="center">Nach den heute gemeinsam vom BWE sowie VDMA Power Systems vorgelegten Ausbauzahlen für das erste Halbjahr 2017 wurden deutschlandweit 790 neue WKA mit einer&nbsp;<abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. " href="https://www.wind-energie.de/glossary/4#term274" class="glossary-term">Leistung</a></abbr>&nbsp;von zusammen 2281 Megawatt (MW) errichtet. Davon entfallen auf Bayern, dem flächenmäßig größten Bundesland, 66 WKA mit zusammen 182 MW.</p> <p class="Default">Dies wird voraussichtlich für einige Jahre der Ausbauhöhepunkt gewesen sein. Denn seit im Herbst 2014 die CSU-Mehrheit im bayerischen Landtag 10H beschlossen hat, werden nur noch wenige neue Bauanträge gestellt. Wurden im Energiewendeschwung „nach Fukushima“ im Jahr 2013 insgesamt 400 Bauanträge gestellt, waren es im Jahr 2016 nur noch 43.&nbsp;Mit 10 H hat man in Bayern als einzigem Bundesland das Bauen von Windkraftwerken entprivilegiert, wenn sie näher als dem Zehnfachen der Gesamthöhe (10 H) an Häusern in Wohngebieten stehen.</p> <p class="Default">Zugleich wird Süddeutschland mit seinen Leichtwindgebieten bei den deutschlandweit neu eingeführten Ausschreibungen für neue Windkraftanlagen entscheidend benachteiligt. Dies hat die erste Ausschreibungsrunde im Mai 2017 erwartungsgemäß bestätigt.</p> <p class="Default"><b>Jetzt hat Bayern noch die giftigste Stromerzeugung</b></p> <p class="Default">Heute hat Bayern mit einem Atomstromanteil von über einem Drittel die giftigste Stromerzeugung Deutschlands. Und auch die existenziell notwendigen Klimaschutzziele verfehlt unser Bundesland. Dabei könnten wir mit vorhandener Wasserkraft, vorhandenen Bioenergieanlagen und zuzubauenden PV- und Windkraftanlagen Bayern auf eine 100 Prozent Erneuerbare Stromversorgung umstellen. Und die wäre sogar preiswert: Große neue PV- und Windkraftanlagen liefern den Strom für 5 bis 8 Cent je&nbsp;<abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr." href="https://www.wind-energie.de/glossary/4#term269" class="glossary-term">Kilowattstunde</a></abbr>.</p> <p>Im CSU Wahlprogramm für die Landtagsperiode 2013 - 2018 heißt es wörtlich und vernünftig:</p> <p><b><i>"Wir wollen, dass in Bayern so viel Strom erzeugt wird, wie verbraucht wird."</i></b></p> <p class="Default">Nach den jetzigen Planungen wird aber Bayern von immer mehr Strom- und Gasimporten abhängig werden.</p> <p class="Default"><b>Stellen sind gefährdet</b></p> <p class="Default">Noch sind in Bayerns Windbranche mit Projektierern, Planern, Betreibern und vielen auch international bedeutenden Zulieferern (Max Bögl, Bosch-Rexroth, Dehn + Söhne, Goldhofer, INA-Schäffler, Liebherr, Pfeifer Seil- und Hebetechnik, Renk, Röhm, Semikron, Siemens, SKF, usw.) etwa 12000 Arbeitsplätze. Es ist ein Trauerspiel, dass jetzt wegen ausbleibender neuer Aufträge Arbeitsplätze in dieser für unsere Zukunft so wichtigen Branche gefährdet sind.</p> <p><section class="socialbar tags"></section></p> <p>&nbsp;</p> </div> </div> </div> Abstandsregelungen Arbeitsmarkt Energiepolitik Thu, 27 Jul 2017 15:05:22 +0000 6330 at https://www.wind-energie.de Windbranche im Norden mit mehr Potential - BWE fordert Planungssicherheit für erneuerbare Windprojekte https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/windbranche-im-norden-mit-mehr-potential-bwe-fordert-planungssicherheit-fuer <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der BWE Landesverband Schleswig-Holstein sieht einen starken Einbruch beim Bau neuer Windkraftanlagen. Zur heute veröffentlichten Halbjahresbilanz Windkraftanlagen-Zubau an Land kommentiert der Vorstandsvorsitzende Reinhard Christiansen: „In Schleswig-Holstein ist der Bau von Windkraftanlagen stark eingebrochen, mit dem vierten Platz sind wir nicht mehr das Energiewendeland Nummer 1 in Deutschland. Schleswig-Holstein verzichtet auf ein Drittel des Potentials der möglichen grünen Stromerzeugung.“</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Einbruch bei den Aufbauzahlen ist aus Sicht des Verbandes problematisch. „Ohne die Windenergie wird die Energiewende in Schleswig-Holstein nicht funktionieren und ohne Schleswig-Holsteins grüne Energie erreicht die Bundesregierung nicht ihre Klimaziele“, stellt der BWE-Landesvorstand fest.</p> <p>Ursachen für den Einbruch sind die sogenannte Veränderungssperre, die im Juni 2015 angeordnet wurde als Folge eines &shy;Oberverwaltungsgerichts-Urteils von Januar 2015 sowie die Ausweisung als Netzausbaugebiet. „Von der Landesregierung und den Genehmigungsbehörden erwarten wir eine Fortführung der seitdem gängigen Praxis, das unstrittige Bauanträge für Windkraftanlagen im Ausnahmeverfahren genehmigt werden. Es darf nicht eintreten, dass das Bundesland mit dem stärksten Windangebot noch weiter bei den Ausbauzahlen abrutscht“, so Christiansen. Die Branche braucht Planungssicherheit, Bürgerwindparks sind keine Großkonzerne, anstehende Projekte erfordern schnelle und zuverlässige Verfahren“, erklärt Christansen weiter. Dabei bringt jede zusätzlich installierte Megawatt eine Investition von 1,5 Millionen Euro hervor. Gewinne und <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> kommen dabei den Menschen und Gemeinden vor Ort zu Gute. Denn ein Drittel der Investitionssumme bleibt im Land Schleswig-Holstein. 2016 wurden fast 1 Milliarde Euro<sup>1</sup> in Schleswig-Holstein investiert ebenso wie im Jahr 2015 eine ähnliche Größenordnung angelegt wurde.</p> <p>&nbsp;</p> <p><sup>1: Berechnung für die Investitionssumme 2016 wie folgt: Zubau 650 MW: 650 MW x 1,5 Millionen Euro = 975 Millionen Euro</sup></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Potenziale Thu, 27 Jul 2017 15:14:39 +0000 6328 at https://www.wind-energie.de Neuer Einspeiserekord bei der Stromerzeugung durch Erneuerbare https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/neuer-einspeiserekord-bei-der-stromerzeugung-durch-erneuerbare <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Arbeitsgruppe <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> Statistik (AGEE-Stat) hat in ihrem monatlich veröffentlichten „Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Stromerzeugung und <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> in Deutschland“ ermittelt, dass in den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 bereits 107 TWh Strom durch Erneuerbare erzeugt wurden. Dies lässt mit einem Plus von 10% zum Vorjahreswert nach Aussage der Statistiker ein sehr gutes Jahr für die EE-Stromproduktion erwarten.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;Ein herausragendes Ergebnis erzeugten beispielsweise im Juni On- und Offshore Windenergieanlagen mit insgesamt 7,2 TWh. Damit wurde der Wert des Vorjahresmonats (3,4 TWh) mehr als verdoppelt. Neben sehr guten Windverhältnissen ist auch der Leistungszubau bei Wind, PV und Biomasse, bei denen die Werte des Vorjahrszeitraumes übertroffen wurden, ursächlich für die hohe Einspeisung</p> <p>Allein bei der Windenergie an Land waren Ende Mai 1.606 MW neu installiert, ein starkes Plus gegenüber den ersten fünf Monaten des Jahrs 2016 (1249 MW)</p> <p>Das AGEE-Stat-Team bleibt jedoch vorsichtig optimistisch, da die Ergebnisse für die sonnenstarken&nbsp; Sommermonate sowie die für die Windenergie bedeutenden Herbst- und Wintermonate noch ausstehen.</p> <p><a target="_blank" href="https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/372/dokumente/2017-07_agee-stat_monatsbericht_ee_0.pdf">&gt;&gt; Monatsbericht Juli 2017 der AGEE-Stat</a></p> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Statistik Windenergie Fri, 21 Jul 2017 08:21:57 +0000 6311 at https://www.wind-energie.de Abstandspläne der neuen Regierungskoalition in NRW gefährden Klimaziele https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/abstandsplaene-der-neuen-regierungskoalition-nrw-gefaehrden-klimaziele <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Stiftung Umweltenergierecht bestätigt in einem aktuellen Hintergrundpapier die Zweifel an der rechtlichen Umsetzbarkeit der im neuen schwarz-gelben Koalitionsvertrag&nbsp; festgehaltenen 1.500 Meter Mindestabstand zwischen WEA und Wohnbebauung.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Durch zusätzliche Abstände und ggf. weitere Maßnahmen würde die Grenze zur Verhinderungsplanung überschritten werden. Der World Wildlife Fund (WWF)kritisiert in einer Untersuchung die Abstandspläne ebenfalls hinsichtlich des Beitrags von NRW zur Erreichung der Klimaziele des Bundes, da hier fast ein Drittel der bundesweiten Emissionen ausgestoßen werden.</p> <p>Zu diesem Thema hat "Campact" eine Onlinepetition zum Erhalt der Windkraft in NRW gestartet. Die Petition kritisiert die angedachten Mindestabstände von 1.500 Metern&nbsp; als unrealistisch mit Blick auf die tatsächliche Siedlungsdichte vor Ort. Die erste Marke von 5.000 Unterschriften ist fast erreicht.</p> <p>Der BWE unterstützt das Anliegen der Petition und ruft dazu auf, sich mit einer "digitalen Unterschrift" zu beteiligen. <a href="http://stiftung-umweltenergierecht.de/hintergrundpapier-zu-zulaessigkeit-und-grenzen-landesrechtlicher-abstandsvorgaben-fuer-windenergieanlagen/">Hintergrundpapier der Stiftung</a> I <a href="http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Auswirkungen-des-NRW-Koalitionsvertrags-auf-den-Klimaschutz-in-Deutschland.pdf">Untersuchung des WWF</a> I <a href="https://weact.campact.de/petitions/windkraft-in-nrw-starken-verhinderungsgesetz-stoppen?bucket=fbAD-17-07-13&amp;source=fbAD-17-07-13">Link zur Petition</a></p> </div> </div> </div> Windenergie Thu, 20 Jul 2017 07:02:49 +0000 6304 at https://www.wind-energie.de Energiestrategie Brandenburg: „Energieminister glaubt nicht an die Energiewende“ https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/energiestrategie-brandenburg-energieminister-glaubt-nicht-die-energiewende <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Stellungnahme des BWE, Landesverband Berlin/Brandenburg zur Anpassung der Energiestrategie<br />Potsdam/Berlin.&nbsp; Brandenburgs Wirtschafts-und Energieminister Albrecht Gerber hat<br />heute vor den energiepolitischen Sprechern der Fraktionen im Landtag Pläne zur Anpassung der<br />Energiestrategie 2030 vorgestellt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;„Der Entwurf sendet das falsche Signal zur Unzeit“, urteilt Jan Hinrich Glahr, Vorsitzender des Landesverbandes Berlin/Brandenburg vom Bundesverband WindEnergie (BWE). „In der aktuellen Phase der Energiewende muss es das Ziel der Landesregierung sein, innovative Geschäftsmodelle der Erneuerbaren Energien-Branche in Brandenburg zu entwickeln, die das Land langfristig voran bringen. Stattdessen werden die langfristigen Ausbauziele der Windenergie gekürzt und es wird gegen alle Prognosen an der Kohle<br />über 2040 hinaus festgehalten.“</p> <p>Der Entwurf sieht das Ende der Braunkohleverstromung erst nach 2040 vor, die langfristigen&nbsp; Ausbauziele für Windenergie bis 2030 wurden gleichzeitig von 10,5 Gigawatt installierter <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> auf&nbsp; 8,9 Gigawatt gesenkt. „Wenn Brandenburg die CO2 Reduktion bei der Kohleverstromung nicht&nbsp; erreichen möchte, dann müsste doch bei den Erneuerbaren Energien die maximale Unterstützung&nbsp; erfolgen, um den Schaden zu begrenzen. Mit diesem Entwurf fehlt jeglicher Impuls, um die von&nbsp; Ministerpräsident Woidke eingeforderte Entwicklung bei Speichern und Netzen zu erreichen“, so Jan&nbsp; Hinrich Glahr.</p> <p>Der gesamtgesellschaftlich getragene Prozess der Energiewende kommt ins Stocken, wenn die SPD-Spitze&nbsp; offen den Umbau der Energieversorgung anzweifelt. „Wie soll denn von den Bürgern ein&nbsp; Verständnis für den Ausbau der Erneuerbaren in ihrer Nachbarschaft aufgebracht werden, wenn die&nbsp; Landesregierung gleichzeitig von ihren Zielen zur CO2-Reduktion abrückt?“, fragt Jan Hinrich Glahr. In der überarbeiteten Energiestrategie fehlen klar formulierte Maßnahmen, um die Akzeptanz der&nbsp; Windenergie in Brandenburg zu erhalten und zu verbessern. Vor allem die Kommunen müssen mehr&nbsp; Handlungsspielraum erhalten, um finanziell vom Zubau der Windenergie in ihrer Nähe zu profitieren.&nbsp;</p> <p>Das politische Ziel der überarbeiteten Energiestrategie passt zudem nicht zu den aktuellen&nbsp; Entwicklungen bei den Erneuerbaren. „Erneuerbare Energien werden in Zukunft stärker direkt vor&nbsp; Ort genutzt werden: Um Autos mit grünem Strom oder Wasserstoff zu betanken, Gebäude zu heizen&nbsp; oder um das Kühlhaus eines regionalen Lebensmittelherstellers mit Strom zu versorgen“, ist sich&nbsp; Glahr sicher. „Wir befinden uns derzeit in einem bundesweiten Standortwettbewerb um innovative&nbsp; Unternehmen, die dafür die Technologien entwickeln und produzieren. Brandenburg hat eine reale&nbsp; Chance, Spitzenreiter bei den Erneuerbaren zu sein. Die Landesregierung sollte alles daran setzen,&nbsp; den Vorsprung zu sichern und auszubauen, anstatt zu bremsen!“</p> <p>Mit inzwischen über 17.000 Beschäftigten sind die Erneuerbaren schon heute ein wichtiger&nbsp; Wirtschaftsfaktor in Brandenburg.</p> <p>Hintergrund: Das Forschungsinstitut Prognos hatte im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft und&nbsp; Energie des Landes Brandenburg eine Studie zur Weiterentwicklung der Energiestrategie 2030&nbsp; erarbeitet. Energieminister Albrecht Gerber hat den energiepolitischen Sprechern der Fraktionen&nbsp; heute die Ergebnisse vorgestellt. Bereits am vergangenen Wochenende war eine interne&nbsp;</p> <p><strong>Pressekontakt:</strong><br />Jan Hinrich Glahr, Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE)<br />Landesverband Berlin-Brandenburg<br />Gregor-Mendel-Straße 36, 14469 Potsdam<br />Tel: 0331 27342-884<br /><a href="mailto:be-bb@bwe-regional.de">be-bb@bwe-regional.de</a></p> <p>Kai Weller, Agentur Ahnen&amp;Enkel<br />Tel: 0176 24569084 / 030 39105133<br />&nbsp;weller@ahnenenkel.com</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiewende Windenergie Wed, 19 Jul 2017 13:49:18 +0000 6309 at https://www.wind-energie.de Erneuerbare Energien in Brandenburg: Mehr als doppelt so viele Beschäftigte wie in der Braunkohle https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/erneuerbare-energien-brandenburg-mehr-als-doppelt-so-viele-beschaeftigte-wie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Erneuerbare übernehmen Verantwortung für Strukturentwicklung in Brandenburg. <br />Potsdam. Erstmals sind in diesem Jahr die Vertreter der Wind-, Bio- und Sonnenenergie zu einem gemeinsamen Branchentag in Potsdam zusammengekommen. „Die Herausforderungen für den laufenden Strukturwandel in Brandenburgs Energieversorgung können wir nur gemeinsam angehen“, erklärt Jan Hinrich Glahr, Vorsitzender des Landesverbandes Berlin/Brandenburg vom Bundesverband WindEnergie (BWE).</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><strong>&nbsp;</strong>Zentrale Fragen sind dabei, wie der Innovationsstandort Brandenburg weiter ausgebaut werden kann und wie Kommunen stärker von der regionalen <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> der Erneuerbaren profitieren können.</p> <p>„In Brandenburg haben 2015 über 17.000 Menschen in einem Unternehmen gearbeitet, das erneuerbare Energie erzeugt. Das sind knapp zwei Prozent aller Arbeitsplätze“, erklärt Jan Hinrich Glahr. „Zum Vergleich: Die Braunkohle hat in der Lausitz heute gerade noch 8.000 Beschäftigte.“ (vgl. <a title="Tabelle" class="file-link" href="/system/files/attachments/article/2017/erneuerbare-energien-brandenburg-mehr-als-doppelt-so-viele-beschaeftigte-wie-der-braunkohle/20170713-tabelle-pm-branchentag-brandenburg.pdf">Tabelle</a>) Gerade die Windenergie sorge dabei für kontinuierlichen Wachstum: Brandenburg hat derzeit die höchste Ausbaurate von Windenergie pro Einwohner bundesweit. „Die Erneuerbaren haben damit eine zunehmende Bedeutung auch für die Strukturentwicklung des Landes“, so Glahr weiter.</p> <p>Sebastian Kunze, Referatsleiter im Städte- und Gemeindebund Brandenburg, betonte, dass Kommunen und Gemeinden noch stärker von der regionalen Wertschöpfung der Erneuerbaren profitieren müssten: „Akzeptanz vor Ort können wir nur erhalten, wenn die Bürger konkret messbare Vorteile in ihrer Gemeinde wahrnehmen." Möglich sei das etwa durch eine Änderung im System der Konzessionsabgaben der Netzbetreiber an die Kommunen: Denn bisher richte sich die Höhe der Abgaben nach dem Stromverbrauch in einer Region, nicht nach der Produktion. „Diese Regelung stammt aus Zeiten, als wenige große Kraftwerke Deutschland mit Strom versorgten. Das ist nicht mehr zeitgemäß, weil die Verteilnetze heutzutage nicht nur die Verbraucher anschließen, sondern auch für den Abtransport der dezentral erzeugten Erneuerbaren Energien erforderlich sind.“</p> <p>Brandenburg steckt voller Innovationen rund um das zukünftige Energiesystem. Auf dem Branchentag wurden vier Projekte stellvertretend vorgestellt: Diese reichen vom Verbundkraftwerk, das unter anderem Wasserstoff in der Uckermark erzeugt über eine Mikrogasturbine auf Biomassebasis bis hin zu einem dezentralen Druckluftspeicher. In Cottbus arbeitet ein interdisziplinäres Team aus lokalen und überregionalen Partnern an einer Wirtschaftlichkeitsanalyse für die anteilige Versorgung der Stadt Cottbus mit reiner grüner Energie aus der Region. Auf der Basis des Konzepts sollen notwendige Anpassungen des politisch- rechtlichen Rahmens für die Landespolitik und die Koalitionspartner der neuen Bundesregierung formuliert werden.</p> <p>„Besonders dieses Projekt im Herzen der Lausitz steht für die gemeinsame Anstrengung im Strukturwandel“, sagt Jan Hinrich Glahr. „Wenn die Erneuerbaren vor Ort sichtbar zu Arbeitsplätzen, Energiekostensenkungen und dem Erreichen der Klimaschutzziele der Kommunen beitragen, steigt die Akzeptanz bei der Bevölkerung und damit die Bereitschaft, den weiteren Umbau der Energieversorgung zu unterstützen“, ist Jan Hinrich Glahr überzeugt.</p> <p>Aktuelle Entwicklungen und Bilder vom Branchentag auch auf Twitter unter #branchentag, @marcusfranken</p> <p>&nbsp;<strong>Kontakt:&nbsp;&nbsp; </strong><br />Jan Hinrich Glahr&nbsp;&nbsp; <br />BWE-Landesverband Berlin-Brandenburg <br />Tel: 0331 27342-884<br /><a href="mailto:be-bb@bwe-regional.de">be-bb@bwe-regional.de</a></p> <p><strong>Pressekontakt:</strong> Kai Weller<br />Agentur Ahnen&amp;Enkel<br />Tel: 0176 24569084 / 030 39105133<br /><a href="mailto:weller@ahnenenkel.com">weller@ahnenenkel.com</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2017/erneuerbare-energien-brandenburg-mehr-als-doppelt-so-viele-beschaeftigte-wie-der-braunkohle/20170713-tabelle-pm-branchentag-brandenburg.pdf" type="application/pdf; length=97553" title="20170713-tabelle-pm-branchentag-brandenburg.pdf">Tabelle</a></div> </div> </div> </div> Arbeitsmarkt Bundesländer Energiewende Erneuerbare Energien Veranstaltung Thu, 13 Jul 2017 12:30:11 +0000 6285 at https://www.wind-energie.de BWE fordert Energiewende-Fokus für Schleswig-Holstein https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/bwe-fordert-energiewende-fokus-fuer-schleswig-holstein <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Kiel. Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) Landesverband Schleswig-Holstein kommentiert zur gestrigen Sitzung des Umweltausschusses der neuen Landesregierung: „Aus unserer Sicht liegt eine zentrale Aufgabe dieses Ausschusses im Bereich Klimaschutz und damit Umweltschutz“, so Marcus Hrach, Landesgeschäftsführer BWE Schleswig-Holstein. Dabei sollte insbesondere die Fortführung der Energiewende eines der zentralen Anliegen sein.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir müssen das Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland verdreifachen, damit wir als Gesellschaft im Jahr 2050 vollständig CO2-neutral leben. Nur so tragen wir zu einer Begrenzung der globalen Erwärmung auf weniger als zwei Grad Celsius bei“, erklärt Hrach weiter.</p> <p>Hierbei sollte das nördlichste Bundesland aus Sicht des BWE eine besondere Verantwortung übernehmen. Der in Schleswig-Holstein unerschöpfliche Rohstoff Wind ermöglicht eine günstige und alternative Stromproduktion und schafft zusätzlich in den ländlichen Räumen Arbeitsplätze und <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr>. „Die Energiewende ist eine einzigartige Chance für unser Land, wir sollten sie nutzen“, ergänzt Marcus Hrach. Zudem könne Schleswig-Holstein eine Vorbildfunktion bei der Erreichung der bundesdeutschen Klimaziele einnehmen, während sich andere Bundesländer derzeit massiv ihrer Verantwortung entziehen.</p> <p><b>Kontakt: </b>Jana Lüth<br /> Bundesverband Windenergie (BWE)<br />Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein<br /> Tel.: 0431 – 90 860 170<br /> E-Mail: &nbsp;j.lueth@wind-energie.de</p> <p>Internet: <a href="http://www.windenergie-sh.net">www.windenergie-sh.net</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Klimaschutz Regionale Wertschöpfung Windenergie Thu, 13 Jul 2017 14:01:23 +0000 6289 at https://www.wind-energie.de Bundesverband Erneuerbare Energie - Mit nationaler CO2-Steuer lassen sich Klimaschutzziele erreichen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/bundesverband-erneuerbare-energie-mit-nationaler-co2-steuer-lassen-sich <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. „Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) greift die Klimaschutzziele der Bundesregierung auf und schlägt mit einer CO2-Steuer auf Strom eine marktwirtschaftliche Lösung für den Stromsektor vor“, sagt Harald Uphoff, kommissarischer Geschäftsführer des BEE. So können die nationalen Klimaschutzziele mit möglichst geringem Aufwand erreicht werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Damit für die Stromkunden keine Kosten entstehen, soll die vorhandene Stromsteuer in eine CO2-Steuer umgewandelt werden. Wie das minimalinvasiv aussehen kann, hat das Beratungsunternehmen Energy Brainpool für den BEE berechnet. Erste Ergebnisse der Studie Wirkungsweise einer CO2-Steuer im Strommarkt werden beim BEE-Fachdialog Ein wirksamer Preis für CO2 im Stromsektor am morgigen Mittwoch, 12. Juli, diskutiert und stehen dann auf der BEE-Website zur Verfügung.</p> <p>Ein Kernelement der nationalen CO2-Steuer ist die Kombinierbarkeit mit europäischen Klimaschutzinstrumenten. Die nationale CO2-Steuer soll den <abbr title="Der Emissionshandel ist ein marktbasiertes Instrument der Umweltpolitik. Erreicht werden soll die Einsparung von Schadstoffemissionen dort, wo dies möglichst niedrige volkswirtschaftliche Kosten verursacht."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term216" title="Der Emissionshandel ist ein marktbasiertes Instrument der Umweltpolitik. Erreicht werden soll die Einsparung von Schadstoffemissionen dort, wo dies möglichst niedrige volkswirtschaftliche Kosten verursacht.">Emissionshandel</a></abbr> solange ergänzen, bis dieser zu einem Instrument weitentwickelt wurde, mit dem auch tatsächlich das Klima im Sinne des Pariser Klimaschutzabkommens geschützt wird. Der Preis für Emissionen in der Energiewirtschaft soll grundsätzlich aus zwei Komponenten bestehen, dem bestehenden EU ETS und der CO2-Steuer. Im Jahr 2020 sollen Emissionen mit ca. 25 Euro pro Tonne CO2 bepreist werden, was bei einem Zertifikatspreis von 5 Euro pro Tonne CO2 einen festen Steueraufschlag von 20 Euro pro Tonne CO2 bedeutet. Bei negativen Strompreisen sieht der Vorschlag eine vollständige Internalisierung der Kohlendioxidkosten vor.</p> <p>„Die Berechnungen von Energy Brainpool zeigen, dass bereits ein CO2-Preis von 20 Euro pro Tonne die Emissionen im Stromsektor im Jahr 2020 um ein Drittel reduziert. Zudem wird bereits mit 20 Euro pro Tonne CO2 die Hälfte der Klimaschutzwirkung eines CO2-Preises von 80 Euro pro Tonne erreicht“, sagt Uphoff. Gleichzeitig würden die Börsenstrompreise stabilisiert und damit die EEG-Umlage sowie die Förderkosten reduziert. Die EEG-Umlage könnte zusätzlich durch den Vorschlag des BEE, die Industrieprivilegien in den Bundeshaushalt zu verlagern, um 1,5 Cent pro <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> gesenkt werden.</p> <p>Stromimporte in Folge einer nationalen CO2-Steuer können mit einem stärkeren Ausbau Erneuerbarer Energien vermindert werden. „Ein deutlich stärkerer Ausbau Erneuerbarer Energien ist auch deswegen erforderlich, damit Deutschland seine verpflichtenden Ausbauziele für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> erreichen kann.“</p> <p>In der Studie wird die Wirkung von verschieden CO2-Steuersätzen (20€, 40€, 60€ und 75€) als Ergänzung zum Emissionshandel untersucht und jeweils gegen ein Referenzszenario ohne nationale CO2-Bepreisung bewertet. Dabei werden die Klimaschutzwirkung auf nationaler und europäischer Ebene, der Beitrag zur Erreichung von Klimazielen und das Steueraufkommen berechnet. Außerdem werden die Entwicklung der Strompreise und sich daraus ergebende Effekte auf die EEG-Umlage sowie die Wirkung auf Stromimporte und Stromexporte analysiert. Uphoff: „Die Berechnungen zeigen, dass ein nationaler CO2-Preis differenziert wirkt: Die Kohleverstromung wird reduziert, die Einspeisung aus Gaskraftwerken bleibt hingegen stabil.“</p> <p>Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Irene Beringer, Pressesprecherin <br />Invalidenstraße 91, 10115 Berlin <br />Tel: +49 (1 71) 9962890, Fax: 030 2758170 20<br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Klimaschutz Strompreis Tue, 11 Jul 2017 13:28:54 +0000 6284 at https://www.wind-energie.de Mehr Anstrengung für Klimaschutz gefordert - BWE Schleswig-Holstein erwartet von G20 Teilnehmern ein deutliches Signal https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/mehr-anstrengung-fuer-klimaschutz-gefordert-bwe-schleswig-holstein-erwartet <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Kiel. Der Bundesverband WindEnergie (BWE) Schleswig-Holstein fordert aus Anlass des G20-Gipfels in Hamburg mehr Anstrengungen der Teilnehmer für den Klimaschutz. „Wir müssen das Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien verdreifachen, damit wir im Jahr 2050 vollständig CO2-neutral wirtschaften,“ erklärt Marcus Hrach, Landesgeschäftsführer BWE Schleswig-Holstein. „Die Windbranche in Schleswig-Holstein steht mit Know-how und Investitionswillen bereit, um durch die Koppelung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität die Energiewende zu ermöglichen.“</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„500 Gigawatt installierter Windenergieleistung weltweit in über 90 Staaten sollten die G20-Teilnehmer davon überzeugen, dass durch dieses grüne Wachstum Zugang zu Strom und Kommunikation ermöglicht und gleichzeitig&nbsp;ein entscheidender Beitrag zu Klimaschutz und nachhaltiger Entwicklung geleistet wird,“ sagt Klaus Rave langjähriger Präsident des Europäischen und Globalen Windenergieverbandes GWEC.&nbsp;</p> <p>Der Bundesverband WindEnergie erwartet von Angela Merkel als Vorsitzende des G20-Gipfels ein deutliches Signal zu einem wirksameren Klimaschutz, um die ehrgeizigen Klimaschutzziele des Pariser Abkommens nicht zu verfehlen. „Benötigt wird neben einem verbindlichen Zeitplan für den Kohleausstieg schnellstmöglich ein fairer Wettbewerb durch eine CO-Steuer im Strom und Wärmemarkt,“ so Hrach weiter.</p> <p><b>Kontakt:</b><br />Jana Lüth<br /> Bundesverband Windenergie (BWE)<br /> Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein<br /> Tel.: 0431 – 90 860 170<br /> E-Mail: &nbsp;j.lueth@wind-energie.de<br />Internet: <a href="http://www.windenergie-sh.net">www.windenergie-sh.net</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Energiewende Klimaschutz Sektorenkopplung Wed, 05 Jul 2017 13:45:38 +0000 6271 at https://www.wind-energie.de BEE-Halbjahresbilanz 2017: Minischritte beim Ausbau Erneuerbarer Energien https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/bee-halbjahresbilanz-2017-minischritte-beim-ausbau-erneuerbarer-energien <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) Berlin. Der Anteil Erneuerbarer Energien ist über alle Sektoren hinweg im ersten Halbjahr 2017 erneut nur leicht angestiegen. Positiv ist der Anstieg bei der Stromerzeugung, dem aber ein Rückgang im Verkehrssektor gegenübersteht. Im Wärmesektor gab es nur einen leichten Anstieg. „Die Energiewende kommt in Deutschland viel zu langsam voran“, kritisiert Harald Uphoff, kommissarischer Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>"Nur mit einem deutlich engagierteren Ausbau Erneuerbarer Energien – bei Strom genauso wie bei Wärme und Verkehr – können wir den Pariser Klimavertrag einhalten und unsere gegenüber der EU verbindlichen <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>-Ausbauziele erreichen. Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung dürfen nicht länger gegeneinander ausgespielt werden.Der Umstieg auf saubere Energie ist entscheidend, um zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen und den Wirtschaftsstandort Deutschland fit für die Zukunft zu machen.“</p> <p>Die nächste Bundesregierung müsse gleich nach der Bundestagswahl umfassende Maßnahmen für Erneuerbare Energien ergreifen, damit Deutschland seine Verpflichtungen erfüllen kann, mahnt Uphoff „Wir benötigen faire Wettbewerbsbedingungen für Erneuerbare Energien über eine CO2-Bepreisung im Strom- und Wärmesektor.“ Abgeschafft werden müsse hingegen die Deckelung der sauberen Stromproduktion, die Förderung fossiler Heizungen sowie die Benachteiligung von Biotreibstoffen.</p> <p>Erneuerbare Energien trugen von Januar bis Juni dieses Jahres zu 15,2 Prozent zum Endenergieverbrauch bei. Im vergangenen Jahr lag der Anteil bei 14,8 Prozent. Auf dem Weg zur Dekarbonisierung liegen somit immer noch 85 Prozent vor uns. „Der geringe Anstieg des Anteils der Erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch erhärtet die skeptische Prognose des BEE für 2020.“ Erst im April hat der BEE eine Prognose zur Entwicklung der Erneuerbaren Energien bis 2020 vorgelegt, die einmal mehr bestätigte: Unter den aktuellen Bedingungen wird Deutschland das verpflichtende EU-Ziel von 18 Prozent Erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch im Jahr 2020 deutlich verfehlen.</p> <p>Wenn nicht politisch gegengesteuert und der Ausbau beschleunigt wird, erreicht Deutschland laut der BEE-Prognose im Jahr 2020 lediglich einen Anteil von 16,7 Prozent Erneuerbare Energien am Endenergieverbrauch. Die fehlenden 1,3 Prozentpunkte entsprechen auf die gesamte Energiemenge bezogen 7,2 Prozent weniger Erneuerbare Energien als von der Europäischen Union für Deutschland vorgeschrieben und 14,8 Prozent weniger als Deutschland im nationalen Aktionsplan für Erneuerbare Energien gegenüber der EU zugesagt hatte. Das Ziel, bis 2020 die CO2-Emissionen um 40 Prozent zu reduzieren, ist für Deutschland sogar noch weiter entfernt. Der BEE geht davon aus, dass höchstens 30 Prozent geschafft werden. </p> <p><strong>Download:</strong> <a href="https://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Infografiken/20170630_Halbjahreszahlen_Erneuerbare_Energien_final.pdf" target="_blank"><br />Entwicklung der Erneuerbaren Energien im ersten Halbjahr 2017 - Grafiken und Tabellen</a>. </p> <p><strong>Kontakt:</strong> Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Irene Beringer, Pressesprecherin <br />Invalidenstraße 91, 10115 Berlin <br />Tel: +49 (1 71) 9962890, Fax: 030 2758170 20<br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a></p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;"> <!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG /> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG /> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--><div align="center"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="560" class="MsoNormalTable" style="width: 420.0pt; background: white; border-collapse: collapse; mso-yfti-tbllook: 1184; mso-padding-alt: 0cm 0cm 0cm 0cm;"> <tbody> <tr style="mso-yfti-irow: 0; mso-yfti-firstrow: yes; mso-yfti-lastrow: yes;"> <td style="padding: 22.5pt 15.0pt 22.5pt 15.0pt;"> <p class="MsoNormal"><b><span style="font-size: 10.5pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Bundesverband Erneuerbare Energie</span></b><span style="font-size: 10.5pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><br /> <b>BEE-Halbjahresbilanz 2017: Minischritte beim Ausbau Erneuerbarer Energien</b></span></p> <p> <i>Berlin, 2. Juli 2017: </i>Der Anteil Erneuerbarer Energien ist über alle Sektoren hinweg im ersten Halbjahr 2017 erneut nur leicht angestiegen. Positiv ist der Anstieg bei der Stromerzeugung, dem aber ein Rückgang im Verkehrssektor gegenübersteht. Im Wärmesektor gab es nur einen leichten Anstieg. „Die Energiewende kommt in Deutschland viel zu langsam voran“, kritisiert Harald Uphoff, kommissarischer Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. </p> <p> "Nur mit einem deutlich engagierteren Ausbau Erneuerbarer Energien – bei Strom genauso wie bei Wärme und Verkehr – können wir den Pariser Klimavertrag einhalten und unsere gegenüber der EU verbindlichen Erneuerbare Energien-Ausbauziele erreichen. Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung dürfen nicht länger gegeneinander ausgespielt werden. Der Umstieg auf saubere Energie ist entscheidend, um zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen und den Wirtschaftsstandort Deutschland fit für die Zukunft zu machen.“ Die nächste Bundesregierung müsse gleich nach der Bundestagswahl umfassende Maßnahmen für Erneuerbare Energien ergreifen, damit Deutschland seine Verpflichtungen erfüllen kann, mahnt Uphoff „Wir benötigen faire Wettbewerbsbedingungen für Erneuerbare Energien über eine CO2-Bepreisung im Strom- und Wärmesektor.“ Abgeschafft werden müsse hingegen die Deckelung der sauberen Stromproduktion, die Förderung fossiler Heizungen sowie die Benachteiligung von Biotreibstoffen.</p> <p> Erneuerbare Energien trugen von Januar bis Juni dieses Jahres zu 15,2 Prozent zum Endenergieverbrauch bei. Im vergangenen Jahr lag der Anteil bei 14,8 Prozent. Auf dem Weg zur Dekarbonisierung liegen somit immer noch 85 Prozent vor uns. „Der geringe Anstieg des Anteils der Erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch erhärtet die skeptische Prognose des BEE für 2020.“ Erst im April hat der BEE eine <a href="https://www.bee-ev.de/home/presse/mitteilungen/detailansicht/bee-trendszenario-deutschland-verfehlt-erneuerbare-energien-ziel-2020/">Prognose zur Entwicklung der Erneuerbaren Energien bis 2020 </a>vorgelegt, die einmal mehr bestätigte: Unter den aktuellen Bedingungen wird Deutschland das verpflichtende EU-Ziel von 18 Prozent Erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch im Jahr 2020 deutlich verfehlen. </p> <p> Wenn nicht politisch gegengesteuert und der Ausbau beschleunigt wird, erreicht Deutschland laut der BEE-Prognose im Jahr 2020 lediglich einen Anteil von 16,7 Prozent Erneuerbare Energien am Endenergieverbrauch. Die fehlenden 1,3 Prozentpunkte entsprechen auf die gesamte Energiemenge bezogen 7,2 Prozent weniger Erneuerbare Energien als von der Europäischen Union für Deutschland vorgeschrieben und 14,8 Prozent weniger als Deutschland im nationalen Aktionsplan für Erneuerbare Energien gegenüber der EU zugesagt hatte. Das Ziel, bis 2020 die CO2-Emissionen um 40 Prozent zu reduzieren, ist für Deutschland sogar noch weiter entfernt. Der BEE geht davon aus, dass höchstens 30 Prozent geschafft werden. </p> <p> <a href="https://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Infografiken/20170630_BEE-Halbjahreszahlen_Erneuerbare_Energien_2017_final.pdf">Download: Entwicklung der Erneuerbaren Energien im ersten Halbjahr 2017 - Grafiken und Tabellen. </a></p> <p> <i>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 49 Verbänden und Unternehmen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Zu unseren Mitgliedern zählen u. a. der Bundesverband WindEnergie, der Bundesverband Solarwirtschaft, der Fachverband Biogas und der Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke. Wir vertreten auf diese Weise 330 000 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</i></p> <p><span style="font-size: 10.5pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Irene Beringer, Pressesprecherin <br /> Invalidenstraße 91 <br /> 10115 Berlin <br /> <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br /> Tel: +49 (1 71) 9962890 <br /> Fax: 030 2758170 20</span></p> </td> </tr> </tbody> </table> </div> <!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:TrackMoves /> <w:TrackFormatting /> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:DoNotPromoteQF /> <w:LidThemeOther>DE</w:LidThemeOther> <w:LidThemeAsian>X-NONE</w:LidThemeAsian> 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Windbranchentag NRW: Appell für eine erfolgreiche, innovationsstarke und nachhaltige Energiewirtschaft im Land https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/9-windbranchentag-nrw-appell-fuer-eine-erfolgreiche-innovationsstarke-und <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In diesen Tagen konstituiert sich die neue Landesregierung für NRW. Die Regierungsparteien haben im Koalitionsvertrag in vielen Bereichen neue Akzente gesetzt, um dem Land starke Impulse zu geben. In der Energiepolitik stehen dabei allerdings noch große Fragezeichen. Die gesamte Energiewirtschaft hat die politischen Leitlinien von Bundes- und Landespolitik nachvollzogen und richtet ihre Investitionen auf <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> aus.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Unternehmen aus dem Mittelstand, Stadtwerken und Energieversorger arbeiten daran, die Herausforderungen der Energiewende zu gestalten. Deshalb ergeben sich für die Branche aus den Akzentuierungen des Koalitionsvertrages auf Landesebene viele Fragen.</p> <p>NRW hat in den vergangenen Jahren von der Energiewende profitiert. Das Land hat über alle Technologien hinweg am Ausbau teilgenommen, eine erfolgreiche Zuliefererindustrie ist etabliert, Projektierer und Planer sind mit ihren Erfahrungen über das Land hinaus erfolgreich. Durch <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> sind in NRW heute mehr als 45.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 18.400 in der Windindustrie, beschäftigt. Die Branchen der Erneuerbaren Energien kompensieren so den Rückgang der Beschäftigung in der Braunkohle und leisten einen entscheidenden Beitrag für einen erfolgreichen Strukturwandel. Das Land steht in der Verantwortung, diesen Strukturwandel weiter positiv zu begleiten.</p> <p>Das von starken industriellen Kernen geprägte NRW steht vor der Entscheidung, wie und vor allem wo die hier benötigte Energie künftig erzeugt werden soll. Konkret geht es um die Frage, ob NRW weiter auch Produktionsstandort von Energie bleiben will oder sich auf andere verlassen wird. Wir sehen, dass es ein wichtiger Standortvorteil ist, Energieerzeugung und Energieverbrauch auch in einen örtlichen Zusammenhang zu stellen. Die Ausschreibungen für die Windenergie und die Fotovoltaik belegen mit Nachdruck, dass die Erneuerbaren Energien absolut wettbewerbsfähig sind. Deshalb geht es jetzt darum, aus der Kostendebatte der Vergangenheit eine Chancendebatte zu machen. NRW kann sich auf breite Erfahrungen in den Unternehmen und den Wissenschaftseinrichtungen stützen, um die innovationsstarke und technologisch führende deutsche Windindustrie weiter zu etablieren und zu einem Beschäftigungsmotor im Land auszubauen. Voraussetzung für den starken industriepolitischen Erfolg und die hohen volkswirtschaftlichen Gewinne im Export ist ein stabiler Heimatmarkt. Deshalb braucht es einen Zubau von effizienten Anlagen in allen Regionen, auch in NRW.</p> <p><strong>Wir appellieren an die Landesregierung, jetzt einen Energiedialog einzusetzen. Wir</strong><br /><strong>wünschen uns einen Runden Tisch der Energiewirtschaft NRW. Hier sollte sich im</strong><br /><strong>Diskurs aller Beteiligten - der die im Land vorhandenen Wissenschaftsinstitutionen</strong><br /><strong>einschließt - zügig darauf verständigt werden, wie NRW unter Beachtung</strong><br /><strong>marktwirtschaftlicher Gesichtspunkte die Energiewende sektorenübergreifend fortsetzt.</strong></p> <p><strong>Der Appell wurde von 82 Firmen der Branche unterzeichnet.</strong></p> <p>Kontakt: Wolfram Axthelm<br />Tel.: 030 212341-254<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Fri, 30 Jun 2017 07:59:34 +0000 6257 at https://www.wind-energie.de BEE-Kampagne mit Sommertour zur Bundestagswahl 2017 https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/bee-kampagne-mit-sommertour-zur-bundestagswahl-2017 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Im September 2017 werden die Weichen der künftigen Energiepolitik neu gestellt. Der Koalitionsvertrag wird richtungsweisende Fragen für eine nachhaltige Klimaschutz- und Energiepolitik beantworten müssen. Damit die Energiewende nicht auf halbem Weg stecken bleibt, hat der BEE mit seinen Spartenverbänden ein Kampagnenteam zusammengestellt, um gegenüber Politik und Öffentlichkeit mit einer starken Stimme zu sprechen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Es wurden Vorschläge zur Bundestagswahl formuliert, die dazu beitragen, das Klima wirksam zu schützen, unseren Wirtschaftsstandort zu stärken und Energie auch in Zukunft bezahlbar zu machen.</p> <p>Im Rahmen einer BEE-Sommertour werden in vielen Bundesländern Abgeordnete der Parteien zu Gesprächsrunden eingeladen. Sie haben Gelegenheit auf die Vorschläge der Erneuerbaren Verbände einzugehen, diese zu kommentieren und ihre parteipolitischen Ziele zum Thema &nbsp;Energiewende vorzustellen. Die ersten Termine stehen fest und werden auf der Kampagnenseite des BEE fortlaufend aktualisiert. (<strong><a href="https://www.bee-ev.de/home/veranstaltungen/bee-sommertour-zur-btw17/" target="_blank">Link</a></strong>)</p> </div> </div> </div> Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Tue, 27 Jun 2017 13:23:54 +0000 6252 at https://www.wind-energie.de Material für Kita- und Schulkinder online https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/material-fuer-kita-und-schulkinder-online <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband WindEnergie hat eine Webseite mit Bastel-, Mal- und Unterrichtsangeboten für Kitas und Schulen veröffentlicht. „Basteln mit Benni Brise“ richtet sich an die Altersgruppe 4-12 Jahre. Hier können kleine Entdecker Zusammenhänge zu Windenergie und Luft spielerisch erkunden. Es gibt Bastelanleitungen für ein Flatterband, einen Fallschirm oder eine Pustekugel zum Herunterladen und auch als Video.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1280" height="720" title="Pustekugel basteln mit Benni Brise" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2017/material-fuer-kita-und-schulkinder-online/tb1701-visual-pustekugel2.jpg?1497534810" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Anhand einer Materialliste stellt man sich das notwendige Zubehör zusammen, das sich fast vollständig aus Alltagsgegenständen zusammensetzt, die es in jedem Haushalt gibt.</p> <p>Ebenfalls neu im Angebot ist das Buch „Windenergieanlagen – Vom Wind zum Strom“, dass sich besonders für Kinder der Grundschule eignet. Auf 30 Seiten werden verschiedene Fragen zur Windenergie beantwortet. Wie entsteht überhaupt Wind und wie wird aus Wind Strom, was ist ein Windpark und was sind Offshore-Windenergieanlagen? Erklärt werden ebenfalls Bestandteile, Aufbau und Funktion einer Windenergieanlage sowie Fragen zur Wartung oder zum Blinken in der Nacht.</p> <p>Das beliebte Pixiebuch „Benni Brise und das Windrad“ wird zum kostenlosen Download angeboten. Ein Malheft mit Motiven von Benni und seinem kleinen Hund ist gerade fertig gestellt.</p> <p>Auch die „Unterrichtseinheit Physik“, die in Zusammenarbeit von BWE und UFU Berlin entstand und sich an die Sekundarstufe II richtet, wird zum Download oder zum Bestellen angeboten.</p> <p>Eine Literaturliste und Links zu weiteren Bildungsträgern ergänzen das Angebot.</p> <p><a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/publikationen/kita-und-schulmaterial">&gt;&gt; Link zur Seite</a></p> </div> </div> </div> Ausbildung Verband Windenergie Thu, 22 Jun 2017 14:27:18 +0000 6205 at https://www.wind-energie.de BWE befürchtet negative Auswirkung der Höhen-Regelung https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/bwe-befuerchtet-negative-auswirkung-der-hoehen-regelung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband WindEnergie befürchtet negative Auswirkungen der neuen Höhen-Regelung im jetzt vorliegenden Koalitionsvertrag der sogenannten Jamaika-Koalition.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Durch die Einführung eines neuen Höhen-Kriteriums bei der Genehmigung wird langfristig weniger <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> durch Windenergie zur Verfügung stehen“, befürchtet Marcus Hrach, Landesgeschäftsführer BWE Schleswig-Holstein. „Die Ausbauziele Schleswig-Holsteins sind damit ebenso gefährdet, wie die Wettbewerbsfähigkeit hiesiger Projekte gegenüber Standorten in anderen Bundesländern. Die konkreten Folgen dieser neuen Regelung müssen daher kritisch geprüft werden“, erklärt Hrach.</p> <p>„Kurzfristig führt die Einigung der Koalition aber erst einmal zu Planungssicherheit, weil die Regionalpläne zunächst erhalten bleiben. Das gibt Sicherheit für Investoren und in Planung befindlicher Projekte“, erläutert Reinhard Christiansen, Landesvorsitzender BWE Schleswig-Holstein. Insgesamt attestiert der Landesvorsitzende der zukünftigen Landesregierung eine Anerkennung der Relevanz der Windenergie für Schleswig-Holstein, die tatsächliche Umsetzung bleibe aber zunächst offen.</p> <p><b>Kontakt für Medien</b></p> <div>Jana Lüth</div> <div>Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit<br /> Bundesverband Windenergie (BWE)</div> <div>Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein<br /> Tel.: 0431 90 860 170<br /> E-Mail: j.lueth@wind-energie.de</div> <div>Internet: <a href="http://www.windenergie-sh.net">www.windenergie-sh.net</a></div> </div> </div> </div> Akzeptanz Höhenbegrenzung Fri, 16 Jun 2017 09:37:19 +0000 6207 at https://www.wind-energie.de Global Wind Day 2017 https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/global-wind-day-2017 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bereits seit 2007 findet jährlich am 15. Juni der Global Wind Day statt. An diesem Tag geht es um die Vorteile der Windkraft, ihre Möglichkeiten und Potenziale. Die Windbranche präsentiert sich auf bunte und kreative Weise und kommt mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch. In den vergangenen Jahren wurden Windparkfeste veranstaltet, Infostände aufgebaut und Schülerwettbewerbe gestartet. Interessierte Bürger bekamen die Möglichkeit, die technische Funktionsweise von Windkraftanlagen zu erleben und die Betreiber kennenzulernen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Anlässlich des Global Wind Days erreichen den BWE und seine Mitglieder jedes Jahr Anfragen mit dem Wunsch, eine Windkraftanlage zu besichtigen <b>Der BWE lädt daher dazu ein, eine Windmühle virtuell mithilfe eines 360°-Videos zu besichtigen.</b> Das Video liefert einen Rundumblick in alle Bereiche einer Windenergieanlage und eine spektakuläre Aussicht von der Gondel. Außerdem werden der Aufbau der Anlage und wissenswertes zur Technologie erklärt. Das Video kann mithilfe von "Virtual-Reality-Brillen" oder auf Smartphones und PCs abgespielt werden. Benutzen Sie den Mauszeiger, um das Bild in alle Richtungen zu bewegen.</p> <p>&nbsp;<iframe frameborder="0" height="264" width="470" src="https://www.youtube.com/embed/71lin7jg7D4"></iframe> <a href="https://wetransfer.com/downloads/c992e79e6b7cab46e6e9e57d4840a40c20170613093327/926c1ada3418c6b30ea0d62284cb1ef820170613093327/73d646"></a></p> <p>&nbsp;</p> <p>Bundesweit fanden rund um den 15. Juni Veranstaltungen zum Global Wind Day statt. Dabei wurde das 360° Video mit Begeisterung aufgenommen. Auf dem BWE-Facebook Kanal haben sich rund 60.000 Besucher den virtuellen Aufstieg angesehen.<br />Einige Fotos von Informationsveranstaltungen unserer Mitgliedsfirmen finden Sie in der Bildergalerie unten auf der Seite. Wir freuen uns über weitere Zusendungen.</p> </div> </div> </div> <fieldset class="fieldgroup group-global-gallery"><legend>Bildergalerie</legend><div class="field field-type-filefield field-field-global-gallery-image"> <div class="field-label">Galerie-Bild:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_gallery_image" width="1000" height="668" title="Das 360°-Video Video kann mit „Virtual-Reality-Brillen“ (VR-Brillen) abgespielt werden" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/galleries/global-wind-day-2017/internet-jubilaeum-20-jahre-005.jpg?1499334390" /> </div> <div class="field-item even"> <img class="imagefield imagefield-field_global_gallery_image" width="1000" height="682" title="GWE in Feldheim, Besichtigung eines Windparks bei Energiequelle" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/galleries/global-wind-day-2017/internet-globalwindday-2017-24-web.jpg?1499334429" /> </div> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_gallery_image" width="1000" height="668" title="Besucher des Neue Energien Forums in Feldheim testen die VR-Brillen mit dem 360 Grad Rundumblick" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/galleries/global-wind-day-2017/internet-globalwindday-2017-122.jpg?1499334468" /> </div> <div class="field-item even"> <img class="imagefield imagefield-field_global_gallery_image" width="1000" height="751" title="Windpark der Firma Landwind in Cramme öffente im Rahmen des GWD 2017 die Türen" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/galleries/global-wind-day-2017/internet-klimaschutz-kann-auch-spass-machen-quelle-bwe-abdruck-honrarfrei.jpg?1499334492" /> </div> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_gallery_image" width="1000" height="668" title="GWD 2017 - Bürgerinformation im Windpark Cramme" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/galleries/global-wind-day-2017/internet-windenergie-zum-anfassen-quelle-bwe-abdruck-honrarfrei.jpg?1499334572" /> </div> </div> </div> </fieldset> Bundesländer Veranstaltung Windenergie Thu, 15 Jun 2017 06:49:05 +0000 6107 at https://www.wind-energie.de BWE begrüßt Bekenntnis zur Energiewende https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/bwe-begruesst-bekenntnis-zur-energiewende <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Kiel.&nbsp; Der Bundesverband Windenergie (BWE) Landesverband Schleswig-Holstein begrüßt den Abschluss der Koalitionsverhandlungen. „Wir freuen uns, dass die Verhandlungspartner der Jamaika-Koalition sich zu den Zielen der Energiewende bekennen“, Marcus Hrach, Landesgeschäftsführer BWE Schleswig-Holstein.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir erwarten von der zukünftigen Landesregierung, dass das Regionalplanverfahren ungebremst fortgesetzt wird. Nur so kann die Windbranche weiterhin ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten und Verantwortung für das Gelingen der Energiewende in Deutschland übernehmen. Die Koalitionsverhandlungen in NRW zeigen, dass dies nicht selbstverständlich ist“, so Reinhard Christiansen, Landesvorsitzender BWE Schleswig-Holstein.</p> <p>„Zu den Details des Koalitionsvertrags in Bezug auf <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr> und Abstandsregelungen bleibt die Veröffentlichung am kommenden Freitag abzuwarten“, erläutert Hrach.</p> <p>„Der BWE Schleswig-Holstein und seine Mitglieder&nbsp;setzen sich auch weiterhin für die von der Bundesregierung festgelegten Klimaziele ein“, so Christiansen weiter. Der Bundesverband für Windenergie sieht in der Energiewende eine Chance zur zukünftigen Entwicklung des Landes mit zukunftsträchtigen Innovationen, neuen Investitionen und regionaler <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr>.</p> <p><b>Kontakt: </b>Jana Lüth<br /> Bundesverband Windenergie (BWE)<br />Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein<br /> Tel.: 0431 – 90 860 170<br />&nbsp;j.lueth@wind-energie.de<br />Internet: <a href="http://www.windenergie-sh.net">www.windenergie-sh.net</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Windenergie Wed, 14 Jun 2017 14:06:23 +0000 6201 at https://www.wind-energie.de Dr. Peter Röttgen übernimmt Geschäftsführung beim Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/dr-peter-roettgen-uebernimmt-geschaeftsfuehrung-beim-bundesverband-erneuerbare <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin<i>.&nbsp;</i> Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. hat heute Dr. Peter Röttgen zum neuen Geschäftsführer berufen. Dr. Röttgen wird am 1. August&nbsp; 2017 zum BEE wechseln und mit ihm lösungsorientiert die saubere Energieversorgung weiter gestalten. Rechtzeitig vor Start der neuen Legislaturperiode sieht sich der BEE mit dem neuen Geschäftsführer gut gerüstet.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Dr. Röttgen bringt exzellente und jahrelange Erfahrung aus dem öffentlichen Dienst und der Energiewirtschaft mit, so dass der BEE mit seiner Expertise personell gestärkt in die Herausforderungen der kommenden Energiewende-Jahre gehen kann“, sagt BEE-Präsident Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde. „Die Erneuerbaren Energien sind der Kern der Energieversorgung und wir sind der Verband, der die Transformation des Energiesystems maßgeblich prägt und begleitet. Gemeinsam mit den Fachverbänden der <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>-Technologien wird der BEE die Energiewende zum Erfolg führen.“</p> <p>Dr. Peter Röttgen leitete das E.ON-Innovationszentrum für Energiespeicherung bis zur Aufspaltung des Konzerns. Zuvor war er als stellvertretender Amtsleiter im Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie in Hannover tätig.</p> <p>Brickwedde dankte Harald Uphoff, der nach dem Ausscheiden Dr. Hermann Falks im vergangenen Jahr den BEE kommissarisch geführt und die inhaltliche sowie strukturelle Weiterentwicklung des Dachverbandes kompetent vorwärts gebracht hat. Uphoff bleibt stellvertretender BEE-Geschäftsführer.</p> <p><strong>Kontakt: <br /></strong>Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Irene Beringer, Pressesprecherin <br /> Invalidenstraße 91, 10115 Berlin <br />Tel: 030 2758170 16, Fax: 030 2758170 20<br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Verband Tue, 13 Jun 2017 12:24:43 +0000 6194 at https://www.wind-energie.de Hessische Landesregierung schafft Grundlage zum Ausbau der Windenergie https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/hessische-landesregierung-schafft-grundlage-zum-ausbau-der-windenergie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das hessische Landeskabinet hat Mitte Mai Grundlagen für den Ausbau der Windenergie in Nordhessen geschaffen und dem "Teilregionalplan Energie" der Regionalversammlung Nordhessens zugestimmt. Dieser weist 169 Vorranggebiete zur Nutzung der Windenergie mit zusammen 16.700 ha aus, was circa 2 Prozent des Regierungsbezirkes entspricht. Im übrigen Gebiet sind Windenergieanlagen grundsätzlich ausgeschlossen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Damit wird, so Hessens Energieminister Tarek Al Wazir, die weitere Entwicklung auf Gebiete konzentriert, die sich für den Ausbau am besten eignen und in denen keine unüberbrückbaren Konflikte mit Naturschutz, Siedlungen und anderen Zwecken der Raumplanung erkennbar seien.</p> <p>„Der BWE RV Nordhessen begrüßt die Genehmigung des Teilregionalplan Energie Nordhessen, der nach langem Planungsprozess nun zum Abschluss gekommen ist. Dadurch ist die planungsrechtliche Grundlage für den weiteren Ausbau der Windenergie in Nordhessen jetzt gegeben. Ob durch die Bereitstellung von 2% der Fläche die Ziele der Landesregierung hinsichtlich des Ausbaus Erneuerbarer Energien hingegen zu erreichen sind, hängt neben den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch von den fast täglich steigenden Anforderungen an die BimSchG-<abbr title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term238" title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. ">Genehmigungsverfahren</a></abbr>, speziell im avifaunistischem Bereich ab. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich mit Einführung des Ausschreibungssystems im neuen EEG dramatisch verschlechtert und einige Standorte werden an der Genehmigungsfähigkeit scheitern.“</p> <p>Für Mittelhessen folgt die Genehmigung des Teilregionalplan in Kürze, der Plan für Südhessen kommt frühestens im nächsten Jahr.</p> <p>Der Genehmigungsentwurf ist bereits jetzt beim&nbsp;<a target="_blank" href="http://www.rp-kassel.hessen.de">Regierungspräsidiums Kassel </a>zugänglich.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Onshore Planung Windenergie Tue, 30 May 2017 13:43:06 +0000 6153 at https://www.wind-energie.de Radeln für den Regenwald: BWE-Landesverband Niedersachsen/Bremen spendet für den Klimaschutz https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/radeln-fuer-den-regenwald-bwe-landesverband-niedersachsen-bremen-spendet-fuer <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am Mittwoch dem 24. Mai übergab der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) Landesverband Niedersachsen/Bremen eine Spende in Höhe von 500 € an Werner Vogt für sein Projekt „Rettet den Regenwald“. Werner Vogt, von der Firma Höhenwind aus Koblenz, hat sich das Ziel gesetzt während seiner 850km-langen Fahrradtour vom Hunsrück nach Berlin mindestens 10.000 € Spendengelder zur Unterstützung der Tropenstiftung OroVerde zu sammeln.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="837" title="Werner Vögt (Höhenwind), Vanessa Rothe (BWE-LV Niedersachsen/Bremen), Linda Kabalan (BWE-LV Niedersachsen/Bremen)" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2017/radeln-fuer-den-regenwald-bwe-landesverband-niedersachsen-bremen-spendet-fuer-den-klimaschutz/internet-20170524-hoehenwind-scheckuebergabe-ausschnitt.jpg?1496227610" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die eingenommenen Spenden werden von Höhenwind am Ende auf bis zu 20.000 € verdoppelt, damit OroVerde 20.000 neue Bäume pflanzen kann.</p> <p>Die Tropenstiftung OroVerde betreibt unter anderem Aufforstungsprogramme in den Regenwaldregionen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels, dem Schutz indigener Völker und zum Artenschutz. „Der Klimawandel trifft die Menschen in den ärmsten Regionen der Welt am härtesten, obwohl wir hier in den westlichen Staaten eine Hauptschuld tragen“,&nbsp; äußert sich Werner Vogt. „Aus diesem Grund ist die rasche Umsetzung der Energiewende und der Verzicht auf fossile Energieträger unsere gesellschaftliche Pflicht. Irgendwann wird der Klimawandel uns auch mit seiner vollen Härte treffen“, so Vogt weiter.</p> <p>Während des Zwischenstopps in Hannover überreichte der BWE-Landesverband Niedersachsen/Bremen Herrn Vogt den Scheck gemeinsam mit dem Fachverband Biogas bei den Nanas am Leineufer. An der Spende beteiligten sich zudem alle neun BWE-Regionalverbände aus Niedersachsen und Bremen. Am 20. Mai startete Werner Vogt aus Koblenz um bis zum 28. Mai in Berlin anzugelangen, pünktlich zur 20-Jahrfeier des BWE, die am 31. Mai stattfinden wird.</p> <p>Die Fläche der Regenwaldregionen erstreckt sich weltweit auf ca. 14,4 Mio. km² vom Amazonas bis zum Kongo-Becken. Allein das Amazonasgebiet wurde im Vergleich zu 1990 um knapp 1 Mio. km²&nbsp; auf heute ca. 8 Mio. km² reduziert.</p> <p><b>Auf dem Foto zu sehen (v.r.n.l.):</b> Werner Vögt (Höhenwind), Vanessa Rothe (BWE-LV Niedersachsen/Bremen), Linda Kabalan (BWE-LV Niedersachsen/Bremen)</p> <p><strong>Kontakt:</strong> Bundesverband WindEnergie e.V.<br />Landesverband Niedersachsen/Bremen<br />Linda Kabalan, Landesreferentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br />Tel.: 0511 / 727 367 310<br /><a href="mailto:L.Kabalan@wind-energie.de">L.Kabalan@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Wed, 24 May 2017 10:46:57 +0000 6155 at https://www.wind-energie.de 20 Jahre BWE: Starke Mitglieder – starker Verband https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/20-jahre-bwe-starke-mitglieder-starker-verband <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nach 20 erfolgreichen Jahren sind die Windenergie und ihr Branchenverband BWE in der Mitte der Energiewirtschaft angekommen. Aus ursprünglich 4.346 Windenergieanlagen im Jahr 1996, dem Gründungsjahr des BWE, sind mittlerweile über 27.000 Anlagen geworden, die sauberen und preiswerten Strom für Haushalte und Industrie liefern und so einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Ziel 100% <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> am Strommix zu erreichen ist realistisch, bereits in der nahen Zukunft. Deutschland ist mit seiner Energiepolitik Vorreiter für Länder auf der ganzen Welt. Das von Unterstützern der ersten Stunde errungene Erneuerbare-Energien-Gesetz hat es möglich gemacht. Das EEG war die Grundlage für die Entstehung einer starken deutschen Windindustrie und erwies sich schnell als erfolgreicher Exportschlager und Klimaschutzinstrument.</p> <p>Der BWE möchte die Energiewende weiter voranbringen. Gemeinsam mit seinen Unterstützern diskutiert er die wesentlichen Herausforderungen der Zukunft: <abbr title="Grundvoraussetzung für sichere Stromversorgung. Die dezentrale Stromeinspeisung unterschiedlicher Anlagen führt zu einer komplexeren Struktur für die Aufrechterhaltung der Netzstabilität, primär im Bereich der Lastregelung und der Spannungshaltung im Verteilnetz."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term283" title="Grundvoraussetzung für sichere Stromversorgung. Die dezentrale Stromeinspeisung unterschiedlicher Anlagen führt zu einer komplexeren Struktur für die Aufrechterhaltung der Netzstabilität, primär im Bereich der Lastregelung und der Spannungshaltung im Verteilnetz.">Netzstabilität</a></abbr>, Vermarktung sauberer Energie und Sektorkopplung.</p> <p>Zum Jubiläum hat der BWE von seinen Mitgliedern großen Zuspruch erhalten. Ubbo de Witt, Geschäftsführer der Projekt Firmengruppe, ist überzeugt: „Der BWE ist ein starker Verband, weil Inhalte und engagierte Menschen seit 20 Jahren auch bei Gegenwind nicht vom richtigen Weg abweichen!“ Weitere Zitate von Mitgliedsunternehmen zum Jubliäum finden Sie auf der <a href="https://www.wind-energie.de/verband/20-jahre-bwe">Seite „20 Jahre BWE“</a>.</p> <p>Das Verbandsjubiläum wird mit einem offiziellen Festakt am 31. Mai in Berlin begangen. BWE-Mitglieder können sich bis zum 26.05.2017 <a href="https://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-20-jahre-bwe-jubilaeum">hier</a> anmelden. Die Teilnehmerzahl ist aufgrund der Räumlichkeiten begrenzt, wir empfehlen Ihnen sich daher bei Interesse frühzeitig anzumelden.</p> </div> </div> </div> Veranstaltung Verband Verband Tue, 23 May 2017 08:05:02 +0000 6083 at https://www.wind-energie.de Willkommen im Windrad – Bayerische Windmüller öffnen ihre Türen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/willkommen-im-windrad-bayerische-windmueller-oeffnen-ihre-tueren-0 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p class="Default"><b>Pressemitteilung des Bundesverband Windenergie - Landesverband Bayern <br />Landsberg am Lech. „Willkommen im Windrad!“ – unter diesem Motto hat der Landesverband Bayern des Bundesverbands WindEnergie e.V. (BWE-Bayern) im mittelfränkischen Uffenheim eine landesweite Aufklärungs-Aktion gestartet. Bayerische Windmüller laden die Bürgerinnen und Bürger aus dem ganzen Land in die rund 1.000 bestehenden Windenergieanlagen ein, um aufzuzeigen, was die Windkraft in Bayern leistet – und was sie leisten könnte. </b></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="602" title="Eröffnung der Landesweiten Aktion &quot;Willkommen im Windrad&quot; des BWE Bayern" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2017/willkommen-im-windrad-bayerische-windmueller-oeffnen-ihre-tueren/internet-20170518-foto-pressemitteilung-bwe-willkommen-im-windrad.jpg?1495102302" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Damit uns die Energiewende und der Atomausstieg gelingen und wir unsere Klimaschutzziele erreichen, müssen wir weiter den Ausbau der Erneuerbaren Energien auch in Bayern vorantreiben“, forderte BWE-Landesvorsitzender Raimund Kamm zum Auftakt der Veranstaltung. Dabei sei die Windenergie zusammen mit der Photovoltaik der wichtigste Baustein.</p> <p class="Default">Eine moderne Windenergieanlage in Süddeutschland liefert sauberen Strom für etwa 2.500 Haushalte, erspart dabei jährlich die Verbrennung von rund 2.400 Tonnen Steinkohle und vermeidet etwa 7.000 Tonnen CO2. Die für Bau und Betrieb eines Windrads benötigte Energie ist binnen weniger Monate Betrieb wieder gewonnen. Windräder und ihre gesamten Bauteile können nach der Betriebszeit vollständig rückgebaut und wiederverwertet werden, Atommüll hingegen strahlt ewig. Die Erträge der Windräder fließen als Löhne, Gewinne und Steuern in die regionale <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> ein.</p> <p class="Default">Um den Menschen vor Ort die faszinierende Technik der Windenergie und die Vorteile der erneuerbaren Stromerzeugung nahe zu bringen, sollen die Türen der bayerischen Windenergieanlagen mehr als bisher für interessierte Besuchsgruppen, Bürgerinnen und Bürger, Schulklassen, Vereine und Parteien geöffnet werden.</p> <p class="Default">Den Startschuss in Uffenheim, das auch zu den von der Staatsregierung ausgewählten Bayerischen Windstützpunkten gehört, gaben der Vorsitzende des BWE-Regionalverbands Mittelfranken, Erwin Keller, und der BWE-Landesvorsitzende Raimund Kamm an einem Bürgerwindrad im mittelfränkischen Windpark Adelhofen-Gollachostheim. Anwesend waren zahlreiche Gäste aus der Politik, interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Mitglieder des BWE-Bayern. Nach dem Auftakt der Aktion sind in allen Regierungsbezirken zahlreiche weitere Veranstaltungen geplant. Die Vermittlung der zukünftigen Führungen läuft über die bayerische Landesgeschäftsstelle des Bundesverbands WindEnergie e.V. in Landsberg am Lech.<br />(Kontakt: Kristina Dürr, 08191/4282104, Email <a href="mailto:k.duerr@wind-energie.de">k.duerr@wind-energie.de</a>).</p> <p class="Default"><strong>Pressekontakt des BWE-Bayern:</strong><br />Christoph Markl-Meider<br />Tel.: 0179 5975863<br /><a href="mailto:c.markl-meider@bwe-regional.de">c.markl-meider@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Thu, 18 May 2017 10:18:36 +0000 6109 at https://www.wind-energie.de Potenziale im Energiewendeland Schleswig-Holstein nutzen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/potenziale-im-energiewendeland-schleswig-holstein-nutzen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Kiel. Pressemitteilung des BWE-Landesverbandes Schleswig-Holstein. <br />Nach der Landtagswahl erwartet der Bundesverband Windenergie zügige Koalitionsverhandlungen <br />Die Energiewende stand nicht im Zentrum des Wahlkampfes, trotzdem ist klar, dass es eine herausfordernde Aufgabe ist, die Chancen der Energiewende für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes weiter engagiert zu nutzen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der BWE erwartet, dass die nächste Regierungskoalition aktive Impulse insbesondere für die Sektorenkopplung und damit die <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> im ländlichen Raum gibt. Für Windmüller ist es zudem entscheidend, dass die Regionalplanung ohne weitere Verzögerungen rechtssicher beendet wird.&nbsp;</p> <p>Der BWE Landesvorsitzende Reinhard Christiansen betont: „Eine völlige Neuaufstellung der Kriterien, wie zum Beispiel die Abstände zur Wohnbebauung, würde nicht nur den Prozess auf Jahre hinaus verzögern, sondern damit auch die besondere Verantwortung Schleswig-Holsteins zum Erreichen der bundesdeutschen Klimaziele vernachlässigen und die wirtschaftlichen Potentiale in den ländlichen Regionen gefährden.“ Dabei ist die Branche leistungsfähiger denn je. Schleswig-Holstein kann auch im Export Vorreiter in Sachen Klimaschutz und Systemintegration werden. In Zukunft geht es mehr um Versorgungssicherheit auf Basis von Erneuerbaren Energien.&nbsp;</p> <p>Christiansen: „Unsere Unternehmen stehen bereit. Dafür braucht es eine schnellstmögliche Aufstellung neuer Regionalpläne, die sowohl rechtsicher sind als auch ausreichend Flächen zur Verfügung stellen. Wir müssen nicht nur Schleswig-Holstein selbst mit ausreichend Erneuerbarer Energie für Strom, Wärme und Mobilität versorgen, sondern auch Regionen, die nicht diese einzigartigen meteorologischen Voraussetzungen haben. Ein Neubeginn in der Landesplanung mit neuen Kriterien wäre für die Bürgerwindparks ein riesiges Problem. Gerade die privaten Betreibergesellschaften von Bürgerwindparks brauchen Rechtssicherheit und Investitionsschutz um als Akteure bestehen zu können.“</p> <p>Marcus Hrach, Leiter&nbsp; der BWE-Landesgeschäftsstelle, kündigt an: „Wir werden mit allen Parteien Gespräche führen, um für unser Land die besten Lösungen für erneuerbaren Strom, erneuerbare Wärme und erneuerbare Mobilität zu finden. Die Arbeitsplätze in den Branchen der Erneuerbaren Energien und die regionale Wettschöpfung machen unser Land stark. Wir erwarten von der künftigen Regierung starke Unterstützung, sonst setzen wir unseren Standort aufs Spiel.“</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Nicole Knudsen <br />Bundesverband Windenergie (BWE) Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein <br />Tel.: (0152) 33739618 <br />E-Mail: <a href="mailto:n.knudsen@wind-energie.de">n.knudsen@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Bürgerwindpark Energiepolitik Planung Potenziale Tue, 09 May 2017 08:13:38 +0000 6086 at https://www.wind-energie.de BWE-Delegiertenversammlung und Vorstandswahlen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/bwe-delegiertenversammlung-und-vorstandswahlen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am Freitag, dem 12. Mai 2017 findet die BWE-Delegiertenversammlung im Hannover Congress Centrum (HCC) statt.&nbsp; Neben umfangreichen Satzungsänderungsanträgen stehen in diesem Jahr auch die turnusmäßigen Wahlen zum Bundesvorstand auf dem Programm. 19 Kandidatinnen und Kandidaten haben die Möglichkeit genutzt, sich für ein Amt zu bewerben und sich mit ihren persönlichen Vorstellungen und Zielen im Mitgliedermagazin BWEintern vorzustellen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Registrierung für die Veranstaltung in Hannover ist ab 9:30 Uhr möglich, Veranstaltungsbeginn ist um 11:00 Uhr. Damit sich die Delegierten auf die &nbsp;umfangreiche Tagungsordnung vorbereiten können, sind vorab alle bisher vorliegenden Dokumente im internen Bereich dieser Webseite eingestellt.<br /><a href="https://www.wind-energie.de/intern/alle-mitglieder-duplikat/delegiertenversammlung" target="_blank">&gt;&gt; Link zum Mitgliederbereich&nbsp;</a></p> <p>Bitte loggen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen (Mitgliedsnummer) &nbsp;und Ihrem Passwort (Postleitzahl) ein.</p> </div> </div> </div> Veranstaltung Verband Mon, 08 May 2017 11:42:07 +0000 6076 at https://www.wind-energie.de Willkommen im Windrad – Bayerische Windmüller öffnen ihre Türen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/willkommen-im-windrad-bayerische-windmueller-oeffnen-ihre-tueren <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><strong>&nbsp;Bundesverband WindEnergie e.V. startet landesweite Aktion in Uffenheim.</strong><br />&nbsp;„Willkommen im Windrad!“ – unter diesem Motto hat der Landesverband Bayern des Bundesverbands WindEnergie e.V. (BWE-Bayern) heute im mittelfränkischen Uffenheim eine landesweite Aufklärungs-Aktion gestartet. Bayerische Windmüller laden die Bürgerinnen und Bürger aus dem ganzen Land in die rund 1.000 bestehenden Windenergieanlagen ein, um aufzuzeigen, was die Windkraft in Bayern leistet – und was sie leisten könnte.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Damit uns die Energiewende und der Atomausstieg gelingen und wir unsere Klimaschutzziele erreichen, müssen wir weiter den Ausbau der Erneuerbaren Energien auch in Bayern vorantreiben“, forderte BWE-Landesvorsitzender Raimund Kamm zum Auftakt der Veranstaltung. Dabei sei die Windenergie zusammen mit der Photovoltaik der wichtigste Baustein.</p> <p>Eine moderne Windenergieanlage in Süddeutschland liefert sauberen Strom für etwa 2.500 Haushalte, erspart dabei jährlich die Verbrennung von rund 2.400 Tonnen Steinkohle und vermeidet etwa 7.000 Tonnen CO2. Die für Bau und Betrieb eines Windrads benötigte Energie ist binnen weniger Monate Betrieb wieder gewonnen. Windräder und ihre gesamten Bauteile können nach der Betriebszeit vollständig rückgebaut und wiederverwertet werden, Atommüll hingegen strahlt ewig. Die Erträge der Windräder fließen als Löhne, Gewinne und Steuern in die regionale <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> ein.</p> <p>Um den Menschen vor Ort die faszinierende Technik der Windenergie und die Vorteile der erneuerbaren Stromerzeugung nahe zu bringen, sollen die Türen der bayerischen Windenergieanlagen mehr als bisher für interessierte Besuchsgruppen, Bürgerinnen und Bürger, Schulklassen, Vereine und Parteien geöffnet werden.</p> <p>Den Startschuss in Uffenheim, das auch zu den von der Staatsregierung ausgewählten Bayerischen Windstützpunkten gehört, gaben heute der Vorsitzende des BWE-Regionalverbands Mittelfranken, Erwin Keller, und der BWE-Landesvorsitzende Raimund Kamm an einem Bürgerwindrad im mittelfränkischen Windpark Adelhofen-Gollachostheim. Anwesend waren zahlreiche Gäste aus der Politik, interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Mitglieder des BWE-Bayern. Nach dem Auftakt der Aktion sind in allen Regierungsbezirken weitere Veranstaltungen geplant.&nbsp;&nbsp;</p> <p>Die Vermittlung der zukünftigen Führungen läuft über die bayerische Landesgeschäftsstelle des Bundesverbands WindEnergie e.V. in Landsberg am Lech <br />Kontakt: Kristina Dürr, 08191/4282104, Email <a href="mailto:k.duerr@wind-energie.de">k.duerr@wind-energie.de</a></p> <p>Christoph Markl-Meider BWE-Bayern - Presse <br />Mobil +49 179-5975863, Email <a href="mailto:c.markl-meider@bwe-regional.de">c.markl-meider@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Unternehmen Veranstaltung Windenergie Fri, 05 May 2017 06:17:30 +0000 6071 at https://www.wind-energie.de Zwei Drittel Strom aus Erneuerbaren Energien am letzten Sonntag im April https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/zwei-drittel-strom-aus-erneuerbaren-energien-am-letzten-sonntag-im-april <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Agora Energiewende vermeldete für den 30. April eine überdurchschnittliche Stromproduktion durch <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>. Der Spitzenwert, hauptsächlich erreicht durch die Einspeisung von Wind- und Solarstrom, lag am Sonntag um 12:00 Uhr bei 55,2 Gigawatt. Im Tagesmittel waren es 35,7 Gigawatt, &nbsp;was 64 Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms entsprach.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das hatte negative Preise an der Strombörse zur Folge. Dr. Patrick Graichen, Direktor der Agora Energiewende, führt dies auf eine zu hohe Zahl konventioneller Kraftwerke am Markt zurück, die &nbsp;sich bei einer hohen Stromproduktion nicht weiter herunterfahren lassen. Beim weiteren Ausbau der Erneuerbaren wird es zukünftig öfter zu solchen Konstellationen kommen, so Graichen. Bis 2030 werde das völlig normal sein. Unflexible Kraftwerke hätten dann nichts mehr im Stromsystem zu suchen.</p> <p>Man müsse jetzt auch unflexible alte Kohlekraftwerke in den Blick nehmen, die zudem aus Gründen des Klimaschutzes und künftiger EU-Grenzwerte zum Stickoxid-Ausstoß in absehbarer Zeit vom Netz genommen werden müssen.</p> <p>Die Überkapazitäten im Netz führten dazu, dass in Bayern erstmalig in großem Umfang Windenergieanlagen stundenweise vom Netz genommen wurden. Der Bayerische BWE-Landesvorsitzende Raimund Kamm kritisierte, dass die Atomreaktoren in Grundremmingen trotzdem weiter ihren Strom ins Netz drückten.</p> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Strommarkt Stromnetz Strompreis Thu, 04 May 2017 14:16:31 +0000 6069 at https://www.wind-energie.de Trend zum Windenergieausbau auf Forstflächen setzt sich fort https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/trend-zum-windenergieausbau-auf-forstflaechen-setzt-sich-fort <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Eine neue Analyse der Fachagentur Windenergie an Land kommt zu dem Ergebnis, dass der Ausbau der Windenergie in den waldreichen Bundesländern Süd- und Mitteldeutschland weiter zunimmt. Bereits im letzten Jahr hatte die Agentur einen Überblick über die Entwicklung des Ausbaus in Forsten veröffentlicht und diesen nun mit den Ausbauzahlen des Jahres 2016 ergänzt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Im vergangenen Jahr sind bundesweit 379 Anlagen mit einer <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 1.068 MW auf Forstflächen in Betrieb genommen worden. Der FA Wind zufolge gingen 2016 die meisten Wald-Anlagen in Baden Württemberg (91), in Hessen (89) und in Brandenburg (79) ans Netz.</p> <p>Im Vergleich zum Jahr 2015 stieg der Anteil der Anlagen in Forsten um 4 Prozent, deren Anteil an allen in 2016&nbsp; neu installierten Anlagen betrug 24 Prozent.</p> <p>Die Analyse wurde zudem hinsichtlich veränderter landespolitischer Ziele sowie raumordnungsrechtlicher Vorgaben für die Nutzung der Windenergie im Wald aktualisiert.</p> <p><strong>Weitere Informationen:&nbsp;&nbsp;</strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />&gt;&gt; <a href="http://www.fachagentur-windenergie.de/fileadmin/files/Veroeffentlichungen/FA-Wind_Analyse_Wind_im_Wald_04-2017.pdf" target="_blank">Download der Analyse der FA Wind</a> &nbsp; <br />&gt;&gt; <a href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/region/nordrhein-westfalen/20161109-flyer-windenergie-im-wald.pdf" target="_blank">Wind im Wald, Flyer des BWE-Landesverbandes NRW</a> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p> </div> </div> </div> Bundesländer Wind im Wald Windenergie Tue, 02 May 2017 14:24:54 +0000 6064 at https://www.wind-energie.de BEE- Stellungnahme zum Winterpaket („Clean Energy Package“) der Europäischen Kommission: Nationale Vergütungssysteme, Einspeisevorrang und Abregelungen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/bee-stellungnahme-zum-winterpaket-clean-energy-package-der-europaeischen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 30. November 2016 hatte die Europäische Kommission ein umfängliches Paket mit Gesetzesvorschlägen zur Umsetzung der Klima- und Energievorhaben der EU veröffentlicht. Diese enthalten unter anderem Entwürfe für die Revision der Erneuerbaren Energien- Richtlinie und für die Strommarktgestaltung nach 2020.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die deutschen Erneuerbaren-Verbände habe nun eine erste Einschätzung vorgelegt zu den aus Erneuerbaren-Sicht wichtigsten Aspekten: Energie-und Klimaziele, Governance, Vergütungssysteme, Öffnung nationaler Vergütungssysteme, Einspeisevorrang, Abregelungen, marktbasierter Redispatch, Strom- und Kapazitätsmärkte, Echtzeitdaten und <abbr title="Intelligente Stromzähler, die nicht nur die Verbrauchsmenge erfassen, sondern den genauen Zeitpunkt des Verbrauchs, also den Lastverlauf. Je nach Modell übermittelt der Stromzähler die Daten direkt an den Stromversorger, kann Verbrauchs- und Kostenprognosen abgeben und visualisieren.Ziel ist es, durch die Anzeige des tatsächlichen, momentanen Energieverbrauchs Effizienzpotenziale zu erschließen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term300" title="Intelligente Stromzähler, die nicht nur die Verbrauchsmenge erfassen, sondern den genauen Zeitpunkt des Verbrauchs, also den Lastverlauf. Je nach Modell übermittelt der Stromzähler die Daten direkt an den Stromversorger, kann Verbrauchs- und Kostenprognosen abgeben und visualisieren.Ziel ist es, durch die Anzeige des tatsächlichen, momentanen Energieverbrauchs Effizienzpotenziale zu erschließen.">Smart Meter</a></abbr>, Erneuerbare-Eigenverbraucher, Erneuerbare-Energiegemeinschaften, Sektorenkopplung, Nachhaltigkeit und Emissionseinsparungen, <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> im Wärmebereich.</p> <p>Die Kommissionsvorschläge weisen aus Sicht der Branche generell in vielen Bereichen in die richtige Richtung, bedürfen aber bei einer Reihe von Punkten noch sehr gründlicher Überprüfung oder Anpassungen. (<a href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/page/eu-entwuerfe-fuer-erneuerbare-und-strommarktgesetzgebung/20170418-bee-position-clean-energy-package.pdf" target="_blank"><i>siehe übergreifende Stellungnahme</i></a>) Der für das Energiesystem der Zukunft nötige Erneuerbaren-Anteil im Energiemix sowie der hohe Flexibilitätsgrad benötigt&nbsp; stabile, transparente und ambitionierte regulatorische Rahmenbedingungen, die Investoren Sicherheit geben und Innovationen anreizen. &nbsp;Die aktuell vorliegenden Vorschläge der Kommission zur Ausgestaltung nationaler Vergütungssysteme sowie zu Einspeisevorrang und Abregelungen gewährleisten dies aus Branchensicht noch nicht.</p> <p>Hierfür ist es wichtig, dass zum einen Regeln auf europäischer Ebene in ordentlichen Gesetzgebungsverfahren&nbsp; von den Mitgliedstaaten und dem Europäischen Parlament vereinbart werden. Zum anderen müssen die Mitgliedstaaten weiterhin ihren Energiemix entsprechend nationaler Potenziale und Systembeschaffenheit ausgestalten können.&nbsp; Für die Integration der Erneuerbaren Energien in das Energiesystem ist es essentiell, dass die Voraussetzungen für eine nicht-diskriminierende Teilnahme der Erneuerbaren in allen Marktbereichen geschaffen werden, bevor bestehende Risikoausgleichsmechanismen, wie das Prinzip des Einspeisevorrangs und der Entschädigungsanspruch bei Abregelungen, eingeschränkt werden. <i>(Policy Brief <a href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/page/eu-entwuerfe-fuer-erneuerbare-und-strommarktgesetzgebung/20170418-bee-policy-brief-common-principles.pdf" target="_blank">Common Principles</a> und <a href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/attachments/page/eu-entwuerfe-fuer-erneuerbare-und-strommarktgesetzgebung/20170418-eref-bee-policy-brief-dispatch-redispatch-curtailment.pdf" target="_blank">Dispatch</a>)</i></p> <p><strong>Downloads:</strong><br /><a title="Common principles for renewable energy remuneration mechanisms" class="file-link" href="/system/files/attachments/article/2017/bee-stellungnahme-zum-winterpaket-clean-energy-package-der-europaeischen-kommission-nationale/20170418-bee-policy-brief-common-principles.pdf">Common principles for renewable energy remuneration mechanisms</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br /><a href="/system/files/attachments/article/2017/bee-stellungnahme-zum-winterpaket-clean-energy-package-der-europaeischen-kommission-nationale/20170418-bee-position-clean-energy-package.pdf" class="file-link" title="BEE position paper on selected aspects of the European Commission’s Clean Energy for All Europeans Package">BEE position paper on selected aspects of the European Commission’s Clean Energy for All Europeans Package</a>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <br /><a href="/system/files/attachments/article/2017/bee-stellungnahme-zum-winterpaket-clean-energy-package-der-europaeischen-kommission-nationale/20170418-eref-bee-policy-brief-dispatch-redispatch-curtailment.pdf" class="file-link" title="Dispatching, redispatching and curtailment of renewable energy installations">Dispatching, redispatching and curtailment of renewable energy installations</a>&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2017/bee-stellungnahme-zum-winterpaket-clean-energy-package-der-europaeischen-kommission-nationale/20170418-bee-policy-brief-common-principles.pdf" type="application/pdf; length=59799" title="20170418-bee-policy-brief-common-principles.pdf">Common principles for renewable energy remuneration mechanisms</a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2017/bee-stellungnahme-zum-winterpaket-clean-energy-package-der-europaeischen-kommission-nationale/20170418-bee-position-clean-energy-package.pdf" type="application/pdf; length=207264" title="20170418-bee-position-clean-energy-package.pdf">BEE position paper on selected aspects of the European Commission’s Clean Energy for All Europeans Package</a></div> </div> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2017/bee-stellungnahme-zum-winterpaket-clean-energy-package-der-europaeischen-kommission-nationale/20170418-eref-bee-policy-brief-dispatch-redispatch-curtailment.pdf" type="application/pdf; length=93169" title="20170418-eref-bee-policy-brief-dispatch-redispatch-curtailment.pdf">Dispatching, redispatching and curtailment of renewable energy installations</a></div> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien Europa Strommarkt Wed, 26 Apr 2017 11:56:40 +0000 6055 at https://www.wind-energie.de BWE-Stellungnahme zu gemeinsamen Ausschreibungen Wind und PV (GemAV) https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/bwe-stellungnahme-zu-gemeinsamen-ausschreibungen-wind-und-pv-gemav <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am Abend des 11. April 2017 hat das Bundeswirtschaftsministerium die Verbände- und Länderanhörung zum Entwurf der Verordnung zu den gemeinsamen Ausschreibungen Wind und Solaranlagen (GemAV) eröffnet. Am 24. April 2017 endete die Frist zur Abgabe einer Stellungnahme. Der Verordnungsentwurf umfasst auf 53 Seiten insgesamt 21 Paragrafen und 3 Anlagen, von denen jene zu den Verteilernetzausbaugebieten und Verteilernetzkomponenten in ihrer Komplexität an die früher vorgesehene " Windformel" erinnern.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) hat fristgerecht eine Stellungnahme zu einzelnen technologiespezifischen Fragestellungen, die sich aus dem Verordnungsentwurf ergeben, abgegeben. Zusätzlich haben Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) und BWE in einer ergänzenden gemeinsamen Stellungnahme deutlich gemacht, dass beide Verbände es begrüßen über technologiespezifische Ausschreibungen hinaus besonders netz- oder systemdienliche Lösungen anzureizen. Hierfür sieht das EEG 2017 das Instrument von Innovationsausschreibungen vor.</p> <p>Darin sehen beide Verbände eine bessere Möglichkeit, die Vorteile der einzelnen Erzeugungstechnologien intelligent zu verknüpfen und gemeinsam zu nutzen. BSW und BWE lehnen es ab, über Gemeinsame Ausschreibungen beide Technologien gegeneinander in den Wettbewerb zu stellen. Nach Überzeugung beider Verbände wird es nicht gelingen, im Rahmen einer Gemeinsamen Ausschreibung - mit verträglichem Komplexitätsgrad - ein Level-playing-field zu schaffen, das einen ausgewogenen EE-Mix sicherstellt.</p> <p><strong>Downloads:</strong><br /><a title="BWE-Stellungnahme zur gemeinsamen Ausschreibung Wind und PV" class="file-link" href="/system/files/attachments/article/2017/bwe-stellungnahme-zu-gemeinsamen-ausschreibungen-wind-und-pv-gemav/20170424-bwe-stellungnahme-gemeinsame-ausschreibung-wind-pv.pdf">BWE-Stellungnahme zur gemeinsamen Ausschreibung Wind und PV </a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br /><a href="/system/files/attachments/article/2017/bwe-stellungnahme-zu-gemeinsamen-ausschreibungen-wind-und-pv-gemav/20170424-bsw-bwe-stellungnahme-gemeinsame-ausschreibung-pv-wind.pdf" class="file-link" title="Gemeinsame Stellungnahme von BSW und BWE zur gemeinsamen Ausschreibung von Wind und PV">Stellungnahme von BSW und BWE zur gemeinsamen Ausschreibung von Wind und PV</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2017/bwe-stellungnahme-zu-gemeinsamen-ausschreibungen-wind-und-pv-gemav/20170424-bwe-stellungnahme-gemeinsame-ausschreibung-wind-pv.pdf" type="application/pdf; length=196439" title="20170424-bwe-stellungnahme-gemeinsame-ausschreibung-wind-pv.pdf">BWE-Stellungnahme zur gemeinsamen Ausschreibung Wind und PV</a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2017/bwe-stellungnahme-zu-gemeinsamen-ausschreibungen-wind-und-pv-gemav/20170424-bsw-bwe-stellungnahme-gemeinsame-ausschreibung-pv-wind.pdf" type="application/pdf; length=98675" title="20170424-bsw-bwe-stellungnahme-gemeinsame-ausschreibung-pv-wind.pdf">Gemeinsame Stellungnahme von BSW und BWE zur gemeinsamen Ausschreibung von Wind und PV</a></div> </div> </div> </div> Ausschreibung EEG - Gesetzgebung Energiepolitik Tue, 25 Apr 2017 07:32:34 +0000 6049 at https://www.wind-energie.de 17. BWE-Serviceumfrage online https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/17-bwe-serviceumfrage-online <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Ergebnisse der Umfrage wurden bereits in der Märzausgabe von neue energie vorgestellt. Die Auswertung ist jetzt auch online unter den BWE-Publikationen abrufbar. Alle im BWE gemeldeten Betreiber können sich jährlich&nbsp; beteiligen. Angeschrieben wurden in diesem Jahr knapp 2300&nbsp; Betreiber/-gesellschaften.&nbsp; Ziel ist es, einen umfassenden Überblick über die Qualität von Serviceanbietern&nbsp; sowie Anreize für Verbesserungen zu geben.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mehr als 5000 Anlagen wurden in der diesjährigen Auswertung zur Servicezufriedenheit&nbsp; berücksichtigt. Mit knapp 1000 beantworteten Fragebögen ist die Teilnahme im Vergleich zum Vorjahr wieder&nbsp; gestiegen. Außerordentlich viele Rücksendugnen gab es von Betreibern mit Vollwartungsverträgen, so Stefan Grothe, zuständiger Fachreferent für Technik beim BWE.</p> <p>Bei den Anlagenherstellern hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass sich das Servicegeschäft, in dem sich mittlerweile die Digitalisierung immer mehr durchsetzt, zu einer der wichtigsten Säulen des gesamten Geschäftsmodells entwickelt hat. Wenn auch Firmen&nbsp; unterschiedliche Konzepte verfolgen, stehen doch immer Transparenz und Zeitersparnis im Focus.</p> <p>Wie sich die Zufriedenheit von Betreibern mit diesen unterschiedlichen Konzepten darstellt, können Sie in der nun veröffentlichten Ausgabe lesen. <a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/17-bwe-umfrage-servicezufriedenheit/20170501_service_umfrage_2017.pdf">(Download Serviceumfrage</a>)</p> </div> </div> </div> Publikation Service und Wartung Technik Verband Tue, 25 Apr 2017 10:27:25 +0000 6051 at https://www.wind-energie.de BEE-Trendszenario: Deutschland verfehlt Erneuerbare Energien-Ziel 2020 https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/bee-trendszenario-deutschland-verfehlt-erneuerbare-energien-ziel-2020 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><strong>Rund 22 TWh mehr Erneuerbare Energie pro Jahr erforderlich. </strong><br />Berlin. Deutschland droht neben seinen Klimaschutzzielen auch sein <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>-Ziel für 2020 deutlich zu verfehlen, so das Ergebnis einer Trend-Prognose des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE). Demnach wird der Anteil Erneuerbarer Energien von derzeit 14,6 Prozent bei Fortsetzung des jetzigen Ausbautempos bei lediglich 16,7 Prozent liegen. Verbindliches EU-Ziel ist jedoch ein Anteil von 18 Prozent am gesamten Endenergieverbrauch im Jahr 2020.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Während 23 EU-Mitgliedsstaaten ihre Ziele beim Ausbau Erneuerbarer Energie erreichen oder sogar übertreffen, gehört Deutschland zu den wenigen Staaten, die das Ziel verfehlen, wenn die Politik nicht rasch reagiert“, kommentiert Harald Uphoff, kommissarischer BEE-Geschäftsführer. „Anstatt die Energiewende nach dem Klimavertrag von Paris zu beschleunigen, wurde der Ausbau Erneuerbarer Energien im Strombereich kräftig gedrosselt und der jahrelange Stillstand bei der Wärme- und Verkehrswende nur verwaltet. Das hat 2016 dazu geführt, dass der Anteil Erneuerbarer Energien sogar leicht rückläufig war. Der Zuwachs im Stromsektor konnte den Rückgang bei Wärme und Verkehr nicht kompensieren“, so Uphoff.</p> <p>Auch international rückt Deutschland beim Ausbau Erneuerbarer Energien in der Rangliste immer weiter nach unten. „Wenn Deutschland wieder zu den Vorreitern beim Klimaschutz zählen will, muss die jetzige und künftige Bundesregierung ihre Energiepolitik dringend an die verpflichtenden Ziele beim Ausbau Erneuerbarer Energien und beim Klimaschutz anpassen, damit sich Deutschland auf der internationalen Bühne nicht vollständig blamiert", konstatiert Uphoff.</p> <p>Wie die Lücke bis 2020 gefüllt werden kann, zeigt der BEE in einem Szenario auf. Dafür ist ein Anstieg um etwa 111 Terrawattstunden (TWh) Erneuerbarer Energien gegenüber 2015 erforderlich – rund 22 TWh pro Jahr.</p> <p>Uphoff: „Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung dürfen nicht länger gegeneinander ausgespielt werden. Der Umstieg auf saubere Energie ist entscheidend, um zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen und den Wirtschaftsstandort Deutschland fit für die Zukunft zu machen.“</p> <p><strong>Weitere Informationen: &nbsp;&nbsp; </strong><br /><a href="https://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Positionspapiere_Stellungnahmen/BEE/BEE_Trend-Prognose_und_BEE-Zielszenario_2020.pdf" target="_blank">BEE Hintergrundpapier: Trend-Prognose und BEE-Zielszenario 2020</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br /><a href="https://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Infografiken/BEE_Trend-Prognose_und_BEE-Zielszenario_2020_Grafiken.pdf" target="_blank">BEE-Infografiken: Entwicklung der Erneuerbaren Energien 2020</a></p> <p>Für inhaltliche Rückfragen zum BEE-Trendszenario steht Ihnen Carsten Pfeiffer, Leiter Politik und Strategie zur Verfügung (<a href="mailto:carsten.pfeiffer@bee-ev.de">carsten.pfeiffer@bee-ev.de</a>)<br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.<br />Invalidenstraße 91, 10115 Berlin<br />Tel. 030 2758170 16<br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Klimaschutz Mon, 24 Apr 2017 13:24:14 +0000 6046 at https://www.wind-energie.de Konventionelle Kraftwerke blockieren Energiewende – starre Restlast reduzieren https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/konventionelle-kraftwerke-blockieren-energiewende-starre-restlast-reduzieren <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). „Es ist nicht weiter hinnehmbar, dass konventionelle Kraftwerke die Netze verstopfen, während sauberer Strom abgeregelt wird“, kommentiert Harald Uphoff, kommissarischer Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE), den heute veröffentlichten Monitoringbericht der Bundesnetzagentur. Dieser belegt, dass nur ein sehr kleiner Teil des trägen konventionellen Kraftwerkssockels zur <abbr title="Grundvoraussetzung für sichere Stromversorgung. Die dezentrale Stromeinspeisung unterschiedlicher Anlagen führt zu einer komplexeren Struktur für die Aufrechterhaltung der Netzstabilität, primär im Bereich der Lastregelung und der Spannungshaltung im Verteilnetz."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term283" title="Grundvoraussetzung für sichere Stromversorgung. Die dezentrale Stromeinspeisung unterschiedlicher Anlagen führt zu einer komplexeren Struktur für die Aufrechterhaltung der Netzstabilität, primär im Bereich der Lastregelung und der Spannungshaltung im Verteilnetz.">Netzstabilität</a></abbr> erforderlich und die konventionelle Stromerzeugung weiterhin viel zu hoch ist.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Der weitaus größte Teil des konventionellen Erzeugungssockels ist netztechnisch nicht erforderlich und blockiert die Einbindung Erneuerbarer Energien. Das Bundeswirtschaftsministerium sollte die Bundesnetzagentur dazu auffordern, den gesetzlichen Vorrang Erneuerbarer Energien gegenüber den konventionellen Kraftwerken durchzusetzen, anstatt diesem Marktversagen nur zuzuschauen und Berichte zu schreiben“, so Uphoff.</p> <p>In den analysierten Stunden wurden laut Monitoringbericht 23 bis 28 Gigawatt konventionelle Stromerzeugung eingespeist. Nur ein kleiner Teil dieser Erzeugung, etwa 3 bis 4,5 Gigawatt, ist jedoch für einen sicheren Netzbetrieb erforderlich. Besonders starr sind die Atom- und Braunkohlekraftwerke. Die wesentliche Ursache der starren Fahrweise sieht die Bundesnetzagentur in den technischen Restriktionen der Kraftwerke. Zurecht verweist sie darauf, dass die Erneuerbaren Energien in Zukunft immer mehr Systemdienstleistungen übernehmen werden.</p> <p>Die Bundesnetzagentur weist auch darauf hin, dass es ökonomische Anreize für die Kraftwerksbetreiber gibt, ihre Kraftwerke selbst zu Zeiten niedriger Börsenstrompreise weiterlaufen zu lassen. Leider macht die Bundesnetzagentur keine Vorschläge, wie der gesetzliche Einspeisevorrang Erneuerbarer Energie gegenüber konventioneller Erzeugung in der Praxis durchgedrückt werden kann. Genau diese Durchsetzung wäre jedoch Aufgabe der Bundesnetzagentur und der Netzbetreiber. Der Verweis darauf, dass 2019 ein weiteres, dann detaillierteres Monitoring folgen soll, greift zu kurz.</p> <p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />Der Monitoringbericht der Bundesnetzagentur ist unter <a target="_blank" href="http://www.bundesnetzagentur.de/mindesterzeugung ">www.bundesnetzagentur.de/mindesterzeugung</a> abrufbar.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Invalidenstraße 91, 10115 Berlin <br /> Tel: 030 2758170 16, Fax: 030 2758170 20<br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Tue, 11 Apr 2017 13:38:07 +0000 6027 at https://www.wind-energie.de BWE-Informationspapier zur Marktstammdatenregisterverordnung https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/bwe-informationspapier-zur-marktstammdatenregisterverordnung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Marktstammdatenregisterverordnung (MaStRV) der Bundesnetzagentur wird am 1. Juli 2017 in Kraft treten und soll zukünftig alle Stammdaten der Marktakteure und leitungsgebundenen Anlagen im Strom- und Gasmarkt erfassen. Dabei werden das PV-Meldeportal, das Anlagenregister für Windenergieanlagen, die nach dem 1.8.2014 in Betrieb gingen sowie die Daten konventioneller Kraftwerke gebündelt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der BWE hat in einem Informationspapier die Kernpunkte der Verordnung über das zentrale elektronische Verzeichnis energiewirtschaftlicher Daten für den Bereich Windenergie zusammengefasst.</p> <p>Die erstmalige Einrichtung dieses umfassenden Katasters aller Erzeugungsdaten wird durch den BWE begrüßt, da hier alle energiewirtschaftlichen Daten zusammengefasst werden. Dies wird zukünftig für mehr Transparenz sorgen.</p> <p>Das Papier beantwortet unter anderem Fragen zu Fristen, Registrierungsformalitäten, dem Kreis der Meldepflichtigen und Konsequenzen für den Fall der Nichtvornahme der Meldung.</p> <p>Das Infopapier ist bei den Publikationen/Hintergrund- /Infopapieren zum Download eingestellt. (<a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/marktstammdatenregisterverordnung/20170402_bwe_informationspapier_marktstammdatenregister.pdf">Link</a>)</p> </div> </div> </div> EEG EEG - Gesetzgebung Strommarkt Windenergie Fri, 07 Apr 2017 11:20:01 +0000 6023 at https://www.wind-energie.de Die Energiewende als Karrieresprungbrett Erneuerbare Energien sind in ganz Deutschland ein wichtiger Ausbildungs- und Arbeitsmarkt https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/die-energiewende-als-karrieresprungbrett-erneuerbare-energien-sind-ganz <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung der Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>, Berlin, 28. März 2017: Der gerade beginnende Frühling ist für viele Schüler und Studenten die Zeit zur Entscheidung über den künftigen Ausbildungs- bzw. Berufsweg. Der Sektor der Erneuerbaren Energien bietet dabei für viele junge Menschen interessante Karrierechancen. Sowohl im Ausbildungsbereich als auch bei den Studienangeboten gibt es inzwischen eine Vielzahl spezialisierter Bildungsmöglichkeiten. Auch wenn die Gesamtbeschäftigung in dem Sektor zuletzt leicht gesunken ist, bietet die Branche dabei sehr gute Zukunftsperspektiven.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Viele Schüler und Studierende sitzen aktuell über ihren Abschlussklausuren oder bereiten sich auf den jeweiligen Endspurt in ihrer Bildungseinrichtung vor. Mit dem Ende dieses Lebensabschnittes stellt sich für viele dann die Frage, was danach kommen soll. Die Branche der Erneuerbaren Energien bietet hier gute Perspektiven. Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>, erläutert die Attraktivität dieses Wirtschaftszweigs: „Immer mehr Berufseinsteiger wollen nicht nur Karriere machen, sondern gleichzeitig etwas Sinnvolles in ihrem Leben schaffen. Die Mitarbeit an der Energiewende verbindet beides auf hervorragende Weise:In jungen Teams mit flachen Hierarchien können kreative Köpfe schnell Verantwortung für wichtige Zukunftsfragen und deren Lösungen übernehmen. Gleichzeitig lässt sich dabei aktiv zu Klimaschutz und Modernisierung der deutschen Energieinfrastruktur beitragen.“</p> <p><strong>Flächendeckende Studienangebote <br /> </strong><a href="https://www.unendlich-viel-energie.de/media/image/11481.FE_Karte_EE-Studiengaenge_2016.png" class="fancybox" title="FE_Karte_EE-Studiengaenge_2016"><img src="/sites/default/files/resize/remote/60e17a0c0750cb0baa3de24d3310987a-250x408.png" alt="FE_Karte_EE-Studiengaenge_2016" align="right" width="250" height="408" /></a>Die Energiewende als Berufsfeld ist dabei keineswegs mehr eine regionale Besonderheit: Überall in Deutschland gibt es Studiengänge, die auf die neuen Energietechnologien ausgerichtet sind. Im Jahr 2016 gab es insgesamt 234 entsprechende Studiengänge, ein Zuwachs um rund 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die meisten Studiengänge mit Schwerpunkt Erneuerbare Energien wurden 2016 in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen angeboten, den größten Anteil entsprechender Bildungsmöglichkeiten konnten Brandenburg und Schleswig-Holstein verzeichnen. Thematisch stehen naturwissenschaftliche Fächer bzw. Ingenieursstudiengänge im Fokus, aber auch Energieinformatik und spezielle Vertiefungen in den Wirtschaftswissenschaften werden immer wichtiger. Darüber hinaus gibt es durch die Energiewende auch in den Sozialwissenschaften wie etwa in der Umweltpsychologie zunehmend neue Tätigkeitsfelder und entsprechende Studieninhalte.</p> <p>Auch in Ausbildungsberufen, insbesondere im technischen Bereich, bildet die Energiewende immer häufiger den Schwerpunkt. „Nicht nur in Unternehmen der erneuerbaren Kernbranche, wie etwa Windanlagenproduzenten, Solarinstallateuren und Betreibern von Biogasanlagen, sondern etwa auch in der Zuliefererindustrie, im Anlagen- und Maschinenbau sowie bei Logistik/Spezialfahrzeugen ist durch die intensive Verflechtung der deutschen Wirtschaft eine Mitarbeit an der Energiewende möglich“, betont Krischan Ostenrath, Projektleiter der aktuell laufenden Berufsorientierungsinitiative „Energiewende schaffen“. „Daher fallen viele Energiewende-Jobs und entsprechende Ausbildungsmöglichkeiten auch im Süden und Westen Deutschlands an, obwohl dort nicht unbedingt die großen Anlagenhersteller sitzen.“&nbsp;</p> <p><strong>Zukunftsperspektive Energiewende <br /> </strong>Dass die Energiewende in ganz Deutschland für erhebliche Beschäftigungseffekte sorgt, hat auch die von Bundesverband Windenergie, VDMA Power Systems und Offshore-Wind-Industrie-Allianz beauftragte und erst kürzlich veröffentlichte <a href="https://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2017/zukunftsbranche-windindustrie-ist-bundesweit-ein-starker">Analyse von Windenergie-Jobs in den Bundesländern</a> der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) gezeigt. AEE-Chef Vohrer folgert daraus: „Auf Dauer brauchen wir zur Erreichung der Klimaziele einen hohen Zubau Erneuerbarer Energien im Inland, insbesondere im Solar- und Windenergiebereich. Gleichzeitig findet die Energiewende auch international immer mehr Nachahmer, so dass unsere technologischen Lösungen zunehmend auch exportiert werden können. Wenn Deutschland einen klaren Energiewende-Kurs beibehält, bedeutet das auch hervorragende Zukunftsperspektiven für die Jobs in diesem Sektor.“</p> <p><strong>Hintergrund: Aktionswoche #EnergiewendeSchaffen<br /> </strong>Die Energiewende ist nur zu schaffen, wenn sich genügend junge Leute für einen Beruf im Bereich der Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz entscheiden. Um auf entsprechende Möglichkeiten aufmerksam zu machen, ruft die gemeinnützige Berufsorientierungsinitiative „Energiewende schaffen“ des Wissenschaftsladens Bonn und ein breites Bündnis an Unterstützern, zu dem auch die AEE gehört, von Montag, 27. bis Freitag, 31. März 2017 zu einer Aktionswoche auf. Mitmachen ist einfach und kann jeder: Alleine oder im Team die Ärmel hochkrempeln, sich dabei am Arbeitsplatz fotografieren lassen und das Foto mit dem Hashtag #EnergiewendeSchaffen auf Facebook, Twitter oder Instagram posten.</p> <p>Die Berufsorientierungsinitiative wird gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der Robert Bosch Stiftung.</p> <p><strong>Weitere Informationen</strong></p> <ul> <li>Die Berufsorientierungsintiative #EnergiewendeSchaffen: <a href="http://www.energiewende-schaffen.de/">http://www.energiewende-schaffen.de/</a></li> <li>Das AEE-Bundesländerportal Föderal Erneuerbar mit ländergenauen Daten zu <a href="https://www.foederal-erneuerbar.de/uebersicht/bundeslaender/BW%7CBY%7CB%7CBB%7CHB%7CHH%7CHE%7CMV%7CNI%7CNRW%7CRLP%7CSL%7CSN%7CST%7CSH%7CTH%7CD/kategorie/forschung/auswahl/273-anzahl_der_studienga/#goto_273">EE-Studiengängen</a> und <a href="https://www.foederal-erneuerbar.de/uebersicht/bundeslaender/BW%7CBY%7CB%7CBB%7CHB%7CHH%7CHE%7CMV%7CNI%7CNRW%7CRLP%7CSL%7CSN%7CST%7CSH%7CTH%7CD/kategorie/arbeitsplaetze/auswahl/897-bruttobeschaeftigung/#goto_897">Beschäftigung in der Windenergie</a></li> <li>AEE-Seite mit Informationen zu Arbeitsmarkt, Studieum sowie aus und Weiterbildung der Erneuerbaren-Branche: <a href="http://www.erneuerbare-karriere.de/">www.erneuerbare-karriere.de</a> </li> </ul> <p><strong>Pressekontakt:<br /> </strong>Agentur für Erneuerbare Energien<br /> Sven Kirrmann<br />Pressereferent <br />Tel:&nbsp;&nbsp; 030 200535 59<br />Mail: <a href="mailto:s.kirrmann@unendlich-viel-energie.de">s.kirrmann@unendlich-viel-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Arbeitsmarkt Ausbildung Thu, 30 Mar 2017 11:59:11 +0000 6006 at https://www.wind-energie.de BWE-Stellungnahme zum DWD-Gesetz abgegeben https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/bwe-stellungnahme-zum-dwd-gesetz-abgegeben <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband WindEnergie hat heute seine Stellungnahme zum ersten Gesetz zur Änderung des Gesetzes über den Deutschen Wetterdienst abgegeben. Mit dem Gesetz will die Bundesregierung die Nutzung von meteorologischen Daten für Bürger und Bürgerinnen, die Verwaltung sowie für privatwirtschaftliche Nutzer vereinfachen. Dies begrüßt der Bundesverband WindEnergie e.V. grundsätzlich.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bisher darf der Deutsche Wetterdienst seine umfangreichen Daten nur gegen Gebühr herausgeben. Die Neuregelung sieht die kostenfreie Bereitstellung vor. Hiervon werden Entwickler und Gründer aber auch Anbieter bestehender Informationsdienste profitieren. In vielen Bereichen der Wirtschaft unter anderem auch für die Systemintegration Erneuerbarer Energien sind genaue und stets aktuelle Prognosen von hoher Bedeutung, da sie Voraussetzung für die vorausschauende Planung der täglichen Energieerzeugung sind.</p> <p>Kritisch sieht der BWE dagegen die Neufassung der Aufgaben des DWD, weil zu befürchten ist, dass damit die jüngste Rechtsprechung des <a href="http://www.bverwg.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung.php?jahr=2016&amp;nr=79">Bundesverwaltungsgerichtes</a> umgangen wird.</p> <p><a href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/bwe-stellungnahme-zur-aenderung-des-gesetzes-ueber-den-deutschen-wetterdienst/20170325_bwe_stellungnahme_zur_aenderung_des_gesetzes_ueber_den_deutschen_wetterdienst.pdf" target="_blank">&gt;&gt; Link zur Stellungnahme</a></p> </div> </div> </div> Verband Versorgungssicherheit Windenergie Wed, 29 Mar 2017 15:30:01 +0000 6005 at https://www.wind-energie.de Guter Zubau der Windenergie in Südwestfalen im Jahr 2016 droht ausgebremst zu werden https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/guter-zubau-der-windenergie-suedwestfalen-im-jahr-2016-droht-ausgebremst-zu <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Ausbau der Windenergie konnte in Südwestfalen im Jahr 2016 deutlich zu den vorhergehenden Jahren gesteigert werden. Lagen die Werte für neu installierte Windenergieleistung in den letzten drei Jahren zwischen 24 und 26 Megawatt (MW) so konnte 2016 mit 44,6 MW die Ausbauleistung fast verdoppelt werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Verdoppelung der viel zu geringen Ausbauleistung ist aber kein Grund zu jubeln!“ ordnet Thomas Hachmann, Vorsitzender des Bundesverbands WindEnergie im Regionalverband Südwestfalen, die aktuelle Entwicklung ein. „Um die Ziele der Bundes- und Landesregierung zum Klimaschutzabkommen von Paris erfüllen zu können, müssten in Südwestfalen jährlich Windenergieanlagen mit ca. 200 MW <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> hinzugebaut werden. Davon sind wir noch weit entfernt“, so Thomas Hachmann weiter.</p> <p>Der Ausbau der Windenergie in Südwestfalen hat in 2016 nur im Kreis Soest (27,5 MW) und dem östlichen Hochsauerlandkreis (17,1 MW) stattgefunden. In allen anderen Kreisen herrscht mal wieder Baustillstand.</p> <p>Für 2017 werden noch mal mindestens so hohe Ausbauwerte wie im Jahr 2016 erwartet, da noch viele Projekte die Übergangsphase zum Ausschreibungssystem nutzen werden. Allein im HSK wurden im Dezember 2016 noch 23 Windenergieanlagen (WEA) genehmigt, die diese Übergangsphase nutzen können und wegen der massiven Senkung der Einspeisevergütung in 2017 möglichst schnell realisiert werden sollten. In Südwestfalen liegen laut Anlageregister der Bundesnetzagentur insgesamt noch Baugenehmigungen für 64 Windenergieanlagen mit ca. 180 MW Leistung vor, die vor dem 31.12.2016 genehmigt worden sind und bis zum 31.12.2018 in Betrieb genommen werden müssen, um nicht unter das neue Ausschreibungsverfahren zu fallen.</p> <p>Wie der Windenergieausbau in den folgenden Jahren aussehen könnte ist sehr ungewiss. 2018 werden wohl noch einige WEA nach der Übergangsregelung realisiert werden. Das Volumen wird stark von der Höhe Einspeisevergütung abhängig sein, die Anfang 2018 bereits unter 7,5 ct/kWh gefallen sein wird. Im Januar und Februar 2017 sind es noch 8,38 ct/kWh.</p> <p>Ab 2019 müssen dann alle WEA mit mehr als 750 kW installierter Leistung, die in Südwestfalen an das Stromnetz angeschlossen werden sollen, an einem Ausschreibungsverfahren für WEA an Land teilnehmen. Über das Ausschreibungsvolumen wird der jährliche bundesweite Ausbau auf maximal 2.800 MW beschränkt. Zurückgebaute Anlagenkapazitäten können nicht zusätzlich ausgeglichen werden.</p> <p>Um dann die jährlich benötigen 200 MW Windenergieleistung in Südwestfalen installieren zu können, müsste die Region fast 7% des Ausschreibungsvolumens gewinnen. Ganz NRW hatte in 2016 einen Anteil von 12,2% des bundesweiten Ausbauvolumens. </p> <p>Realistisch ist es also nicht, dass Südwestfalen unter den jetzigen Bedingungen, den für die Klimaschutzziele erforderlichen Windenergieausbau leisten kann. Erschwerend kommt hinzu, dass ab 2020 etwa 35 – 45 MW Windenergieleistung jährlich durch den <abbr title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term227" title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist.">Rückbau</a></abbr> alter WEA wegfällt, wenn bis dahin der Strombörsenpreis im Grenzkostenmarkt nicht auf einen sinnvollen Wert von 4-5 ct/kWh gestiegen ist.</p> <p>&gt;&gt; <a href="/system/files/attachments/article/2017/guter-zubau-der-windenergie-suedwestfalen-im-jahr-2016-droht-ausgebremst-zu-werden/20170328-bwe-windenergiestatistik-suedwestfalen-2016.pdf" class="file-link" title="Download: Windenergiestatistik Sudwestfalen 2016">Download: Windenergiestatistik Sudwestfalen 2016</a></p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Hans-Josef Becker,&nbsp; BWE-Regionalverband Südwestfalen T +49 (0)2904 / 70051 M +49 (0)160 / 91240833 <a href="mailto:bwervsuedwestfalen@online.de">bwervsuedwestfalen@online.de</a> </p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2017/guter-zubau-der-windenergie-suedwestfalen-im-jahr-2016-droht-ausgebremst-zu-werden/20170328-bwe-windenergiestatistik-suedwestfalen-2016.pdf" type="application/pdf; length=975515" title="20170328-bwe-windenergiestatistik-suedwestfalen-2016.pdf">Download: Windenergiestatistik Sudwestfalen 2016</a></div> </div> </div> </div> Ausschreibung Bundesländer Onshore Planung Sat, 25 Mar 2017 08:18:53 +0000 6000 at https://www.wind-energie.de 2. Windbranchentag Schleswig-Holstein am 6. April in Husum https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/2-windbranchentag-schleswig-holstein-am-6-april-husum <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In Husum wird sich am 6. April 2017 alles um die künftige Bedeutung der Windenergie im Land zwischen den Meeren drehen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, welche politischen Hebel bewegt werden müssen, damit Schleswig-Holstein als Vorreiterland der Windenergie weiter auf dem energiepolitischen und wirtschaftlichen Erfolgskurs bleibt. Eine entscheidende Rolle wird dabei spielen, wie gut es der Branche gelingen wird, die Bürger auf dem Weg der Energiewende zu überzeugen und mitzunehmen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auf dem größten Treffen der Windenergiebranche in Schleswig-Holstein werden deshalb nicht nur die aktuellen Herausforderungen der Windenergie diskutiert, sondern auch Innovationen und neue Ansätze vorgestellt, wie die Energiewende wieder stärker zu einem gemeinsamen Projekt der Bürger werden kann.</p> <p>Weitere Themen des Branchentages werden unter anderem neue Geschäftsmodelle für die Windbranche auf dem Weg in die Sektorenkopplung oder der Entwicklungsstand der neuen Landesplanung im Hinblick auf Flächenausweisung und <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr> sein.</p> <p><strong>2. Windbranchentag Schleswig-Holstein</strong><br /><strong>Datum: Donnerstag, 6. April 2017</strong><br /><strong>Ort: Husum, NordseeCongressCentrum</strong></p> <p>Programm und Anmeldung unter:<br /><a target="_self" href="https://www.wind-energie.de/verband/landes-und-regionalverbaende/schleswig-holstein/windbranchentag">https://www.wind-energie.de/verband/landes-und-regionalverbaende/schleswig-holstein/windbranchentag</a></p> </div> </div> </div> Mon, 20 Mar 2017 11:09:13 +0000 5982 at https://www.wind-energie.de Internationale Energiewende-Konferenz: Gabriel und Zypries eröffnen dritten „Berlin Energy Transition Dialogue“ https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/internationale-energiewende-konferenz-gabriel-und-zypries-eroeffnen-dritten <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel und Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries eröffnen heute den dritten „Berlin Energy Transition Dialogue“ im Auswärtigen Amt in Berlin. Zahlreiche Ministerinnen und Minister, unter anderem aus Argentinien, China, Dänemark, Kuba und den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie hochrangige Delegationen, Wirtschaftsvertreter und Gäste aus mehr als 93 Staaten werden erwartet.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die internationale Energiewende-Konferenz wird von der Bundesregierung gemeinsam mit dem Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE), dem Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar), dem Beratungsunternehmen eclareon sowie der Deutschen Energie Agentur (dena) veranstaltet und von einem umfangreichen Begleitprogramm flankiert. Am morgigen zweiten Tag wird von Seiten der Bundesregierung Umweltministerin Barbara Hendricks sprechen.</p> <p>Ziel der Konferenz ist, inhaltliche Impulse für die Energieagenda der deutschen Regierung im G20- Prozess zu setzen. Hierzu werden die Internationale Energieagentur (IEA) und die Internationale Organisation für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> (IRENA) auf der Konferenz ihre Studie „Perspectives for the Energy Transition: Investment Needs for a Low Carbon Energy System“ vorstellen. Die Studie wurde mit Unterstützung des Bundeswirtschaftsministeriums erstellt und untersucht, welche Investitionen für das Erreichen der Pariser Klimaziele notwendig sind und wie Fehlinvestitionen in klimaschädliche Energietechnologien vermieden werden können.</p> <p>Bundesaußenminister Gabriel erklärte dazu: „Die Energiewende ist längst kein nationales Projekt mehr. Sie ist eine globale Aufgabe, ein Auftrag an uns alle und eine Chance für eine Zukunft in Wohlstand und Stabilität. Für uns Deutsche ist die Energiewende auch ein großer Exportschlager, das merke ich immer wieder, wenn ich bei meinen Auslandsreisen darauf angesprochen werde. Deshalb wollen wir heute im Auswärtigen Amt mit unseren Partnern ins Gespräch kommen, um gemeinsam zu diskutieren, wie wir die globale Energiewende weltweit voran bringen. Wir wollen unsere Erfahrungen teilen, aber auch von anderen lernen. Das entspricht auch dem Geist der deutschen G20-Präsidentschaft. Denn Energiepolitik ist kein Thema, das sich in nationalen Grenzen besprechen lässt. Den Klimawandel bekämpfen wir nicht mit Zäunen und Abschottung, sondern mit internationaler Zusammenarbeit. Wir brauchen den Austausch zwischen Politik, Wissenschaft und Wirtschaft - und das über Landesgrenzen hinweg. Dafür ist der Berlin Energy Transition Dialogue genau die richtige Plattform.“</p> <p>Bundeswirtschaftsministerin Zypries: „Die Energiewende ist unser Weg hin zu mehr Energieeffizienz und erneuerbaren Energien. Dieser Umbau unserer Energieversorgung ist Kern der deutschen Energiewende und längst keine Zukunftsmusik mehr, sondern Gegenwart. Wir müssen in Investitionszyklen denken. Dazu gehört auch, die richtigen Investitionsanreize in nachhaltige Technologien zu setzen. Energieeffizienz und erneuerbare Energien sind der neue Investitionsstandard. Auf dem Berlin Energy Transition Dialogue wollen wir mit anderen Regierungsvertretern, aber auch Wirtschaftsvertretern diskutieren, wie sich die Investitionsströme effizient von konventionellen in erneuerbare Energien umleiten lassen und zwar so, dass wir auch weiterhin eine sichere, bezahlbare Energieversorgung garantieren können.“</p> <p>Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE): „Erneuerbare Energien sind nicht nur die ökologisch, sondern auch die ökonomisch klügere Alternative – denn sie schaffen nachhaltige Arbeitsplätze, sorgen für Innovation und sind ein Gewinn für alle, die sich hier engagieren und zwar weltweit.“</p> <p><b>Auf der Konferenz sprechen unter anderem</b>:</p> <ul> <li>Der Vizekanzler und Bundesminister des Auswärtigen, Sigmar Gabriel </li> <li>Die Bundesministerin fürWirtschaft und Energie, Brigitte Zypries</li> <li>Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Barbara Hendricks</li> <li>Der Executive Direktor der Internationalen Energie Agentur (IEA), Fatih Birol</li> <li>Der Generaldirektor der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA), Adnan Amin</li> <li>Die Generalsekretärin des Klimasekretariats (UNFCCC), Patricia Espinosa</li> <li>Der Vorsitzende des Chinesischen Energieministeriums, Nur Bekri</li> <li>Ministerinnen und Minister weiterer Staaten</li> <li>Investoren internationaler Anlagegesellschaften</li> </ul> <p>Den aktuellen Stand des Programms und des Begleitprogramms sowie der Rednerliste finden Sie unter <a href="http://www.energiewende2017.com">www.energiewende2017.com</a>. Die Konferenzsprache ist Englisch.&nbsp; Auf twitter können Sie sich mit dem Hashtag #betd2017 und Fragen und Kommentaren @greensofa_betd an der Diskussion um den Berlin Energy Transition Dialogue beteiligen.</p> <p>Die unvermeidbaren CO2-Emissionen dieses klimafreundlichen Events werden durch die atmosfair gGmbH mittels gemäß UN- und Gold Standard-Regularien zertifizierten Klimaschutzprojekten ausgeglichen. <a href="https://www.atmosfair.de/en/berlin-energy-transition-dialogue-2017">https://www.atmosfair.de/en/berlin-energy-transition-dialogue-2017</a></p> <p> <b>Pressekontakt:</b><br /> <a href="mailto:presse@energiewende2017.com">presse@energiewende2017.com</a><br /> Pressestelle Berlin Energy Transition Dialogue<br /> c/o Bundesverband Solarwirtschaft e.V.<br /> Tel: +4930297778880<br /> Während der Konferenz selbst erreichen Sie das Presse-Team auch unter der +491605866033</p> <p>Bundesverband Erneuerbare Energie e.V., Pressesprecherin Irene Beringer<br /> <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br /> Tel: 030 2758170 16 <br /> Fax: 030 2758170 20</p> </div> </div> </div> Energiewende Erneuerbare Energien Internationales Klimaschutz Veranstaltung Mon, 20 Mar 2017 11:25:16 +0000 5983 at https://www.wind-energie.de Webinar: Stromsteuerbefreiung/ Doppelförderungsverbot/ EEG Umlage Meldepflicht https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/webinar-stromsteuerbefreiung-doppelfoerderungsverbot-eeg-umlage-meldepflicht <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Was hat sich geändert? Wer ist betroffen und was muss man tun? <br />Mit dem Änderungsgesetz EEG 2017 ist die Situation um das Doppelförderungsverbot bei der Stromsteuer unübersichtlicher geworden. Begrenzte bisher das StromStG in §9 Absatz 1 und 3 das Doppelförderungsverbot, ist die neue Formulierung offen gewählt.&nbsp; Es stellt sich daher die Frage, wann das Verbot greift und wer davon betroffen ist. Die Hauptzollämter agieren auch nicht einheitlich und tragen damit derzeit nicht zur Klärung der Situation bei.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Geht es auch um die Eigenstromversorgung mit EE Strom z.B. aus den benachbarten WEA? Greift die Regelung rückwirkend und wenn ja, wann muss ich was bei wem gemeldet haben?</p> <p>Zugleich sind die Meldepflichten für die EEG Umlage neu gefasst und verschärft worden. Hier müssen Betreiber wissen, worauf sich die Umlage bezieht. Und am 31.05.2017 ist bereits die nächste Frist für die Meldung von EEG Umlagepflichtigen Stromlieferungen.</p> <p>Dieses Webinar soll Ihnen helfen die Situation zur Stromsteuer und der EEG Umlage Meldepflicht für sich einzuschätzen, ob sie von der Problematik überhaupt betroffen sind. Und wenn ja, was Sie ggf. tun müssen oder wo sie Hilfe für Ihren speziellen Fall erhalten.</p> <p>&nbsp;<b>Das Webinar findet am 3.4.2017 statt</b></p> <p>Referent: Dr. Hartwig von Bredow, Kanzlei von Bredow Valentin Herz<br />Beginn: 10.00-11.30 Uhr<br />35 Euro für BWE Mitglieder&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />75 Euro für Nicht Mitglieder</p> <p><strong>&nbsp;<a target="_blank" href="https://attendee.gotowebinar.com/register/1753724726147054338?source=bwe">&gt;&gt; Zur Anmeldung</a></strong></p> </div> </div> </div> EEG EEG - Gesetzgebung Veranstaltung Verband Wed, 15 Mar 2017 14:23:17 +0000 5949 at https://www.wind-energie.de Neujahrsempfang von ARGE Netz und Bundesverband Windenergie: Erneuerbare wollen Verantwortung übernehmen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/neujahrsempfang-von-arge-netz-und-bundesverband-windenergie-erneuerbare-wollen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dr. Martin Grundmann, Geschäftsführer der ARGE Netz GmbH &amp; Co. KG, nimmt die Energiebranche in die Verantwortung für das Gelingen der Energiewende. Zugleich fordert er den Gesetzgeber auf, die Benachteiligung der erneuerbaren Energien am Markt zu beenden. „Die Energiebranche muss den Nachweis erbringen, dass eine Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien tatsächlich funktioniert. Die Menschen wollen spüren, welchen konkreten Nutzen die Energiewende für sie hat“, betonte Dr. Grundmann auf dem Neujahrsempfang der Erneuerbaren am 22. Februar im Kieler Landeshaus.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><i> </i>Kiel. Man sei bereit für mehr Verantwortung. „Neben dem quantitativen Ausbau der erneuerbaren Energien muss die Branche deshalb Lösungen auf den Tisch legen, um mit erneuerbaren Energien eine sichere und dekarbonisierte Energieversorgung sicherzustellen. Schleswig-Holstein war bisher Pionier beim Ausbau erneuerbarer Energien. Heute kann das Land die Pionierrolle bei der Systemintegration erneuerbarer Energien übernehmen“, betonte Dr Grundmann.<strong></strong></p> <p>„Es fehlen hierfür allerdings noch immer gesetzliche Voraussetzungen. Wir benötigen ein funktionsfähiges Preissignal für CO2 und mehr Flexibilität beim <abbr title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term229" title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. ">Strompreis</a></abbr>. So ist etwa Wärme aus Öl und Gas vor allem aufgrund geringer Steuern und Abgaben fünf- bis sechsmal günstiger als Wärme aus erneuerbarem Strom. Erneuerbare müssen auch Direktlieferverträge mit der Industrie abschließen können. Hier sind Nachsteuerungen notwendig, etwa nutzungsabhängige Steuern und Abgaben für erneuerbare Wärme.“</p> <p>„ARGE Netz bündelt rund 3500 Megawatt erneuerbare Energie. Mit dem Erneuerbaren Kraftwerk haben wir eine Betriebsplattform entwickelt, welche die Lieferung erneuerbarer Energien berechenbar macht. Wir können sekundengenau in Echtzeit Daten zur Energieerzeugung liefern, wir können mit den Echtzeitdaten Netzbetreiber und Händler unterstützen, ihre Arbeit zu optimieren und Kosten zu sparen“, sagte Dr. Grundmann vor den rund 250 Gästen, darunter zahlreiche Abgeordnete des Schleswig-Holsteinischen Landtages und Vertreter der Landesregierung.</p> <p>Reinhard Christiansen, Landesvorstand des BWE, forderte eine Korrektur der neuen Regionalpläne zum Ausbau der Windenergie an Land. Vor allem das Vorhaben der Landesregierung, bisher bestehende Windvorrangflächen zu streichen, sei nicht akzeptabel: „Bestehende Anlagen, ausbebaute Infrastruktur und vorhandene Akzeptanz müssen in die Abwägung mit einbezogen werden und gegenüber anderen Belangen einen höheren Stellenwert erhalten.“</p> <p>Christiansen forderte, an den derzeitigen Mindestabständen von Windkraftanlagen zu Siedlungen (800 Meter) und Einzelgehöften (400 Meter) festzuhalten. Mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen, sagte Christiansen: „Erneuerbare und die Menschen vor Ort benötigen Planungssicherheit.“ Man erwarte „von allen Parteien, dass die Abstandsregelungen nicht ständig in Frage gestellt werden“.</p> <p>Die Absicht der Landesregierung, knapp zwei Prozent der Landesfläche als Windvorrangflächen auszuweisen, reicht nach Christiansens Auffassung „nicht aus, um die Klima- und Energiewendeziele zu erreichen“. Eine Ausweitung der Windvorrangflächen müsse „nicht zu Lasten der Akzeptanz“ in der Bevölkerung gehen, „wenn wir die Bürger in den Planungsphasen mitnehmen“. Landeigentümer, Planungsbüros und Projektträger müssten die Beteiligung der Bürger „massiv ausweiten“. Ein „Qualitätssiegel“ könne hier Orientierung geben.</p> <p>Eine Delegation des Google-Konzerns, die sich zurzeit in Schleswig-Holstein über den Stand der Energiewende informiert, besuchte den Neujahrsempfang der Erneuerbaren. Gary Demasi, Global Director of Data Center Energy and Location Strategy, erläuterte in einem Grußwort Googles Absicht, den gesamten Stromverbrauch für die eigenen Büros und Rechenzentren ausschließlich mit erneuerbaren Energien zu decken. Neben Demasi gehören zu der Delegation Francois Sterin, Director of the Global Infrastructure, Marc Oman, EU Energy Lead, Global Infrastructure und Neha Palmer, Head of Energy Strategy.</p> <p><strong>Kontakte:</strong><br />Marcus Hrach, Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein<br />Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE), Andreas-Gayk-Straße 15, 24106 Kiel<br />Telefon:&nbsp;+49 (0)4841 / 663210 (wird umgeleitet)<br /><a href="mailto:m.hrach@wind-energie.de">m.hrach@wind-energie.de</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href="http://www.wind-energie.de/">www.wind-energie.de</a>&nbsp;</p> <p>Olga von Ungern-Sternberg, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit<br />ARGE Netz GmbH &amp; Co. KG, Husumer S traße 61, 25821 Breklum<br /> Telefon: +49 (0)4671 - 943 89 22<br /><a href="mailto:ungern-sternberg@arge-netz.de">ungern-sternberg|at|arge-netz.de</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href="http://www.arge-netz.de">www.arge-netz.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Veranstaltung Verband Windenergie Wed, 22 Feb 2017 09:44:33 +0000 5950 at https://www.wind-energie.de VBEW blieb nicht bei der Wahrheit und wetterte gegen die Energiewende https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/vbew-blieb-nicht-bei-der-wahrheit-und-wetterte-gegen-die-energiewende <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Stellungnahme des BWE-Landesvorstandes&nbsp; zum Beitrag in der&nbsp; Bayerischen Staatszeitung vom 10. Februar 2017: „Eine Herausforderung für die Energiewende<b> - </b>Die kalte Dunkelflaute in Bayern“</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft (VBEW) behauptet, an den kalten Januartagen 2017 sei es kritisch mit der Stromversorgung Bayerns gewesen. Mit Blick gerade auf den 7. und 8. Januar wörtlich: „Alles, was anständig Strom erzeugen konnte, war am Netz.“</p> <p>Das ist nachweisbar falsch. Am 7. und 8. Januar ist das Gaskraftwerk Irsching mit immerhin 1400 Megawatt nicht in Betrieb genommen worden. Auch in München und Nürnberg blieben große Gaskraftwerke mit vielen hunderten Megawatt ausgeschaltet. Der Spiegel schrieb am 7. Februar in „Dunkelflaute - Ist der Winter wirklich zu düster für den Ökostrom?“ über den Versuch der Lobbyisten der alten Energiewirtschaft, den Januar 2017 propagandistisch zu missbrauchen. Er wies darauf hin, dass auch an Januartagen mit besonders hohem Stromverbrauch und geringer Ökostromerzeugung wie dem 24. Januar 2017 nur etwa ein Drittel der Gaskraftwerke in Betrieb waren. Gleichzeitig hatte Deutschland, mit einem hohen Stromexport, insbesondere dem Atomland Frankreich geholfen .</p> <p>In Bayern waren zudem im Januar von den drei noch immer laufenden Atomreaktoren zwei tagelang außer Betrieb. Geplant, um aus Steuerspargründen nach dem Jahreswechsel neuen Spaltstoff „zu tanken“ und ungeplant auf Grund von Betriebsschäden.</p> <p>Grundsätzlich bieten Kernkraftwerke keine hohe Versorgungssicherheit. Zwar selten, aber doch gelegentlich,&nbsp; müssen sie innerhalb von Sekunden ihre 1300 Megawatt vom Netz nehmen. Zudem sind auch die deutschen AKW alt und werden störanfälliger, wie dies die schlechten Jahresproduktionszahlen 2016 des&nbsp; zweitjüngsten bayerischen AKW, des Block C in Gundremmingen, zeigen. Unsere Nachbarländer Belgien, Frankreich und die Schweiz leiden in diesem Winter darunter, dass ihre alten AKW eben nicht zuverlässig sind.</p> <p>Der VBEW fordert, dass die Lieferanten von Strom aus Erneuerbaren Energien Verantwortung für eine sichere Stromversorgung übernehmen. Das ist berechtigt und dies tut die Branche Schritt für Schritt. Eine sichere Stromversorgung, mit dem Ziel etwa im Jahr 2030 nahe 100 % EE-Versorgung zu sein, fußt auf mehreren Bausteinen:</p> <ol> <li>Mix der EE-Arten (Bioenergie, eventuell Geothermie, Photovoltaik, Wasser- und Windkraft)</li> <li>Großräumige Verteilung und Vernetzung auch mit moderner HGÜ-Technik</li> <li>Lastmanagement und dies mit flexiblen Strompreisen anreizen</li> <li>Speicher (wobei wir heute noch nicht wissen, welche Speicher technisch und ökonomisch das Rennen machen werden. Gegenwärtig klagen übrigens gerade die Pumpspeicherkraftwerke in Deutschland Österreich und der Schweiz, dass sie unterbeschäftigt sind).</li> </ol> <p>&nbsp;Es ist allerdings schon Jahrzehnte überfällig, dass der VBEW Verantwortung für den von ihm mitverschuldeten Atommüll übernimmt! Dieser bleibt über 1 Million Jahre tödlich strahlend. Und auch 50 Jahre nach Inbetriebnahme des ersten kommerziellen AKW in Deutschland ist noch kein Kilogramm des in den bayerischen AKW erzeugten hochradioaktiven Atommülls entsorgt.</p> <p>Berechtigt ist der Hinweis des VBEW, dass Bayern infolge der Politik der Staatsregierung immer abhängiger von Energieimporten wird. Bayern muss nicht autark sein, aber im Prinzip soll etwa so viel Strom&nbsp; im Land erzeugt werden wie dort verbraucht wird. Dafür bieten Photovoltaik wie Windkraft noch genügend Potenzial. Und ihre neuen Großanlagen liefern den Strom preiswerter als neue Gas- oder Kohlekraftwerke.</p> <p>Übrigens: Bayern wie Deutschland werden immer abhängiger von Energieimporten aus Russland. Es wird öffentlich kaum diskutiert, aber mit Abstand größter Erdgaslieferant ist Russland. Größter Erdölverkäufer und Steinkohlelieferant ist ebenfalls Russland.</p> <p><strong>S</strong><b>chlussfolgerung</b></p> <p>Dieses erneute Stänkern des Verbandes der Bayerischen Energie und Wasserwirtschaft (VBEW), in dem sehr viele Stadtwerke ihre Interessen vertreten lassen, sollte allen die Augen öffnen, die oberflächlich glauben, Stadtwerke seien natürliche Partner bei der Energiewende. Einige Stadtwerke sind es. Viele hingegen sind es nicht und fördern eine Politik, die sich kaum von der Lobbyarbeit von EON und RWE unterscheidet.</p> <p class="BWETEXT"><strong>Kontakt: </strong>Raimund Kamm<br />Landesvorsitzender BWE Bayern<br /><a href="mailto:by@bwe-regional.de">by@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiewende Versorgungssicherheit Windenergie Mon, 20 Feb 2017 08:41:19 +0000 5932 at https://www.wind-energie.de Zeugen des Klimawandels: Versiegende Quellen im Schwarzwald https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/zeugen-des-klimawandels-versiegende-quellen-im-schwarzwald <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>BWE fordert Ausbau der Windenergienutzung in Baden-Württemberg. <br />Die außergewöhnliche Trockenheit der letzten Monate ist Zeichen eines schnell fortschreitenden Klimawandels. Der Ausbau Erneuerbarer Energien ist deshalb das Gebot der Stunde – auch und gerade in Baden-Württemberg kann Windenergienutzung einen entscheidenden Beitrag leisten.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Freiburg.&nbsp; Matthäus Weber blickt besorgt auf sein Vieh. Seit 28 Jahren betreibt er mit der Familie den Gschwinghof, einen Bio-Bauernhof in St. Peter im Schwarzwald. Es gab gute und weniger gute Zeiten. Aber zu trinken hatten die Tiere genug. Wasserknappheit im Winter? So anhaltend kennt er das nicht. Der ehemalige Hofbrunnen und andere Brunnen sind seit dem Sommer trocken. „Die Situation ist angespannt. Wasser fehlt im Boden und im Wald.“ Die Lösung? „Gute Frage“, so Weber, „für Wasser gibt es keine Alternative!“ 100 Liter braucht die Kuh am Tag.&nbsp;</p> <p>Woher kommt die ungewöhnliche Wasserknappheit, die neben dem Gschwinghof viele Gemeinden und Höfe im Schwarzwald betrifft? „Das ist der Klimawandel. Die Auswirkungen hat man schon vor 30 Jahren vorhergesagt.“, so Weber. Heiße Sommer, trockene Winter. Der gefrorene Boden kann den wenigen Regen, der noch kommt, nicht aufnehmen. Tatsächlich waren die letzten Monate extrem trocken; die Grundwasserspiegel im Land sind auf historische Tiefstände gefallen, statt wie sonst im Winter zu steigen.</p> <p>So schlimm sei es seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1913 nicht gewesen, bestätigte Wasser-Experte Michel Wingering von der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) gerade in der Südwest-Presse. „Diese Entwicklungen sind alarmierend und mahnen zur Eile im Kampf gegen den Klimawandel“, betont der Vorsitzende des baden-württembergischen Landesverbandes des Bundesverbands Windenergie, Christian Oberbeck. Er fordert daher: „Die Windenergienutzung in Baden-Württemberg muss engagiert ausgebaut und die klimaschädliche Kohleverstromung endlich gestoppt werden.“ Aber die Windpark-Projektierer im Schwarzwald und Oberschwaben treffen oft auf Widerstand. „Es heißt, man brauche Zeit, um über die Energiewende nachzudenken. Die haben wir nicht“, so Oberbeck.&nbsp;</p> <p>Davon ist auch der Landwirt vom Gschwinghof überzeugt. Mit seiner eigenen Windenergieanlage unweit des Hofes produziert er ein Vielfaches des benötigten Stroms. „Windkraft leistet einen entscheidenden Beitrag im regenerativen Energiemix zur CO2-Reduzierung“, betont Weber. Hoffentlich macht sein Modell Schule. Damit die Tiere im Schwarzwald keinen Durst leiden müssen.</p> <p>Weitere Informationen:<br />Katharina Schäfer, BWE-Landesbüro, Telefon 07 61 – 40 73 61, <a href="mailto:bw@bwe-regional.de">bw@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Dezentrale Versorgung Klimaschutz Umwelt Mon, 13 Feb 2017 11:55:48 +0000 5926 at https://www.wind-energie.de BWE-Bayern veröffentlicht Ausbauzahlen der Windkraft für 2016 https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/bwe-bayern-veroeffentlicht-ausbauzahlen-der-windkraft-fuer-2016 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bayern schrumpft!&nbsp; Zweites Jahr in Folge Rückgang beim Zubau – Neue Genehmigungsanträge für Windenergieanlagen bilden nur noch die Ausnahme.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Schon im zweiten Jahr in Folge sind die Investitionen in neue Windkraftwerke in Bayern gesunken. Darauf hat heute der BWE-Bayern bei der Vorstellung der Ausbauzahlen für 2016 hingewiesen. „Von 410 MW, die noch im Jahr 2014 realisiert worden sind und über 372 MW im Jahr 2015 ist der Zubau auf ganze 340 MW im Jahr 2016 zusammengeschmolzen“, fasste BWE-Landesvorsitzender Raimund Kamm die rückläufige Entwicklung zusammen. „Besonders ernüchternd“, so Kamm, sei die Tatsache, dass die Zubauten im Jahr 2016 überwiegend aufgrund von Genehmigungen stattfanden, die noch aus der Zeit vor der 10H-<abbr title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term85" title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm.">Abstandsregelung</a></abbr> stammen.</p> <p>Bayern ist das einzige Bundesland, das im Rahmen einer Länderöffnungsklausel den Bau von Windrädern entprivilegiert hat. „Kein Wunder, dass der Ausbau der Windenergie jetzt schrumpft“, kritisierte Kamm. Dies belegen insbesondere auch die Zahlen der neuen Genehmigungen. Während Ende 2016 in Niedersachsen Genehmigungen für den Bau von 1.638 MW vorlagen, gab es im Flächenland Bayern nur noch Genehmigungen für 362 MW, in Nordrhein-Westfalen jedoch für 800 MW.</p> <p><b>Bayern macht sich mehr und mehr von Stromeinfuhren abhängig</b><br />Schon heute erzeugen verschiedene Bundesländer rein rechnerisch 100 Prozent des in ihrem Land verbrauchten Stroms allein aus sauberen Erneuerbaren Energien. Bayern komme nicht über 40 Prozent hinaus und werde zunehmend von Stromeinfuhren aus schmutzigen Kohle- und Atomkraftwerken abhängig, mahnte der BWE-Landesvorsitzende. Gleichzeitig lagere in keinem anderen Bundesland Deutschlands so viel Atommüll und werde weiter so viel Atommüll erzeugt wie in Bayern.</p> <p><b>Süddeutschland mit großem Defizit an Windkraft</b><br />Die technischen Fortschritte bei den Windkraftanlagen der letzten Jahre hätten mit höheren Türmen, längeren Flügeln und vielen Detailverbesserungen eigentlich die Voraussetzung geschaffen, auch in Süddeutschland Windstrom für nur 8 Cent je <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> zu liefern. Ende 2016 seien aber nur knapp 15 Prozent der Windkraftleistung in den südlichen Bundesländern (Saarland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern) installiert gewesen, bilanziert der BWE. „Hier besteht im Interesse einer zuverlässigen Versorgung ein großer Nachholbedarf“, forderte Kamm. Denn gerade der Mix an Ökostrom aus Bioenergie, Photovoltaik, Wasser- und Windkraft sei für eine sichere Energieversorgung essentiell. „Und im Winter ist die Windenergie besonders wichtig“, so der BWE-Landesvorsitzende.</p> <p><b>Bayerische Unternehmen sind leistungsfähiger Teil der Windbranche</b><br />In Bayern arbeiten laut Auskunft des BWE derzeit rund 12.500 Menschen für die Windkraft. Große industrielle Zulieferer sowie viele kleine und mittlere Unternehmen, die Windanlagen planen, bauen und betreiben, bilden „eine leistungsfähige Branche“, resümierte der BWE-Landesvorsitzende. Die Windbranche könne Bayern helfen, seine Energieversorgung sauber, preiswert und zuverlässig zu machen. „Allerdings muss die zukünftige Regierungspolitik dies wollen – und möglichst rasch die Ausbaubremsen wieder lösen!"</p> <p>&nbsp;<b>Windkraft in Bayern: Zubau, Bestand, Jahresproduktion</b></p> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tbody> <tr> <td valign="top"> <p>&nbsp;</p> </td> <td valign="top"> <p><b>Zubau</b></p> <p><b>Zahl</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="center"><b>Zubau</b></p> <p align="center"><b>MW</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="center"><b>Stand</b></p> <p align="center"><b>Zahl</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="center"><b>Stand</b></p> <p align="center"><b>MW</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="center"><b>Jahresstrom-</b></p> <p align="center"><b>prod. in TWh</b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p align="center">2010</p> </td> <td valign="top"> <p align="center"><b>25</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="right"><b>52</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="center"><b>411</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="right"><b>519</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="center"><b>0,6</b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p align="center">2011</p> </td> <td valign="top"> <p align="center"><b>75</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="right"><b>165</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="center"><b>486</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="right"><b>684</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="center"><b>0,8</b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p align="center">2012</p> </td> <td valign="top"> <p align="center"><b>76</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="right"><b>188</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="center"><b>554</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="right"><b>869</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="center"><b>1,1</b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p align="center">2013</p> </td> <td valign="top"> <p align="center"><b>98</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="right"><b>252</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="center"><b>652</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="right"><b>1.120</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="center"><b>1,3</b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p align="center">2014</p> </td> <td valign="top"> <p align="center"><b>154</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="right"><b>410</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="center"><b>797</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="right"><b>1.524</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="center"><b>1,8</b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p align="center">2015</p> </td> <td valign="top"> <p align="center"><b>143</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="right"><b>372</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="center"><b>937</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="right"><b>1.893</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="center"><b>2,8</b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p align="center">2016</p> </td> <td valign="top"> <p align="center"><b>124</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="right"><b>340</b></p> </td> <td valign="top"> <p align="center"><b>1061<sup>1</sup></b></p> </td> <td valign="top"> <p align="right"><b>2233</b><sup>1</sup></p> </td> <td valign="top"> <p align="center"><b>3,6<sup>2</sup></b></p> </td> </tr> </tbody> </table> <p>&nbsp;<sup>1</sup> hiervon müssen noch die abgebauten WKA abgezogen werden. Allerdings werden in Bayern bisher nur wenige ältere WKA „repowert“.</p> <p><sup>2 </sup>geschätzt</p> <p><b>Rückfragen an: <br /></b></p> <p>Bundesverband Windenergie e.V. (BWE) - Landesverband Bayern<br />Landesvorsitzender Raimund Kamm<br />Tel. +49 821-541936,&nbsp; <a href="mailto:r.kamm@bwe-regional.de">r.kamm@bwe-regional.de</a></p> <p>Landesgeschäftsstelle, Kristina Dürr<br />Ehrenpreisstraße 2, 86899 Landsberg am Lech<br />Tel. +49 8191-42821-04, Fax +49 8191-42821-20<br /><a href="mailto:k.duerr@wind-energie.de">k.duerr@wind-energie.de</a>, <a href="http://www.wind-energie.de">www.wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Genehmigung Onshore Planung Statistik Thu, 09 Feb 2017 14:30:16 +0000 5914 at https://www.wind-energie.de Windenergie nimmt Rücksicht auf Artenschutz https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/windenergie-nimmt-ruecksicht-auf-artenschutz <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) untersuchte in einer Studie, wie Fledermäuse den Wald als Lebensraum nutzen und entwickelte daraus Leit-Empfehlungen zur Erstellung von Fledermaus-Gutachten und Empfehlungen zum Schutz der Tiere. Diese Handlungsempfehlungen wurden heute veröffentlicht.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband WindEnergie unterstreicht vor diesem Hintergrund, dass sich die Branche den wachsenden Ansprüchen des Natur- und Artenschutzes stellt und an einer fachlich fundierten Begleitung der Energiewende ein hohes Interesse hat. Dazu wird gerade in den hier zuständigen Bundesländern ein intensiver Dialog geführt. Fast kein Projekt kommt heute noch ohne natur- oder/und artenschutzrechtliche Auflagen zur Umsetzung.</p> <p><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2017/windenergie-nimmt-ruecksicht-auf-artenschutz/bwe-infografik-naturschutz-web.jpg" title="Grafik: Windkraft und Naturschutz" class="colorbox colorbox-insert-image image-left" rel="gallery-all"><img src="https://www.wind-energie.de/system/files/imagecache/200px-Breite/images/article/2017/windenergie-nimmt-ruecksicht-auf-artenschutz/bwe-infografik-naturschutz-web.jpg" title="Grafik: Windkraft und Naturschutz" class="imagecache imagecache-200px-Breite inserted-image" width="200" height="128" /></a>Der Bau von Windenergieanlagen erfolgt in einigen Regionen zunehmend auch in monokulturell genutzten Intensivforsten. In alten Waldbeständen, naturnahen Wäldern und Schutzgebieten werden dagegen keine Windenergieanlagen errichtet, da diese angesichts ihrer ökologischen Wertigkeit durch die Landesplanung von vornherein aus der Flächenkulisse herausgehalten werden. Zudem sind nur sehr wenige der insgesamt 25 Fledermausarten überhaupt betroffen. Wo die Windenergienutzung im Forst stattfinden soll, gibt es im Vorfeld umfangreiche natur- und artenschutzrechtliche Begutachtungen. Wo keine Fledermausarten vorkommen, wird deren Lebensraum nicht gefährdet. Im Gegenteil: Durch Ausgleichsmaßnahmen werden monokulturell genutzte Intensivforsten ökologisch aufgewertet und entstehen neue Lebensräume. Werden dagegen gefährdete Fledermausarten ermittelt und ergibt die Abwägung im Rahmen der <abbr title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term238" title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. ">Genehmigungsverfahren</a></abbr> eine Zulässigkeit des Baus einer Windenergieanlage, so werden immer parallel Regelungen zum Schutz der Tiere getroffen. In der Regel werden dann Abschaltzeiten festgelegt.</p> <p><strong>Ausführliche Informationen:<br /> </strong><a target="_blank" href="https://www.bfn.de/0401_2015.html?&amp;cHash=2057dc3c9ae188a285637319d101054e&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=5993">&gt;&gt;Handlungsempfehlung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN)</a><br /><a href="https://www.wind-energie.de/themen/natur-und-umweltschutz/naturschutz">&gt;&gt;BWE-Themenseite zu Naturschutz </a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p> </div> </div> </div> Naturschutz Umwelt Wind im Wald Windenergie Tue, 07 Feb 2017 11:16:32 +0000 5907 at https://www.wind-energie.de Ausbildung und Studium für die Zukunft https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/ausbildung-und-studium-fuer-die-zukunft <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Eine "Galerie der Energiewende-Berufe" verschafft einen Überblick der vielfältigen Möglichkeiten, Aufgaben und Anforderungen zu Berufen&nbsp; im Bereich der Erneuerbaren Energien. Der Wissenschaftsladen Bonn e.V. &nbsp;hat zwei Jahre lang&nbsp; Stellenanzeigen ausgewertet, Informationen zu Ausbildungsmöglichkeiten gesammelt und daraus Texte und Videos erstellt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><img src="/system/files/imagecache/200px-Breite/images/article/2017/ausbildung-und-studium-fuer-die-zukunft/galerie-der-energiewende-berufe-service-768x512.jpg" title="„Berufsorientierungsinitiative „Energiewende schaffen“" class="imagecache-200px-Breite inserted-image image-left" width="200" height="133" />Auf der Webseite "Energiewende schaffen" werden über hundert Berufe in 20 Berufsfeldern zusammengefasst und vorgestellt. 18 Videobeiträge beleuchten unterschiedliche Ausbildungsgänge von A wie Anlagenplanung bis V wie Vertrieb. Vorgestellt werden Ausbildungen, Studiengänge und Weiterbildungen mit den entsprechenden Ausbildungszeiten, Arbeitsinhalten und den Fähigkeiten, die die zukünftigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mitbringen müssen.</p> <p>So sind beispielsweise für eine Tätigkeit im Netzmanagement Freude am Umgang mit Zahlen und Computerprogrammen für die Netzsteuerung unabdingbar. Der Wissenschaftsladen hat eine beeindruckende Vielfalt von Berufen zwischen Baustelle und Büro zusammengetragen. Das Projekt wird durch die Bundesstiftung Umwelt (DBU) und die Robert Bosch Stiftung gefördert.</p> <p>Ein interaktiver Berufe-Check bietet zudem Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Interessen anzugeben und Vorschläge für Berufsfelder zu erhalten, die zu ihnen passen könnten. Ausgewählte Links und Tipps zur Berufsorientierung weisen auf Veranstaltungen, Institutionen und Webseiten hin, die auf dem Weg in einen grünen Beruf &nbsp;hilfreich sind.</p> <p>Weitere Informationen unter: <a href="http://www.energiewende-schaffen.de">www.energiewende-schaffen.de</a></p> </div> </div> </div> Mon, 06 Feb 2017 15:48:53 +0000 5908 at https://www.wind-energie.de Der Europäischen Energieunion fehlt Schwung und Inspiration https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/der-europaeischen-energieunion-fehlt-schwung-und-inspiration <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie. Am heutigen Mittwochmittag hat die Europäische Kommission in ihrem Bericht zum „State of the Energy Union“ den bisher erreichten Fortschritt bei der Europäischen Energiewende festgestellt. Aus Sicht des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. sind mit der Energieunion weder die richtigen Weichen gestellt worden, noch wird sie zu einem stärkeren Ausbau der Erneuerbaren Energien führen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Vorschläge der Europäischen Kommission für eine saubere, sichere und wettbewerbliche Energieversorgung bleiben in ihren Ansätzen stecken“, bilanziert Rainer Hinrichs-Rahlwes, Europaexperte im BEE-Vorstand. Die bisher definierten Maßnahmen reichten nicht aus.</p> <p>Dabei gebe es im jüngst veröffentlichten „Clean energy package“ durchaus richtige Weichenstellungen in Richtung <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>, wie zum Beispiel bei den Reformen der Strom- und Systemdienstleistungsmärkte. Doch sie seien nicht tiefgreifend genug, so Hinrichs-Rahlwes.&nbsp;</p> <p>Die Fördermechanismen für Erneuerbare Energien, die Marktverzerrungen ausgleichen sollten, sollen dem Kommissionsvorschlag nach stark eingeschränkt werden. „Der Ausbau der Erneuerbaren Energien wird komplett von den Beihilfeleitlinien abhängig gemacht“, kritisiert Hinrichs-Rahlwes. „Die Kommission weicht mit ihren Beihilfeleitlinien die demokratisch legitimierten Richtlinien der Europäischen Union auf.&nbsp; Es ist mehr als fraglich, ob dies den Europäischen Gedanken stärkt.“</p> <p>Auf 4.000 Seiten habe die Kommission allein im vergangenen November ihr Clean Energy for all Europeans Package präsentiert – und es dennoch nicht geschafft, über das Papier Impulse für einen schnelleren und besseren Umstieg auf Erneuerbare und Effizienz zu setzen. Wenn die Energieunion für die europäischen Unternehmen ein Geschäftsmodell anbieten soll, benötigt es ambitioniertere und bessere Maßnahmen.</p> <p>Das extrem schwache Ziel, im Jahr 2030 gerade einmal mindestens 27 Prozent Erneuerbare Energien am europäischen Endenergieverbrauch zu erreichen, läuft sämtlichen Klimaschutzzielen zuwider. Dass es keine verbindlichen Maßnahmen gibt, wenn Mitgliedstaaten die Vorgaben nicht erfüllen, weicht es noch mehr auf. „Der Zwischenstand der Energieunion zeugt von geringem Engagement seitens der Mitgliedsstaaten und der Europäischen Kommission. Im Lichte des Pariser Klimaschutzabkommens ist viel mehr notwendig und auch – ökonomisch sinnvoll – möglich.“</p> <p>Der Ausbau der sauberen Energieversorgung wird durch den Kommissionsvorschlag verlangsamt. Dies werde noch dadurch verstärkt, dass er an das – viel zu träge – Tempo beim Ausbau der Netze angepasst werde. Andere Regelungen, wie der prioritäre Netzanschluss und der garantierte Netzzugang für die Erneuerbaren Energien sollen abgeschafft oder teiweise geschwächt werden.</p> <p><strong>Weitere Informationen: </strong><br />Auf der <a target="_blank" href="https://www.bee-ev.de/fileadmin/user_upload/20170201_BEE-Zwischenbilanz_Zweiter_State-of-the-Energy-Union-Report_fin....pdf">Website des BEE</a> sowie bei <a target="_blank" href="http://www.euractiv.de/section/energie-und-umwelt/opinion/state-of-the-energy-union-report-kaum-nutzen-fuer-die-energiewende/">EurActiv </a>ist eine BEE-Zwischenbilanz zum zweiten State-of-the-Energy-Union-Report veröffentlicht. </p> <p>Kontakt: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Pressesprecherin Irene Beringer <br />Invalidenstraße 91, 10115 Berlin <br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br />Tel: 030 2758170 16, Fax: 030 2758170 20</p> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien Europa Wed, 01 Feb 2017 14:28:28 +0000 5892 at https://www.wind-energie.de Windkraftanlagen helfen den Auerhühnern im Schwarzwald https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2017/windkraftanlagen-helfen-den-auerhuehnern-im-schwarzwald <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverbands WindEnergie Südbaden. <br />In einer parlamentarischen Stellungnahme auf einen Antrag der Landtagsabgeordneten Gabi Rolland erklärt Peter Hauk, Minister für ländlichen Raum und Verbraucherschutz, dass die Klimaerwärmung zu einer Verringerung der Lebensraumpotentiale der Auerhuhnpopulation führt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Von den im Jahr 2008 angegebenen 600 Tieren wird der Bestand jetzt aktuell auf 416 angenommen. Windkraftanlagen im Schwarzwald produzieren umweltverträglichen elektrischen Strom und geben keine klimaschädlichen Emissionen wie u.a. Kohlendioxid oder Schwefeldioxid ab.</p> <p>Allein eine einzige moderne, leistungsfähige Windturbine, wie in St. Peter oder Freiamt vermeidet jährlich 5.500.000 kg Kohlendioxid! Damit wird auch ein wichtiger Beitrag für den Schutz des Lebensraums der bedrohten Auerhühner geleistet. Landwirtschaftsminister Peter Hauk möchte "verstärkt lichte Waldstrukturen" für die Auerhühner schaffen. Erfreulicherweise konnte auch auf der kleinen Freifläche um eine Windturbine eine Auerhenne mit ihren Küken beobachtet werden.</p> <p>Windkraftanlagen in unserer Heimat schützen die durch Luftverschmutzung gefährdete Pflanzenwelt und damit auch die Tiere.</p> <p>Kontakt: Erhard Schulz<br /><a href="mailto:e.schulz@bwe-regional.de" class="mailto">e.schulz@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Klimaschutz Naturschutz Wind im Wald Windenergie Wed, 25 Jan 2017 08:21:51 +0000 5876 at https://www.wind-energie.de Neue Informationspapiere des BWE zum KWKG-/EEG-Änderungsgesetz https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/neue-informationspapiere-des-bwe-zum-kwkg-eeg-aenderungsgesetz <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 15./16. Dezember 2016 haben der Bundestag und der Bundesrat das KWKG-/EEG-Änderungsgesetz mit einigen Änderungen im EEG 2017, die die Windenergie betreffen, beschlossen. Diese Änderungen treten mit dem gesamten EEG 2017 am 1.1.2017 in Kraft. In den aktuellen BWE-Informationspapieren finden Sie die für die Windenergie wichtigsten Änderungen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><strong>Bürgerenergiegesellschaften</strong></p> <p>Hier gibt es weitere Regelungen zu beachten, die die Haltefristen eines Projektes betreffen, das einen Zuschlag als Bürgerenergieprojekt erhalten hat.</p> <p><strong>Stromsteuer</strong></p> <p>Nach den nunmehr verabschiedeten Regelungen führt eine Befreiung von der Stromsteuer nicht unweigerlich zum Verlust der EEG-Vergütung, sondern wird auf die EEG-Förderung angerechnet. Weitere Infos dazu im BWE-Informationspapier</p> <p><strong>Weitere Regelungen</strong></p> <p>Eine Änderung betrifft § 51 zur Anlagenzusammenfassung. Bei den Vorschriften zur Vergütung bei negativen Preisen ist die Anlagenzusammenfassung wieder enthalten. Zudem macht der BWE alle Mitgliedsunternehmen erneut auf die wichtige Frist für Übergangsanlagen aufmerksam. Betreiber, die bis Ende 2016 eine Genehmigung für eine Anlage nach dem BImSchG erhalten haben und nicht ins Ausschreibungssystem wechseln wollen, sondern in das Vergütungssystem des EEG 2014, müssen bis zum 31.01.2017 die Genehmigung mit allen erforderlichen Angaben an das Anlagenregister melden. <span style="text-decoration: underline;"></span></p> <p><strong>Downloads</strong></p> <ul> <li><a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/bewertung-des-kwkg-eeg-2017-vom-16122016-aenderungsgesetz/20161222_bwe_bewertung_kwkg_eeg2017l.pdf">Bewertung des KWKG / EEG 2017 vom 16.12.2016 (Änderungsgesetz)</a></li> <li><a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/besondere-ausschreibungsbestimmungen-fuer-buergerenergiegesellschaften-nach-eeg-2017/20161222_infopapier_eeg_2017_buergerenergie_final.pdf">Besondere Ausschreibungsbestimmungen für Bürgerenergiegesellschaften nach EEG 2017</a></li> <li><a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/referenzstandort-und-referenzertrag-eeg-2017-anlage-2/20161222_bwe_informationspapier_eeg_2017_referenzstandort.pdf">Referenzstandort und Referenzertrag (EEG 2017 Anlage 2)</a></li> <li><a target="_self" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/eeg-2017-stromsteuer-und-eeg/20161222_bwe_informationspapier_eeg_2017_stromsteuer.pdf">Stromsteuer und EEG</a></li> </ul> <p>Alle Hintergrund- und Informationspapiere des BWE finden Sie <a target="_self" href="https://www.wind-energie.de/publikationen/hintergrund-informationspapiere">hier</a>.</p> </div> </div> </div> Thu, 22 Dec 2016 13:55:12 +0000 5812 at https://www.wind-energie.de BEE-Zusammenfassungen: EU-Entwürfe für Erneuerbare und Strommarktgesetzgebung https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/bee-zusammenfassungen-eu-entwuerfe-fuer-erneuerbare-und-strommarktgesetzgebung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 30. November hat die Europäische Kommission ein umfängliches Paket (Winterpaket/Clean Energy Package) mit Gesetzesvorschlägen für die Erneuerbaren Energien (EE) und die Strommarktgestaltung nach 2020 vorgelegt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Paket umfasst insgesamt 16 Legislativvorschläge, Mitteilungen und Berichte, darunter Vorschläge für eine revidierte Richtlinie <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>, für eine Verordnung&nbsp; zum regulatorischen Steuerungsrahmen (Governance), für eine revidierte Verordnung&nbsp; Strommarkt&nbsp; sowie für eine revidierte Richtlinie Strommarkt.</p> <p><b>Erneuerbare-Ziele und Governance</b><br /> Anders als in der geltenden EE-Richtlinie sollen keine national verbindlichen EE-Ziele definiert werden. Vielmehr soll das verbindliche EU-Ziel von mindestens 27 Prozent EE am gesamten EU-Energieverbrauch bis 2030 durch nationale Beiträge und einen eng gestrickten Planungs- und Berichtsrahmen (Governance) in Form von Integrierten Nationalen Energie- und Klimaplänen (INEKP) erreicht werden. Die Beiträge der Mitgliedstaaten dürfen ab 2021 nicht unter ihren 2020-Zielen liegen (für Deutschland: Strom, Wärme und Verkehr jeweils 20% EE, THG 20% Reduktion).</p> <p><b>Nationale Fördermechanismen</b><br /> Die Mitgliedstaaten sollen weiterhin den EE- Ausbau fördern dürfen, allerdings mit der Einschränkung, dass die Fördermechanismen unter Einhaltung der Umwelt- und Energiebeihilfeleitlinien (UEBLL) die EE in den Strommarkt integrieren und sicherstellen, dass EE-Erzeuger auf Marktsignale reagieren. Mindestens alle vier Jahre sollen Mitgliedstaaten die Effektivität der Fördermechanismen überprüfen und basierend auf den Ergebnissen über die Fortführung oder eine Design-Änderung entscheiden. Anders als vom der Bundesregierung und weiteren Akteuren vorgeschlagen, enthält der Vorschlag für die EE-Richtlinie keine gemeinsamen Prinzipien für die Ausgestaltung von Fördermechanismen. Die Genehmigung von als Beihilfe eingestuften Programmen (also auch des EEG) würde so ab 2020 weiterhin Einzelfallentscheidungen und dem Ermessen der Generaldirektion Wettbewerb unterliegen.</p> <p>Die jüngsten Ergebnisse der ersten geöffneten deutsch-dänischen PV-Ausschreibungen und die Schwierigkeiten in der praktischen Umsetzung außer Acht lassend, will die Kommission über eine ab 2021 verbindliche Öffnung von nationalen Fördermechanismen die Angleichung der nationalen Fördersysteme vorantreiben. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass auch künftig primär Projekte im europäischen Ausland und nicht in Deutschland die Zuschläge im Rahmen geöffneter Ausschreibungen erhalten würden.</p> <p><b>Einspeisevorrang und Abregelung</b><br />Der Einspeisevorrang für EE soll im Sinne der EE-Marktintegration nur noch für kleine Anlagen (unter 500kW), Demonstrationsprojekte für innovative Technologien und Bestandsanlagen gelten. Gleichzeitig sollen neue Regelungen zur Abregelung und zum Redispatch eingeführt werden. Hierbei wird zwischen marktbasierter (freiwillig) und nicht-marktbasierter (unfreiwillig)&nbsp; Abregelung/Redispatch unterschieden. Beides soll generell transparenten, objektiven, nicht-diskriminierenden Kriterien folgen. Nicht-marktbasiert abgeregelte Anlagen sollen entschädigt werden. &nbsp;</p> <p>Weitere neue Elemente in den Gesetzesvorschlägen sind unter anderem Bestimmungen zur Vermeidung retroaktiver Maßnahmen, der Ansatz eines One-Stop-Shops für <a title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von" href="https://www.wind-energie.de/glossary/4#term238">Genehmigungsverfahren</a> sowie die Begrenzung der Genehmigungsverfahrensdauer auf drei Jahre, Bestimmungen zur Stärkung von EE- Gemeinschaften&nbsp; und Eigenverbrauch sowie zur Etablierung der EE in den Sektoren Wärme und Mobilität.</p> <p>Die Legislativvorschläge werden zur Annahme nun dem Europäischen Parlament und dem Rat vorgelegt. Es wird erwartet, dass das ordentliche Gesetzgebungsverfahren bis Ende 2018 abgeschlossen ist.</p> <p>Erste Zusammenfassungen u.a. zu der Erneuerbare Energien- Richtlinie, zur Richtlinie Strommarkt und zur Verordnungen Strommarkt stehen nun unter <a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/themen/europa/aktuelles">Europa/Aktuelles</a> zum Herunterladen zur Verfügung.</p> </div> </div> </div> Energiewende Erneuerbare Energien Europa Internationales Tue, 20 Dec 2016 13:34:54 +0000 5804 at https://www.wind-energie.de Ägypten: Vorsichtig optimistische Aussichten für Windenergieentwicklung https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/aegypten-vorsichtig-optimistische-aussichten-fuer-windenergieentwicklung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 5. Dezember fand in Kairo im Rahmen des 8. Ägyptisch-Deutschen Erneuerbaren-Tages eine Konferenz zum Thema „Onshore Windenergie in Ägypten“ statt. Unter anderem hatten&nbsp; deutsche Windenergiefirmen, die Möglichkeit, sich und ihre Produkte vorzustellen sowie erste Kontakte mit lokalen Akteuren anzubahnen.</p> </div> </div> </div> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;</p> <p><img src="https://www.wind-energie.de/system/files/imagecache/490px-Maximalbreite/images/page/2016/aegypten-vorsichtig-optimistische-aussichten-fuer-windenergieentwicklung/20161205-aegypten-ahk-reise-dsc-0317-ausschnitt.jpg" title="BWE-Referentin Maria Hoeft auf dem 8. Ägyptisch-Deutschen Erneuerbaren-Tag in Kairo" width="490" height="167" class="imagecache-490px-Maximalbreite inserted-image" /></p> <p><em>Foto: BWE-Referentin Maria Hoeft, Eng Ayman Saad (Leiter Siemens Wind Power Ägypten), Eng Lamya Hady (Direktorin FIT-Plan, EETC)</em></p> <p>Die Veranstaltung diente gleichzeitig als Auftaktkonferenz zur AHK-Geschäftsreise Ägypten im Rahmen der Exportinitiative Energie der Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Veranstalter waren die Deutsch-Arabische Industrie- und Handelskammer und die Renewable Energy Academy (RENAC).</p> <p>Die Konferenz wurde vom deutschen Botschafter in Kairo sowie einem Stellvertreter des ägyptischen Energieministers eröffnet und erfreute sich großen Interesses seitens ägyptischer Branchenakteure wie auch einheimischer Medien. Vertreter der Nationalen <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="https://www.wind-energie.de/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> Agentur (NREA) und des staatlichen Übertragungsunternehmens (EETC) stellten Leuchtturmprojekte und die nationale Strategie für den Windenergieausbau sowie Möglichkeiten unter dem 2015 eingeführten Einspeisetarifsystem vor. Internationale Banken wie die deutsche Kreditbank für Wiederaufbau (KfW), die Europäische Investitionsbank (EIB) und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) gaben Einblicke in ihr Windenergieportfolio. Der BWE berichtete von den Entwicklungen der Windenergie in Deutschland und von den deutschen Erfahrungen bezüglich der Schaffung regulatorischer Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Ausbau der Windenergie und den Aufbau einer Windenergieindustrie.</p> <p>Bislang wurden in Ägypten primär Projekte in Größenordnungen von 100 bis 200 Megawatt realisiert bzw. im Rahmen staatlicher Ausschreibungen bezuschlagt. Dabei ist entweder NREA direkt Auftraggeber oder es werden direkte Abnahmeverträge mit EETC geschlossen. Im Rahmen des 2015 mit dem Gesetz für die Förderung von privaten Investitionen in EE-Projekten eingeführten Einspeisetarifs bieten sich nun auch weitere Möglichkeiten für kleinere Projekte im Bereich 20-50 Megawatt. In der ersten Phase sind 2000 Megawatt für Windenergieanlagen vorgesehen, die in Abhängigkeit des Standortes einen Einspeisetarif von 9,57 bis 11,48 US-Cent/kWh für die ersten fünf Jahre und 4,6 – 11,48 US-Cent/kWh für die restlichen 15 Jahre erhalten.</p> <p>Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass Ägypten sich in einem fortschreitenden Lernprozess befindet, in dem es unter anderem gilt, für belastbare Windenergiemessungen und zuverlässigen Service Sorge zu tragen sowie administrative Prozesse zu verbessern. Fanden insbesondere die Leuchtturmprojekte wiederholt Erwähnung, wie der Windpark Zafarana oder der Siemens-Deal vom Frühjahr 2015, im Zuge dessen sich Siemens zusätzlich zum Bau einer Rotorblattfabrik verpflichtet hat, wurde aus dem Publikum auch auf die Bedeutung dezentraler Erzeugungs- und Versorgungssysteme unter anderem zur Elektrifizierung ländlicher Gebiete hingewiesen.</p> <p>Seit dem Arabischen Frühling befindet sich Ägypten in einem Zustand anhaltender politischer Fragilität begleitet von einer angespannten Wirtschaftslage mit hohem Haushaltsdefizit, Versorgungsengpässen und hoher Arbeitslosigkeit. Die auf IWF-Druck vorgenommene Währungsabwertung und die Einführung der geplanten Mehrwertsteuer dürften zudem der Inflation Auftrieb geben und eine zusätzliche Herausforderung darstellen. Gleichzeitig wird der Schritt aber von Wirtschaftsakteuren begrüßt, da hiermit nun dem zuvor florierenden Währungsschwarzmarkt beigekommen und mehr Transparenz über Preise und Preisentwicklungen geschaffen wird.</p> <p>Trotz der Herausforderungen ist die Regierung bereits seit einigen Jahren beständig bestrebt die Abhängigkeit von Importen fossiler Energieträger zu reduzieren, den EE- Ausbau sowie den Aufbau eines heimischen EE- Sektors und die Liberalisierung des Energiesystems voranzutreiben. Bis zum Jahr 2020 soll der EE- Anteil an der Gesamtenergieproduktion bei 20 Prozent liegen, wovon 12 Prozent aus der Windkraft stammen sollen. Dies bedeutet eine Kapazitätserhöhung auf 7,2 Gigawatt. Aktuell liegt der Windenergieanteil am Gesamtenergieverbrauch bei 0,3 Prozent. Die Einschätzung vor Ort agierender Akteure hinsichtlich der weiteren Entwicklung ist vor dem Hintergrund der aktuellen Gesamtlage des Landes gemischt, aber alles in allem vorsichtig optimistisch.<i>&nbsp;</i></p> <p>Das Konferenzprogramm sowie weiteres Informationsmaterial können in Kürze auf der Webseite der <a href="http://www.export-erneuerbare.de" target="_blank">Exportinitiative Energie</a> sowie auf den Webseiten der <a href="http://www.ahkmena.com/de/node/698" target="_blank">Deutsch-Arabischen Industrie- und Handelskammer</a> in Kairo und der <a href="http://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/Weltkarte/Afrika/aegypten.html" target="_blank">GTAI</a> abgerufen werden.</p> </div> </div> </div> Internationales Unternehmen Veranstaltung Windenergie Wirtschaft Mon, 19 Dec 2016 12:23:04 +0000 5802 at https://www.wind-energie.de BEE begrüßt Verbesserungen beim Änderungsgesetz zum KWKG und EEG https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/bee-begruesst-verbesserungen-beim-aenderungsgesetz-zum-kwkg-und-eeg <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><i>Berlin.</i> Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) begrüßt die nun endlich getroffene Festlegung, dass die sauberen Erneuerbaren Energien Vorrang vor fossilen Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen haben.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wir werden uns sehr dafür einsetzen, dass die Vorrangregelung für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> gegenüber fossilen und nuklearen Anlagen künftig gelebte Rechtspraxis wird“, bekräftigt Harald Uphoff, kommissarischer Geschäftsführer des BEE. Der BEE sehe hier sowohl die Bundesnetzagentur als auch die Netzbetreiber in der Pflicht, geltendes Recht umzusetzen.</p> <p> Auch gebe es Anreize zur Flexibilisierung der bisher oft starren <abbr title="Bei der Stromerzeugung in Kraftwerken entsteht Wärme als Nebenprodukt. Bei der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wird diese für Nah- oder Fernwärme genutzt. Das steigert den Wirkungsgrad und bedeutet somit eine wesentlich höhere Energieeffizienz. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term221" title="Bei der Stromerzeugung in Kraftwerken entsteht Wärme als Nebenprodukt. Bei der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wird diese für Nah- oder Fernwärme genutzt. Das steigert den Wirkungsgrad und bedeutet somit eine wesentlich höhere Energieeffizienz. ">Kraft-Wärme-Kopplung</a></abbr> (KWK). Hier wäre allerdings noch mehr sinnvoll gewesen, um die KWK Energiewende-kompatibel zu machen. „Das jahrelange Drängen des BEE Richtung Flexibilisierung der Energiewirtschaft wirkt sich jetzt immerhin schrittweise aus.“</p> <p> Positiv zu bewerten sei, dass die Befreiung von der Stromsteuer für die Betreiber nicht automatisch zum Verlust der EEG-Vergütung führt. Vielmehr werde künftig die EEG-Vergütung um die Höhe der Stromsteuerbefreiung verringert, sodass Anlagen mit Stromsteuerbefreiung weder besser noch schlechter dastehen als andere Anlagen. „Damit wurde ein wichtiges Anliegen des BEE umgesetzt und für viel Anlagenbetreiber der zugesicherte Investitions- und Vertrauensschutz gewahrt, die ansonsten ihre EEG-Vergütung verloren hätten.“ </p> <p> Gut ist es zudem, dass der Bundestag die aus BEE-Sicht überzogenen Strafen abgemildert hat, die Betreibern bei Verletzung ihrer Meldepflichten beim Anlagenregister drohen. Wie von den Verbänden vorgeschlagen, werden die Sanktionen bei Verletzungen dieser Meldepflichten für den gesamten Zeitraum seit Inkrafttreten des EEG 2014 reduziert. Damit werden zahlreiche Anlagenbetreiber vor einer drohenden Insolvenz bewahrt. Damit wird erheblicher Schaden sowohl für Biogasanlagen- als auch für Solarstromanlagenbetreiber abgewendet.</p> <p> Ebenfalls positiv zu bewerten ist, dass die Doppelbelastung von bivalent betriebenen Speichern mit der EEG-Umlage beseitigt wird. Künftig wird ein Mischbetrieb möglich sein, indem für den Teil des Stroms, der aus dem Stromnetz bezogen und dorthin zurückgespeist wird, keine EEG-Umlage anfällt. Somit muss künftig lediglich für den Teil des Stroms, der zum Zwecke des Eigenverbrauchs gespeichert wird, EEG-Umlage gezahlt werden. </p> <p> Uphoff: „Der BEE begrüßt, dass eine Reihe seiner Vorschläge aufgegriffen wurde.“</p> <p> <i>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 41 Verbänden und Unternehmen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Zu unseren Mitgliedern zählen u. a. der Bundesverband WindEnergie, der Bundesverband Solarwirtschaft, der Fachverband Biogas und der Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke. Wir vertreten auf diese Weise 355 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</i></p> <p>Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Pressesprecherin Irene Beringer <br /> Invalidenstraße 91 <br /> 10115 Berlin <br /> <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br /> Tel: 030 2758170 16 <br /> Fax: 030 2758170 20</p> </div> </div> </div> EEG - Gesetzgebung Energiepolitik Erneuerbare Energien Strommarkt Wirtschaft Fri, 16 Dec 2016 10:10:45 +0000 5799 at https://www.wind-energie.de „Power to Change – Die Energierebellion“ Filmvorführung im Hunsrück https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/power-change-die-energierebellion-filmvorfuehrung-im-hunsrueck <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Regisseur Carl. A. Fechner war Ende November nach Rheinland-Pfalz gereist, um bei der Vorstellung&nbsp; von Power to change“ im Hunsrück persönlich anwesend zu sein. Gemeinsam eingeladen hatten&nbsp; die Energieagentur Rheinland, die&nbsp; Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück sowie die&nbsp; Firma Höhenwind in das Simmerner Pro-Winzkino.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="629" title="Werner Vogt und Carl-A. Fechner " alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/power-change-die-energierebellion-filmvorfuehrung-im-hunsrueck/internet-rh-pfalz-filmvorstellung.jpg?1485427059" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Film zeigt die Folgen des Klimawandels und die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen und nimmt den Zuschauer mit auf dem Weg hin zu Erneuerbaren Energien, indem er Beispiele zeigt, wie Menschen in den verschiedensten Regionen die Energiewende selbst in die Hand nehmen.</p> <p>Fechner stellt verschiedenste Beispiele für eine dezentrale, regionale Energiewende von unten vor. Er besuchte Menschen die erkannt haben, dass die Zeit drängt und die nicht länger abwarten , sondern sich aktiv beteiligen wollen.</p> <p>Zur Filmvorführung in Simmern waren auch lokale Akteure der Energiewende erschienen, die sich im Anschluss in kleiner Runde vorstellten. Unter anderem ging es um Anleitungen zum Energiesparen, den Einsatz von PV-Anlagen oder die Gründung einer Genossenschaft im Sektor Nahwärme. Carl Fechner war beeindruckt von den vielen Protagonisten und forderte am Ende die Beteiligen Zuschauer auf, so weiter zu machen. „Wir müssen viel radikaler werden! Entdecken Sie Ihre rebellische Seite wieder!“</p> </div> </div> </div> Akzeptanz Bundesländer Energiewende Veranstaltung Thu, 15 Dec 2016 10:47:55 +0000 5877 at https://www.wind-energie.de Mitglieder des BWE-Landes- und Regionalverbandes Hamburg wählen Vorstand https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/mitglieder-des-bwe-landes-und-regionalverbandes-hamburg-waehlen-vorstand <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Im Vorfeld zum 73. Windstammtisch fand die Jahreshauptversammlung des BWE Hamburg am 7. November 2016 statt. Neben einem Resümee zur Arbeit der letzten beiden Jahre und einem Ausblick auf die zukünftige Agenda stand auch die Wahl der Vorstände des Landes- und Regionalverbandes an.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Einstimmig entschieden sich die Mitglieder dafür, Dr. Axel Röpke als Landesvorstand für weitere zwei Jahre ihr Vertrauen auszusprechen. Ebenso wiedergewählt wurden Heinz Otto und Jens Heidorn als Stellvertreter. Jörg Asmussen besetzt erneut den Posten des Schriftführers. Neu im Team des Landesverbandes Hamburg ist Anne Lenders von Vestas. Sie wird in Zukunft als weitere Schriftführerin die Arbeit verstärken.</p> <p>Für den Regionalverband stellten sich Jens Heidorn als Vorsitzender, Norbert Römer und Vincent Nölting als Stellvertreter sowie Friderike Gebhardt als Schriftführerin zur Wahl. Auch sie wurden bei einer Enthaltung in den Regionalverband gewählt.</p> <p>Wir danken allen anwesenden Mitgliedern für Ihre Teilnahme und werden auch in den nächsten Jahren weiterhin für die Förderung der Windkraft in Hamburg eintreten!</p> </div> </div> </div> Mon, 05 Dec 2016 12:03:15 +0000 5770 at https://www.wind-energie.de Gestaltungsfreiheit in der europäischen Energiepolitik https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/gestaltungsfreiheit-der-europaeischen-energiepolitik <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin<i>. </i>Pressemitteilung des Bundesverband <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> (BEE).<i> </i><br />Der BEE appelliert anlässlich des heutigen EU-Ministerrattreffens für stärkere Gestaltungsfreiheiten der Mitgliedsstaaten in der europäischen Energiegesetzgebung. „Die Zuständigkeit für Energiepolitik liegt bei den Mitgliedsstaaten.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In den vergangenen Jahren hat die EU-Kommission jedoch mehr und mehr Kompetenzen an sich gezogen“, kritisiert Harald Uphoff, kommissarischer Geschäftsführer des Bundesveband Erneuerbare Energie (BEE). Diese Handschrift trage auch das am vergangenen Mittwoch veröffentlichte EU-Energiepaket, über das heute im Ministerrat berichtet wird. Im Laufe des parlamentarischen Prozesses sollten die Miitgliedsstaaten wieder mehr von ihrem Mitspracherecht Gebrauch machen und Änderungen bewirken.</p> <p>„Die EU-Kommission versucht, das Wie in der europäischen Energiewende zu regeln. Zuständig ist sie jedoch für die übergeordneten Ziele. Statt ihre Hausaufgaben zu machen, greift sie in die Belange der Mitgliedsstaaten ein.“ Kritikpunkte sieht der BEE vor allen im Vorstoß der EU-Kommission, den Einspeisevorrang für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> deutlich zu beschränken, sowie in den weitreichenden Regulierungsvorgaben in den Fördersystemen und dem Zwang zu grenzüberschreitenden Ausschreibungen. Bereits das Pilotprojekt mit der gemeinsamen Photovoltaik-Freiflächen-Ausschreibung in Dänemark und Deutschland habe gezeigt, wie stark ungleiche Rahmenbedingungen den Wettbewerb verzerren.</p> <p>„Die EU-Kommission greift zu tief in die nationalen Zuständigkeiten ein“, kritisiert Uphoff. Anstatt die nationalen Politiken zu stark zu regulieren, solle die Kommission die Mitgliedstaaten mit intelligenten Vorschlägen zur Zusammenarbeit motivieren. „Die Europäische Union läuft sonst Gefahr, bei der Energiepolitik in eine Legitimationskrise zu laufen.“</p> <p>Mit zu großen Eingriffen in die Gestaltungsfreiheit der Länder tue sich die EU keinen Gefallen. Wenn sich die Bürger nicht mehr von der EU vertreten fühlen, ist Vertrauen schnell und tiefgreifend verspielt“, ergänzt Uphoff. Das habe der bedauerliche Austritt der Briten aus der Europäischen Gemeinschaft in diesem Jahr gezeigt. Uphoff: „Der BEE sieht weiterhin große Chancen in einer Vertiefung der europäischen Zusammenarbeit. Dabei darf aber das Prinzip der Subsidiarität nicht unter die Räder kommen.“</p> <p><strong>Kontakt:&nbsp; </strong><br /> Irene Beringer, BEE-Pressesprecherin <br /> <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br /> Tel: 030 2758170 16</p> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien Europa Mon, 05 Dec 2016 13:37:06 +0000 5771 at https://www.wind-energie.de Update des AEE-Bundesländerreports veröffentlicht https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/update-des-aee-bundeslaenderreports-veroeffentlicht <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> hat einen detaillierten Überblick zu den länderspezifischen Strategien, Strukturen und Stärken des Ausbaus der Erneuerbaren Energien in den Regionen herausgegeben. Obwohl die Länder sehr unterschiedliche Ansätze verfolgen, hätten sich alle, unabhängig von ihren Ausgangsbedingungen, eindeutig zum Klimaschutz bekannt, erklärt AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer in einer heutigen Pressemeldung.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die unterschiedlichen Ansätze seinen zugleich Herausforderung und Chance. Die Länder können die Energiewende durch eigene Akzente, Initiativen und Förderprogramme voranbringen, gar durch Klimaschutzgesetze als deren Treiber fungieren. Zugleich müssten aber grundlegende länderübergreifende Vorhaben wie die Weiterentwicklung des Strommarktdesigns oder die Realisierung von Netzausbauvorhaben zwischen Bund und Ländern abgestimmt werden.</p> <p>Die neue Ausgabe der regelmäßig erscheinenden über 200 Seiten umfassenden AEE-Publikation ermöglicht einen aktuellen Überblick über die Vielfalt der föderalen Energiewende. Der Report beinhaltet zudem Interviews mit Verantwortlichen aus den Energieressort der Länder sowie umfangreiche Daten und Infografiken. Er ist kostenlos im <a href="https://www.unendlich-viel-energie.de/shop">AEE-Shop</a> bestellbar.</p> <p>Länder-Teilkapitel sowie alle Daten und Statistiken zur Energiewende werden online auf <em><a href="http://www.foederal-erneuerbar.de">www.foederal-erneuerbar.de</a>. angeboten.</em></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiewende Erneuerbare Energien Thu, 24 Nov 2016 07:56:50 +0000 5748 at https://www.wind-energie.de Neue Chancen für die Windkraft https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/neue-chancen-fuer-die-windkraft <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Einladung zum Bayerischen Windenergietag 2016 am 25.11.2016 in Neumarkt i. d. Oberpfalz. <br /> Es ist an der Zeit, wieder nach vorne zu schauen! Trotz 10H-Regelung und EEG-Ausschreibungen werden wir die Köpfe nicht hängen lassen, sondern neue Chancen für die Windenergie in Bayern suchen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dazu dient unserer Bayerischer Windenergietag 2016 mit rund 230 Gästen aus Politik, Branche und Behörden. Wir erwarten Bürgermeister und Kommunalpolitiker, Anlagenhersteller und Finanzierer, Projektierer und Fachbehörden, Windkraftinteressierte und Gutachter aus dem ganzen Freistaat.</p> <p>In Vorträgen und Diskussionen wollen wir Möglichkeiten aufzeigen, um Baurecht für neue Windkraftwerke zu schaffen, thematisieren die Chancen der Bürgerbeteiligung angesichts des EEG 2017 und gehen auf die faszinierende Technik der Windenergie ein. Darüber hinaus präsentiert sich die heimische Windbrache, die für rund 12.500 Arbeitsplätze allein in Bayern steht, mit zahlreichen Informationsständen und interessanten Ausstellungsobjekten.</p> <p>Das <b>Tagungsprogramm</b> finden Sie <strong><a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-bayerischer-windenergietag/programm">hier.</a></strong></p> <p><b>Veranstaltungsort: </b>Park Inn by Radisson Neumarkt<br />Nürnberger Straße 4, 92318 Neumarkt i. d. OPf.</p> <p><b>Beginn der Veranstaltung</b>: Freitag, 25.11.2016, um 9.45 Uhr. Sie endet um 17.30 Uhr.</p> <hr /> <p>Ein <b>Pressegespräch</b> findet von 12.15 Uhr bis 12.45 Uhr im Raum Nr. 2 („Newton“) statt.<br /><strong>Ihre Gesprächspartner dabei sind</strong><b><br /> </b>Raimund Kamm, Landesvorsitzender des BWE-Bayern,<br /> Dr. Helmut Loibl, Rechtsanwalt und juristischer Beirat des BWE-Bayern, sowie<br /> Johann Bögl, Gesellschafter der Max Bögl Gruppe und stellvertr. Vorsitzender im Bayerischen Bauindustrieverband.</p> <p>Wir freuen uns sehr, Sie in Neumarkt begrüßen zu dürfen. Für eine kurze Rückmeldung an <a href="mailto:k.duerr@wind-energie.de">k.duerr@wind-energie.de</a> über Ihre Teilnahme wären wir sehr dankbar.</p> <p><b>BWE-Bayern Presse: </b>Mobil +49 179-5975863, Email <a href="mailto:c.markl-meider@bwe-regional.de">c.markl-meider@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Ausschreibung Bundesländer Planung Potenziale Veranstaltung Mon, 21 Nov 2016 14:19:33 +0000 5745 at https://www.wind-energie.de Energiepolitik fehlt der rote Faden https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/energiepolitik-fehlt-der-rote-faden <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Die Bundesregierung begrenzt den Ausbau der preiswerten Windenergie, sagt international ambitionierte Ziele zu und legt anschließend einen reichlich unkonkreten Klimaschutzplan vor. Ob EEG 2017, Klimavertrag von Paris oder Klimaschutzplan. Der Energiepolitik fehlt der rote Faden“, beschrieb Hermann Albers, Bundesverband WindEnergie, auf dem ENERCON-Forum in Magdeburg heute die politische Situation für die Windbranche.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1782" height="1010" title="Enercon-Forum in Magdeburg" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/energiepolitik-fehlt-der-rote-faden/20161116-102200-2.jpg?1479289972" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der BWE-Präsident kritisierte, dass ausgerechnet die Aussagen zur Verhinderung von Fehlinvestitionen in die Braunkohle aus dem Klimaschutzplan gestrichen wurden. Der Neubau von Kohlekraftwerken und die Erschließung neuer Tagebaue müsse unbedingt vermieden werden, da deren Lebensdauer den zeitgerechten Ausstieg aus der Verstromung der Braunkohle blockieren würde und zugleich volkswirtschaftliche Kosten auslöst.</p> <p>&nbsp;„Zwei Drittel der über 150.000 Arbeitsplätze werden durch den Erfolg der deutschen Windindustrie im Weltmarkt gesichert. Wenn die Unternehmen im innovationstreibenden Heimatmarkt ausgebremst werden, bedroht dies auch den Schwung im Weltmarkt. Nach Paris wäre eine Neujustierung des gesetzlichen Rahmens angebracht. Insbesondere der Klimaschutzplan hätte deutlich konkreter ausfallen müssen. Auch wenn wir anerkennen, dass der Plan erstmals Einsparziele für die Energiewirtschaft, Gebäude, Verkehr, Industrie und Landwirtschaft benennt, fehlen klare Ziele zur Dynamisierung der Energiewende. Sollen bei Mobilität und Wärme die CO2-Senkungspotenziale schnell erreicht werden, braucht es einen stabil hohen Zubau insbesondere für die preiswerte Windenergie. Hier muss nachgebessert werden!“</p> </div> </div> </div> Energiepolitik Energiewende Klimaschutz Wed, 16 Nov 2016 09:53:40 +0000 5733 at https://www.wind-energie.de Einspeisevorrang für saubere Energien erhalten https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/einspeisevorrang-fuer-saubere-energien-erhalten <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. „Erneuerbare Energien müssen weiterhin Vorfahrt haben“, kommentiert Rainer Hinrichs-Rahlwes, Europa-Experte im Vorstand des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), die Pläne der EU-Kommission, den Einspeisevorrang für die Erneuerbaren Energien abzuschaffen. „Der Einspeisevorrang für Erneuerbare Energien ist wichtig für den Wandel hin zu einem flexiblen Energiesystem, in dem inflexible und schmutzige Energien immer weniger Platz haben sollten.“ Heute sind die Entwürfe für das Energiepaket bekannt geworden, deren Veröffentlichung auf den 30. November angesetzt ist.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Den Entwürfen nach plant die EU-Kommission noch einen weiteren Eingriff in die Souveränität der Mitgliedsstaaten bei der Frage, ob überhaupt und wenn, wie viele neu hinzukommende Erneuerbare-Energie-Anlagen noch Einspeisevorrang erhalten können. Wie heute bekannt geworden ist, möchte die EU-Kommission einen Deckel einziehen, sobald Ökostrom einen Anteil von 15 Prozent an der gesamten Stromerzeugung erreicht hat. „Das greift massiv in die nationalen Spielräume ein, wie schnell und mit welchen Akteuren die Staaten die Energiewende voranbringen wollen.“</p> <p>Positiv zu bewerten ist, dass – erstmalig auf europäischer Ebene – Entschädigungszahlungen im Falle einer Abregelung festgelegt werden sollen, um den Betreibern von Erneuerbare-Energie-Anlagen Investitionssicherheit zu bieten. Da bislang die starre fossile Restlast hoch gehalten wird, werden vielfach die sauberen Erneuerbaren abgeregelt. Aus BEE-Sicht muss die starre fossile Restlast deutlich zurückgefahren werden. Darüber hinaus sollten Netzbetreiber Maßnahmen zur Netzplanung ergreifen können, was Anpassungen im Netzbetrieb ebenso umfasst wie einen Ausbau der Netze. Vor allem benötigen wir mehr Flexibilität im System.</p> <p>Die anvisierten EU-Ziele zum Ausbau der Erneuerbaren Energien reichen bei weitem nicht aus, um die Pariser Beschlüsse umzusetzen. Hinrichs-Rahlwes: „Wir erwarten konkrete Pläne auch auf EU-Ebene, um die Klimaschutzziele zu erreichen.“ Bislang ist ein verbindlicher Anteil von 27 Prozent Erneuerbaren Energien am Energieverbrauch angesetzt – „viel zu wenig“, kritisiert Hinrichs-Rahlwes, zumal die 27 Prozent kaum mehr als eine Absichtserklärung seien, ohne dass notwendige Beiträge der Mitgliedsstaaten benannt werden. Die EU-Kommission plant erst 2025 die Konsequenzen zu definieren. Wenn das Ziel zu scheitern droht, ist das schon zu spät. „Wir benötigen bereits heute klare Wegmarken.“</p> <p>Kontakt: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Irene Beringer, Pressesprecherin <br />Tel: 030 2758170 16, Fax: 030 2758170 20<br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien Europa Klimaschutz Tue, 15 Nov 2016 15:22:33 +0000 5732 at https://www.wind-energie.de Mittelhessen beschließt Regionalplan zum Ausbau Erneuerbarer Energien https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/mittelhessen-beschliesst-regionalplan-zum-ausbau-erneuerbarer-energien <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Regionalversammlung Mittelhessen hat am 9. November in Marburg einen Plan zum Ausbau Erneuerbarer Energien verabschiedet, wie die Frankfurter Rundschau heute berichtet. Einstimmig, bei fünf Enthaltungen wurde festgelegt, dass auf 2,2 Prozent der Landesfläche Windenergieanlagen errichtet werden können.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wie das Regierungspräsidium Gießen mitteilte, sind für die Mittelhessischen Landkreise insgesamt 130 Vorranggebiete für den Ausbau der Windenergie vorgesehen. Eine Bestätigung dieses Teilregionalplans durch die Landesregierung steht jedoch noch aus.</p> <p>Dem Beschluss vorangegangen war eine circa fünfjährige Beratungsphase mit zahlreichen Sitzungen, der Offenlegung von Plänen sowie Informationsveranstaltungen im Rahmen der Bürgerbeteiligung. Die rund 7500 eingegangenen Einzelanträge befassten sich vorwiegend mit den Themen Natur- und <abbr title="Forschungsergebnisse aus nunmehr über 20 Jahren zeigen deutlich, dass es keine massenhaften Kollisionen mit Windenergieanlagen gibt und die Bestände an nicht beeinträchtigt werden. Nahezu jedes Windprojekt wird durch ornithologische Untersuchungen begleitet, wobei etwaige Auswirkungen von Windturbinen auf die Lebensräume und Durchzugsgebiete von Vögeln oder die Gefahr von Kollisionen durch sorgsame Standortplanung vermieden oder weitestgehend vermindert werden. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term242" title="Forschungsergebnisse aus nunmehr über 20 Jahren zeigen deutlich, dass es keine massenhaften Kollisionen mit Windenergieanlagen gibt und die Bestände an nicht beeinträchtigt werden. Nahezu jedes Windprojekt wird durch ornithologische Untersuchungen begleitet, wobei etwaige Auswirkungen von Windturbinen auf die Lebensräume und Durchzugsgebiete von Vögeln oder die Gefahr von Kollisionen durch sorgsame Standortplanung vermieden oder weitestgehend vermindert werden. ">Vogelschutz</a></abbr>. Eine vernünftige Abwägung der Positionen hat nun zu einem Planergebnis geführt, welches auf acht Prozent der Landesfläche Mittelhessens die Erzeugung von Erneuerbaren wie Wind, Photovoltaik&nbsp; oder Biomasse ermöglicht. Speziell für die Windenergieplanung sind Mindestabstandsregelungen und Naturschutzaspekte berücksichtigt worden.</p> <p>Die Regionalversammlung Nordhessen hatte im Oktober einen Teilregionalplan für Erneuerbare verabschiedet, der eine Nutzung von zwei Prozent der Fläche für die Windenergie vorsieht.</p> <p>Auch der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) sieht in dem beschlossenen Teilregionalplan einen wichtigen Schritt hin zu mehr Klimaschutz. Vorstandsmitglied Dr. Werner Neumann begrüßt zudem die Festlegungen, dass es keine Windenergieanlagen in Naturschutzgebieten geben wird, und dass der Mindestabstand von 1.000 Metern zu Wohnbebauungen eingehalten werden muss.</p> <p>Kritik üben BUND und der Regionalverband Mittelhessen des BWE am Ausschluss der 188 bereits errichteten Anlagen vom <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr>, das heißt dem Ersatz von drei bis fünf älteren gegen eine leistungsstärkere Anlage. Für den Klima- und Naturschutz hätte das Repowering Vorteile, da die neuen Anlagen wesentlich mehr Energie erzeugen und höher sind, sich somit größtenteils außerhalb der Flughöhen von Fledermäusen und Vögeln bewegen. Vom BWE RV wird besonders kritisiert, dass damit auch die windhöffigsten Gebiete in der Region von der Windenergienutzung ausgeschlossen werden, obwohl Kommunen vor Ort und die große Mehrheit der Bevölkerung dies wünschen.</p> <p>Ein weiteres Hemmnis beim Ausbau der Windenergie in Hessen sehen der BUND sowie auch BWE-Landesvorstand Joachim Wierlemann in der Novelle des EEG 2017. Die Landesregierung müsse ihre bisherigen Vorhaben im Landesentwicklungsplan daher anpassen, da die bisher beschlossenen Flächen unter den neuen Bedingungen nicht ausreichen würden, um die Ziele des Hessischen Eneriegipfels zu erreichen.</p> <p>Sobald Karten und Texte veröffentlicht werden, können Interessierte den Plan - bestehend aus dem Plantext, dem Umweltbericht, den Steckbriefen zu den Vorranggebieten zur Nutzung der Windenergie und den dazugehörigen Karten - &nbsp;auf der <a href="https://rp-giessen.hessen.de/planung/regionalplanung/teilregionalplan-energie-mittelhessen" target="_blank">Homepage des Regierungspräsidiums Gießen</a> und dem Energieportal&nbsp; Mittelhessen einsehen.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Naturschutz Planung Potenziale Umwelt Windenergie Thu, 10 Nov 2016 08:13:04 +0000 5724 at https://www.wind-energie.de EE-Verbände fordern klares Bekenntnis zur Umsetzung der Energiewende in Brandenburg https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/ee-verbaende-fordern-klares-bekenntnis-zur-umsetzung-der-energiewende <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Potsdam. <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> schaffen Arbeitsplätze und <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> im ländlichen Raum - Akzeptanz gemeinsam erhöhen - Verbände fordern klares Bekenntnis von der Landesregierung bei der Energiestrategie</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="833" title="BWE-Landesvorstand Jan Hinrich Glahr und Albrecht Gerber, Minister für Wirtschaft und Energie in Brandenburg" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/ee-verbaende-fordern-klares-bekenntnis-zur-umsetzung-der-energiewende-brandenburg/internet-pa-brandenburg-03.jpg?1478773469" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die wirtschafts- und industriepolitische Bedeutung der Erneuerbaren Energien in Brandenburg wächst kontinuierlich. Arbeitsplätze und <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> sind bereits heute eine Erfolgsgeschichte und werden noch erheblich an Bedeutung gewinnen, wenn das Energieland Brandenburg Schritt für Schritt auf die Verstromung der Braunkohle verzichtet. Wie eine kürzlich veröffentlichte Studie der Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> (AEE) ergeben hat, befürworten 90 Prozent der Befragten den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energieversorgung. Vor allem die wachsende Beschäftigung und die damit verbundene Wertschöpfung im ländlichen Raum seien Gründe für diesen großen Zuspruch.</p> <p>"Damit die Energiewende auch in Brandenburg gelingt und die Menschen vor Ort eine positive Perspektive für die Zukunft entwickeln, ist es wichtig, für diese Region einen passenden Plan für die Umsetzung der Energiewende zu schaffen", sagte Prof. Dr. Ortwin Renn, Wissenschaftlicher Direktor am Institute for Advanced Sustainability Studies e.V. (IASS ), auf dem Parlamentarischen Abend der Brandenburger Erneuerbaren Energien am gestrigen Mittwoch den 9. November im Potsdamer Landtag. Eingeladen hatten der Berlin-Brandenburg Energy Network e.V. (BEN), der Landesverband Berlin/Brandenburg im Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) und die Regionalgruppe Berlin Brandenburg im Fachverband Biogas e.V.</p> <p>Für die Erneuerbaren Energien sind die Aussagen des Wissenschaftlers ein entscheidender Hinweis für die zukünftige Zusammenarbeit mit der Politik. "Die Landespolitik muss gemeinsam mit den regenerativen Energien den Weg hin zu 100 Prozent erneuerbar sowohl bei der Stromversorgung als auch bei der Wärme und der Mobilität verantwortungsvoll und zielstrebig gehen. Damit werden alle Chancen für Brandenburg genutzt und die Akzeptanz erhöht" – so lautet der gemeinsame Zuruf der Erneuerbaren an die Mitglieder des Landtages.<br />Das Land Brandenburg hat eine starke Interessenvertretung, die alle Akteure der EE-Branche vereint -&nbsp; von der Industrie über die Wissenschaft bis hin zu Dienstleistungsbetrieben. Die Zahl der Unternehmen, die in der Erneuerbaren Energie-Branche tätig sind, hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht. Auch viele junge Unternehmen sind in den Verbänden aktiv.&nbsp;</p> <p>Gemeinsam fordern die Verbände von der Landesregierung, die veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen im EEG 2017 in die laufende Überarbeitung der Energiestrategie des Landes einfließen zu lassen. Es müssen Maßnahmen ergriffen werden, die eine breite Beteiligung von Bürgern und Kommunen sichern ohne durch landesspezifische Lösungen im bundesweiten Wettbewerb um den Ausbau der Erneuerbaren Energien zurückzufallen. Mit dem Ausbau dieser nachhaltigen Energiebereitstellung werden auch nachhaltig Arbeitsplätze und Wertschöpfung im ländlichen Raum geschaffen.</p> <p>Die drei Organisationen wünschen sich einen runden Tisch der Energieversorgung Berlin/Brandenburg, damit die gesamtwirtschaftliche Mammutaufgabe „Energiewende“ als gemeinschaftliches Wirken von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft gelingen kann.</p> <p><a title="Download der gemeinsamen Pressemitteilung (pdf)" class="file-link" href="/system/files/attachments/article/2016/ee-verbaende-fordern-klares-bekenntnis-zur-umsetzung-der-energiewende-brandenburg/20161110-pm-parl-abend-ben-bwe-fvb.pdf">Download der gemeinsamen Pressemitteilung (pdf)</a></p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Landesverband Berlin/Brandenburg im BWE, Laura Kölbel, Leiterin der Landesgeschäftsstelle<br />Tel. 0331 / 273428-84, Mail: <a href="mailto:be-bb@bwe-regional.de">be-bb@bwe-regional.de</a></p> <p>Fachverband Biogas e.V. (FvB), Andrea Horbelt, Pressesprecherin<br />Tel. 08161 / 984663, Mail: <a href="mailto:andrea.horbelt@biogas.org">andrea.horbelt@biogas.org</a></p> <p>Berlin-Brandenburg Energy Network e.V. (BEN), Anja Engelmohr, Netzwerkkoordinatorin<br />Tel. 030 / 555 70-815, Mail: <a href="mailto:aengelmohr@bbenergynetwork.de">aengelmohr@bbenergynetwork.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/ee-verbaende-fordern-klares-bekenntnis-zur-umsetzung-der-energiewende-brandenburg/20161110-pm-parl-abend-ben-bwe-fvb.pdf" type="application/pdf; length=64455" title="20161110-pm-parl-abend-ben-bwe-fvb.pdf">Download der gemeinsamen Pressemitteilung (pdf)</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Erneuerbare Energien Veranstaltung Verband Thu, 10 Nov 2016 10:27:13 +0000 5723 at https://www.wind-energie.de Zukunftspläne für Sachsens Windenergie https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/zukunftsplaene-fuer-sachsens-windenergie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bundesverband WindEnergie e.V. Landesverband Sachsen (BWE Sachsen) mit Neuwahlen. <br />Im Rahmen der offiziellen Mitgliederversammlung des BWE Sachsen wurde unter anderem auch der Vorstand des Landesverbandes neu gewählt. Bei dem jeweils zwei Jahre amtierenden Gremium kam es zu keinen personellen Veränderungen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="5520" height="3680" title="Der Vorstand des BWE-Landesverbandes Sachsen" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/zukunftsplaene-fuer-sachsens-windenergie/20-windenergietag-vorstand-5715.jpg?1478695605" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Als Vorsitzender wurde Prof. Dr. Martin Maslaton (MASLATON Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Leipzig) gewählt und damit erneut bestätigt. Ihm zur Seite stehen Gernot Gauglitz (UKA Umweltgerechte Kraftanlagen GmbH &amp; Co. KG, Meißen) als stellvertretender Vorsitzender und Kerstin Mann (VSB Neue Energien Deutschland GmbH, Dresden) als Schriftführerin.</p> <p>Zu weiteren Vorstandsmitgliedern wurden die Dresdner Bernhard Weigel (BOREAS Energie GmbH) und Uta Barthel (RCM GmbH Regenerative Energie Consulting und Management) sowie Frank Bündig (Energieanlagen Frank Bündig) aus Waldheim gewählt.</p> <p>In ihren Klimaschutzzielen strebt die Sächsische Landesregierung bis 2020 an, den Anteil Erneuerbarer Energien am <abbr title="Der Bruttostromverbrauch ist die Summe von Nettostromverbrauch und Eigenverbrauch der Stromerzeugungsanlagen, des Pumpstromverbrauchs sowie der Leitungsverluste."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term250" title="Der Bruttostromverbrauch ist die Summe von Nettostromverbrauch und Eigenverbrauch der Stromerzeugungsanlagen, des Pumpstromverbrauchs sowie der Leitungsverluste.">Bruttostromverbrauch</a></abbr> auf 28 Prozent zu steigern (2010: 3,6 Prozent). Dafür sind 2.530 GWh Windstrom eingeplant. Da das Land Sachsen nur 0,2 Prozent der Landesfläche zur Nutzung von Windenergie ausgewiesen hat, setzt es auf das sogenannte <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr>. Durch den Ersatz älterer Windenergieanlagen durch neue, leistungsstärkere und effizientere Typen wird dabei im Schnitt die Zahl der Anlagen halbiert und der Stromertrag verdreifacht. Davon verspricht sich die Landesregierung 950 GWh Ertragszuwachs. Zusätzlich sollen 60 neu gebaute WEA 370 GWh Windstrom jährlich liefern. Bescheidene Ausbauziele, die faktisch auf einen Rückgang an Anlagen und Standorten hinauslaufen.</p> <p>Die neue Landesregierung hat sich 2014 vorgenommen, dass Sachsen künftig durch einen Ausbau der preiswerten Windenergie an Land stärker an der Energiewende teilnimmt. Die bisher restriktive Haltung, die zu einem fatalen Schulterschluss mit Bayern in der Debatte um pauschale Abstandsregelungen und quasi einem Stillstand beim Ausbau geführt hatte, wurde aufgegeben. Trotzdem herrscht ein De-fact-Moratorium beim Ausbau, da das Innenministerium und die Regionalen Planungsverbände auf die noch ausstehenden Zahlen der Windpotenzialstudie warten und sich so der Ausbau weiter verzögert. „Für uns als Verband ist es daher die wichtigste Aufgabe, unsere Lobbyarbeit weiter zu forcieren und allen zu zeigen, dass Windenergie für den Energiemix im Lande eine kostengünstige Alternative ist, die niemandem schadet. Teile der Bevölkerung sind der Meinung, dass eine Windkraftanlage die Natur zerstört – aber hat man denn auch schon geschaut, wie wenig Platz ein Windrad im Vergleich zu einem anderen Kraftwerk benötigt? Es gilt für uns also die nächsten Jahre weiterhin, Aufklärungsarbeit in Sachen Wind zu leisten“, sagt BWE-Landesvorsitzender Prof. Dr. Martin Maslaton.</p> <p>Weitere Infos:&nbsp; <a href="http://www.verlag-energierecht.de" title="www.verlag-energierecht.de">www.verlag-energierecht.de</a> und <a href="http://www.maslaton.de" title="www.maslaton.de">www.maslaton.de</a> <br /><strong>Bei Presserückfragen: <br /></strong>Prof. Dr. Martin Maslaton, Telefon 0341 149500, oder Jan Schubert (BWE Sachsen), Telefon 03521 4068118</p> </div> </div> </div> Akzeptanz Bundesländer Planung Verband Windenergie Wed, 09 Nov 2016 12:47:41 +0000 5721 at https://www.wind-energie.de Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), kommentiert die bislang gescheiterte Einigung zum Klimaschutzplan 2050 https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/dr-hermann-falk-geschaeftsfuehrer-des-bundesverband-erneuerbare-energie-bee <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin.&nbsp; Die Welt benötigt von Deutschland ein ebenso klares wie glaubwürdiges Bekenntnis zum Klimaschutz – heute nach der US-Präsidentenwahl mehr denn je. Konsequente Vertragstreue zum Pariser Klimaabkommen wird jetzt national und international im Wert deutlich steigen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Deutschland ohne Plan - das schadet vor allem der Wirtschaft, die klare Rahmenbedingungen benötigt. Nur ein rationaler Fahrplan ist eine Grundlage für Investitionen in eine moderne, saubere Energieversorgung.&nbsp;</p> <p>Klimaschutzpolitik und Pro-Kohle-Politik schließen sich gegenseitig aus. Es ist Aufgabe der Bundesregierung, einen geordneten Übergang in eine moderne, saubere Energieversorgung einzuleiten, mit sozial- und ordnungspolitischen Maßnahmen zu flankieren und den Braunkohle-Bundesländern eine echte Perspektive aufzuzeigen. Hier muss sich die Politik ehrlich machen.</p> <p>Noch immer wird der Wettbewerb massiv zugunsten klimaschädlicher Technologien verzerrt. Kohlekraftwerke endlagern beinahe kostenlos ihr CO2 in der Erdatmosphäre. Die Kosten dafür trägt die Allgemeinheit. Für den BEE ist die CO2-Bepreisung daher ein wichtiges Instrument für Klimaschutz und einen fairen Wettbewerb zwischen den Energieträgern. Hierzu stimmen zahlreiche nationale und internationale Wirtschaftsexperten überein.</p> <p>Kontakt: <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Irene Beringer, Pressesprecherin <br />Tel: 030 2758170 16, Fax: 030 2758170 20<br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Wed, 09 Nov 2016 15:01:21 +0000 5722 at https://www.wind-energie.de Bundesverband Erneuerbare Energie - Verträge einhalten! https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/bundesverband-erneuerbare-energie-vertraege-einhalten <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Die heute beginnende Klimakonferenz in Marrakesch setzt eine Zäsur, nach der sich bald entscheiden wird, welche Staaten Klimaschutz ernst nehmen – und welche dies nur vorgeben. Nur wenige Tage nach Inkrafttreten der Pariser Beschlüsse spitzt sich in Deutschland das zähe Ringen um den Klimaschutzplan 2050 zur nationalen Umsetzung des Klimaschutzvertrages zu. „Es ist eine Frage des Anstandes, nur solche Verträge zu unterschreiben, die man auch einzuhalten gedenkt“, kritisiert Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Präsident des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE).</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Abkommen müsse nun schnell von der Politik in konkrete Ziele und Maßnahmen für die Sektoren Strom, Wärme und Mobilität übersetzt werden. Der <a href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Positionspapiere_Stellungnahmen/unternehmenserklaerung-ksp-2050_20161107.pdf">BEE hat gemeinsam mit weiteren 40 Unternehmen und Verbänden eine Erklärung </a>veröffentlicht, die auf einen starken Klimaschutzplan 2050 setzt, der sich u. a. mit einem eindeutigen Klimaziel am oberen Rand des derzeitigen Zielkorridors von 80 bis 95 Prozent Reduktion der Treibhausgasemissionen bis 2050 ausrichtet. Zudem sollten Sektorziele für 2030 vorgegeben werden, um die schnelle Entwicklung konkreter Pläne zur Dekarbonisierung sowie neuer Geschäftsmodelle zu ermöglichen.</p> <p>„Die saubere Energieerzeugung spielt eine Schlüsselrolle für den Klimaschutz. Nur durch einen ambitionierten Ausbau der innovationsstarken Erneuerbaren Technologien und der Stärkung der Energieeffizienz können die Klimaziele von Paris erreicht werden“, so Brickwedde. Für eine kosteneffiziente Energieversorgung müsse gleichzeitig die Kohleverstromung zurückgefahren werden. „Schmutzige, inflexible Kohlekraftwerke verteuern die Energieversorgung und verzögern die Energiewende. Deutschland benötigt einen konkreten Zeitplan für den Kohleausstieg.“</p> <p>Der Pariser Vertrag wird derzeit weder mit der deutschen noch mit der europäischen Klimaschutzpolitik erreicht. Brickwedde: „In Deutschland stockt der Klimaschutz in allen Sektoren. Die klimafreundliche Energiebereitstellung im Wärme- und Verkehrssektor hinkt dabei den selbstgesteckten Zielen sogar noch weiter hinterher als die Stromerzeugung.“</p> <p>Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Irene Beringer, Pressesprecherin <br />Tel: 030 2758170 16, Fax: 030 2758170 20<br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien Umwelt Mon, 07 Nov 2016 09:41:25 +0000 5712 at https://www.wind-energie.de Parlamentarischer Abend der Brandenburger Erneuerbaren im Landtag Brandenburg https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/parlamentarischer-abend-der-brandenburger-erneuerbaren-im-landtag-brandenburg <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><b>Die Energiewende in Brandenburg fördert lokale <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> und wachsende Beschäftigung vor allem im ländlichen Raum. Als Stimme der Unternehmen der Erneuerbaren Energiewirtschaft haben sich der BWE-Landesverband Berlin/Brandenburg, das Berlin-Brandenburg Energy Network und der Fachverband Biogas zusammengetan. Gemeinsam sind Akteure aus der Brandenburger Politik, Verwaltung und den Erneuerbaren Energien zum Parlamentarischen Abend der Brandenburger Erneuerbaren eingeladen.</b></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Im Brandenburger Landtag dreht sich an diesem Abend alles um die Macher der Brandenburger Energiewende und ihre Vision einer nachhaltigen, versorgungssicheren und umweltfreundlichen Energiezukunft. Besondere Highlights sind das Grußwort von Professor Ortwin Renn, Wissenschaftlicher Leiter des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS), und die offizielle Vorstellung der Broschüre „Erneuerbare Energien in Brandenburg – Die Summer vieler Teile“.</p> <p>Die Brandenburger Bürgerinnen und Bürger unterstützen die Energiewende nach wie vor. Dies zeigt eine jüngst veröffentlichte Meinungsumfrage von TNSEmnid im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Der weitere Ausbau der Erneuerbaren wird von über 90 Prozent der Befragten unterstützt. Die Teilnahme des Brandenburger Ministers für Wirtschaft und Energie, Albrecht Gerber, und vieler Parlamentarier zeigt, dass eine erfolgreiche Energiewende die Landespolitik bewegt.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Erneuerbare Energien Veranstaltung Mon, 07 Nov 2016 15:39:09 +0000 5715 at https://www.wind-energie.de Mit Rücken-Wind Richtung Zukunft https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/mit-ruecken-wind-richtung-zukunft <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>20 Jahre Sächsischer Windenergietag in Leipzig mit Plädoyer, der Windenergie Flächen zu öffnen.&nbsp; <br />Der Koalitionsvertrag von CDU und SPD sollte eigentlich Sachsens Windenergiebranche zuversichtlich in die Zukunft blicken lassen. Doch die Umsetzung scheitert. Was das Sächsische Wirtschaftsministerium mit viel Engagement voranbringen möchte, wird vom Innenministerium in Dresden konterkariert. Unter diesen Vorzeichen fand der 20. Sächsische Windenergietag&nbsp; des&nbsp; Bundesverbands&nbsp; WindEnergie e.V. Landesverband Sachsen (BWE Sachsen) in Leipzig statt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="587" height="391" title="Sächsischer Windenergietag in Leipzig" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/mit-ruecken-wind-richtung-zukunft/20-windenergietag-5574-ausschnitt.jpg?1478681460" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Unter der Überschrift „Das EEG 2017 – Förderung durch Ausschreibung? Perspektiven und Probleme“ hatte der BWE-Landesverband Sachsen zahlreiche Experten und Landespolitiker zur Bestandsaufnahme und Diskussion eingeladen. Dr. Harry Lehmann, Fachbereichsleiter im Umweltbundesamt, stellte klar, dass zukünftig auf die Energiespeicherung im Rahmen von Energie- und Ressourcenwende verstärktes Augenmerk gelegt werden sollte. Dies muss aber, um längerfristig greifen zu können, branchenübergreifend passieren – also nicht nur auf erneuerbare Energien bezogen, sondern eben auch auf Industrie, Landwirtschaft oder Verkehr.</p> <p>Dr. Julia Verlinden MdB, Energiepolitische Sprecherin der Bündnis90/Die Grünen-Bundestagsfraktion, informierte, dass bereits heute Kraftwerke für erneuerbare Energie im Vergleich zu Kohle- und Atomkraftwerken kostengünstiger arbeiten. „Die Bürgerenergie muss sich gemeinsam mit Stadtwerken und anderen herkömmlichen Energieunternehmen als neue Energiewirtschaft definieren, um eine effektive Energieeffizienzpolitik erreichen zu können“, sagte Dr. Verlinden, „aber das reicht nicht aus. Ziel muss eine komplette Mobilitätswende sein – nur so können wir einer sonnigen Zukunft entgegensehen.“</p> <p>Hermann Albers, Präsident des BWE-Bundesverbandes, will den Kontakt zum Wirtschaftsministerium suchen, um <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr> nicht nur im kommunalen Bereich zu vereinfachen. „Wir werden sehen, ob der Atomausstieg wirklich kommt, und wann endlich mit dem Ausstieg aus der Kohle begonnen wird“, so Albers. „Auch müssen wir das Tempo forcieren vor allem in Hinblick auf die Elektromobilitätsstrategie der Bundesregierung, die den Bedarf an erneuerbarem Strom noch einmal verdoppeln wird, auch wenn wir momentan leider nicht die notwendige Rückendeckung aus der Politik haben.“</p> <p>Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Schlegel stellte den aktuellen Stand der Windenenergieproduktion in Sachsen sowie die Anzahl neu errichteter Windenergieanlagen im Freistaat vor: „Ende September dieses Jahres standen 867 Windräder in Sachsen. Bis Jahresende werden aller Voraussicht nach sechs neue hinzukommen. Der Anteil der Windenergie am <abbr title="Der Nettostromverbrauch beschreibt die genutzte elektrische Arbeit (Strommenge) nach Abzug des Eigenbedarfs der Kraftwerke sowie des Verlustes bei der Übertragung und Speicherung."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term280" title="Der Nettostromverbrauch beschreibt die genutzte elektrische Arbeit (Strommenge) nach Abzug des Eigenbedarfs der Kraftwerke sowie des Verlustes bei der Übertragung und Speicherung.">Nettostromverbrauch</a></abbr> liegt in Sachsen mit Stand Ende 2015 bei etwa 9,1 Prozent. Bei den erneuerbaren Energien insgesamt liegt der Anteil bei 28,4 Prozent.“</p> <p>Über 150 Branchenvertreter erlebten einen inhaltlich sehr intensiven Windenergietag mit vielen Kurzvorträgen. „Sachsens Regierungskoalition muss die im Koalitionsvertrag versprochene Neuausrichtung der sächsischen Energiepolitik auch wirklich angehen. Die CDU bremst hier, während die SPD diese Wende will. Wir werden weiter diese Neuausrichtung einfordern“, bekräftigte Prof. Maslaton zum Abschluss des Windenergietages. „Mit Wind im Rücken sind wir auf dem richtigen Weg.“&nbsp;</p> <p><strong>Weitere Infos: </strong>www.verlag-energierecht.de und <a href="http://www.maslaton.de" title="www.maslaton.de">www.maslaton.de</a> <br /><strong>Kontakt für Presserückfragen:</strong> Prof. Dr. Martin Maslaton, Telefon 0341 149500; Jan Schubert (BWE Sachsen), Telefon 03521 4068118</p> <p><a title="1" class="file-link" href="/system/files/attachments/article/2016/mit-ruecken-wind-richtung-zukunft/da90c499fb92e6fc1b0658a5c415a3911.pdf">1</a></p> <p><a title="2" class="file-link" href="/system/files/attachments/article/2016/mit-ruecken-wind-richtung-zukunft/6-drs-9324-0-1-1-1.pdf">2</a></p> <p><a title="3" class="file-link" href="/system/files/attachments/article/2016/mit-ruecken-wind-richtung-zukunft/6-drs-9325-0-1-1-1.pdf">3</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/mit-ruecken-wind-richtung-zukunft/da90c499fb92e6fc1b0658a5c415a3911.pdf" type="application/pdf; length=2669076" title="da90c499fb92e6fc1b0658a5c415a3911.pdf">1</a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/mit-ruecken-wind-richtung-zukunft/6-drs-9324-0-1-1-1.pdf" type="application/pdf; length=121888" title="6-drs-9324-0-1-1-1.pdf">2</a></div> </div> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/mit-ruecken-wind-richtung-zukunft/6-drs-9325-0-1-1-1.pdf" type="application/pdf; length=123046" title="6-drs-9325-0-1-1-1.pdf">3</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Veranstaltung Verband Thu, 27 Oct 2016 17:30:15 +0000 5719 at https://www.wind-energie.de Neue Infografik der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) zeigt Ausbaustand der Erneuerbaren in den Bundesländern https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/neue-infografik-der-agentur-fuer-erneuerbare-energien-aee-zeigt-ausbaustand <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Eine aktuelle Karte der AEE zeigt die Zusammensetzung des Primärenergieverbrauchs in den Bundesländern und verdeutlicht, dass die Anteile Erneuerbarer am gesamten Energieverbrauch noch relativ klein sind, da die Wende im Wärme- und Verkehrssektor noch auf sich warten lässt. Zukünftig müssen die großen Potenziale der Wind- und Sonnenenergie stärker sektorenübergreifend genutzt werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der <abbr title="Summe des Energiegehalts der für die inländische Versorgung eingesetzten Energieträger."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term290" title="Summe des Energiegehalts der für die inländische Versorgung eingesetzten Energieträger.">Primärenergieverbrauch</a></abbr> ist die Gesamtmenge aller Energieträger, die für die Erzeugung von Strom, Wärme und Kraftstoffen inklusive anfallender Verluste benötigt wird.</p> <p>Vollständige Daten für alle Bundesländer stehen bisher nur für das Jahr 2013 zur Verfügung. Hier war Mecklenburg-Vorpommern mit einem Anteil Erneuerbarer von 33,2 Prozent führend. In allen anderen Bundesländern stellen nach wie vor fossile Brennstoffe wie Öl, Braun- und Steinkohle den größten Anteil am Primärenergieverbrauch. Die Daten zeigen, dass zukünftig eine verstärkte Kopplung der verschiedenen Sektoren beim Ausbau Erneuerbarer Energien notwendig ist, so Philipp Vohrer, Geschäftsführer der AEE.</p> <p>Im Onlineportal Föderal Erneuerbar zeigt die Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> eine Vielzahl an Statistiken und Informationen zur Energiewende auf Länderebene. Die Datenbasis ist auf den neuesten Stand gebracht worden und wird fortlaufend aktualisiert. Alle Daten und Statistiken können in Form interaktiver Karten angesehen und als Grafik oder Excel-Tabelle heruntergeladen werden.</p> <p><a target="_blank" href="https://www.unendlich-viel-energie.de/bundeslaender-energiewende">&gt;&gt; Zur Meldung und der Grafik zum Primärenergieverbrauch und der Anteile Erneuerbarer in den Ländern</a></p> </div> </div> </div> Thu, 27 Oct 2016 08:34:44 +0000 5679 at https://www.wind-energie.de Windbranche versammelt sich zum 3. Mal in Hannover https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/windbranche-versammelt-sich-zum-3-mal-hannover <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„2016 war ein Jahr der großen gesetzlichen Umbrüche. In 2017 müssen wir diese nun zielstrebig umsetzen um auf dem Erfolgskurs zu bleiben“, so Wilhelm Pieper, Landesvorsitzender BWE-Landesverband Niedersachsen/Bremen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 3. November treffen sich daher über 700 Akteure aus allen Sparten der Windbranche in Hannover. Die Landeshauptstadt lädt zum dritten Mal in Folge zum BWE Windbranchentag, um über die Zukunft der Windenergie im Windland Nummer 1 zu sprechen. Der BWE erwartet gespannt Keynotes von Bernd Busemann, dem Präsidenten des Niedersächsischen Landtages, und Staatssekretär Rainer Baake aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die Stellung zum EEG 2017 nehmen werden und realistische Perspektiven für die Teilnehmer aufzeigen wollen.</p> <p>Am Nachmittag werden sich Politiker der Bundestagsfraktionen auf dem Politikpodium den Fragen des Journalisten Malte Kreutzfeldt (die tageszeitung) stellen und Position zur Energiepolitik mit Blick auf die kommende Bundestagswahl beziehen.</p> <p><b>Geballte Expertise in sechs Fachforen</b><br />Das politisch beschlossene Ausschreibungssystem wird den Windenergieausbau in Niedersachsen im kommenden Jahr verändern. Der Windbranchentag lässt Branchenvertreter zu Wort kommen und zeigt den Teilnehmern, wie die Projektentwicklung die Umstellung meistern kann. Neben dem Schwerpunktthema EEG-Novelle widmet sich Hannover an diesem Tag den Themen Raumordnung als Basis des Windenergieausbaus, Natur- und Artenschutz sowie <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr> in den sechs Fachforen. Ausgewählte Referenten erklären die Brisanz der Akzeptanz für die Windenergie vor Ort und die Ziele des Netzausbaus für Niedersachsen bis 2020.</p> <p><strong>H</strong><b>eute an Morgen denken: Sektorenkopplung – Wege in eine Erneuerbare Zukunft</b><br />Windstrom kann in vielen Bereichen eingesetzt werden. Je mehr Strom benötigt wird, desto mehr ist die Windenergie gefragt. Wie sieht die Erneuerbare Zukunft aus und welche Rolle spielt die Windenergie? Die Verzahnung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität wird im Fachforum „Wege in eine Erneuerbare Zukunft“ am lokalen Beispiel Haren thematisiert.</p> <p><b>Erfolgreich durch Zusammenarbeit und Dialog</b><br />Zusammenarbeit und Dialog bilden das Fundament der Energiewende. Daher tauschen sich im Rahmen des traditionellen Verbändedialogs VertreterInnen der IG Metall Küste, dem BUND, dem Fachverband Biogas u.v.m. aus.</p> <p><b>Networking mit über 50 Ausstellerfirmen und mehr als 700 Teilnehmern</b><br />Über 50 Unternehmen aus der Windenergie präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen. &nbsp;Ein Querschnitt der gesamten Branche aus Zulieferer- und Herstellerindustrie, Projektierern und Finanzdienstleister, dem Bereich Service/Wartung, aber auch Stromhändlern und Energieversorgern bilden mit der begleitenden Fachausstellung die Plattform zur Vernetzung in der Branche.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-3-windbranchentag-niedersachsen-bremen">&gt;&gt;Weitere Informationen, Programm und Anmeldung</a></p> </div> </div> </div> Wed, 26 Oct 2016 08:23:22 +0000 5672 at https://www.wind-energie.de Neue Studie zur Berechnung von Wirkarbeitsverlusten durch Blindarbeit https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/neue-studie-zur-berechnung-von-wirkarbeitsverlusten-durch-blindarbeit <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der AK Netze des Bundesverband WindEnergie veröffentlicht ein dreiteiliges Infopaket zur Blindarbeit, bestehend aus einer Studie, einer juristischen Ausführung zur Vergütung von <abbr title="Nicht nutzbare, kontinuierlich zwischen Stromversorger und -verbraucher pendelnde Leistung im elektrischen Versorgungsnetz."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term247" title="Nicht nutzbare, kontinuierlich zwischen Stromversorger und -verbraucher pendelnde Leistung im elektrischen Versorgungsnetz.">Blindleistung</a></abbr> sowie einem Positionspapier zu den Kosten und zum weiteren Vorgehen bei der Vergütung von Blindleistung.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <ol> </ol> <p><strong>1. Kurzfassung der Studie zur Berechnung von Wirkarbeitsverlusten durch Blindarbeit</strong><br />Ziel der Kurzfassung der zugrundeliegenden Studie ist es, zu untersuchen, welche Auswirkungen erhöhte Blindarbeitsanforderungen der Netzbetreiber auf die Wirkarbeit haben. Aktuell handelt es sich damit noch um Extremszenarien, die derzeit nur von manchen Netzbetreibern praktiziert werden und daher nur wenige Windparks betreffen. Zukünftig sollen Windparks mit Blindarbeit jedoch vermehrt auch zur Spannungshaltung des Netzbetreibers beitragen, so dass die Verluste durch Blindarbeit zunehmen werden. Diese sind abhängig von der Netzebene und der Regelungsphilosophie des jeweiligen Netzbetreibers. Dazu kommt, dass erhöhte Anforderungen im Rahmen von Verschärfungen der technischen Netzanschlussrichtlinien im FNN diskutiert werden.</p> <p>Die Studie ermittelt für beispielhafte Windparkkonfigurationen, dass sich durch die vermehrte Bereitstellung von <abbr title="Nicht nutzbare, kontinuierlich zwischen Stromversorger und -verbraucher pendelnde Leistung im elektrischen Versorgungsnetz."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term247" title="Nicht nutzbare, kontinuierlich zwischen Stromversorger und -verbraucher pendelnde Leistung im elektrischen Versorgungsnetz.">Blindleistung</a></abbr> jährliche Ertragsminderungen von 2-3 Prozent ergeben können. Das heißt, dass durch die Blindarbeit 2-3 Prozent weniger Wirkleistung eingespeist werden kann und sich die vergütete Strommenge entsprechend reduziert. Wichtig: Die Ergebnisse gelten nur für die untersuchten Windparkkonfigurationen und Stromrichtertechnologien. Die Werte für reale Windparks können davon abweichen. Diese Wirkarbeitsverluste werden in nahezu vollem Umfang den Gewinn der Projektgesellschaft reduzieren, weil der Erlösminderung kaum gesparte bzw. teilweise sogar leicht erhöhte Betriebskosten gegenüber stehen. Dies hat eine signifikante Reduzierung der Eigenkapitalrendite zu Folge.<br /><a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/studie-zur-berechnung-von-wirkarbeitsverlusten-durch-blindarbeit/20160927_blindleistungsstudie_kurzfassung_final.pdf">&gt;&gt; Download Kurzfassung</a></p> <p><strong>2. Das 2. BWE Positionspapier des AK Netze zur Vergütung von Blindarbeit</strong><br />Das zweite Positionspapier zur Vergütung von Blindarbeit zeigt die BWE-Position sowie einen Kompromissvorschlag zur Vergütung auf. Zudem beleuchten wir die potenziellen Auswirkungen einer Blindleistungsbereitstellung auf Projekte.<br /><a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/verguetung-von-blindarbeit/20161019_bwe_ak_netze_position_verguetung_blindarbeit.pdf">&gt;&gt; Download Positionspapier</a></p> <ol> </ol> <p><strong>3. Juristische Ausführungen zur Vergütung von Blindleistung</strong><br />In den juristischen Ausführungen wird untersucht, ob Windparks überhaupt zur Bereitstellung von Blindleistung verpflichtet sind und ob diese vergütet werden muss.<br /><a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/juristische-ausfuehrungen-zur-verguetung-von-blindarbeit/20160930_juristische_ausfuehrungen_verguetung_blindarbeit.pdf">&gt;&gt; Download Infopapier</a></p> <p><strong>Veranstaltungshinweis:</strong> <a href="http://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-windenergie-und-netze" target="_blank">BWE Praxistag "Windenergie und Netze" am 29.11.2016 in Berlin</a></p> <ol> </ol> <p class="BWETextCalibriStandard"><strong>Für Rückfragen:</strong><br />Anne Palenberg, Fachreferentin Netzintegration<br />Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE)<br />T&nbsp;+49 (0)30 / 212341-244<br /><span style="text-decoration: underline;">a.palenberg</span><a href="mailto:a@wind-energie.de">@wind-energie.de</a><span style="text-decoration: underline;"></span></p> </div> </div> </div> Netze Strompreis Windenergie Tue, 25 Oct 2016 14:42:11 +0000 5577 at https://www.wind-energie.de BEE legt Vorschläge zur Senkung der EEG-Umlage vor https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/bee-legt-vorschlaege-zur-senkung-der-eeg-umlage-vor <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) erwartet für 2017 eine EEG-Umlage in Höhe von 6,7 bis 6,9 Cent pro <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr>. Der Mittelwert liegt bei 6,8 Cent. „Für die Stromkunden muss eine höhere Umlage nicht zu höheren Preisen führen“, erläutert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie. „Die sinkenden Einkaufspreise an der Strombörse gleichen die EEG-Umlage aus.“</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Um die EEG-Umlage weiter abzusenken, schlägt der BEE weitere Maßnahmen vor:</p> <ul> <li>Erstens sollen aus BEE-Sicht die Industrieprivilegien der Besonderen Ausgleichsregelung über den Bundeshaushalt finanziert werden. </li> <li>Zweitens empfiehlt der BEE, die Stromsteuer abzuschaffen und durch eine CO2-Bepreisung zu ersetzen. </li> </ul> <p>„Die Erneuerbaren Energien werden immer günstiger und diese Kostenvorteile sollen auch stärker bei den privaten Stromkunden ankommen“, bekräftigt Falk. Immer weniger stromintensive Unternehmen zahlen die volle EEG-Umlage, von der sie der Gesetzgeber über die Besondere Ausgleichsregelung befreit. „Die Subventionierung der stromintensiven Industrie ist jedoch keine Aufgabe der Stromkunden oder des EEG-Kontos.“ Der BEE plädiert deshalb dafür, die Industrieprivilegien künftig direkt über den Bundeshaushalt zu finanzieren. Damit könnte das EEG-Konto um rund 5 Milliarden Euro entlastet werden. Die EEG-Umlage würde dadurch um 1,4 Cent pro <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> sinken.</p> <p>Der Ansatz, die Stromsteuer durch eine CO2-Bepreisung fossiler Stromerzeugung zu ersetzen, setzt direkt am Kern des bisherigen Ungleichgewichts in der Energieversorgung an. „Eine Kohlendioxidbepreisung würde endlich die wahren Kosten zeigen“, bekräftigt Falk. Es sei geradezu paradox, dass in Zeiten des Klimawandels und vor dem Hintergrund des Pariser Klimaschutzabkommens eine Endenergiesteuer gleichermaßen auf sauberen wie schmutzigen Strom entrichtet wird. „Eine CO2-Bepreisung sorgt für mehr Fairness bei den Preisen; denn nur ein kleiner Bruchteil der Kosten fossiler Energieträger ist in ihren Kosten enthalten. Dies senkt zugleich die EEG-Umlage.“ Ein weiterer Vorteil: Die Kohlendioxidbepreisung kann die ökologische Lenkungswirkung entfalten, die einst das Ziel der Stromsteuer war, aber dieser Funktion nicht gerecht wird. Vielmehr steht die Stromsteuer mittlerweile dem Umbau des Energiesystems im Wege, da sie zum Beispiel Flexibilisierung und somit die notwendige Verschmelzung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität verhindert.</p> <p>Der Berechnung liegt die Annahme zu Grunde, dass die Liquiditätsreserve von derzeit zehn auf fünf Prozent des EEG-Kontostandes abgesenkt wird. „Das EEG-Konto ist seit Jahren gut im Plus und hat den Spielraum, um die Liquiditätsreserve zu halbieren“, sagt Falk.</p> <p><b>Weitere Informationen: </b><br /> <strong>BEE-Positionspapiere:<br /></strong><a title="BEE-Hintergrundpapier zur EEG-Umlage" class="file-link" href="/system/files/attachments/article/2016/bee-legt-vorschlaege-zur-senkung-der-eeg-umlage-vor/20161007-bee-hintergrundpapier-zur-eeg-umlage-2017.pdf">BEE-Hintergrundpapier zur EEG-Umlage</a>&nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; <br /> <a href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Positionspapiere_Stellungnahmen/BEE/20161007_BEE-Positionspapier_zur_Senkung_der_EEG-Umlage.pdf">BEE-Positionspapier zur Senkung der EEG-Umlage</a><br /> <a href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Positionspapiere_Stellungnahmen/BEE/20161007_BEE-Positionspapier_starre_fossile_Restlast_reduzieren.pdf">BEE-Positionspapier zur Reduktion der starren fossilen Restlast</a></p> <p><strong>BEE-Infografiken:</strong><br /> <a href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Infografiken/20161007_BEE_EEG-Umlage_und_Grosshandelspreis.pdf">Entwicklung der Summe aus EEG-Umlage und Großhandelspreis</a><br /> <a href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Infografiken/20161007_BEE_EEG-Entlastung_privilegierte_Industrie.pdf">Umfang der EEG-Umlage-Befreiung: Anstieg der Industrieprivilegien </a><br /> <a href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Infografiken/20161007_BEE_Externe_Kosten_Braunkohle.pdf">Eingepreiste und nicht eingepreiste Umweltschäden der Braunkohleverstromung</a></p> <p><strong>Kontakt:</strong>Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Pressesprecherin Irene Beringer <br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br />Tel: 030 2758170 16 <br />Fax: 030 2758170 20</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/bee-legt-vorschlaege-zur-senkung-der-eeg-umlage-vor/20161007-bee-hintergrundpapier-zur-eeg-umlage-2017.pdf" type="application/pdf; length=602623" title="20161007-bee-hintergrundpapier-zur-eeg-umlage-2017.pdf">BEE-Hintergrundpapier zur EEG-Umlage</a></div> </div> </div> </div> Energiepolitik Erneuerbare Energien Strommarkt Strompreis Fri, 07 Oct 2016 12:29:48 +0000 5587 at https://www.wind-energie.de 5. Windbranchentag in Hessen: Experten diskutieren Ziele und Chancen für Ausbau der Windenergie https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/5-windbranchentag-hessen-experten-diskutieren-ziele-und-chancen-fuer-ausbau <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Hessen will bis 2050 seine Strom- und Wärmeproduktion zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien gewinnen. Der Anteil an der Stromproduktion soll bereits bis Ende 2018 auf rund 25 Prozent steigen. Soweit die Ziele der Landesregierung. Ob diese erreicht werden, hält Energieminister Tarek Al-Wazir (Die Grünen) nach der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes jedoch für "sportlich". Der Minister war zu Gast auf dem Branchentag in Wiesbaden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="667" title="Joachim Wierlemann, Nils Rückheim, Tarek Al-Wazir und Lars Rotzsche" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/5-windbranchentag-hessen-experten-diskutieren-ziele-und-chancen-fuer-ausbau-der-windenergie/internet-windbranchentag-hessen-41.jpg?1475758018" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Für dieses Jahr rechnet die Landesregierung noch mit einem ähnlich starken Ausbau von über 200 Megawatt wie in den Vorjahren. (2014: 214 MW, 2015: 207 MW) Als „spannende Frage“ bezeichnete es Al-Wazir, ob es nach der in der Novelle des EEG verankerten Umstellung auf Ausschreibungen im kommenden Jahr einen „Fadenriss“ beim Ausbau der Windenergie geben werde.</p> <p>Landesvertreter des Bundesverbandes WindEnergie betonten, dass der Ausbau in den kommenden Jahren auf rund 400 MW jährlich verdoppelt werden müsse, damit die Ziele der hessischen Landesregierung erreicht würden. Die Entwicklung der letzten Jahre wird aufgrund der Anstrengungen der schwarz-grünen Regierung als positiv bewertet. Zukünftig müssen Landesregierung, Regionalplanung und die Windbranche aber alle Kräfte bündeln. <br /> Hemmnisse gelte es zum Beispiel bei überzogenen Naturschutzvorgaben und Denkmalschutz-Auflagen zu überwinden.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Planung Regionale Wertschöpfung Unternehmen Wirtschaft Thu, 06 Oct 2016 09:54:45 +0000 5586 at https://www.wind-energie.de Windkraft im Staatsforst beschert dem Land Millioneneinnahmen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/windkraft-im-staatsforst-beschert-dem-land-millioneneinnahmen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Freiburg. Pressemitteilung des BWE-Landesverbandes Baden-Württemberg. <br />Witzel: Ein 1000-Meter-Abstand wäre ein Bärendienst für den Landeshaushalt. Der jüngst wieder aufgeflammte Streit zwischen Grünen und CDU um die Mindestabstände zu&nbsp; Wohngebieten für Windkraft im Staatsforst hat auch eine finanzielle Dimension.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dazu erklärt Walter Witzel, der Landesvorsitzende des Bundesverbandes Windenergie (BWE): „Bislang wurden schon weit über einhundert Windenergieanlagen im Staatsforst errichtet. Pro Anlage erhält der Staatsforst, und damit das Land Baden-Württemberg, Pachteinnahmen von in der Regel über 20.000 Euro, bei guten Windverhältnissen deutlich mehr; auch 40.000 Euro sind so möglich. Damit belaufen sich die geschätzten jährlichen Einnahmen insgesamt auf einen Betrag zwischen zwei und vier Millionen Euro. Hinzu kommen noch die Gewerbesteuern, die den Kommunen zufließen sowie die Mehrwertsteuer auf die Stromerlöse. Durch einen weiteren Ausbau der Windkraft können diese Einnahmen noch deutlich gesteigert werden.</p> <p>Der von Minister Peter Hauk in die Diskussion gebrachte pauschale Mindestabstand von 1000 Metern würde viele gute Standorte von der Windkraftnutzung ausschließen und hätte damit auch den Verzicht auf erhebliche Pachteinnahmen zur Folge. Das wäre ein Bärendienst für die erneuerbaren Energien, aber auch für den Landeshaushalt.“</p> <p>Die Pachteinnahmen setzen sich in der Regel aus einem festen und einem variablen (von den Winderträgen abhängigen) Anteil zusammen; die Verträge dazu sind nicht öffentlich. Daher kann der BWE keine genauen Zahlen zu den Pachteinnahmen vorlegen, aber eine Abschätzung aufgrund von Erfahrungswerten ist möglich.</p> <p><strong>Weitere Informationen:</strong></p> <p>Dr. Walter Witzel<br /> Landesvorsitzender BWE Baden-Württemberg<br /> Im Laimacker 93<br /> 79249 Merzhausen<br /> 0761 / 406937<br /> <a href="mailto:w.witzel@bw-regional.de">w.witzel@bw-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Genehmigung Regionale Wertschöpfung Windenergie Wed, 05 Oct 2016 12:50:49 +0000 5582 at https://www.wind-energie.de BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk zur heutigen Ratifizierung des Pariser Klimaabkommens durch das EU-Parlament https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/bee-geschaeftsfuehrer-dr-hermann-falk-zur-heutigen-ratifizierung-des-pariser <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin.„Nach dem Beschluss des außerordentlich einberufenenen EU-Umweltministerrates am vergangenen Freitag hat heute das EU-Parlament den Weg für einen kraftvollen Klimaschutz frei gemacht. Jetzt kann der Klimavertrag in Kraft treten, da er in 55 Ländern, die gemeinsam für mindestens 55 Prozent der Treibhausgase verantwortlich sind, ratifiziert wurde. Es ist wegweisend, dass die Europäische Union die globale Begrenzung der Treibhausgas-Emissionen gemäß des Pariser Vertrages beschlossen hat.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Allerdings ist noch völlig offen, wie die EU die ambitionierten Ziele des Pariser Vertrags erreichen will. Die bisherigen Ziele und Maßnahmen reichen hierfür bei weitem nicht aus.</p> <p>Das unterschriebene Bekenntnis zu mehr Klimaschutz kann nur der erste Schritt sein. Für die Umsetzung sind neue verbindliche europäische und nationale Ziele für die CO2-Einsparung, den künftigen Anteil Erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch sowie der Energieeffizienz erforderlich. Dafür ist eine starke Erneuerbaren-Richtlinie ebenso notwendig wie ein an die Erneuerbaren Energien angespasstes Marktdesign.“</p> <p>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 42 Verbänden und Unternehmen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Zu unseren Mitgliedern zählen u. a. der Bundesverband WindEnergie, der Bundesverband Solarwirtschaft, der Fachverband Biogas und der Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke. Wir vertreten auf diese Weise 355 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</p> <p>Kontakt: <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Pressesprecherin Irene Beringer <br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br />Tel: 030 2758170 16</p> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Europa Internationales Klimaschutz Tue, 04 Oct 2016 12:44:35 +0000 5580 at https://www.wind-energie.de BEE-Präsident Fritz Brickwedde wiedergewählt https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/bee-praesident-fritz-brickwedde-wiedergewaehlt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Dr.-Ing. e.h. Fritz Brickwedde ist als Präsident des Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) wiedergewählt worden. Am Dienstagnachmittag votierte die BEE-Mitgliederversammlung einstimmig für den Präsidenten, der seit Oktober 2013 im Amt ist.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p> "Wir haben in den vergangenen Jahren gemeinsam viel erreicht“, bedankte sich Brickwedde bei den Mitgliedern mit Blick auf die zahlreichen Themen, die die politische Agenda sowie die verbandsinterne Arbeit prägten.</p> <p>Im Fokus standen dabei vor allem die politische Arbeit rund um die beiden großen EEG-Novellen 2014 und 2016. „Zwar ist es uns unter dem Strich nicht gelungen, den fatalen Schwenk zum Ausschreibungssystem und die Deckelung des Ausbaupfads zu verhindern, jedoch konnten wir vieles für die innovative, saubere Energiewirtschaft und viele Verbesserungen gegenüber den ursprünglichen Regierungswünschen erreichen“, fasste der BEE-Präsident zusammen. „Ganz wichtig sind für unsere Agenda die Ergebnisse der Klima-Konferenz in Paris vom Dezember 2015. In den Jahren zuvor wie auch in der Folgezeit haben wir uns für einen Fahrplan zu einem raschen Kohleausstieg intensiv eingesetzt, der in der öffentlichen Debatte jetzt endlich an Kontur gewinnt“, so Brickwedde.</p> <p>Die Organisationsentwicklung in der Verbandsstruktur wurde maßgeblich durch weitreichende Beschlüsse zur fortschreitenden Integration der Verbände unter dem Dach des Bundesverband Erneuerbare Energie vorangetrieben. Vieles wurde bereits erreicht, wie die Aufnahme von stimmberechtigten Unternehmensmitgliedern sowie die Einrichtung von Kompetenzzentren zur verbändegemeinsamen Bearbeitung der übergreifenden Fachthemen.</p> <p>Während der Mitgliederversammlung informierten Präsident und Geschäftsführer Dr. Hermann Falk die Mitglieder darüber, dass Falk seinen Posten als Geschäftsführer beim BEE auf seinen Wunsch abgeben werde. „Jetzt ist ein guter Zeitpunkt für die Staffelübergabe, damit der BEE – dessen Aufgaben und Ziele ich weiterhin für außerordentlich wichtig halte – zum Beginn des nächsten (Wahl-) Jahres weiterhin schlagkräftig arbeiten kann“, sagte Falk zum bevorstehenden Abschied Mitte November. Brickwedde bedankte sich bei Falk für die erfolgreiche und zielorientierte Arbeit in den vergangenen vier Jahren. </p> <p>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 42 Verbänden und Unternehmen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Zu unseren Mitgliedern zählen u. a. der Bundesverband WindEnergie, der Bundesverband Solarwirtschaft, der Fachverband Biogas und der Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke. Wir vertreten auf diese Weise 355 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</p> <p>Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.<br /> Pressesprecherin Irene Beringer<br /> Invalidenstraße 91<br /> 10115 Berlin<br /> <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a><br /> Tel: 030 2758170 16<br /> Fax: 030 2758170 20</p> </div> </div> </div> Wed, 28 Sep 2016 15:14:59 +0000 5579 at https://www.wind-energie.de Neue Hintergrund- und Informationspapiere https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/neue-hintergrund-und-informationspapiere <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="pane-title">Für Besucherinnen und Besucher der Webseiten des Bundesverbandes WindEnergie e.V. stehen unter der neuen Rubrik&nbsp; <a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/publikationen/hintergrund-informationspapiere">"Hintergrund- und Informationspapiere"</a> Publikationen aus unseren Fachressorts zur Verfügung.</div> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p class="title nid-5569">Neben einer umfassenden Bewertung der Auswirkungen des novellierten Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2017) auf die Windenergienutzung im Kontext der Energiewende finden sich auf unseren Seiten auch aktuelle Hintergrundpapiere zu den Themen "Windenergie und Naturschutz" oder "Windenergie und seismologische Belange".</p> <p class="title nid-5569"><a href=" https://www.wind-energie.de/publikationen/hintergrund-informationspapiere">Direkter Link zur Publikationsseite</a></p> </div> </div> </div> EEG - Gesetzgebung Energiewende Erneuerbare Energien Onshore Publikation Tue, 27 Sep 2016 13:33:49 +0000 5574 at https://www.wind-energie.de Konflikte zwischen Windenergie und Wetterradar lösbar https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/konflikte-zwischen-windenergie-und-wetterradar-loesbar <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><b>Grundsatzentscheidung vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig.<br /> </b>„Wir sind zufrieden, dass das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig deutlich gemacht hat, dass es keinen unüberwindbaren Konflikt zwischen dem Windenergieausbau und den Aufgaben des Deutschen Wetterdienstes gibt. Bedauerlich ist, dass der Gang durch alles Instanzen erforderlich war, um dies Frage zu klären. Jetzt schauen wir nach vorn und hoffen, dass sich viele der in den vergangenen Jahren aufgehaltenen Projekte noch umsetzten lassen“, so Hermann Albers.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Bundesverwaltungsgericht hat zwei parallel gelagerte Verwaltungsstreitsachen entschieden. Dabei hat das Gericht unterstrichen, dass Verwaltungshandeln grundsätzlich in sachlicher und rechtlicher Hinsicht durch die Verwaltungsgerichte uneingeschränkt überprüfbar sein muss. Deshalb komme dem Deutschen Wetterdienst kein Beurteilungsspielraum zu.</p> <p>Revisionen gegen vorinstanzliche Urteile zurückgewiesen.&gt;&gt; <a target="_blank" href="http://www.bverwg.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung.php?jahr=2016&amp;nr=79">Zur Pressemeldung des Bundesverwaltungsgerichtes</a></p> </div> </div> </div> Genehmigung Radar Recht Fri, 23 Sep 2016 09:04:54 +0000 5559 at https://www.wind-energie.de Vattenfalls modernstes Kraftwerk in Moorburg ohne Gewinne https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/vattenfalls-modernstes-kraftwerk-moorburg-ohne-gewinne <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ausverkauf zeigt Dringlichkeit des Kohleausstiegs für Hamburg. Dass Vattenfall knapp ein Jahr nach Inbetriebnahme des modernsten Kohlekraftwerks Deutschlands in Hamburg-Moorburg öffentlich über den Verkauf an einen neuen Betreiber nachdenkt, zeigt, dass Kohlestrom im Vergleich zu Erneuerbaren Energien am Ende ist,“ so Dr. Axel Röpke, Vizepräsident des Bundesverband WindEnergie (BWE) und Landesvorsitzender in Hamburg.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="2074" height="1383" title="Dr. Axel Röpke, BWE-Landesvorstand Hamburg" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/vattenfalls-modernstes-kraftwerk-moorburg-ohne-gewinne/20160923-axel-roepke.jpg?1474633239" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Im Zuge der von der Bundesregierung in Paris geschlossenen Klimaverträge muss auch Hamburg seinen Beitrag zur Reduzierung der CO²-Emissionen leisten – dies geht mittelfristig nur mit der Abschaltung des Kraftwerkes.“</p> <p>Nach Bekanntwerden des Ausverkaufs von Moorburg im Rahmen einer gezielten Dekarbonisierung von Vattenfalls Aktivitäten sieht der BWE abermals seine Forderung nach einem umgehenden gezielten und sozialverträglich geplanten Ausstieg aus der Verbrennung von Kohle zur Stromerzeugung bestätigt.</p> <p>Das Kraftwerk in Hamburg-Moorburg steigert die CO²-Emissionen der Hansestadt jährlich um ein Vielfaches. „Die Stadt Hamburg hat eine Klima-Verantwortung ihren Bürgern gegenüber. Es ist an der rot-grünen Koalition in Hamburg, auf freien Flächen im Hamburger Hafen und im Umland den Bau von Windenergieanlagen zuzulassen, im Rahmen von Mieterstrommodellen die Fotovoltaik in der Stadt nach vorn zu bringen und Energie-Kooperationen in der bestehenden Metropolregion auf den Weg zu bringen.</p> <p>Gleichzeitig wäre die umweltverträgliche Erneuerung des Kraftwerkes Wedel zügig umzusetzen, um so Schritt für Schritt das internationale Ziel der Dekarbonisierung auch in der Energiewirtschaft zu verfolgen. Die Stadt Hamburg hat bereits erkannt, dass Kohlekraftwerke dem Klima schaden. Nun heißt es, die Chance eines geordneten Ausstieges aus der Kohle auch in Hamburg beim Schopfe zu packen und nachhaltige Konzepte nach vorne zu bringen, damit Kraftwerke wie Moorburg zeitnah obsolet werden“, so Dr. Axel Röpke.</p> <p>Mit Blick auf den „Energie-Talk: Wie schnell ist Schluss mit Kohle?“ an dem Dr. Axel Röpke im Rahmen der 8. Hamburger Klimawoche am kommenden Donnerstag (29.09.2016) teilnehmen wird, ist das Scheitern des Leuchtturmprojektes von Vattenfall ein wichtiges Thema.</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />BWE-Landesverband Hamburg, Dr. Axel Röpke <br />Tel.: 040/357534-0<br /><a href="mailto:a.roepke@bwe-regional.de">a.roepke@bwe-regional.de</a></p> <p>Linda Kabalan, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit <br />Tel.: 01590/4018967 <br /><a href="mailto:l.kabalan@wind-energie.de">l.kabalan@wind-energie.de</a></p> <p>&nbsp;</p> </div> </div> </div> Bundesländer Klimaschutz Fri, 23 Sep 2016 12:21:15 +0000 5561 at https://www.wind-energie.de 20 Jahre BWE - 20 Jahre hart am Wind https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/20-jahre-bwe-20-jahre-hart-am-wind <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Im Herbst 1996 schlossen sich die beiden Verbände IWB und DGW zum Bundesverband WindEnergie e.V. zusammen. Seither ist der BWE nicht nur einer der größten Erneuerbare-Energien-Verbände der Welt, sondern auch eine bedeutende Plattform für Austausch und Meinungsbildung zur Windenergie in Deutschland.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="924" height="922" title="Jubiläumsschrift &quot;20 Jahre Bundesverband WindEnergie&quot;" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/20-jahre-bwe-20-jahre-hart-am-wind/foto-cover.jpg?1474376047" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ob zur Neuausrichtung des Stromeinspeisungsgesetzes 1997, zur Verabschiedung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes im Jahr 2000 oder dessen fünf Novellierungen: Der BWE vertritt seit 20 Jahren erfolgreich die Interessen aller Akteure der Windbranche auf bundes- und landespolitischer Ebene sowie in Europa. Auch in Zukunft setzt sich der Verband für die Belange der Windenergie ein. Dabei sind es die Ideale Bürgernähe und Klimaschutz, die den BWE und seine Mitglieder seit Anbeginn antreiben und auch künftig begleiten werden.</p> <p><strong>Der BWE sagt Danke!</strong></p> <p>Der Bundesverband WindEnergie lädt anlässlich seines 20-jährigen Bestehens seine Mitglieder am Donnerstagabend der <a href="https://www.wind-energie.de/veranstaltungen/windenergy-hamburg-2016" target="_self">WindEnergy Hamburg</a> ab 17:00 Uhr an den BWE-Stand (Halle A1, Stand 308) zu einem Umtrunk ein und bedankt sich damit herzlich für das großartige Engagement im Verband.</p> <p><strong>Wir werfen einen Blick zurück, aber auch nach vorne!<br /></strong></p> <p>In unserer <a href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/20-jahre-bwe/broschure_20_jahre_bwe_-_online_-_20160919.pdf" target="_self">Jubiläumsschrift "20 Jahre Bundesverband WindEnergie"</a> werfen wir einen Blick auf die vergangenen 20 Jahre Verbandsarbeit, schauen aber zugleich auf die Themen und Herausforderungen der kommenden Jahre. Und die künftigen Themen der Energiewirtschaft sind vielfältig: Ab dem Jahr 2017 etwa wird der aus Erneuerbare-Energien-Anlagen erzeugte Strom grundsätzlich nur noch bezahlt, wenn die Anlagen erfolgreich an einer wettbewerblichen Ausschreibung teilgenommen haben. Der BWE setzt sich dafür ein, dass die Teilhabe am gesamtgesellschaftlichen Projekt Energiewende allen Akteuren auch zukünftig möglich bleibt. Darüber hinaus arbeitet der Windverband daran, gemeinsam mit der Politik neue Wege für eine alternative Verwendung von abzuschaltendem Strom für die Bereiche Wärme und Mobilität zu erschließen. Die Sektorkopplung bietet nicht nur einen Innovationsschub für die Energiewende, sie bietet der Branche auch die Möglichkeit, mehr und mehr Systemverantwortung zu übernehmen und das zentrale Thema Klimaschutz in alle Bereiche der Vollversorung zu tragen.</p> <p><strong>Bildergalerie - Gesichter des BWE</strong></p> <p>Auf unserem Flickr-Kanal finden Sie eine Fotoauswahl aus dem BWE-Archiv und uns zugesandten Bildern. Hier geht es zur Bildergalerie: <a href="https://www.flickr.com/photos/120995334@N07/albums/72157670561536723" target="_blank">Link</a></p> <p><a href="https://www.flickr.com/photos/120995334@N07/albums/72157670561536723" target="_blank"><img src="/system/files/resize/images/article/2016/20-jahre-bwe-20-jahre-hart-am-wind/vorschau-bildergalerie-503x295.jpg" title="Bildergalerie 20 Jahre BWE auf Flickr" width="503" height="295" class="inserted-image" /></a></p> </div> </div> </div> Verband Tue, 20 Sep 2016 10:55:53 +0000 5548 at https://www.wind-energie.de Repräsentative Umfrage: Weiterhin Rückenwind für Erneuerbare Energien https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/repraesentative-umfrage-weiterhin-rueckenwind-fuer-erneuerbare-energien <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) Gesellschaftliche Vorteile und Klimaschutz motivieren zu Energiewende / Mehrheit empfindet EEG-Umlage als angemessen</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Das Wachstum der Erneuerbaren Energien hat für die Bevölkerung in Deutschland weiterhin sehr hohen Stellenwert. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Agentur für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> (AEE). Demnach ist der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien für 93 Prozent der Befragten wichtig bis außerordentlich wichtig. An der repräsentativen Umfrage im September 2016 nahmen 1.000 Personen teil.&nbsp; „Die Bevölkerung in Deutschland weiß um die entscheidenden Vorteile der Erneuerbaren Energien in Sachen Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Generationengerechtigkeit. Es ist daher gemeinsame Aufgabe der Politik und der Erneuerbaren-Branche, die Menschen weiterhin für die Energiewende zu begeistern“, erklärt AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer.</p> <p>Von überragender Bedeutung ist laut der Umfrage die Zukunftsfähigkeit der Erneuerbaren Energien: So erklärten 76 Prozent der Befragten, dass die Erneuerbaren zu einer sicheren Zukunft unserer Kinder und Enkel beitragen, den Klimaschutz bewerteten ebenfalls rund drei Viertel der Befragten als Pluspunkt der Erneuerbaren. Für 67 Prozent der Befragten sorgen die Erneuerbaren für mehr Unabhängigkeit gegenüber Energieimporten. Eine Chance für mehr Bürgerbeteiligung an der Energieversorgung sehen 59 Prozent der Bevölkerung.</p> <p><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/repraesentative-umfrage-weiterhin-rueckenwind-fuer-erneuerbare-energien/aee-akzeptanzumfrage2016-vorteile.jpg" title="Zukunftsfähigkeit und Klimaschutz sind die wichtigsten Vorteile der Erneuerbaren Energien" class="colorbox colorbox-insert-image" rel="gallery-all"><img src="https://www.wind-energie.de/system/files/imagecache/Marginalspalte-Maximalbreite/images/article/2016/repraesentative-umfrage-weiterhin-rueckenwind-fuer-erneuerbare-energien/aee-akzeptanzumfrage2016-vorteile.jpg" title="Zukunftsfähigkeit und Klimaschutz sind die wichtigsten Vorteile der Erneuerbaren Energien" class="imagecache imagecache-Marginalspalte-Maximalbreite inserted-image" width="224" height="180" /></a></p> <p>Gefragt wurde in der Erhebung nach übergeordneten wirtschafts- und umweltpolitischen Aspekten ebenso wie nach der Akzeptanz Erneuerbarer Energien und der Zustimmung zu einzelnen Technologien. Den Umfrageergebnissen zufolge genießen die Erneuerbare Energien weiterhin starken Rückhalt in der Bevölkerung: Für 62 Prozent der Bevölkerung ist der Bau von Erneuerbaren-Energien-Anlagen auch am eigenen Wohnort eine gute Sache. Zum Vergleich: Bei Kohlekraftwerken betrug der entsprechende Wert 6 Prozent.<br />Die Akzeptanz Erneuerbarer Energien ist allerdings kein Selbstläufer: So lag die Zustimmung zum Ausbau der Erneuerbaren vor Ort im Vorjahr noch höher, und zwar bei 68 Prozent. Wie schon in den Vorjahren ergab die Umfrage: Sind die Menschen mit Erneuerbaren-Anlagen vertraut, erhöht sich die Zustimmung zu Solar-, Windenergie- und Biomasseanlagen noch einmal deutlich. So erklärten aktuell 52 Prozent der Umfrageteilnehmer, ein Windrad in der Nachbarschaft fänden sie gut oder sehr gut. Haben die Befragten jedoch bereits Windenergieanlagen in ihrem Wohnumfeld, so klettert die Zustimmung auf 69 Prozent. Bei Solarparks liegt diese Zustimmungsrate sogar bei 90 Prozent, ohne Vorerfahrung sind es 73 Prozent.</p> <p><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/repraesentative-umfrage-weiterhin-rueckenwind-fuer-erneuerbare-energien/aee-akzeptanzumfrage2016-zustimmung-stromerzanlagen.jpg" title="Hohe Zustimmung zu EE-Anlagen in der Umgebung des eigenen Wohnortes" class="colorbox colorbox-insert-image" rel="gallery-all"><img src="https://www.wind-energie.de/system/files/imagecache/Marginalspalte-Maximalbreite/images/article/2016/repraesentative-umfrage-weiterhin-rueckenwind-fuer-erneuerbare-energien/aee-akzeptanzumfrage2016-zustimmung-stromerzanlagen.jpg" title="Hohe Zustimmung zu EE-Anlagen in der Umgebung des eigenen Wohnortes" class="imagecache imagecache-Marginalspalte-Maximalbreite inserted-image" width="224" height="176" /></a></p> <p>„Bei Menschen, die Erneuerbaren-Anlagen aus ihrer Nachbarschaft kennen, steigt die Akzeptanz deutlich an. Anders gesagt: Skepsis vor dem Ausbau der Erneuerbaren ist häufig unbegründet“, betont Vohrer. Die Umfrageergebnisse zeigen für ihn auch, dass Politik und Wirtschaft gleichermaßen gefordert sind, die Vorteile der Erneuerbaren Energien zu verdeutlichen: „Wir brauchen die Erneuerbaren zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland ebenso wie für den Schutz von Klima und Umwelt und für den gesellschaftlichen Fortschritt“, so Vohrer.</p> <p><strong>Hohe Zustimmung zur Förderung der Erneuerbaren</strong><br />Der für den Ausbau der Erneuerbaren im Strommarkt zu schulternde Beitrag der Stromverbraucher geht für eine große Mehrheit der Befragten in Ordnung: So halten 60 Prozent eine EEG-Umlage in Höhe von 21 Euro – bei einem jährlichen Stromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden – für „angemessen“ oder „zu niedrig“, lediglich 36 Prozent hingegen für „zu hoch“. Ein monatlicher Beitrag in dieser Höhe entspricht einem Wert von rund 7 Cent/kWh, ein Betrag, der derzeit für die EEG-Umlage 2017 im Raum steht. Derzeit beträgt die EEG-Umlage 6,35 Cent/kWh.</p> <p><strong>Pressekontakt:</strong><br />Agentur für Erneuerbare Energien<br />Alexander Knebel<br />Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit <br />Tel:&nbsp;&nbsp; 030 200535 52<br />Mail: <a href="mailto:a.knebel@unendlich-viel-energie.de">a.knebel@unendlich-viel-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Mon, 19 Sep 2016 11:55:06 +0000 5556 at https://www.wind-energie.de BWE-Publikationen: Neue Flyer für die Bundesländer https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/bwe-publikationen-neue-flyer-fuer-die-bundeslaender <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pünktlich zur WindEnergy Hamburg hat der BWE viele Informationsprodukte auf den neuesten Stand gebracht. Die Flyer der BWE-Akzeptanzinitiative ordnen ein, wo jedes Bundesland bezogen auf die eigenen Windenergieziele steht. Auch Wertschöpfungseffekte und durch die Windindustrie geschaffene Arbeitsplätze, die Zahl der bereits durch Strom versorgten Haushalte sowie der Flächenverbrauch durch Windräder im Land&nbsp; werden dargestellt.&nbsp;</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Von der ersten Auflage der Länderflyer aus dem Jahr 2014 konnte der BWE bereits über 100.000 Exemplare bundesweit verteilen. Auch die ergänzende Broschüre „Argumente für die Windenergie“ wurde für die nun bereits 7. Auflage überarbeitet. Zudem fasst die App „Wind bewegt“ die neuen Inhalte zusammen und bietet eine praktische Suchfunktion.</p> <p class="BWETEXT">Die Länderflyer können von den BWE-Landes- und Regionalverbänden kostenlos bestellt bzw. unter <a href="https://www.wind-energie.de/publikationen/laenderflyer">https://www.wind-energie.de/publikationen/laenderflyer</a> als pdf-Version heruntergeladen werden.</p> <p class="BWETEXT">Die App steht in allen gängigen Online-Stores kostenfrei zur Verfügung sowie unter <a href="http://www.wind-bewegt.de">www.wind-bewegt.de</a>.</p> </div> </div> </div> Verband Windenergie Thu, 15 Sep 2016 12:20:12 +0000 5538 at https://www.wind-energie.de 70 Prozent der Stromerzeugung in Mecklenburg-Vorpommern aus Erneuerbaren Energien https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/70-prozent-der-stromerzeugung-mecklenburg-vorpommern-aus-erneuerbaren-energien <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung hat zu Beginn der Woche neueste Zahlen des Statistischen Landesamtes zur Ökostromproduktion veröffentlicht. Danach ist der Anteil der Erzeugung regenerativen Stroms in 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 26 Prozent auf nun 70 Prozent angestiegen. Am stärksten zugenommen habe die Strombereitstellung aus Windenergie (39 Prozent).</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bereits 2014 war ein deutlicher Zuwachs von 14 Prozent zu verzeichnen, das Land leiste heute einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende, so Energieminister Christian Pegel.</p> <p>Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilte, übersteigt die Stromproduktion aus Erneuerbaren den Strombedarf im Land inzwischen um über 40 Prozent. Damit der in Mecklenburg-Vorpommern produzierte Strom auch in andere Bundesländer zu einer sicheren und sauberen Energieversorgung beitragen können, müssten die Netze weiter ausgebaut werden, so Minister Pegel.</p> <p>Auch auf die Entwicklung der Arbeitsplätze hat die Windbranche positive Auswirkungen.&nbsp; Sie beschäftigt bereits 15.000 Menschen, die für das Bundesland überdurchschnittliche Einkommen beziehen. Dies biete reale Perspektiven und wirke der Abwanderung entgegen.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.regierung-mv.de/Landesregierung/em/Aktuell/?id=119607&amp;processor=processor.sa.pressemitteilung">Zur Pressemitteilung des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung</a></p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> </div> </div> </div> Arbeitsmarkt Bundesländer Strommarkt Windenergie Wed, 14 Sep 2016 12:45:49 +0000 5537 at https://www.wind-energie.de Industriestrategie für Erneuerbare Energien erforderlich https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/industriestrategie-fuer-erneuerbare-energien-erforderlich <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Stabile gesetzliche Rahmenbedingungen haben das Entstehen einer dynamischen Industrie der erneuerbaren Energien ermöglicht und deutschen Unternehmen die Technologieführerschaft in wachsenden Weltmärkten gesichert. Heute sichert die deutsche Windindustrie zwei Drittel der <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> im Export.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="4177" height="2274" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/industriestrategie-fuer-erneuerbare-energien-erforderlich/20160912-103459-ausschnitt.jpg?1473680800" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Um die starke Position der im deutschen Maschinenbau und der deutschen Elektrotechnik verankerten Windbranche zu erhalten und zu stärken, brauchen Deutschland und Europa eine aktive Industriestrategie, die die Energiewende begleitet“, forderte Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie, anlässlich der Eröffnung der 7. Handelsblatt Tagung <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>. „Immer mehr Länder setzen sich konkrete Ziele zum Ausbau der Erneuerbaren Energien. Weltweit wachsen die Märkte. Die hohe Exportquote der Branche belegt, wie stark deutsche Anlagen nachgefragt werden – weil präziser Maschinenbau, innovative Elektrotechnik und solide Projektierungs- und Wartungsleistungen ineinandergreifen. Auch bei Energiedienstleistungen können wir Maßstäbe setzen.</p> <p>Es wird für die Positionierung der Erneuerbaren Technologien von strategischer Bedeutung sein, dass sich die EU zu einer starken wirtschaftspolitischen Flankierung der Branchen entscheidet. Dazu gehört die Begleitung - gerade des Mittelstandes - durch entsprechende Finanz- und Kreditkonzepte. Faire Handelsbedingungen sind dafür essenziell. Märkte dürfen nicht abgeschottet, Wettbewerb nicht verzerrt werden. <br />Die Energiewirtschaft bildet die Grundlage für einen erfolgreichen Industriestandort. Wir rufen dazu auf, die Energiewende als Wirtschafts-, Arbeitsplatz-, Innovations- und Exportmotor weiter voranbringen.“</p> <p><a target="_blank" href=" http://veranstaltungen.handelsblatt.com/erneuerbare-energien-tagung/jahrestagung-2016/programm-2016/">7. Handelblatt Jahrestagung Erneuerbare Energie 2016</a></p> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Export Windenergie Wirtschaft Mon, 12 Sep 2016 11:47:59 +0000 5526 at https://www.wind-energie.de Wahlprüfsteine Berlin: Energie bleibt zentrales Thema der Berliner Politik https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/wahlpruefsteine-berlin-energie-bleibt-zentrales-thema-der-berliner-politik-0 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Parteien setzen auf Clusterbildung und Sektorenkopplung / Totalausfall AfD. <br />Potsdam/Berlin. Der Regionalverband Berlin/Brandenburg des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) hat vor der Landtagswahl in Berlin die Parteien zu energiepolitischen Themen befragt. „Wir begrüßen, dass sich fast alle Parteien zu Klimaschutz und zu einer eigenständigen Energiepolitik in der Hauptstadt bekennen“, erklärt Tom Lange, Regionalvorsitzender im BWE Berlin/Brandenburg. Platz für Windenergieanlagen auf Industrieflächen in Berlin sehen die Parteien aber nicht.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><b>CDU, FDP, Grüne, Linke, Piraten und SPD</b> haben die fünf Fragen des BWE eingehend und differenziert beantwortet. Gefragt wurde nach der Förderung innovativer Unternehmen in Berlin, der Beurteilung des aktuellen Berliner Energie- und Klimaschutzabkommens sowie nach dem Ausbau der Erneuerbaren und insbesondere der Windkraft in der Stadt.&nbsp;</p> <p>Die Wahlprüfsteine zeigen, dass die Klima- und Energiepolitik – trotz der verschiedenen Positionen im Detail – in der Landespolitik weiter einen hohen Stellenwert hat<b>. „Die größten Unterschiede zeigen sich im Tempo und in den Prioritäten, mit denen die Parteien die Energiewende vorantreiben wollen,“</b> so Lange. So betont die Linke den Mieterschutz bei der energetischen Sanierung von Häusern, die FDP sieht die „Wärmebereitstellung als einen besonders wichtigen Teilbereich“ des Berliner Energie- und Klimaschutzabkommens (BEK).</p> <p>Wichtiges Thema aller Parteien sind <b>Vernetzung und Sektorenkopplung</b>. Die FDP will die Bereiche der Energiewirtschaft „systematisch im Verbund als Cluster“ aufbauen, nach Ansicht der Grünen kann Berlin „durch einen Fokus auf Speichertechnologie, Sektorkopplung und Lastmanagement ein idealer Partner für Brandenburg mit den hohen Mengen Windstrom“ werden.</p> <p>Bei der Forderung des BWE nach einer Standortsuche für Windkraftanlagen etwa auf Industrieflächen zeigen sich die Parteien aber durchweg skeptisch. „Dabei haben Städte wie Hamburg und Bremen zehnmal so viel Windkraft auf ihrem Stadtgebiet wie Berlin. In Industriegebieten ist die Windstromerzeugung sinnvoll und möglich. Da ist in Zukunft noch viel Aufklärungsarbeit nötig“, erklärt Tom Lange.</p> <p><b>Lediglich die AfD ließ die Fragen unbeantwortet.</b> „Die AfD bringt es aber schon in ihrem Parteiprogramm fertig, sowohl <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> als auch Energiesparen etwa bei Gebäuden ganz grundsätzlich abzulehnen. Sie setzt einseitig auf „billige Energie“, was nach heutigem Stand auf alte, <b>abgeschriebene Kohle- und Atomkraftwerke hinausläuft</b>, die sich jedoch bei näherer Betrachtung als volkswirtschaftlich unrentabel darstellen und für den Verbraucher auf lange Sicht höhere Kosten verursachen“, so Lange. Gleichzeitig rückt diese Partei als einzige den Klimaschutz in die Nähe einer politischen Ideologie und zweifelt die wissenschaftlichen Belege für die Klimaveränderung an. „Mit Blick auf die Zukunft der Lebensgrundlagen, der Menschen und der Wirtschaft in Deutschland ist das eine beispiellos zynische Haltung<b>. Gerade für die jungen Menschen, die den Klimawandel erleben werden und Jobs bei den Erneuerbaren finden, ist das ein Schlag ins Gesicht </b>und ist nicht Ausdruck des gesellschaftlichen Willens“, macht Lange deutlich.</p> <p>Der BWE Regionalverband Berlin/Brandenburg fordert, dass die Hauptstadtregion Berlin die urbane Stimme der Energiewende wird. „In Berlin ließen sich in großem Stil virtuelle Kraftwerke umsetzen, um ganze Bezirke großflächig mit grünem Strom von den Hausdächern und aus dem Umland zu versorgen“, sagt Lange. Und weiter: „Die Regierungsparteien werden in der Pflicht sein, alle Möglichkeiten umzusetzen und Berlin zur urbanen Stimme der Energiewende zu machen<b>. Aus der Stadt mit dem „dicken B“ soll das Vorbild „grünes B“ werden.“</b></p> <p>Eine Auswahl der Antworten auf die Wahlprüfsteine des BWE Berlin/Brandenburg finden Sie hier: <strong><a href="/system/files/attachments/article/2016/wahlpruefsteine-berlin-energie-bleibt-zentrales-thema-der-berliner-politik/uebersicht-wps.pdf" class="file-link" title="Wahlprüfsteine zur Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses 2016">Wahlprüfsteine zur Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses 2016</a></strong></p> <p><b>Kontakt: </b><br />Tom Lange<br />Regionalvorsitzender im BWE Berlin/Brandenburg <br /> Tel: 0331 27342-884<br />Fax: 0331 27342-886<br /><a href="mailto:be-bb@bwe-regional.de">be-bb@bwe-regional.de</a></p> <p><strong>Ansprechpartner für die Presse:</strong><br />Kal Weller<br />Agentur Ahnen&amp;Enkel<br />Mobil: 0176 245 690 84<br />Mobil: 0176 245 690 84</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/wahlpruefsteine-berlin-energie-bleibt-zentrales-thema-der-berliner-politik/uebersicht-wps.pdf" type="application/pdf; length=222556" title="uebersicht-wps.pdf">Wahlprüfsteine zur Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses 2016</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Windenergie Thu, 08 Sep 2016 11:52:33 +0000 5521 at https://www.wind-energie.de Klimaschutzplan 2050 – Plan ohne Kontur https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/klimaschutzplan-2050-plan-ohne-kontur <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE).&nbsp; Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat den Klimaschutzplan 2050 veröffentlicht – oder vielmehr das, was von dem einstigen Entwurf noch übriggeblieben ist, nachdem die Bundesminister aus dem Wirtschaftsministerium und dem Bundeskanzleramt daran gearbeitet haben.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;„In der aktuellen Form ist der Klimaschutzplan ohne Kontur. Er benennt weder konkrete Ziele noch wirksame Instrumente sowie Zeitpläne“, kritisiert Dr.-Ing. e.h. Fritz Brickwedde, Präsident Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V.. „Auf einem derart schwammigen Boden lässt sich kein wirksamer Klimaschutz verankern.“</p> <p>Im Bereich Energie benennt der Klimaschutzplan lediglich, die Stromerzeugung müsse langfristig auf Erneuerbaren Energien beruhen. Kein Datum, das erklären würde, bis wann, und kein Bekenntnis zu einem stärkeren Erneuerbaren-Ausbau, ergänzt Brickwedde. „Dabei ist deutlich, dass mit den kürzlich im Rahmen der EEG-Novelle festgelegten Ausbauzielen die Klimaschutzziele von Paris nicht erreicht werden können “, so der BEE-Präsident weiter. Von einem Kohleausstieg ist nichts mehr zu lesen. Ganz im Gegenteil, die Kohleverstromung wird trotz ihres hohen CO2-Ausstoßes als wichtige Brückentechnoloige bezeichnet.</p> <p>Ähnlich unkonkret zeigt sich der Klimaschutzplan 2050 im Verkehr. Von den einstigen Plänen, bis 2030 überwiegend elektrifizierte Neuwagen auf die Straße zu bringen, steht nichts mehr mehr geschrieben. Vorgesehen ist eine signifikante Absenkung der Pkw-Emissionen, wie es im Text heißt. Wie und bis wann das erreicht werden soll, bleibt offen. Ohne Zeitpunkt bleibt auch der Vorschlag, die Austauschförderung für fossile Heiztechniken auslaufen zu lassen. Die Idee, mit Abgaben auf fossile Kraft- und Heizstoffe die Nutzung für umweltfreundliche Energien attraktiver zu machen, ist gestrichen.</p> <p>Wenigstens hat sich die Bundesregierung vorgenommen, die Abgaben, Steuern und Umlagen bis Mitte 2017 zu überprüfen. Ein besseres Finanzierungssystem würde für die Erneuerbaren Energien die Chance auf einen fairen Wettbewerb bieten, sagt Brickwedde. Hendricks‘ Vorstoß, über eine engere Verzahnung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr das Klima zu schützen, ist noch im Klimaschutzplan 2050 enthalten.</p> <p>„Als Instrument für wirksamen Klimaschutz eignet sich der Klimaschutzplan 2050 nicht. Die Bundesregierung formuliert keine Klimaziele und bleibt stattdessen der Kohle treuer als den sauberen Erneuerbaren Energien.“</p> <p>Kontakt: <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Pressesprecherin Irene Beringer <br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br />Tel: 030 2758170 16 <br />Fax: 030 2758170 20</p> </div> </div> </div> Bundesregierung Erneuerbare Energien Klimaschutz Wed, 07 Sep 2016 12:22:25 +0000 5517 at https://www.wind-energie.de Kinderuni erklärt kleinen Forschern, wie Strom funktioniert https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/kinderuni-erklaert-kleinen-forschern-wie-strom-funktioniert <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum. Windenergie zum Anfassen. Zum zweiten Mal in diesem Jahr fand in Zusammenarbeit mit der Tourismus-Information Föhr eine Kinderuni statt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1200" height="757" title="Kinder-Uni Föhr, Nicole Knudsen mit Teilnehmern in der Oevenumer Marsch" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/kinderuni-erklaert-kleinen-forschern-wie-strom-funktioniert/kinderuni-foehr-2016-3-ausschnitt.jpg?1473173518" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Neben vielen interessanten Veranstaltungen führte eine Exkursion auch zu den Windenergieanlagen direkt am Deich. Hier erzählten die Föhrer Windmüller Jan und Hauke Brodersen und Nicole Knudsen vom Landesverband Windenergie rund 40 Kindern und ihren Eltern, wie man aus Wind Strom macht. Während sich die Eltern inzwischen von Hauke Brodersen erklären ließen, wie der kleine Windpark in der Oevenumer Marsch entstand und wie sich der <abbr title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term229" title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. ">Strompreis</a></abbr> zusammensetzt, hatten die Kinder ganz andere Interessen. So gab Nicole Knudsen <br />altersgerecht Auskunft über Fragen wie „Was ist eigentlich Strom?“ und „was muss passieren, damit ich mit dem Strom aus der Windmühle mein Smartphone aufladen kann?“.</p> <p>Um ein Gefühl für die Höhe der Anlagen und die Abstände zu bekommen, liefen Windmüller Jan und die Kinder auf der angrenzenden Wiese kurzerhand einfach die entsprechenden Wege ab. „Die Kinder hatten schon kluge Ideen dazu, warum es meistens drei Rotorblätter sind und mit einer Stoppuhr haben wir festgehalten, wie schnell sie sich drehen“ freute sich Brodersen, der als Gesellschafter des Unternehmens Strom-von-Föhr auch der Initiator der Veranstaltung war.&nbsp;</p> <p>„Die Fragen der Kinder finde ich am spannendsten“ resümierte Knudsen am Ende der Veranstaltung, „und ich hatte das Gefühl, dass viele Eltern dankbar waren, dass sie die Fragen nicht beantworten mussten“, fügte sie mit einem Schmunzeln hinzu. Die Teilnehmer der Kinderuni kamen aus ganz Deutschland, sie wird vorwiegend von den Gästen der Insel genutzt. Auch wenn die Altersunterschiede groß waren (von 6 bis 13 Jahren), konnte jeder etwas lernen.&nbsp;</p> <p>Die „Aha“-Erlebnisse sind nachher dann auch das Schönste. „In der Schule habe ich nicht verstanden, was Strom ist, aber jetzt habe ich es endlich kapiert“, war dann auch die dankbare Reaktion einer&nbsp; <br />Schülerin aus Bayern. Wegen der positiven Resonanz der Eltern und Kinder ist eine Wiederholung im nächsten Jahr auf jeden Fall schon geplant.</p> <p>Kontakt: <br />Nicole Knudsen <br />Bundesverband Windenergie (BWE) <br />Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein <br />Tel.: (0152) 33739618 <br />E-Mail:&nbsp; <a href="mailto:n.knudsen@wind-energie.de">n.knudsen@wind-energie.de</a><br />Internet: <a href="http://www.windenergie-sh.net" title="www.windenergie-sh.net">www.windenergie-sh.net</a></p> </div> </div> </div> Akzeptanz Bundesländer Veranstaltung Windenergie Thu, 01 Sep 2016 14:53:15 +0000 5516 at https://www.wind-energie.de 8. Windkunstfestival "bewegter Wind" - Internationale Windkunst in Hessen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/8-windkunstfestival-bewegter-wind-internationale-windkunst-hessen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Changing horizons - Das internationale Windkunstfestival in Nordhessen mit Kunstwettbewerb, Landschaftsausstellungen und Rahmenprogramm fand vom 14.-28.8.2016 in Hofgeismar und Trendelburg&nbsp;&nbsp; statt. Am Wochenende wurden die Gewinner der Landschaftsaustellung&nbsp; durch eine Jury ermittelt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="2643" height="1764" title="Gewinnerin des Wettbewerbs: Kirsten Sauer, kisa. für „Lost Horizon“ am Offenberg" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/8-windkunstfestival-bewegter-wind-internationale-windkunst-hessen/bw16-kisa-losthorizon.jpg?1472640079" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Verein „bewegter wind“ hatte zwei Wochen lang dazu eingeladen, insgesamt 74 Objekte, Installationen, Aktionen und Videos in der nordhessischen Region Hofgeismar und Trendelburg zu erleben. Viele Besucher konnten sich bei sommerlichen Termperaturen von den vielen Angeboten zum Thema "Changing horizons"&nbsp; faszinieren lassen, die von Sonnenaufgang am Offenberg bis zum Sonnenuntergang and der Friedenseiche und nachtleuchtenden Objekten am Burgberg präsentiert wurden.</p> <p>Wind ist grenzenlos, steht für Erneuerung, Ambivalenz und viel Energie. Zu dem Wettbewerbsthema „changing horizons“ waren Interpretationen gefragt: Wechselnde Sichten und Erfahrungen, Ungewissheit und Bereicherung, Aufbruch und Verschwinden thematisierten die Künstlerinnen und Künstler mit ihren Arbeiten.</p> <p>Eine Jury wurde von der Kuratorin Reta Reinl durch die Ausstellungsorte geführt. Den ersten Preis erhält Kirsten Sauer, kisa. für Lost Horizons am Offenberg. Ihr Beitrag zum Wettbewerb: Ein großer Rahmen bespannt mit Geschenkbändern in Landschaftsfarben, was eine visuelle und hörbare Installation erschuf.</p> <p>Der Katalog zu "changing horizons" mit wunderbaren Ausstellungsfotos ist erschienen und kann unter <a href="mailto:mail@bewegter-wind.de">mail@bewegter-wind.de</a>&nbsp;für 4,00 € + Porto bestellt werden.</p> <p>Der nächste „bewegte wind“ findet vom 19.8.-2.9.2018 statt.</p> <p>Weitere Inforamtionen zum Wettbewerb und zu den Preisträgern finden Sie auf <a href="http://bewegter-wind.de/de/2016/kuenstler-2016">www.bewegter-wind.de</a></p> <p>Kontakt:<br />Reta Reinl<br /><a href="mailto:mail@bewegter-wind.de">mail@bewegter-wind.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Windenergie Wed, 31 Aug 2016 10:42:18 +0000 5499 at https://www.wind-energie.de Windenergie ist Wirtschafts- und Klimafaktor in Thüringen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/windenergie-ist-wirtschafts-und-klimafaktor-thueringen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>750 Windenergieanlagen in Thüringen versorgten über 460.000 Dreipersonenhaushalte mit sauberem Strom in 2014. 98 Millionen Euro in Windkraftanlagen 2015 in Thüringen investiert</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Erfurt. Das Thüringer <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> Netzwerk (ThEEN) e.V. und der BWE, Landesgruppe Thüringen gewährten tiefe Einblicke in die Thüringer Windbranche im Rahmen einer Pressefahrt. Rund 2.400 Arbeitsplätze sind in den einzelnen Wertschöpfungsstufen mit Ausnahme der Produktion vorhanden.</p> <p>Die Energiewende ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit und die Windenergie ist ein entscheidender Teil der Lösung. Rund 12% der Stromproduktion in Deutschland stammen heute von Windenergieanlagen an Land. „In Thüringen sind 750 Windenergieanlagen in Betrieb, die 2014 rund 19,2 Prozent der <abbr title="Gesamte, erzeugte Strommenge inklusive Eigenverbrauch der Anlagen und Leistungsverluste."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term249" title="Gesamte, erzeugte Strommenge inklusive Eigenverbrauch der Anlagen und Leistungsverluste.">Bruttostromerzeugung</a></abbr> erzeugten und damit über 460.000 Dreipersonenhaushalte in Thüringen mit sauberem Strom versorgen konnten“, so Frank Groß, Landesvorstand BWE Thüringen und ThEEN Vorstandsmitglied.</p> <p>Allein im Jahr 2015 wurden fast 98 Millionen Euro in neue Windkraftanlagen am Standort Thüringen investiert. „Hinsichtlich der regionalen Wertschöpfungs- und Beschäftigungspotenziale birgt die Windenergie für Thüringen große Chancen“, so Frank Groß weiter.</p> <p>Die Wertschöpfungskette der Thüringer Windenergie-Branche ist bis auf die Produktion von großen Windenergieanlagen weitgehend geschlossen. Der Großteil der Unternehmen ist in den Bereichen Projektierung, Installation sowie Betrieb und Services tätig, dies entspricht rund 2.400 Arbeitsplätzen.</p> <p>In Begleitung von Experten von BOREAS Energie GmbH, Windkraft Thüringen GmbH &amp; Co.KG und Enercon GmbH erhielten die Teilnehmer Informationen aus Blickwinkeln der Projektierer, Betreiber, Ausbilder und Bürgermeister. Erste Station war der größte Windpark Thüringens in Wangenheim/ Hochheim mit 66 Windkraftanlagen und 130 MW installierter <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr>. BOREAS Energie gewährte als Betreiber einen Blick in eine Windkraftanlage. Als zweite Station wurde der Windpark Mihla angefahren, wo das besondere Betreiberkonzept durch die Thüringer Windkraft GmbH vorgestellt wurde. Zum Abschluss besichtigten die Teilnehmer das Service- und Ausbildungscenter der Enercon GmbH in Gotha mit anschließender Pressekonferenz. </p> <p><a target="_blank" href="http://www.theen-ev.de/de/windenergie-wirtschafts-und-klimafaktor.html">&gt;&gt;Fotos zur Pressefahrt</a></p> <p><strong>Pressekontakt: </strong><br />Jana Liebe, E-Mail: <a href="mailto:jana.liebe@theen-ev.de">jana.liebe@theen-ev.de</a>, Tel.: 0361 663 82 280</p> </div> </div> </div> Bundesländer Regionale Wertschöpfung Unternehmen Windenergie Wed, 31 Aug 2016 13:27:49 +0000 5511 at https://www.wind-energie.de Dr. Hermann Falk, BEE, zur Einigung der Bundesregierung mit der EU-Kommission zum Energiepaket https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/dr-hermann-falk-bee-zur-einigung-der-bundesregierung-mit-der-eu-kommission-zum <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie. Die Bundesregierung hat sich heute mit der EU-Kommission zum Energiepaket geeinigt. Dazu erklärt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V.:</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Der Bundesverband Erneuerbare Energie begrüßt, dass nach der Einigung zwischen der Bundesregierung und der EU-Kommission für die Energiebranche insgesamt Planungssicherheit besteht. Nach schwierigen Gesetzgebungsverfahren und Verhandlungen zwischen Bundesregierung und EU-Kommission ist das Umfeld für die gesamte Energiebranche abgesteckt; zu den laufenden Verfahren hatte der BEE im Detail und differenziert kommuniziert. So zementiert die Eingiung nun auch Punkte, die einer sauberen und zukunftsorientierten Energieversorgung im Wege stehen. Dazu zählt vor allem der Umgang mit Braunkohlekraftwerksstrom. Es ist für uns nicht nachvollziehbar, warum der Einsatz von Strom aus Braunkohlekraftwerken beim Braunkohletagebau weiterhin von der EEG-Umlage ausgenommen bleibt und damit die EEG-Umlage erhöht. Strom aus Erneuerbare Energie-Anlagen, die größer als 10 kW&nbsp; installierter <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> sind, wird hingegen mit einem Teil der EEG-Umlage belastet.</p> <p>Unsere Rechtsansicht, dass das EEG keine Beihilfe ist, wird durch die Entscheidung der Bundesregierung, vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) gegen die Einstufung als Beihilfe in 2. Instanz zu klagen, unterstützt. Die EU-Vorgabe, technologieindifferente Ausschreibungen einzuführen, sieht der BEE sehr kritisch. Diese Vorgaben laufen einem systemisch sinnvollen Ansatz zuwider.</p> <p>Zudem ist es verwunderlich, dass die EU-Kommission weiterhin bis in die kleinsten Details der Energiepolitik der Mitgliedsstaaten hinein regiert. In Zeiten des Brexits sollte man auch hier ernst nehmen, dass sich sowohl der Präsident der EU-Kommission als auch der Präsident des Europäischen Parlaments gegen die Einmischung der EU-Kommission in politische Detailfragen der Mitgliedsstaaten ausgesprochen haben.“</p> <p><a target="_blank" href="http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/E/energiepaket-ueberblick-verstaendigung-eu-kommission,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf">&gt;&gt; Überblick über die erzielte Verständigung mit der EU-Kommission zum Energiepaket (BMWi)</a></p> <p>Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Pressesprecherin, Irene Beringer <br /> <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br /> Tel: 030 2758170 16</p> </div> </div> </div> Bundesregierung EEG Europa Tue, 30 Aug 2016 08:16:48 +0000 5510 at https://www.wind-energie.de 4. „BWE-Wind-Treffen“ auf der MeLa in Mecklenburg-Vorpommern https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/4-bwe-wind-treffen-auf-der-mela-mecklenburg-vorpommern <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Wie schon in den vergangenen drei Jahren präsentiert sich auch in diesem Jahr die Windenergiebranche mit den 20 wichtigsten Unternehmen des Landes auf der MeLa. „Wind tut gut im Energieland Mecklenburg-Vorpommern“ ist das diesjährige Motto. Die Bedeutung der Windenergie für die regionale <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr>, die kommunalen Einnahmen und die Arbeitsplatzstruktur werden immer größer.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Es sind heute 3.200 MW Windstromleistung an Land und in der Ostsee installiert. 63 Prozent der Stromproduktion in M-V stammt inzwischen aus erneuerbaren Energiequellen“, sagt Andreas Jesse, Vorsitzender Landesverband des Bundesverbands WindEnergie (BWE) in M-V. „Das hat auch positive Auswirkungen auf die Gemeinden. Heute fließen mindestens 70 Prozent der Gewerbesteuer an die Gemeinde, in der die Windenergieanlagen stehen und 30 Prozent an die Gemeinde, in der sich die Verwaltung der Betreibergesellschaft befindet”, führt er fort.</p> <p><strong>Ebenfalls die Wirkungen auf den Arbeitsmarkt sind beachtlich.</strong><br />Rund 8.000 qualifizierte Arbeits- und Ausbildungsplätze sind hier in den vergangenen Jahren in der Windenergiebranche entstanden. Der Bedarf an Arbeitskräften ist weiterhin sehr hoch. Das zeigt sich auch auf dem diesjährigen BWE-Gemeinschaftsstand auf der MeLa. „Wir werden hier wieder viele Jobangebote präsentieren. Die Ansprechpartner der Unternehmen sind vor Ort und können gleich die ersten Gespräche führen“, kündigt Andreas Jesse an.</p> <p><strong>In diesem Jahr sind folgende Unternehmen in der Halle 2 mit dabei:</strong><br />Andresen Rechtsanwälte, Denker &amp; Wulf AG, DKB Deutsche Kreditbank AG, <br />E.ON Energie Deutschland GmbH, EnBW AG, Enercon GmbH, Enertrag AG,<br />Ingenieurbüro Ganß GmbH, Ingenieur Contor Elektrotechnik, juwi Energieprojekte GmbH, Kloss New Energy GmbH, naturwind schwerin GmbH, OEKOTEC Windenergie GmbH, <br />Senvion GmbH, Siemens AG Wind Power, UKA Nord Projektentwicklung GmbH &amp; Co. KG, Vestas Deutschland GmbH, WIND-projekt Ingenieur-und Projektentwicklungs-gesellschaft mbH, wpd onshore GmbH &amp; Co. KG, WSB Projekt GmbH.</p> <p><strong>Es wird gezeichnet!&nbsp; Eine einmalige Gelegenheit ein Bild von sich selbst zu erhalten.</strong><br />Der bekannte Karikaturenzeichner aus Hamburg, Jens Natter, wird am Freitag und am Samstag, jeweils von 11 bis 17 Uhr auf dem Wind-Gemeinschaftsstand sein, um Besucher des Messestands zu zeichnen. Es dauert nur ca. 5 Minuten, dann haben Sie von sich und wenn Sie es möchten, auch gemeinsam mit Ihrer Begleitung ein eigenes Originalporträt gezeichnet mit Kohlestift. Das ist gänzlich kostenfrei. Kommen Sie einfach in der Halle 2 der MeLa vorbei.</p> <p><strong>Wieder Mühlenbesteigung für Interessierte</strong><br />Aufgrund des großen Zuspruchs in den vergangenen Jahren werden auch in diesem Jahr “Mühlenbesteigungen” angeboten.&nbsp; Dieses Erlebnis, in einer Windenergieanlage bis ganz nach oben in die Gondel zu steigen, ist kostenfreí und für jeden, der älter als 18 Jahre und höhentauglich ist. <br />Die Termine sind am Freitag,16. September um 10.00 Uhr, um 12.00 Uhr und um 14.30 Uhr – Abfahrt MeLa!<br />Die Plätze sind begrenzt!!! Vorherige Anmeldungen erforderlich bei:<br />Angela Vogt, BWE-Landesverband MV<br />Telefon: 01 72 – 8 08 37 46 / 0 38 47 – 4 36 39 40<br />oder per E-Mail an: <a href="mailto:mv@bwe-regional.de">mv@bwe-regional.de</a></p> <p>Weitere Informationen zum 4. BWE-Wind-Treffen auf der MeLa:<br /><a target="_blank" href="http://www.bwe-wind-mv.de">www.bwe-wind-mv.de</a></p> </div> </div> </div> Arbeitsmarkt Regionale Wertschöpfung Unternehmen Veranstaltung Verband Wirtschaft Tue, 23 Aug 2016 06:47:21 +0000 4684 at https://www.wind-energie.de Umweltstaatssekretär Dr. Baumann fährt auf die Gondel einer Windturbine https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/umweltstaatssekretaer-dr-baumann-faehrt-auf-die-gondel-einer-windturbine <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am Mittwoch, 17. August 2016 lud der Bundesverband WindEnergie (BWE) Landesverband Baden-Württemberg den neuen Staatssekretär im Landesministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Dr. Andre Baumann, zu einem Fachgespräch über die Rotmilan-Dichtezentren sowie einer anschließenden Gondelauffahrt nach Freiamt/Kreis Emmendingen ein.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="751" title="vlnr Dr. Walter Witzel, BWE-Landesvorsitzender, Andreas Markowsky, Geschäftsführer der Ökostromgruppe Freiburg, Landrat Dr., Hanno Hurth, Bürgermeisterin Hannelore Reinbold-Mench, Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Erhard Schulz, BWE-Regionalvorsitzender, Alexander Schoch, MdL." alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/umweltstaatssekretaer-dr-baumann-faehrt-auf-die-gondel-einer-windturbine/internet-20160817-bw-pm-baumann17082016p1010045.jpg?1471505473" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>25 Projektierer von Windkraftanlagen aus ganz Baden-Württemberg trafen sich in Freiamt zu einem Fachgespräch mit Staatssekretär Dr. Andre Baumann, um sehr konstruktiv die beachtlichen Behinderungen des Windkraftausbaus durch die steigende Populationsdichte des Rotmilans zu besprechen.</p> <p>Eine kleine Umfrage bei den Projektierern ergab, dass 33 große Windturbinen mit einer <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 100 Megawatt zur Zeit nicht gebaut werden dürfen. Dadurch wird die Stromerzeugung für rechnerisch über 300.000 Einwohner mit einem Investitionsvolumen von über 150 Mio. Euro verhindert.</p> <p>Der BWE sprach sich für eine Flexibilisierung bei der Genehmigung und dem Ersatz kleiner älterer Anlagen durch neue leistungsfähige und auch höhere Windturbinen aus, welche eine geringere Gefährdung für die Greifvögel darstellen.</p> <p>Bei der anschließenden Gondelauffahrt auf eine 186 m hohe Windturbine auf dem "Tännlebühl" in Freiamt/Gutach betonte Staatssekretär Dr. Baumann den Einsatz für die Energiewende mit Windturbinen im Land auch gegen die Blockadepolitik von Bundeswirtschaftsminister Gabriel.</p> <p>Die Tännlebühl-Windturbine, die 108 Bürger aus Freiamt und Umgebung finanziert haben, produziert elektrischen Strom für 2.000 Haushalte.</p> <p>Beeindruckend waren die von Geschäftsführer Andreas Markowsky vorgestellten Ausgleichsmaßnahmen für den Naturschutz (Pflanzung von 2000 Gehölzen, zeitliche Abschaltungen für den Rotmilan und auch für&nbsp; Fledermäuse)</p> <p><strong>Foto</strong>: vlnr&nbsp; Dr. Walter Witzel, BWE-Landesvorsitzender, Andreas Markowsky, Geschäftsführer der Ökostromgruppe Freiburg, Landrat Dr. Hanno Hurth, Bürgermeisterin Hannelore Reinbold-Mench, Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Erhard Schulz, BWE-Regionalvorsitzender, Alexander Schoch, MdL.</p> <p>Für Rückfragen:<br />Erhard Schulz, Stellv. BWE-Landesvorsitzender Baden-Württemberg Kandelstr. 51, 79312 Emmendingen<br />07641-41252<br /><a href="mailto:erhard-schulz@t-online.de">erhard-schulz@t-online.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Naturschutz Planung Umwelt Windenergie Thu, 18 Aug 2016 11:13:13 +0000 5497 at https://www.wind-energie.de Höhenbegrenzung für Windenergieanlagen durch Regionalplaner unzulässig https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/hoehenbegrenzung-fuer-windenergieanlagen-durch-regionalplaner-unzulaessig <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband WindEnergie, Landesverband Sachsen. Die Regionalen Planungsverbände in Sachsen wollen in den aktuellen Entwürfen ihrer Regionalpläne erneut restriktive Höhenbegrenzungen für Windenergieanlagen (kurz WEA) in den Vorrang- und Eignungsgebieten, also den für die Errichtung solcher Anlagen vorgesehenen Flächen, festlegen.<span style="text-decoration: underline;"></span></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Vor diesem Hintergrund weist der Landesvorsitzende des Bundesverbandes Windenergie e.V. (BWE Sachsen) und Energierechtsexperte Prof. Dr. Martin Maslaton zum wiederholten Male darauf hin, dass derlei pauschale Höhenbegrenzungen in Regionalplänen, aufgrund derer die WEA-Nutzung innerhalb der für sie zugewiesenen Gebiete massiv eingeschränkt wird, schlicht rechtswidrig sind.</p> <p>So sieht der Regionale Planungsverband Leipzig-Westsachsen in seinem aktuellen Entwurf zum Regionalplan 2017 vor, dass WEA in Vorranggebieten mit einem Abstand unterhalb von 750 m zur Wohnbebauung nur bis zu einer Gesamthöhe von 100 m zulässig sein sollen. WEA innerhalb von Vorranggebieten mit einem Abstand von 750 m bis unter 1.000 m zur Wohnbebauung einen Abstand zur Wohnbebauung einzuhalten haben, der das 10-fache der Nabenhöhe nicht unterschreitet. Für zwei Vorranggebiete will der Planungsverband zudem eine WEA-Gesamthöhe von 100 m zur Sicherung des Luftverkehrs festsetzen. Entsprechende Regelungen zur Höhenbegrenzung in Vorranggebieten sehen auch der Planungsverband Region Chemnitz und der Regionale Planungsverband Oberlausitz-Niederschlesien in ihren aktuellen Planentwürfen vor.</p> <p>„Höhenbegrenzungen innerhalb von Vorranggebieten sind schlichtweg unzulässig“, kritisiert Prof. Maslaton die Absichten der sächsischen Planungsverbände. „Detaillierte Bauvorschriften darf die Regionalplanung nur festlegen, wenn es um Vorhaben geht, die über den Bereich der Gemeinden hinaus raumbeeinflussend sind. Dies ist aber bei Windradhöhen nicht der Fall, denn sie wirken sich im Normalfall nur auf die jeweilige Gemeinde aus. Außerdem hat das Bundesverfassungsgericht klargestellt, dass laut Grundgesetz stets die örtliche, sprich kommunale Bauleitplanung im Rahmen der gemeindlichen Selbstverwaltung für gebietsscharfe Bauregelungen zuständig ist.“ Eine Einschränkung dieser Planungshoheit durch die Regionalplanung ist nur zulässig, so das höchste deutsche Gericht, wenn aus gewichtigen überörtlichen Gründen und Interessen eine landesplanerische Regelung erforderlich ist. „Für die Festlegung von maximalen Höhen bereits durch die Regionalen Planungsve rbände ist allerdings“, so der Energierechtsexperte weiter, „kein so gewichtiges Interesse erkennbar. Dies muss den Gemeinden überlassen bleiben. Zumal nach Baugesetzbuch Regelungen zur zulässigen Höhe einer baulichen Anlage eine ureigene Aufgabe der kommunalen Bauleitplanung ist.“</p> <p>Hinzu kommt, dass durch Höhenbegrenzungen der Forderung des Bundesverwaltungsgerichts nicht nachgekommen wird, der Windenergie bei der Raumplanung substantiellen Raum zu verschaffen. „Ganz im Gegenteil, hier soll erneut die saubere Windenergie ausgebremst werden“, beanstandet der BWE-Landesvorsitzende abschließend.</p> <p>Rückfragen: <br />Prof. Dr. Martin&nbsp;Maslaton, Tel.: 0341 / 14 95 00, Mail: <a href="mailto:martin@maslaton.de">martin@maslaton.de</a><br />Georg Liskowsky (BWE Sachsen): Tel.: 0157 - 80571291<br />Edwin Seifert (MEDIENKONTOR), Tel. 0173 / 18 57 930</p> </div> </div> </div> Bundesländer Höhenbegrenzung Planung Windenergie Mon, 15 Aug 2016 13:51:12 +0000 5496 at https://www.wind-energie.de BEE: Erneuerbare Energien senken die Strompreise https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/bee-erneuerbare-energien-senken-die-strompreise <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zur Entwicklung der Strompreise nimmt BEE Geschäftsführer Dr. Hermann Falk Stellung: <br />„Durch die Erneuerbaren Energien sind die Strompreise tatsächlich schon beträchtlich gefallen – und zwar um satte 4 Cent pro KWh seit 2009. Doch die stark gesunkenen Großhandelspreise an den Strombörsen werden von den Energiekonzernen nicht, oder nur zum Teil und verspätet an ihre Privathaushaltskunden weitergegeben. Deshalb kann ein Preisvergleich der Stromanbieter lohnend sein.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zugleich sollte sich die Politik einem Geburtsfehler der EEG-Umlage annehmen, denn die derzeitige Gestaltung der EEG-Umlage verzerrt die Kosten des Ökostromausbaus. Grund dafür ist ein paradoxer Zusammenhang:&nbsp; Eben weil die Erneuerbaren die Strompreise an den Börsen senken, steigt die EEG-Umlage. Denn fallende Preise schrumpfen die Einnahmen, die Differenz wird durch die Umlage ausgeglichen.</p> <p>Und nicht zuletzt blähen satte Industrierabatte die EEG-Umlage auf. Tatsächlich wird sie nahezu ausschließlich von Privathaushalten, Kleingewerbe und Mittelstand bezahlt, denn die großen Unternehmen sind weitgehend befreit – was es für die Bürger natürlich teurer macht. Sie zahlten 2015 samt Umlage 28,8 Cent für die <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr>, während vollständig privilegierte Unternehmen Strom für 4 bis 4,5 Cent kaufen konnten. Diese Privilegien erhalten vor allem besonders energieintensive Betriebe, die zu solch niedrigen Preisen kaum Anlass haben in Effizienztechniken zu investieren.“</p> <p>Eine Grafik zu EEG-Umlage und Börsenstrompreis finden Sie <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Infografiken/BEE_EEG-Umlage_2016.jpg">hier</a>.</p> <p>Kontakt: <br />Irene Beringer, Pressesprecherin <br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br />Tel: 030 2758170 16 <br />Fax: 030 2758170 20</p> <div style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;" class="mcePaste" id="_mcePaste"> <!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:TrackMoves /> <w:TrackFormatting /> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:DoNotPromoteQF /> <w:LidThemeOther>DE</w:LidThemeOther> <w:LidThemeAsian>X-NONE</w:LidThemeAsian> <w:LidThemeComplexScript>X-NONE</w:LidThemeComplexScript> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> <w:DontGrowAutofit /> <w:SplitPgBreakAndParaMark /> <w:EnableOpenTypeKerning /> <w:DontFlipMirrorIndents /> <w:OverrideTableStyleHps /> </w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> <m:mathPr> <m:mathFont m:val="Cambria Math" /> <m:brkBin m:val="before" /> <m:brkBinSub m:val="&#45;-" /> <m:smallFrac m:val="off" /> <m:dispDef /> <m:lMargin m:val="0" /> <m:rMargin m:val="0" /> <m:defJc m:val="centerGroup" /> <m:wrapIndent m:val="1440" /> <m:intLim m:val="subSup" /> <m:naryLim m:val="undOvr" /> </m:mathPr></w:WordDocument> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:TrackMoves /> <w:TrackFormatting /> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:DoNotPromoteQF /> <w:LidThemeOther>DE</w:LidThemeOther> <w:LidThemeAsian>X-NONE</w:LidThemeAsian> <w:LidThemeComplexScript>X-NONE</w:LidThemeComplexScript> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> <w:DontGrowAutofit /> <w:SplitPgBreakAndParaMark /> <w:EnableOpenTypeKerning /> <w:DontFlipMirrorIndents /> <w:OverrideTableStyleHps /> </w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> <m:mathPr> <m:mathFont m:val="Cambria Math" /> <m:brkBin m:val="before" /> <m:brkBinSub m:val="&#45;-" /> <m:smallFrac m:val="off" /> <m:dispDef /> <m:lMargin m:val="0" /> <m:rMargin m:val="0" /> <m:defJc m:val="centerGroup" /> <m:wrapIndent m:val="1440" /> <m:intLim m:val="subSup" /> <m:naryLim m:val="undOvr" /> </m:mathPr></w:WordDocument> </xml><![endif]--><div align="center"> <table class="MsoNormalTable" style="width: 420.0pt; background: white; border-collapse: collapse; mso-yfti-tbllook: 1184; mso-padding-alt: 0cm 0cm 0cm 0cm;" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="560"> <tbody> <tr style="mso-yfti-irow: 0; mso-yfti-firstrow: yes;"> <td style="padding: 22.5pt 15.0pt 22.5pt 15.0pt;"> <p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"><b><span style="font-size: 10.5pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Zur Entwicklung der Strompreise nimmt BEE Geschäftsführer Dr. Hermann Falk Stellung: </span></b></p> </td> </tr> <tr style="mso-yfti-irow: 1; mso-yfti-lastrow: yes;"> <td style="padding: 22.5pt 15.0pt 22.5pt 15.0pt;"> <p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10.5pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">„Durch die Erneuerbaren Energien sind die Strompreise tatsächlich schon beträchtlich gefallen – und zwar um satte 4 Cent pro KWh seit 2009. Doch die stark gesunkenen Großhandelspreise an den Strombörsen werden von den Energiekonzernen nicht, oder nur zum Teil und verspätet an ihre Privathaushaltskunden weitergegeben. Deshalb kann ein Preisvergleich der Stromanbieter lohnend sein. </span></p> <p> Zugleich sollte sich die Politik einem Geburtsfehler der EEG-Umlage annehmen, denn die derzeitige Gestaltung der EEG-Umlage verzerrt die Kosten des Ökostromausbaus. Grund dafür ist ein paradoxer Zusammenhang:&nbsp; Eben weil die Erneuerbaren die Strompreise an den Börsen senken, steigt die EEG-Umlage. Denn fallende Preise schrumpfen die Einnahmen, die Differenz wird durch die Umlage ausgeglichen. </p> <p> Und nicht zuletzt blähen satte Industrierabatte die EEG-Umlage auf. Tatsächlich wird sie nahezu ausschließlich von Privathaushalten, Kleingewerbe und Mittelstand bezahlt, denn die großen Unternehmen sind weitgehend befreit – was es für die Bürger natürlich teurer macht. Sie zahlten 2015 samt Umlage 28,8 Cent für die Kilowattstunde, während vollständig privilegierte Unternehmen Strom für 4 bis 4,5 Cent kaufen konnten. Diese Privilegien erhalten vor allem besonders energieintensive Betriebe, die zu solch niedrigen Preisen kaum Anlass haben in Effizienztechniken zu investieren.“ </p> <p> Eine Grafik zu EEG-Umlage und Börsenstrompreis finden Sie <a href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Infografiken/BEE_EEG-Umlage_2016.jpg">hier.</a> </p> <p> <i>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 42 Verbänden und Unternehmen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Zu unseren Mitgliedern zählen u. a. der Bundesverband WindEnergie, der Bundesverband Solarwirtschaft, der Fachverband Biogas und der Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke. Wir vertreten auf diese Weise 355 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</i></p> <p><span style="font-size: 10.5pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Pressesprecherin Irene Beringer <br /> Invalidenstraße 91 <br /> 10115 Berlin <br /> <a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br /> Tel: 030 2758170 16 <br /> Fax: 030 2758170 20</span></p> </td> </tr> </tbody> </table> </div> <!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState="false" DefUnhideWhenUsed="true" DefSemiHidden="true" DefQFormat="false" DefPriority="99" LatentStyleCount="267"> <w:LsdException Locked="false" Priority="0" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Normal" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="heading 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 2" /> <w:LsdException Locked="false" 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die Erde nachproduzieren kann. Ab diesem Zeitpunkt, dem sogenannten Erdüberlastungstag, beutet die Menschheit die Ressourcen ihrer Erde aus. Der Tag wird jährlich von dem US-Think Tank „Global Footprint Network“ errechnet – und verschiebt sich Jahr für Jahr auf ein früheres Datum. Vor zehn Jahren fiel der Erdüberlastungstag noch auf Ende Oktober.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Aus diesem beunruhigenden Anlass fordert der Landesverband Windenergie Schleswig-Holstein (BWE SH) die Bürger des Landes zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit natürlichen Ressourcen auf. „Wir können nicht ewig Kredit bei der Erde nehmen, sondern müssen ein stärkeres ökologisches Verantwortungsbewusstsein entwickeln. Die Klimaerwärmung geht jeden an“, mahnt Nicole Knudsen, Leiterin der Landesgeschäftsstelle. Die betreffe insbesondere den Energiebereich. „Die beste Form der Ressourcenschonung besteht darin, weniger fossile Energieträger wie Kohle und Öl zu verbrauchen. Wind und Sonne sind hingegen unerschöpflich und eignen sich hervorragend für die Energieversorgung“, so Knudsen.&nbsp;</p> <p>Aber auch Politik und die Branche selbst seien gefordert. „Dass wir hundertprozentig grünen Strom erzeugen können, haben wir bewiesen. Nun muss die Politik es uns auch erlauben, den Ökostrom für <abbr title="Elektromobilität beschreibt Fahrzeuge, die mit elektrischem Strom betrieben werden. Dies beinhaltet neben dem elektrisch angetriebenen Schienenverkehr auch Elektrofahrräder und Elektroautos. Bei letzteren wird ein interner Akku mit elektrischem Strom - vorzugsweise aus Erneuerbaren Energien - aufgeladen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term215" title="Elektromobilität beschreibt Fahrzeuge, die mit elektrischem Strom betrieben werden. Dies beinhaltet neben dem elektrisch angetriebenen Schienenverkehr auch Elektrofahrräder und Elektroautos. Bei letzteren wird ein interner Akku mit elektrischem Strom - vorzugsweise aus Erneuerbaren Energien - aufgeladen.">Elektromobilität</a></abbr> und Wärmeversorgung zu nutzen“, sagt Knudsen. Hierfür gebe es in Schleswig-Holstein bereits zahlreiche viel versprechende Ansätze – vom digitalen Kraftwerk für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> nahe Husum über riesige Batteriespeicher zum netzautarken Betrieb einer nordfriesischen Serverfarm auf Ökostrom-Basis bis hin zu Initiativen einzelner Stadtwerke, die ihre Kunden gezielt mit Windstrom versorgen, wenn dieser im Überfluss vorhanden ist.&nbsp;</p> <p>Kontakt: <br />Bundesverband Windenergie (BWE) <br />Nicole Knudsen, Leiterin Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein <br />Tel.: (04841) 663210, E-Mail:&nbsp; <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a><br />Internet: <a href="http://www.windenergie-sh.net" title="www.windenergie-sh.net">www.windenergie-sh.net</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Klimaschutz Speicher Fri, 05 Aug 2016 09:51:38 +0000 5486 at https://www.wind-energie.de Delegation mit kurdischen Ingenieurstudenten in Freiamt https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/delegation-mit-kurdischen-ingenieurstudenten-freiamt <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><strong>Regionalverband Südbaden: </strong>Erstmalig war am 25. und 26. Juli 2016 eine 25-köpfige Delegation mit Ingenieur-Studentinnen und -Studenten mit ihrem Dozenten Rebwar Omer aus der Kurden-Provinz im Nordostirak bei der Innovation Academy Freiburg zu Gast. Der BWE-Regionalverband Südbaden empfing die internationalen Gäste.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="3264" height="2448" title="Die kurdische Besuchergruppe besichtigte eine E101 Windturbine auf dem Tännlebühl in Freiamt/Gutach" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/delegation-mit-kurdischen-ingenieurstudenten-freiamt/itkurden2507201620160725-174110.jpg?1469714188" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die hochmotivierten und sehr interessierten Studenten kamen von der Universität Sulaymaniyah und besuchten in der Energiegemeinde Freiamt eine Biogasanlage mit Wärmenutzung der Familie Reinbold auf dem Zieboldhof, den Kölblinhof der Familie Schneider u.a. mit Hackschnitzelheizung und Solardächern auf dem Schillingerberg sowie zwei Windturbinen unterschiedlicher Baujahre.</p> <p>Für die meisten Studenten war es die erste Auslandsreise überhaupt, die nun zwei Wochen durch Deutschland führt. Dozent Rebwar Omer, welcher in Karlsruhe studiert hat und jetzt an der Universität Sulaymaniyh lehrt, stellte den Kontakt zur Innovation Academy her und wird weitere Studienreisen organisieren.</p> <p>Mit der Landtagswahl 2016 setzt sich für die Windenergie in Baden-Württemberg die von der Vorgängerkoalition eingeschlagene energiepolitische Planung weitestgehend fort. Die grün-schwarze Landesregierung will die guten Windstandorte nutzen, um damit den Ausbau der Übertragungsnetze auf das absolut notwendigste Mindestmaß zu begrenzen und sich beim Bund für die notwendigen Rahmenbedingungen einsetzen. Im ersten Halbjahr 2016 konnte der Zubau im Bundesland gegenüber dem Vorjahr deutlich auf 186 MW gesteigert werden. Trotz der erfreulichen Nachrichten belegt das Bundesland immer noch den vorletzten Rang in der Ausbaustatistik.</p> </div> </div> </div> Thu, 28 Jul 2016 14:07:22 +0000 5480 at https://www.wind-energie.de Brandenburger „Volksbegehren Windkraft“ gescheitert https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/brandenburger-volksbegehren-windkraft-gescheitert <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am gestrigen Mittwoch lief die Halbjahresfrist zur Beteiligung am „Volksbegehren Windkraft“ aus. Die Initiatoren wollten mit ihrer Abstimmung erreichen, dass die Voraussetzungen und Regeln für die Errichtung von Windenergieanlagen in Brandenburg geändert werden. Ziel war ein höherer Mindestabstand von Windenergieanlagen zu Wohngebäuden (zehnfache Anlagenhöhe) sowie ein Verbot des Aufbaus von Anlagen in Wäldern.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Ein Zusammenschluss von Bürgerinitiativen, das Bündnis „Rettet Brandenburg“ zeigte sich enttäuscht von den rund 45.000 gesammelten Unterschriften. Mindestens 80.000 hätten es sein müssen, damit der Landtag sich mit den Forderungen hätte befassen müssen.</p> <p>Zum Volksbegehren und zu den Folgen von restriktiveren Planungsvorgaben äußerte sich der BWE-Vizepräsident und Landesvorstand in Brandenburg Jan Hinrich Glahr in einem Interview auf rbb. Wenn sich diese Forderungen durchsetzen würden, wäre dies das Ende für den Beitrag Brandenburgs zur Energiewende so Glahr. Landesregierung und Windbranche hatten sich erst vor kurzem auf einen Mindestabstand von 1.000 Metern zur Wohnbebauung und einen rechtzeitigen Dialog mit den Bürgern verständigt.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2016/07/volksbegehren-windraeder-brandenburg-unterschriften-ende.html">&gt;&gt;Link zum Sendebeitrag</a></p> </div> </div> </div> Akzeptanz Bundesländer Planung Windenergie Thu, 07 Jul 2016 14:32:40 +0000 5448 at https://www.wind-energie.de Klimaschutzgesetz in Schleswig-Holstein auf den Weg gebracht https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/klimaschutzgesetz-schleswig-holstein-auf-den-weg-gebracht <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 5. Juli 2016 hat die Landesregierung in Kiel in zweiter Befassung den Entwurf für ein Energiewende- und Klimaschutzgesetz beschlossen ‒ und damit das bisherige Landesziel, bis 2050 300 Prozent grünem Strom zu erzeugen, heruntergesetzt. Der Gesetzentwurf wird nun dem Landtag zur Einleitung des parlamentarischen Verfahrens übersandt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Im Rahmen des geplanten Energiewende- und Klimaschutzgesetzes soll damit eine rechtliche Grundlage für Energiewende-, Klimaschutz- und Klimaschutzanpassungsmaßnahmen in Schleswig-Holstein geschaffen werden. Zudem schreibt die Landesregierung mit dem Gesetzentwurf zentrale Klimaschutzziele für das Land fest. So sollen die Treibhausgasemissionen gegenüber dem Jahr 1990 bis 2020 um 40 Prozent und bis 2050 um 80 bis 95 Prozent gesenkt werden. Bislang hat das Land nach Angaben des Statistikamtes Nord die Treibhausgase um 25 Prozent verringert.</p> <p><a target="_blank" href="https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/K/klimaschutz/energiewendeKlimaschutzgesetz.html">&gt;&gt;Gesetzentwurf vom 5. Juli 2016</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Klimaschutz Potenziale Windenergie Wed, 06 Jul 2016 11:21:23 +0000 5460 at https://www.wind-energie.de 1. Quartal 2016 - 10H-Regelung bremst Windenergie in Bayern aus https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/1-quartal-2016-10h-regelung-bremst-windenergie-bayern-aus <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Im ersten Quartal 2016 ist nach einer Meldung der Süddeutschen Zeitung &nbsp;in Bayern kein neuer Antrag auf Genehmigung einer Windenergieanlage mehr gestellt worden. Diese Auskunft erhielten die Grünen des Landtags auf eine Anfrage beim Wirtschaftsministerium. Kenner der Branche erwarten dies auch vom Folgequartal. Nur 15 bereits eingereichte Genehmigungsanträge seien bewilligt worden, 118 Anträge noch nicht entschieden. Experten rechnen damit, dass höchstens die Hälfte davon genehmigt wird.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Grund für den Stillstand ist die in Bayern seit November 2014 geltende 10H-Regelung, nach der der Abstand zwischen Windenergieanlagen und Wohnhäusern das 10-fache der Anlagenhöhe betragen muss. Eine Klage vor dem Bayerischen Verfassungsgericht wurde im Mai 2016 abgewiesen.</p> <p>Damit ist das Ziel der Landesregierung, 1.000 bis 1.500 Windenergieanlagen bis zum Ende der Laufzeit des letzten Atomkraftwerkes &nbsp;im Jahr 2021 zu errichten, nicht erreichbar. Die 10H Regelung muss daher nach Ansicht der Grünen auf den Prüfstand, um nicht die Windkraft in Bayern vor die Wand zu fahren.</p> <p>Auch führende Unternehmen der Windbranche sehen keine Perspektive mehr für die Windenergie im Freistaat. Einige wenige größere Projekte, die derzeit noch in der Realisierung seien, würden wohl in dieser Dimension die letzten sein.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Planung Potenziale Windenergie Tue, 05 Jul 2016 12:44:25 +0000 5444 at https://www.wind-energie.de Gewinner des Bilderrätsels „ENERGIELAND MV" https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/gewinner-des-bilderraetsels-energieland-mv <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 23. April wurde das 2. Magazin "Energieland MV" an tausende Haushalte in Mecklenburg-Vorpommern verteilt. Ein Indiz für das offensichtlich große Interesse an der zweiten Publikation sind hunderte Karten, Briefe und Emails mit der Auflösung&nbsp; des darin enthaltenen Bilderrätsels, die bis zum 30. Juni das BWE-Landesbüro&nbsp;&nbsp; M-V erreichten.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Folgende Gewinner wurden daraus ermittelt:</p> <p>2 Eintrittskarten für das Konzert „Rock am Wind“ am 2. und 3. September für 2 Personen hat<br /> gewonnen: Michael Vogt aus Wolgast<br /> 2 Karten für die MeLa vom 15. Bis 18. September hat<br /> gewonnen: Torsten Stettin aus Rostock<br /> Jeweils ein Buch "25 Jahre Windenergie in MV" haben gewonnen: Jan-R. Hörchner aus Ludwigslust und Monika Behnick aus Grimmen<br /> Jeweils eine Tasse mit dem Logo „25 Jahre Windenergie in MV“ haben gewonnen: Ilona Massong aus Wittenburg und B. Eckert-Klein aus Ruthen.</p> <p>Wir gratulieren den Gewinnern und danken allen herzlich für Ihre Teilnahme und ihr Interesse an unserem Magazin.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Thu, 30 Jun 2016 12:27:28 +0000 4694 at https://www.wind-energie.de Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende im BMUB eröffnet https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/kompetenzzentrum-naturschutz-und-energiewende-im-bmub-eroeffnet <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Anlässlich der Eröffnung des Kompetenzzentrums Naturschutz und Energiewende durch Bundesministerin Barbara Hendricks hat BWE-Präsident Hermann Albers in einer Podiumsdiskussion die Erwartung unterstrichen, dass gemeinsam mit bestehenden Institutionen wie der Fachagentur Wind an Land oder der Stiftung Umweltenergierecht &nbsp;eine Versachlichung der Debatte um die Energiewende erreichbar ist.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1500" height="595" title="Eroeffnung des Kompetenzzentrums Naturschutz- und Energiewende im BMUB" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/kompetenzzentrum-naturschutz-und-energiewende-im-bmub-eroeffnet/20160629-122619-72px.jpg?1467209344" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die natur- und artenschutzrechtlichen Anforderungen haben in den letzten Jahren genauso wie die Summe der Ausgleichsmaßnahmen stark zugenommen. Die Erneuerbaren-Branchen tragen dies mit und stellen sich ihrer Verantwortung. So unternimmt die Windbranche vielfaltige Maßnahmen, um Kollisionsrisiken bestimmter Tierarten zu minimieren.</p> <p>Dazu gibt es eine Fülle von Möglichkeiten, die im Einzelfall entsprechend der topografischen Bedingungen am jeweiligen Anlagenstandort und der dort vorkommenden Arten im <abbr title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term238" title="Vor der Errichtung eines Windparks bedarf es dessen Genehmigung. Diese erfolgt in der Regel nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Genehmigungsverfahren müssen sämtliche Standorteigenschaften berücksichtigt werden, außerdem werden eine Reihe von Gutachten erstellt. ">Genehmigungsverfahren</a></abbr> bestimmt&nbsp; werden. Diese reichen von der Anordnung der Anlagen, der Gestaltung des unmittelbaren Umfeldes, Biotopaufwertungen zur Stärkung von Populationen und Ablenkpflanzungen im Rahmen von Ausgleichsmaßnahmen bis hin zu einem Abschaltmanagement zu relevanten Zeiten. Das Kompetenzzentrum kann zu einer Versachlichung beitragen, nicht die aktive Kommunikation der Bundespolitik für die Energiewende ersetzen.</p> <p>Die Idee für ein Kompetenzzentrum wurde aus den Reihen des Naturschutzes entwickelt und durch ein vom Bundesumweltministerium gefördertes Projekt des Deutschen Naturschutzrings (DNR) in einem umfangreichen Konsultationsprozess vorbereitet. Die Michael Otto Stiftung wurde als Träger ausgewählt, weil sie glaubwürdig für die Bereiche Klimaschutz, Wirtschaftsverantwortung und Naturschutz eintritt.</p> </div> </div> </div> Bundesregierung Energiewende Naturschutz Umwelt Windenergie Wed, 29 Jun 2016 14:09:50 +0000 5437 at https://www.wind-energie.de Neuer Windenergieerlass in Thüringen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/neuer-windenergieerlass-thueringen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Landeskabinett Thüringen hat am 21.06.2016 den Windenergieerlass des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft beschlossen. Dieser tritt mit der Bekanntgabe an die obere Landesplanungsbehörde und die Regionalen Planungsgemeinschaften in Kraft. Unter anderem wird darin der Abstand bei Wohnbebauung mit <br />750 m angegeben, um die Immissionsbelastungen zu minimieren und eine Konfliktvermeidung anzustreben.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Um der technologischen Entwicklung Rechnung zu tragen, wird zusätzlich eine Abstufung im 750 bis 1.000 m Abstandsbereich empfohlen. Für Wohnhäuser und gemischte Wohn-Gewerbegebäude im Außenbereich empfiehlt der Windenergieerlass einen Abstand von 600 m als weiche Tabuzone.</p> <p>Die thüringische Landesregierung verfolgt das Ziel, bis 2040 den Energiebedarf bilanziell durch einen Mix aus 100 Prozent regenerativer Energie selbst zu decken. Bis zum Jahr 2020 soll ein Anteil von 35 Prozent Erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch erreicht werden. Der vorgelegte Erlass zielt darauf, etwa 1 Prozent der Landesfläche für die Belange der Windenergie nutzbar zu machen.<br /><a target="_blank" href="http://www.thueringen.de/mam/th9/tmblv/eler/windenergieerlass_vom_21.6.2016.pdf">&nbsp;&gt;&gt;Windenergieerlass Thüringen vom 21. Juni 2016</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Windenergie Tue, 28 Jun 2016 07:36:08 +0000 5432 at https://www.wind-energie.de Finnland: Windbranche erwartet neue Energiestrategie der Regierung https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/finnland-windbranche-erwartet-neue-energiestrategie-der-regierung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mit einer Flächengröße Deutschlands, aber nur 5 Mio. Einwohnern, guten Windverhältnissen, hochqualifizierten Arbeitskräften und einer innovationsorientieren Wirtschaft hat Finnland ein großes Potenzial für den Ausbau der Windenergie. Für Unsicherheit in der Windbranche sorgt derzeit jedoch die Unklarheit über die Zukunft der Windenergieförderung nach dem Auslaufen des aktuellen Tarifsystems Ende 2017.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="938" height="756" title="BWE-Referentin Maria Hoeft auf der Eröffnungskonferenz der AHK- Geschäftsreise am 31. Mai in Helsinki" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/finnland-windbranche-erwartet-neue-energiestrategie-der-regierung/20160531-maria-hoeft-dsc-0168.jpg?1467025794" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auf der Eröffnungskonferenz einer AHK- Geschäftsreise im Rahmen der Exportinitiative Energie am 31. Mai kamen Vertreter der deutschen und finnischen Windindustrie in Helsinki zusammen, um sich auszutauschen über die Potenziale und Hindernisse für den Ausbau der Windenergie in Finnland sowie über Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen privaten deutschen und finnischen Akteuren.</p> <p>Die finnische Regierung will im Sommer ein Energiekonzept vorlegen, das Grundlage sein soll für Diskussionen über das Ob und Wie eines künftigen Fördersystems. Wie eine Mitarbeiterin des Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit festhielt, sei man sich auf Seiten der Politik bewusst, dass es ohne einen Förderrahmen keinen weiteren nennenswerten Ausbau der Windenergie geben werde. Dennoch ist man zögerlich bei neuen Regulierungen aufgrund der Furcht vor steigenden Strompreisen. Diese liegen aktuell bei vergleichsweise niedrigen 7ct/kWh für die Industrie und 15ct/kWh für Haushalte. Die Toleranzgrenze für Preissteigerungen ist entsprechend niedrig, zumal die energieintensive Holzverarbeitung und Papierherstellung sowie der Maschinenbau die Kernindustrien Finnlands darstellen. Als wahrscheinlich gilt die Einführung von Ausschreibungen in Kombination mit einer <abbr title="Die Marktprämie dient dazu, die Differenz zwischen dem Marktpreis und der nach dem EEG zugesicherten Vergütung ausgleichen. Sie wird gezahlt, wenn der erhaltene Marktpreis unter der EEG-Vergütung liegt"><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term94" title="Die Marktprämie dient dazu, die Differenz zwischen dem Marktpreis und der nach dem EEG zugesicherten Vergütung ausgleichen. Sie wird gezahlt, wenn der erhaltene Marktpreis unter der EEG-Vergütung liegt">Marktprämie</a></abbr> oder einer Investitionsprämie möglicherweise ab 2018.</p> <p>Es gibt jedoch weitere Herausforderungen für die Realisierung von Windenergieprojekten, bei deren Bewältigung eine verstärkte deutsch-finnische Zusammenarbeit wichtige Impulse setzen kann. Generell herrsche in der finnischen Bevölkerung Zustimmung zur Windenergie. Allerdings sind viele Finnen noch nicht direkt in Kontakt mit einer Windenergieanlage gekommen. Eine hohe Naturverbundenheit und eine vergleichsweise geringe Toleranzgrenze für Geräusche aufgrund kaum vorhandener anderer Hintergrundgeräusche in weiten Teilen des Landes tragen dazu bei, dass es großzügige Abstandsregelungen (2 Kilometer zu sämtlicher Wohnbebauung – auch zu Ferienhäusern) und bei direkter Betroffenheit relativ häufig Widerstände in der Bevölkerung gibt. Projekte können daher durch lange Genehmigungsprozesse und relativ einfache Klagemöglichkeiten verzögert werden. Bürgerkonzepte, wie das vom Ingenieurbüro Sing GmbH auf der Konferenz vorgestellte, stoßen in diesem Kontext auch in Finnland auf Interesse.&nbsp;</p> <p>Am 31. Mai fand in Helsinki eröffnet durch die deutsche Botschaft in Finnland und durch das Finnische Ministerium für Arbeit und Wirtschaft die Auftaktveranstaltung der mehrtägigen AHK-Geschäftsreise nach Finnland statt. Eine Teilnehmerzahl von 80 Personen und eine rege Beteiligung aus dem Publikum haben verdeutlicht, dass das Interesse bei deutschen Unternehmen und finnischen Akteuren gleichermaßen groß ist. Die deutsche Unternehmensdelegation bestand aus Vertretern der Bereiche Lackierung, Windmessung, Vermarktung oder der Komponentenherstellung.</p> <p>Insbesondere Turbinenhersteller sind bereits aktiv in Finnland, wobei Vestas den größten Marktanteil hat, Nordex aber kräftig durch das Schwachwindanlagengeschäft aufholt. Finnische Hersteller gibt es aktuell keine, dafür aber eine gut ausgebaute Zuliefererindustrie, die sich bislang hauptsächlich auf den Export konzentriert hat. Prominenteste Beispiele sind: ABB, Moventas, The Switch, Hydroll, VEO, Trafotek, Vaisola, Labkotec oder Obelux. Der aktuelle Einspeisetarif hat&nbsp; zu einer gesamten installierten <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 1005 MW Ende 2015 geführt. Investitionen im Windbereich betrugen 2015/16 circa 2 Mrd. EUR.</p> <p>Programm und Präsentationen auf der&nbsp; <a target="_blank" href="http://www.dfhk.fi/exportprojekte/geschaefts-und-informationsreisen/zukunftsmarkt-windenergie-2016/">Webseite der Deutsch-Finnischen Handelskammer</a></p> </div> </div> </div> Europa Export Internationales Windenergie Wirtschaft Mon, 27 Jun 2016 08:58:27 +0000 5429 at https://www.wind-energie.de 2. Windstammtisch des BWE-Regionalverbands Südwürttemberg https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/2-windstammtisch-des-bwe-regionalverbands-suedwuerttemberg <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Windmessungen und Energiepolitik, das waren die Themen des zweiten Windstammtischs, zu dem der Regionalverband Südwürttemberg am 15.05.2016 in Sonnenbühl-Undingen eingeladen hatte. Die Organisatoren durften fast doppelt so viele Teilnehmer wie bei der ersten Veranstaltung vor einem Jahr in Riedlingen begrüßen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="564" height="1000" title="Windmessmast auf dem Hohfleck in Baden-Württemberg" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/2-windstammtisch-des-bwe-regionalverbands-suedwuerttemberg/internet-20140822-ge005-mm-installation-handy-dvo-056.jpg?1467273276" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zum Auftakt fand eine Exkursion zum Windmessmast auf dem nahegelegenen Hohfleck statt. Durch eine Verkettung (un)glücklicher Umstände steht der Mast jetzt fast zwei Jahre am gleichen Ort und hat so mit Messungen auf drei Höhen eine sehr gute Datengrundlage über die dortigen Windverhältnisse sammeln können. Mit Hilfe von mobilen Messungen (Sodar / Lidar) konnten weitere in der Umgebung befindliche Standorte gemessen und mit den Ergebnissen des Messmast&shy;es verglichen werden.</p> <p>In der anschließenden Diskussion schilderte Roland Heinrich von der Firma Sowitec, dem Betreiber des Messmastes,&nbsp; Vor- und Nachteile sowie Einsatzmöglichkeiten verschiedener Windmessverfahren. Ergänzungen aus der Teilnehmerrunde, besonders erwähnt werden soll Werner Rundel, führten zu einem intensiven Gedankenaustausch. Der geplante Windpark Sonnenbühl-Hohfleck, das wurde im Gespräch auch klar, hat eine sehr wechselvolle Geschichte: nach Verzögerungen bei der Geneh&shy;migung und zwischenzeitlichen Gesetzesänderungen liegen die Pläne nun ein drittes Mal aus. Die Bürgeinitiative zur Rettung des Lichtenstein konnte die Verzögerungen nutzen, um den Widerstand gegen das Projekt zu verstärken. Die Initiatoren des geplanten Windparks hoffen jedoch auf einen erfolgreichen Ausgang.</p> <p>Beim abschließenden Thema "Entwurf des EEG 2016" stand der Verdacht auf Windkraftver&shy;hin&shy;de&shy;rungs&shy;politik unübersehbar im Raum. Investitionssicherheit, so scheint es, genießen nur die großen Betreiber fossiler Anlagen.</p> <p>Der Windstammtisch ist ein attraktives Forum zum regionalen Erfahrungsaustausch, die Initiatoren wünschen ihm weiterhin wachsenden Zuspruch.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Planung Veranstaltung Verband Windenergie Mon, 27 Jun 2016 07:55:06 +0000 5431 at https://www.wind-energie.de Bundestag muss EEG-Reform für die Bürger und den Mittelstand korrigieren https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/bundestag-muss-eeg-reform-fuer-die-buerger-und-den-mittelstand-korrigieren-0 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Berlin. „Der Regierungsentwurf zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) nützt nicht den Bürgern und dem Mittelstand. Bislang werden die Chancen für Kostendämpfung und mehr Akzeptanz nicht ausreichend genutzt, vielmehr der teure Kohle- und Atomstrom unter Schutz gestellt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>So kann die Energiewende für Klimaschutz und Exportchancen der deutschen Zukunftstechnologien nicht gelingen“, kritisiert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) anlässlich der 1. Lesung des Regierungsentwurfs heute im Bundestag.</p> <p>„Um die Energiewende und damit Millionen Akteure in den Kommunen und im Mittelstand nicht ins Abseits zu stellen, muss der Bundestag den Regierungsentwurf zur EEG-Reform korrigieren“ fordert Falk. „Durch die Entbürokratisierung des staatlichen Ausschreibungsverfahrens könnten Wind-, Solar- und Biogasprojekte von Bürgern, Kommunen und Bürgerenergiegesellschaften ihre Stärken einbringen: mehr Akzeptanz vor Ort und dezentrale, kostengünstige, häufig auch innovative Stromerzeugungslösungen.“ Stattdessen addiert sich die staatliche Bevormundung im Regierungsentwurf zu „Zehn Deckeln gegen die Energiewende“, wie der BEE in einem Positionspapier analysiert hat. „Und die Bundesregierung hat erneut keine Initiative ergriffen, die in den letzten 12 Monaten nochmals um 30 % gesunkenen Großhandelspreise im Geldbeutel des Endkunden ankommen zu lassen.“</p> <p>Statt den bewährten dynamischen Ausbau im Stromsektor fortzuschreiben, will die Bundesregierung mit dem neuen EEG den Anteil von Kohle und Atomstrom bis zum Jahr 2025 auf 55 % festschreiben. Als Grund für die Deckelung des Ausbaus insbesondere der Windenergie werden Netzengpässe genannt. „Es ist volkswirtschaftlich falsch und widerspricht den Marktregeln, dass auch künftig die Erneuerbaren abgeregelt werden, während Atom- und Kohlestrom die Netze verstopfen“, erklärt Falk. „Damit wird der gesetzliche Vorrang der Erneuerbaren de facto in sein Gegenteil verkehrt: Die konventionelle Erzeugung steht an erster Stelle und ihre Dominanz wird im EEG-Entwurf auch noch auf mindestens ein Jahrzehnt zementiert.“</p> <p>Im Detail fordert der BEE u. a. diese Verbesserungen des EEG-Entwurfs:</p> <ul> <li>Die Regeln für die Ausschreibung von Erneuerbaren Projekten müssen so verbessert werden, dass Bürgerenergieprojekt und der Mittelstand weiter an der Energiewende teilnehmen können, statt große Konzerne zu bevorzugen. </li> <li>Ausbaumengen, die im Rahmen der Auktionen gewonnen, aber dann doch nicht realisiert werden, müssen in der folgenden Runde erneut ausgeschrieben werden. Andernfalls würde der reale Ausbau noch geringer ausfallen.</li> <li>Das EEG 2016 muss dringend Marktoptionen für bislang abgeregelte Strommengen einführen.</li> <li>Netzengpässe müssen effizienter bewirtschaftet und der Netzausbau&nbsp; beschleunigt werden. Die geplante Definition pauschaler Netzengpassgebiete (im Gesetz Netzausbaugebiete) birgt die Gefahr, dass ganze Regionen massive wirtschaftliche Benachteiligungen erfahren. Zudem besteht die Sorge, dass dadurch der Netzausbau weiter verschleppt wird.&nbsp; </li> <li>Bei der Windenergie muss der im Koalitionsvertrag zugesicherte Vertrauensschutz uneingeschränkt gelten; die geplante Einmalabsenkung widerspricht ihm massiv. </li> <li>Solarstrom ist inzwischen so preiswert, dass Eigenheimbesitzer, Mieter und auch Unternehmen ihn gerne stärker nutzen würden. Doch die drohende Auktionierung größerer PV-Anlagen auf Gebäuden bremst die Nachfrage weiter. </li> <li>Die Diskriminierung solarer Selbstversorger und Mieter muss beendet werden, die EEG-Umlage für den Eigenbedarf und den Mieterstrom gehört abgeschafft. </li> <li>Es braucht eine tragfähige Anschlussregelung für alle Bioenergiezweige. Insbesondere müssen kleine Biogasbestandsanlagen unter 150 kW gesichert werden.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</li> <li> Für die Wasserkraft darf es keine EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch für modernisierte Anlagen geben. </li> </ul> <p>Das ebenfalls am Freitag im Bundestag behandelte Strommarktgesetz geht aus Sicht des BEE zwar in die richtige Richtung. „Doch auch hier bleibt die Bundesregierung deutlich hinter ihren eigenen Zielen im Weißbuch 2015 zurück“, unterstreicht der BEE-Geschäftsführer. Entgegen den Ankündigungen des Weißbuchs unternimmt das Strommarktgesetz viel zu wenig, um die starre konventionelle Erzeugung zu reduzieren. Bei Speichern sind keine Verbesserungen vorgesehen und Innovationsimpulse im Bereich Sektorkopplung springen viel zu kurz. Nicht einmal die Netzentgeltverordnung wird in Richtung Flexibilisierung der&nbsp; Stromnachfrage angepasst. „Es ist unredlich, die Deckelung der Erneuerbaren mit den fehlenden Netzen zu begründen, und gleichzeitig in vielen lösungsorientierten Punkten die Hände in den Schoß zu legen“, so Falk.</p> <p>So konterkariert sich die Bundesregierung selbst: „Denn mit dem EEG-Entwurf sind nicht zuletzt die Klimaschutzverpflichtungen unmöglich einzuhalten, auf die sich die Bundesregierung unter dem Applaus der Weltbevölkerung festgelegt hat.“</p> <p><strong>Downloads:</strong><a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Positionspapiere_Stellungnahmen/20160620_Deckel_gegen_EE.pdf"><br />BEE-Positionspapier „Zehn Deckel gegen die Energiewende"</a> &nbsp;&nbsp; <br /><a target="_blank" href="http://pvspeicher.htw-berlin.de/sektorkopplungsstudie/">Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (htw) zur Sektorkopplung</a> <br />&nbsp;<br />Kontakt: <br />Karin Deckenbach, Kommissarische Pressesprecherin <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /><a href="mailto:presse@bee-ev.de">presse@bee-ev.de</a> <br />Tel: 030 2758170 16 <br />Fax: 030 2758170 20</p> <p></p> </div> </div> </div> Bürgerbeteiligung EEG - Gesetzgebung Energiewende Erneuerbare Energien Fri, 24 Jun 2016 12:49:36 +0000 5428 at https://www.wind-energie.de 8. Branchentag Windenergie NRW: NRW bleibt Vorreiter der Energiewende in Deutschland https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/8-branchentag-windenergie-nrw-nrw-bleibt-vorreiter-der-energiewende <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Düsseldorf. Windenergie-Kraftwerkspark Deutschland muss effizient genutzt werde. Neues EEG gefährdet Technologievorsprung und Arbeitsplätze. Mehr als 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 200 Unternehmen nutzen den 8. Branchentag Windenergie NRW in Düsseldorf, um sich zum Ende des ersten Halbjahres 2016 über den Stand der Windenergieentwicklung in NRW und in Deutschland zu informieren.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><b><span style="text-decoration: underline;"></span></b> Rund 90 Referenten behandeln bei der Veranstaltung, die unter der Schirmherrschaft des nordrhein-westfälischen Umweltministers Johannes Remmel steht, in 16 Vorträgen und 24 Workshops wichtige Fragestellungen aus der WEA-Technik, der Effizienzsteigerung von Anlagen und die Konsequenzen der EEG-Reform. In einem Kommunalforum, das Veranstalter Lorenz Kommunikation in enger Zusammenarbeit mit der EnergieAgentur.NRW gestaltet, werden für Kommunen wesentliche Fragen zur Planung von Windenergieanlagen beantwortet.</p> <p>Während einer Pressekonferenz hob Veranstalter Klaus Lorenz, Geschäftsführer Lorenz Kommunikation,&nbsp; <strong> </strong>den Charakter des Branchentags hervor: „Wir legen mit dem Branchentag Windenergie NRW in Nordrhein-Westfalen als dem Zulieferland Nr.1 der Windbranche bewusst einen deutlichen Schwerpunkt auf die Verbindung von technischen und wirtschaftlichen Themen. Das Ziel ist es, praxistaugliche Optimierungen für den Bestand aufzuzeigen, aber auch über neue Anforderungen bei der Nutzung und schärfere Auflagen zu diskutieren“. Weiter sagte er: „Die große Herausforderung wird es sein, den Windenergie-Kraftwerkspark Deutschland so zu fahren, dass es volkswirtschaftlich sinnvoll ist und die Anlagen an ihrem jeweiligen Standort effizient genutzt werden können“.</p> <p>Johannes Remmel, Umwelt- und Klimaschutzminister des Landes&nbsp; Nordrhein-Westfalen, betonte die Bedeutung der Windenergie für den Wirtschaftsstandort NRW: "NRW ist das Zulieferland Nummer eins für die On- und Offshore-Windbranche. Diesen wichtigen Teil unserer Zukunftswirtschaft sehe ich durch die Pläne der Bundesregierung zur Änderung des EEG massiv bedroht. Die EEG Novelle in 2012 stoppte die Ausbaudynamik der Photovoltaik, 2014 wurde der Biomasse der Garaus gemacht. Damit gehen nicht nur technologische Vorsprünge verloren, sondern auch viele qualifizierte Arbeitsplätze. Das gleiche droht nun der Windenergiebranche. Energiewende, Klimaschutz und Umweltwirtschaft sind die Zukunftsfelder der NRW-Wirtschaft, sie müssen ausgebaut statt abgebaut werden."<b></b></p> <p>Hermann Albers, Präsident des Bundesverband WindEnergie, unterstreicht:<b> </b>„Die Energiewende ist auf einem guten Weg. Deutschland hat die selbst gesteckten Ziele für den Ausbau der Erneuerbaren schneller erreicht als gedacht. Wir sind in einer starken Vorreiterrolle, die sich industrie- und arbeitsmarktpolitisch auszahlt. Bei der Windenergie bestimmen Unternehmen, die in Deutschland produzieren, das Tempo der Entwicklung in stark wachsenden Märkten in allen Teilen der Welt. Jetzt gilt es, im eigenen Land dafür zu sorgen, dass wir diese Spitzenposition sichern. Statt auf die Bremse zu treten, sollte die Bundespolitik den Erneuerbaren mehr zutrauen.“&nbsp;</p> <p>Andreas Wellbrock, Geschäftsführer des WAB e.V. sagte: „Die Branche hat den Willen und das Potenzial, einen wesentlichen Beitrag für das Gelingen der Energiewende zu leisten. Insbesondere vor dem Hintergrund des vielfach kritisierten aktuellen Kabinettsbeschlusses zum EEG möchten wir ein deutliches Signal an die Mitglieder des Deutschen Bundestages senden, die Rahmenbedingungen für die Windbranche in den anstehenden Beratungen über den Gesetzentwurf langfristig verlässlich zu gestalten. Wir sind mit dem Beschluss nicht zufrieden. Wir brauchen einen ausreichend großen Ausbaukorridor und Planungssicherheit. Die Bundesregierung riskiert mit ihrem aktuellen Beschluss, dass die deutsche Windindustrie ins Hintertreffen gerät. Damit gefährdet sie Arbeitsplätze in ganz Deutschland, vor allem auch beim Maschinen- und Anlagenbau in Nordrhein-Westfalen.“</p> <p>Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW, Düsseldorf, betonte den vorbildlichen Stellenwert der Experten-Vernetzung in NRW: „Als EnergieAgentur.NRW organisieren wir das Netzwerk Windkraft NRW mit über 1.500 Mitgliedern, und wir sind von Beginn an Partner des Branchentags. Ein natur- und umweltverträglicher Ausbau der Windenergie ist in Nordrhein-Westfalen notwendig, um die bis 2020 gesetzten Klimaschutzziele zu erreichen. Die Windenergienutzung hat für Nordrhein-Westfalen bereits jetzt eine hohe wirtschaftliche Bedeutung, denn rund 16.500 Beschäftigte leben direkt oder indirekt von der Windenergiebranche und sind dabei überwiegend in hoch qualifizierten Berufen tätig. Insgesamt sind von 370.000 Arbeitsplätzen im Bereich der erneuerbaren Energien rund 50.000 in NRW“, so Dr. Baumann. Das zeige deutlich, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien nicht nur das Klima schütze, sondern gleichzeitig für zukunftsfeste Arbeitsplätze, Investitionen und Innovationen in Nordrhein-Westfalen sorge.</p> <p>Eine besondere Rolle spielt NRW als wichtigstes Zulieferland der Windbranche. Am historisch gewachsenen Industriestandort arbeiten Unternehmen und Forschung eng zusammen und setzen in der Entwicklung von Windenergietechnologien Maßstäbe. Die Vielfältigkeit und Komplexität der Windbranche spiegelt sich auch im Branchenführer des Netzwerks Windenergie der EnergieAgentur.NRW wider, in dem aktuell bereits 220 Firmen verzeichnet sind, unter ihnen Serviceunternehmen, Projektierer, Planer, Gutachter und sonstige Dienstleister. Dr. Baumann: „Außerdem unterstützt die EANRW mit dem EnergieDialog.NRW auch vor Ort die Planung und Umsetzung lokaler Erneuerbare-Energien-Projekte. Das Team steht insbesondere Kommunen, Unternehmen, Verbänden und Bürgerinnen und Bürgern mit Fachinformationen, sachkundiger Beratung und einer professionell geführten Vermittlung in Konfliktfällen zur Seite.“</p> <p>Veranstalter des Branchentages Windenergie NRW ist das Beratungsunternehmen Lorenz Kommunikation in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW. Lorenz Kommunikation ist spezialisiert auf Themen, die die unterschiedlichen Interessen aus Klima- und Umweltschutz sowie Maschinen- und Anlagenbau oder Chemieindustrie kombinieren. Außerdem berät Lorenz Kommunikation Unternehmen und Institutionen bei Fragen rund um die Themen Kommunikationsstrategie, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Führungskräfte-Coaching. Weitere Informationen: <a href="http://www.nrw-windenergie.de" title="www.nrw-windenergie.de">www.nrw-windenergie.de</a></p> <p style="text-align: left;"><b><span style="text-decoration: underline;">Hintergrund Netzwerk Windenergie der EnergieAgentur.NRW:</span></b></p> <p>Unter <a href="http://www.energieagentur.nrw/windenergie">www.energieagentur.nrw/windenergie</a>&nbsp; informiert das Netzwerk umfassend über Branchennews, Aktivitäten, Projekte und Ziele.</p> <p><b><span style="text-decoration: underline;">Branchenführer Windenergie NRW:</span></b><b> </b>Ein wichtiges Informationsinstrument des Netzwerks stellt der Branchenführer Windenergie NRW dar, der online fortlaufend aktualisiert und als Druckversion jährlich neu aufgelegt wird. Inzwischen präsentieren sich hier etwa 220 Unternehmen, Zulieferer, Forschungseinrichtungen, Anlagen&shy;betreiber, Verbände, Projektierer, Gutachter und sonstige Dienstleister, die in Nordrhein-Westfalen ansässig sind. Ergänzt wird die Printversion durch ausführliche Artikel und Interviews zu aktuellen Windenergiethemen. Ziel des Branchenführers ist es, die Stärken und Leistungen der Branchenvertreter aus NRW national und international darzu&shy;stellen und den Standort NRW als Kernland der Windenergiebranche zu vermarkten. Die Druckversion kann kostenlos über den Broschüren-Bestellservice <a href="http://www.energieagentur.nrw/windenergie">www.energieagentur.nrw/windenergie</a> angefordert werden.</p> <p><b><span style="text-decoration: underline;">Hintergrund Windenergie:</span></b> In Deutschland wurden im Jahr 2015 rund 1.368 Onshore-WEA mit einer Leistung von 3.731 MW neu errichtet und 253 Onshore-WEA mit einer Leistung von 195 MW abgebaut. Offshore wurden im letzten Jahr 546 WEA mit einer Leistung von 2.282 MW zugebaut. Bundesweit sind damit am 31.12.15 etwa 25.980 Onshore-WEA und 792 Offshore-WEA mit einer Gesamtleistung von 44.946 MW installiert. (Quelle: „Status Windenergieausbau an Land in Deutschland 2015“ und „Status des Offshore-Windenergieausbaus in Deutschland“, Deutsche WindGuard)</p> <p>Die Stromproduktion aus Wind erreichte 2015 in Deutschland etwa 85,4 Mrd. kWh und steigerte ihre Leistung im Vergleich zum Vorjahr um 66 Prozent (2014: 51.4 Mrd. kWh). Der Dezember war für die Windenergie gleich im doppelten Sinne ein Rekordmonat: Zum einen war es der ertragreichste Monat aller Zeiten, zum anderen überholte Wind erstmals die Braunkohle und wurde zur wichtigsten Energiequelle im Strommix. (Quelle: „Windkraft-Journal 01/2016“)</p> <p>Allein in NRW drehten sich mit Stand 31.12.2015 mehr als 3.172 WEA mit einer installierten Leistung von 4.080 MW. Betrachtet man den Zubau der installierten Leistung, so verzeichnet Nordrhein-Westfalen mit einem Anteil von 11,3 Prozent (422 MW) für das Jahr 2015 eine deutliche Steigerung. Damit festigt NRW seine Position als Windenergieland und rangiert auf Platz fünf hinter Niedersachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein der installier&shy;ten Windenergieleistung aller Bundesländer. (Quelle: „Status Windenergieausbau an Land in Deutschland 2015“, Deutsche WindGuard)</p> <p><b>Kontakt: </b><br />Claudia Bredemann; Leiterin Netzwerk Windenergie NRW, <br />EnergieAgentur.NRW; Roßstraße 92; 40476 Düsseldorf<br />Tel: (02 11) 8 66 42 – 291, E-Mail: <a href="mailto:bredemann@energieagentur.nrw">bredemann@energieagentur.nrw</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer EEG - Gesetzgebung Energiewende Regionale Wertschöpfung Unternehmen Windenergie Wed, 15 Jun 2016 09:09:03 +0000 5405 at https://www.wind-energie.de Global Wind Day 2016 https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/global-wind-day-2016 <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Heute wird weltweit zum 9. Mal der Gobal Wind Day gefeiert. An diesem Tag präsentiert sich die Windbranche auf bunte und kreative Weise um mit den Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt zu treten. Bürgerwindparks, Organisationen, Unternehmen, Kommunen und einzelne Anlagenbetreiber öffnen ihre Windenergieanlagen, Firmengebäude oder Infozentren, um den Menschen vor Ort die Energiewende erlebbar zu machen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="971" title="Global Wind Day 2013 © ABO Wind" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/global-wind-day-2016/20130615-wiesbaden-mitmach-aktioncabowind.jpg?1466003203" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Interessierte Bürger haben die Möglichkeit, die technische Funktionsweise von Windkraftanlagen zu erleben und die Betreiber kennenzulernen. So können Veränderungen im Landschaftsbild erklärt und Akzeptanz gesteigert werden.</p> <p>Bundesweit wird die Vorführung des Films „Power to Change“ angeboten, dessen Premiere in Potsdam der Bundesverband WindEnergie bereits erfolgreich organisiert hat.Der Film schlägt dabei die Brücke zwischen gesamtgesellschaftlicher Aufgabe und lokalem Engagement.</p> <p>Weltweit setzen zunehmend Unternehmen auf den Einsatz der sauberen und kostengünstigen Windenergie. Firmen wie Google oder BMW investieren signifikant in diese Form der erneuerbaren Energie. Windenergie schafft Arbeitsplätze und generiert Einkommen in ländlichen Gebieten, allein in Europa sind 250.000 Menschen in der Branche beschäftigt.</p> </div> </div> </div> Bürgerwindpark Internationales Veranstaltung Wed, 15 Jun 2016 15:12:15 +0000 5404 at https://www.wind-energie.de BWE Regionalverband Südhessen: 12. Windstammtisch https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/bwe-regionalverband-suedhessen-12-windstammtisch <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 09.06.16 hatte der BWE Regionalverband Südhessen einmal mehr in den Biebricher Hafen (ein Stadtteil von Wiesbaden) zum 12. Windstammtisch geladen. Der gut besuchte Abend mit rund 35 Gästen war geprägt von der Kampfstimmung der EEG-Demo der Vorwoche, wo mehrere Südhessen mit von der Partie waren.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>So eröffnete der erste Vorsitzende, Michael Häußer, den Abend mit mahnenden aber eben auch ermutigenden Worten in Richtung Branche, nämlich nicht aufzugeben, sondern sich weiterhin in das laufende Gesetzgebungsverfahren einzumischen! Sein Appell endete mit einem akustischen Schmankerl, nämlich dem Windlied, welches er eigens von einer Bekannten auf Helene Fischers „Atemlos“-Melodie einsingen ließ. „ Tag und Nacht grüner Strom, alles Prima kein Atom. Unsere Zukunft ist der Wind, das weiß inzwischen jedes Kind!“ erfreute die Ohren der ZuhörerInnen. Leider kann der neue Schlager noch nicht veröffentlich werden, da die Rechte an Helenes Hit nicht geklärt sind. Michael Häußer gibt sich jedoch optimistisch, über den BWE- Dachverband hierfür einen Sponsor zu finden, schließlich ist <b>nach der Demo – vor der Demo</b>!</p> <p>In diesem Lichte stand dann auch der Fachvortrag des Abends von Dr. Fabio Longo, der explizit unterstrich, wieviel Einfluss auf das Gesetzgebungsverfahren noch <b>möglich</b> ist. Und <b>nötig</b> vor dem Hintergrund des Systemwechsels Festvergütung zu Ausschreibung, die sowohl Ausbauziele, als auch Akteursvielfalt sowie die Windenergieentwicklung jenseits der Topstandorte im Norden in Frage stellt. Obwohl sich das Ausschreibungssystem im europäischen Ausland und darüber hinaus nicht bewährt hat, wird es in Deutschland zur Anwendung kommen, so der Wille des Bundeswirtschaftsministers Sigmar Gabriel. „In atemberaubendem Galopp findet ein Gesetzgebungsverfahren statt das seiner gleichen an Zerstörungspotential sucht“, so Dr. Longo. Ob Sonderdegression, das Definieren von sogenannten Netzengpassgebieten oder die „Bestrafung“ erneuerbarer Akteure bei negativen Strompreisen an der Börse am Vortag, das neue EEG scheint jede Daumenschraube zu bedenken. Gespickt ist das neue Gesetz zudem mit zahlreichen Verordnungsermächtigungen, die eine weitere Gestaltung außerhalb des parlamentarischen Verfahrens vorsehen. Bestes Beispiel hierfür die angekündigte Option zur Grünstromvermarktung im EEG 2014, die ohne parlamentarische Zustimmung, komplett an der Branche vorbei, entwickelt wurde.</p> <p>Dennoch bleibt Tenor des Abends „Tue Gutes und rede drüber“, so ist doch <b>Jeder</b> aufgefordert den politischen und öffentlichen Disput zu suchen, um auf diese Missstände aufmerksam zu machen. Nicht zuletzt sollten wir als Branche auch über ein <b>gewerkschaftliches Engagement</b> nachdenken, sodass der mögliche Arbeitsplatzverlust in der Windenergie nicht so klammheimlich über die Bühne geht wie in Photovoltaik- und Bioenergie.</p> </div> </div> </div> Fri, 10 Jun 2016 12:00:52 +0000 5481 at https://www.wind-energie.de Ausbau der Windkraft in Brandenburg in den ersten drei Monaten 2016 stark rückläufig https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/ausbau-der-windkraft-brandenburg-den-ersten-drei-monaten-2016-stark <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Potsdam / Berlin. Die Zahl der in Brandenburg neu in Betrieb genommenen Windräder ging in den ersten drei Monaten des Jahres deutlich um 33,3 Prozent zurück. Das steht im Gegensatz zum Bundestrend. Hier legte die Zahl der neu installierten Anlagen um 40 % zu. In Brandenburg war der Ausbau der Windkraft schon 2015 stark zurückgegangen. „Die politische Debatte um zu viel Windenergie passt nicht zur Realität des Zubaus“, so Jan Hinrich Glahr, Landesvorsitzender des BWE Berlin-Brandenburg.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In Brandenburg wurden in den ersten drei Monaten des Jahres 2016 lediglich 28<br />Windenergieanlagen mit einer <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> von 73,2 Megawatt neu in Betrieb genommen. Im<br />selben Zeitraum des Vorjahres waren es noch 42 Windräder mit einer Leistung von 114,6<br />Megawatt. Der Rückgang betrug bei der Zahl der Anlagen damit 33,3 %, bei der installierten<br />Leistung sogar 36 %. Diese Zahlen gehen aus einer Analyse der amtlichen Angaben der Bundesnetzagentur durch die Fachagentur Windenergie an Land (FA Wind) hervor.</p> <p>Die Zahlen der Bundesnetzagentur zeigen damit auch, dass die Windenergie in Brandenburg<br /> sich gegen den Bundestrend entwickelt. In ganz Deutschland wurden zwischen dem 1. Januar und dem 31. März 2016 genau 315 Windräder in Betrieb genommen, knapp 40 % mehr als im Vorjahreszeitraum (226 Anlagen). Die installierte Leistung legte bundesweit um 43,8 % zu. In Brandenburg folgt die Entwicklung im ersten Quartal dem negativen Trend des vergangenen Jahres. Bereits 2015 wurden in Brandenburg ein Viertel weniger Windräder aufgestellt als im Jahr 2014 (148 Anlagen gegenüber 196 Anlagen).</p> <p>„Der Rückgang beim Ausbau der Windenergie setzt sich damit fort. Es ist noch zu früh um genau zu sagen, wie viele Anlagen in 2016 insgesamt gebaut werden. Aber wir müssen aufpassen, dass die Windkraft und damit die gesamte Energiewende nicht den Schwung verliert. Das hätte Auswirkungen auf Innovation, Investition und Arbeitsplätze in der Mark“, warnt Jan Hinrich Glahr, Landesvorsitzender des BWE Berlin-Brandenburg und Vizepräsident des Bundesverbandes.</p> <p>Auch die Zahl der im ersten Quartal neu erteilten Genehmigungen verspricht hier keine<br /> Besserung. Sie liegt nach der Analyse der FA Wind bei 30 Anlagen. „Das ist eine geringe Anzahl und etwa auf dem Niveau der Vorjahre“, so Glahr. Außerdem befürchtet Glahr, dass die von der Bundesregierung vorgeschlagene Sonderkürzung bei der Vergütung von Windstrom (Einmaldegression) viele der jetzt genehmigten Projekte unwirtschaftlich macht. „Der Bund bremst damit die Energiewende in Brandenburg zusätzlich aus. Das wird die Wachstumschancen des Landes hemmen."</p> <p>Um die energiepolitischen Ziele der Landesregierung bis 2030 zu erreichen, ist ein Zubau von<br /> Windrädern mit einer Leistung von 350 Megawatt pro Jahr in Brandenburg notwendig. „Wenn der Ausbau weiter so eingebremst wird, wird Brandenburg seine selbst gesetzten Klima- und energiepolitischen Ziele verfehlen“, warnt Glahr.</p> <p>Gerade in Brandenburg setzt die Windbranche beim Ausbau der erneuerbaren Energie auf<br /> Bürgernähe und Transparenz. Ende Mai hatte der Landesverband mit der Landesregierung eine viel beachtete Vereinbarung unterzeichnet. Die Windenergie-Betreiber haben sich damit<br /> verpflichtet, Anlagen zukünftig nur mit mindestens 1000 Metern Abstand von der<br /> Wohnbebauung zu planen, nicht in Buchen- und Eichenwäldern zu planen und die Bürgerinnen und Bürger in Anwohnergemeinden frühzeitig über Vorhaben zu informieren.</p> <p>Die Windbranche leistet in Brandenburg nicht nur viel für den Klimaschutz, sondern gehört hier inzwischen auch zu den wichtigsten Arbeitgebern. Die Branche beschäftigt laut aktueller Studie von DIW Econ in Brandenburg 6.863 Mitarbeiter und erwirtschaftet 1 Mrd. Euro Umsatz pro Jahr.</p> <p>Ansprechpartner für die Presse:<br />Kai Weller, Agentur Ahnen&amp;Enkel<br />Mobil: 0176 245 690 84<br /><a href="mailto:weller@ahnenenkel.com">weller@ahnenenkel.com</a></p> </div> </div> </div> Akzeptanz Bundesländer Regionale Wertschöpfung Statistik Windenergie Thu, 09 Jun 2016 09:57:11 +0000 5377 at https://www.wind-energie.de Landesgeschäftsstelle des Bundesverbands Windenergie fordert sofortige Abschaltung des AKWs Brokdorf https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/landesgeschaeftsstelle-des-bundesverbands-windenergie-fordert-sofortige <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Auf der morgigen Sitzung des Bundeskabinetts soll die Energiewende ein weiteres Mal ausgebremst werden. Der Landesverband Windenergie Schleswig-Holstein befürchtet weitere starke Einschnitte für die Bürgerenergie sowie ein massives Verfehlen der international ausgehandelten Klimaziele. Er fordert, das AKW Brokdorf sofort abzuschalten, um Netzkapazitäten zu schaffen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum. Am 8. Juni 2016 wird sich das Bundeskabinett von der Energiewende verabschieden“, befürchtet Nicole Knudsen, Leiterin der Landesgeschäftsstelle des Windverbands in Schleswig-Holstein. „Der aktuelle Entwurf des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) bremst die Energiewende massiv aus und bietet stattdessen Schutzräume für Atom- und Kohlekraftwerke. Die Lobby der konventionellen Energieträger hat sich wieder mal durchgesetzt. Selbst in zehn Jahren dürfen die Erneuerbaren nicht einmal die Hälfte des Stroms liefern. Nun wird es ein Revival der Kohleindustrie geben. Damit rücken die Klimaziele in weite Ferne.“</p> <p>Ein großer Kritikpunkt am ausgehandelten Kabinettsbeschluss ist die Schaffung neuer sogenannter Netzzubaugebiete. Diese betreffen die Bundesländer Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hessen. In diesen dürfen in Summe nur rund 800 Megawatt pro Jahr ausgebaut werden. Das würde für Schleswig-Holstein einen Zubau von rund 120 Windenergieanlagen im Jahr bedeuten, gerade einmal zehn im Monat. Das entspricht noch nicht einmal dem <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr>-Potential, also dem Ersatz veralteter durch moderne und effizientere Windenergieanlagen und bedeutet daher faktisch einen <abbr title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term227" title="Abbau der Windenergieanlage nach festgelegter Betriebsdauer. Bereits im Genehmigungsverfahren wird festgelegt, dass eine WEA vollständig zurückzubauen und der Standort in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen ist.">Rückbau</a></abbr>.</p> <p>„Es ist völlig unverständlich, warum ganze Bundesländer pauschal von der Energiewende abgekoppelt werden“, so Knudsen. „Die Schleswig-Holsteinische Landesregierung hat es geschafft, den Netzausbau zügig voranzutreiben. In wenigen Jahren wird dieser fertig sein und es wird keine Abregelungen von sauberem Windstrom in unserem Bundesland mehr geben. Dafür haben die Bürger entsprechende Netzentgelte gezahlt. Dass wir nun trotzdem als Netzzubaugebiet gelten sollen und keinen Beitrag mehr zur Energiewende leisten dürfen, ist mehr als fragwürdig.“</p> <p>An Stelle einer kompletten Abkoppelung ganzer Bundesländer fordert der Verband flexibel handhabbare Regelungen, die vorübergehende Netzengpässe postleitzahlenscharf erfassen und den Druck für einen zügigen Netzausbau aufrechterhalten.</p> <p>Weiterhin merkte Knudsen an, dass schon heute weniger Erneuerbarer Strom abgeregelt werden müsste, wenn das Atomkraftwerk Brokdorf sofort abgeschaltet würde. Dann stünden zusätzlich 600 Megawatt Netzkapazität zur Verfügung. Eine vergangene Woche von Greenpeace veröffentlichte Studie macht deutlich, dass das Atomkraftwerk Brokdorf für die Versorgungsstabilität irrelevant ist.</p> <p>Darüber hinaus wies der Verband wiederholt darauf hin, dass nur wenige Gesetze geändert werden müssten, damit Strom auch für die Wärme und den Verkehr genutzt werden kann. „Erst dann reden wir von einer wirklichen Energiewende und nicht nur von einer Stromwende. Wir sind von einer transparenten Systemlösung weit entfernt“, so Knudsens Fazit.</p> <p>Kontakt:<br />Bundesverband Windenergie (BWE), Nicole Knudsen<br />Leiterin Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein<br />Tel.: (04841) 663210, E-Mail:&nbsp; <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a><br />www.windenergie-sh.net<br />&nbsp; <br /><strong>Hintergrundinformation: Der weitere Zeitplan sieht aktuell wie folgt aus:</strong><br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kabinettsbeschluss: 8. Juni<br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fraktionsbeschluss:&nbsp; 21. Juni<br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vorratsbeschluss Wirtschaftsausschuss:&nbsp; 22. Juni<br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Erste Lesung Bundestag:&nbsp;&nbsp; 22. oder 23. Juni<br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Anhörung:&nbsp; 23. Juni nachmittags <br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Abschluss Wirtschaftsausschuss:&nbsp;&nbsp; 6. Juli<br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2./3. Lesung Bundestag.:&nbsp; 7. Juli</p> </div> </div> </div> Bundesländer Dezentrale Versorgung EEG - Gesetzgebung Netzausbau Tue, 07 Jun 2016 14:02:58 +0000 5375 at https://www.wind-energie.de Gemeinsame Aktion von Bundesverband Erneuerbare Energie, Deutscher Bauernverband und IG Metall Küste https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/gemeinsame-aktion-von-bundesverband-erneuerbare-energie-deutscher <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Unter dem Dach des Bundeverbands Erneuerbare Energie (BEE), zusammen mit dem Deutschen Bauernverband (DBV) und der Industriegewerkschaft Metall Küste (IG Metall Küste) werden heute Tausende von Demonstranten durch das Regierungsviertel in Berlin ziehen. Sie fordern die Bundesregierung auf, ihrer Verantwortung für den Klimaschutz und die 350.000 Arbeitsplätze in den Erneuerbaren Energien endlich gerecht zu werden. Das Motto lautet: „Energiewende Retten!“</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Jedes Jahr wird in Deutschland über noch mehr extreme Trockenperioden und Überschwemmungen berichtet. Allein bei den Unwettern in Niederbayern sind gestern Abend vier Menschen ums Leben gekommen. Wir müssen uns den Folgen des Klimawandels stellen und gleichzeitig alles für einen effizienten Klimaschutz tun. Eine konsequente und mutige Energiewende ist hierfür unabdingbar. Die Dekarbonisierung eines Industrielandes wie der Bundesrepublik ist technisch und ökonomisch möglich.</p> <p>Die Investitionen in unsere Zukunft entwickeln neue Technologien und somit neue Wirtschaftskraft. Davon ist die Mehrheit der Bundesbürger überzeugt. Über 90 Prozent der Bevölkerung wünscht sich einen schnelleren oder mindestens gleichbleibenden Ausbau der Erneuerbaren Energien. Die Erneuerbaren sind seit über 30 Jahren von den Bürgern vorangetrieben worden, Bürgerenergie ist heute die tragende Säule der Energiewirtschaft.</p> <p>In Sorge um die Erde als Lebensgrundlage und unsere wirtschaftliche Stärke als Technologieführer in Erneuerbaren Energien kommt es zum Schulterschluss von BEE, DBV und IG Metall Küste. Grundsätzlich begrüßen die Verbände, dass es überhaupt eine Einigung zwischen Bundesregierung und Ländern zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gibt, kritisieren aber gleichzeitig vehement das starke Einbremsen der Ausbaudynamik. Die Reform muss eine verlässliche Perspektive für die Arbeitsplätze geben. Die Hersteller und Zulieferer entlang der industriellen Wertschöpfungskette des Erneuerbaren Energieanlagenbaus sind die industrielle Basis der Energiewende. Um Innovationskraft und Arbeitsplätze in der Wind- und Solarindustrie zu erhalten, ist eine wirtschaftliche Dynamik erforderlich. Diese Dynamik wird mit den vielen Deckelungen im neuen EEG abgewürgt.</p> <p>Energie aus Photovoltaikanlagen und Windkraftanlagen ist heute schon günstiger als Strom aus neuen konventionellen Kraftwerken. Bioenergie leistet als regel- und speicherbarer Energieträger einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des Energiesystems. Gerade die Bioenergie wird von einer Stilllegungswelle bedroht, wenn es keine verlässliche EEG-Anschlussregelung für Bestandsanlagen gibt. Ohne realistische Finanzierung wird es keine Neuanlagen geben, die in Zukunft das Energiesystem mit sauberem Strom stabilisieren können.</p> <p>Die Energiewende gelingt nur, wenn wir Strom, Wärme und Verkehr zusammen denken. Diese Sektorkopplung wird bis heute stark vernachlässigt. Nach einer Analyse der Deutschen Bank vom 12. Mai 2016 trugen <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> im Jahr 2014 gerade einmal 13,7 Prozent zum Bruttoendenergieverbrauch bei. Öl und Kohle dominieren immer noch den Primärenergiebedarf. Mit den schwachen Zielvorgaben des EEG 2016 wird der Klimaschutz stark gefährdet. Wir benötigen viel mehr, statt weniger Erneuerbare Energien. Wenn die konventionellen Überkapazitäten von Braunkohle- und Atomkraftwerken konsequent aus dem Netz genommen werden, kann die EEG-Umlage gesenkt werden, es sinken die Kosten für Redispach und der Strom passt wieder besser durch die bestehenden Leitungen. Die Bundesregierung steht in der Pflicht, den Netzausbau zügig voranzubringen.</p> <p>Der BEE, DBV und IG Metall fordern die Bundesregierung auf, von der Bremse zu gehen und die Energiewende zügig voran zu bringen. So können Arbeitsplätze gesichert, Kosten gesenkt und die Natur erhalten werden. Gemeinsam wollen wir die „Energiewende Retten!“</p> <p>Auf der Demonstration sprechen:<br />• Hermann Albers, Präsident, Bundesverband WindEnergie (BWE)<br />• Carlo Reeker, stellv. Geschäftsführer, BWE<br />• Roman Denter, Kampagnenleiter „Energiewende Retten!“,&nbsp; BWE<br />• Dr. Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Präsident, Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE)<br />• Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer, BEE<br />• Horst Seide, Präsident, Fachverband Biogas<br />• Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer, Bundesverband Solarwirtschaft (BSW)<br />• Bernhard Krüsken, Generalsekretär, Deutscher Bauernverband (DBV)<br />• Wolfgang Lemb, geschäftsführendes Vorstandsmitglied IG Metall<br />• Simone Peter MdB, Bundesvorsitzende (B90/Grüne)<br />• Katja Kipping MdB, Parteivorsitzende (Die Linke)<br />• Dr. Anton Hofreiter MdB, Fraktionsvorsitzender (B90/Grüne)<br />• Dr. Dietmar Bartsch MdB, Fraktionsvorsitzender (Die Linke)<br />• Alois Gerig MdB, Ausschussvorsitzender Ernährung und Landwirtschaft im Bundestag (CDU/CSU)<br />• Bernd Westphal MdB, Sprecher Ausschussgruppe Wirtschaft und Energie der SPD Bundestagsfraktion (SPD)</p> <p>Erste Fotos der Demonstration in Berlin auf <strong><a target="_blank" href="https://www.flickr.com/photos/bee-ev/albums/72157669264507325">Flickr</a></strong></p> <p>Kontakt:<br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Lars Waldmann <br />Invalidenstraße 91 <br />10115 Berlin <br />Tel.: 030 - 275 81 70 - 10 <br />E-Mail: <a href="mailto:lars.waldmann@bee-ev.de">lars.waldmann@bee-ev.de</a></p> <div style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;" class="mcePaste" id="_mcePaste"> <!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG /> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG /> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--><div align="center"> <table class="MsoNormalTable" style="width: 420.0pt; background: white; border-collapse: collapse; mso-yfti-tbllook: 1184; mso-padding-alt: 0cm 0cm 0cm 0cm;" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="560"> <tbody> <tr style="mso-yfti-irow: 0; mso-yfti-firstrow: yes;"> <td style="padding: 22.5pt 15.0pt 22.5pt 15.0pt;"> <p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"><b><span style="font-size: 10.5pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-fareast-font-family: &quot;Times New Roman&quot;;">Gemeinsame Aktion von Bundesverband Erneuerbare Energie, Deutscher Bauernverband und IG Metall Küste</span></b></p> </td> </tr> <tr style="mso-yfti-irow: 1; mso-yfti-lastrow: yes;"> <td style="padding: 22.5pt 15.0pt 22.5pt 15.0pt;"> <p class="MsoNormal"><b><i><span style="font-size: 10.5pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-fareast-font-family: &quot;Times New Roman&quot;;">Berlin, 2. Juni 2016</span></i></b><span style="font-size: 10.5pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-fareast-font-family: &quot;Times New Roman&quot;;"> Unter dem Dach des Bundeverbands Erneuerbare Energie (BEE), zusammen mit dem Deutschen Bauernverband (DBV) und der Industriegewerkschaft Metall Küste (IG Metall Küste) werden heute Tausende von Demonstranten durch das Regierungsviertel in Berlin ziehen. Sie fordern die Bundesregierung auf, ihrer Verantwortung für den Klimaschutz und die 350.000 Arbeitsplätze in den Erneuerbaren Energien endlich gerecht zu werden. Das Motto lautet: „Energiewende Retten!“.</span></p> <p> Jedes Jahr wird in Deutschland über noch mehr extreme Trockenperioden und Überschwemmungen berichtet. Allein bei den Unwettern in Niederbayern sind gestern Abend vier Menschen ums Leben gekommen. Wir müssen uns den Folgen des Klimawandels stellen und gleichzeitig alles für einen effizienten Klimaschutz tun. Eine konsequente und mutige Energiewende ist hierfür unabdingbar. Die Dekarbonisierung eines Industrielandes wie der Bundesrepublik ist technisch und ökonomisch möglich. Die Investitionen in unsere Zukunft entwickeln neue Technologien und somit neue Wirtschaftskraft. Davon ist die Mehrheit der Bundesbürger überzeugt. Über 90 Prozent der Bevölkerung wünscht sich einen schnelleren oder mindestens gleichbleibenden Ausbau der Erneuerbaren Energien. Die Erneuerbaren sind seit über 30 Jahren von den Bürgern vorangetrieben worden, Bürgerenergie ist heute die tragende Säule der Energiewirtschaft.<br /> &nbsp; &nbsp;<br /> In Sorge um die Erde als Lebensgrundlage und unsere wirtschaftliche Stärke als Technologieführer in Erneuerbaren Energien kommt es zum Schulterschluss von BEE, DBV und IG Metall Küste. Grundsätzlich begrüßen die Verbände, dass es überhaupt eine Einigung zwischen Bundesregierung und Ländern zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gibt, kritisieren aber gleichzeitig vehement das starke Einbremsen der Ausbaudynamik. Die Reform muss eine verlässliche Perspektive für die Arbeitsplätze geben. Die Hersteller und Zulieferer entlang der industriellen Wertschöpfungskette des Erneuerbaren Energieanlagenbaus sind die industrielle Basis der Energiewende. Um Innovationskraft und Arbeitsplätze in der Wind- und Solarindustrie zu erhalten, ist eine wirtschaftliche Dynamik erforderlich. Diese Dynamik wird mit den vielen Deckelungen im neuen EEG abgewürgt.</p> <p> Energie aus Photovoltaikanlagen und Windkraftanlagen ist heute schon günstiger als Strom aus neuen konventionellen Kraftwerken. Bioenergie leistet als regel- und speicherbarer Energieträger einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des Energiesystems. Gerade die Bioenergie wird von einer Stilllegungswelle bedroht, wenn es keine verlässliche EEG-Anschlussregelung für Bestandsanlagen gibt. Ohne realistische Finanzierung wird es keine Neuanlagen geben, die in Zukunft das Energiesystem mit sauberem Strom stabilisieren können.</p> <p> Die Energiewende gelingt nur, wenn wir Strom, Wärme und Verkehr zusammen denken. Diese Sektorkopplung wird bis heute stark vernachlässigt. Nach einer Analyse der Deutschen Bank vom 12. Mai 2016 trugen Erneuerbare Energien im Jahr 2014 gerade einmal 13,7 Prozent zum Bruttoendenergieverbrauch bei. Öl und Kohle dominieren immer noch den Primärenergiebedarf. Mit den schwachen Zielvorgaben des EEG 2016 wird der Klimaschutz stark gefährdet. Wir benötigen viel mehr, statt weniger Erneuerbare Energien. Wenn die konventionellen Überkapazitäten von Braunkohle- und Atomkraftwerken konsequent aus dem Netz genommen werden, kann die EEG-Umlage gesenkt werden, es sinken die Kosten für Redispach und der Strom passt wieder besser durch die bestehenden Leitungen. Die Bundesregierung steht in der Pflicht, den Netzausbau zügig voranzubringen.<br /> &nbsp;<br /> Der BEE, DBV und IG Metall fordern die Bundesregierung auf, von der Bremse zu gehen und die Energiewende zügig voran zu bringen. So können Arbeitsplätze gesichert, Kosten gesenkt und die Natur erhalten werden. Gemeinsam wollen wir die „Energiewende Retten!“</p> <p> Auf der Demonstration sprechen:<br /> • Hermann Albers, Präsident, Bundesverband WindEnergie (BWE)<br /> • Carlo Reeker, stellv. Geschäftsführer, BWE<br /> • Roman Denter, Kampagnenleiter „Energiewende Retten!“, &nbsp;BWE<br /> • Dr. Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Präsident, Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE)<br /> • Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer, BEE<br /> • Horst Seide, Präsident, Fachverband Biogas<br /> • Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer, Bundesverband Solarwirtschaft (BSW)<br /> • Bernhard Krüsken, Generalsekretär, Deutscher Bauernverband (DBV)<br /> • Wolfgang Lemb, geschäftsführendes Vorstandsmitglied IG Metall<br /> • Simone Peter MdB, Bundesvorsitzende (B90/Grüne)<br /> •&nbsp;Katja Kipping MdB, Parteivorsitzende (Die Linke)<br /> • Dr. Anton Hofreiter MdB, Fraktionsvorsitzender (B90/Grüne)<br /> • Dr. Dietmar Bartsch MdB, Fraktionsvorsitzender (Die Linke)<br /> • Alois Gerig MdB, Ausschussvorsitzender Ernährung und Landwirtschaft im Bundestag (CDU/CSU)<br /> • Bernd Westphal MdB, Sprecher Ausschussgruppe Wirtschaft und Energie der SPD Bundestagsfraktion (SPD)</p> <p> <i>Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 37 Verbänden und Unternehm en mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Zu unseren Mitgliedern zählen u. a. der Bundesverband WindEnergie, der Bundesverband Solarwirtschaft, der Fachverband Biogas und der Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke. Wir vertreten auf diese Weise 355 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.</i></p> <p><span style="font-size: 10.5pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br /> Lars Waldmann <br /> Invalidenstraße 91 <br /> 10115 Berlin <br /> Tel.: 030 - 275 81 70 - 10 <br /> E-Mail: <a href="mailto:lars.waldmann@bee-ev.de">lars.waldmann@bee-ev.de</a></span></p> </td> </tr> </tbody> </table> </div> <!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:TrackMoves /> <w:TrackFormatting /> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:DoNotPromoteQF /> <w:LidThemeOther>DE</w:LidThemeOther> <w:LidThemeAsian>X-NONE</w:LidThemeAsian> <w:LidThemeComplexScript>X-NONE</w:LidThemeComplexScript> 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Ausgabe des Standardwerks „Jahrbuch Windenergie“ erschienen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/26-ausgabe-des-standardwerks-jahrbuch-windenergie-erschienen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das Jahrbuch Windenergie 2016 ermöglicht den verschiedenen Akteuren der Branche einen tiefen Markteinblick,&nbsp; um für kommende Zeiten bestens gerüstet zu sein. Das informative Nachschlagewerk bietet mit seiner Themenvielfalt einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Bereiche der Windindustrie. Wie haben sich die Marktanteile entwickelt und welche Anlagentypen wurden besonders häufig zugebaut? Das Jahrbuch gibt dem Leser umfangreich aufbereitete Antworten und stellt die richtigen Fragen für die Zukunft.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zur Illustration verwendet das Werk zahlreiche Tabellen und Infografiken, die dem Leser einen schnellen Zugang zu zahlreichen Zahlen, Daten und Fakten ermöglichen.</p> <p><strong>Technik im Focus</strong><br />Das Jahrbuch 2016 ist zudem noch technischer geworden. Innovationen in der Anlagentechnik wie 170 Meter Türme oder neue Servicetechniken wie Drohnen werden in dieser Ausgabe genauso unter die Lupe genommen, wie experimentelle Entwicklungen in der Windmessung. Im Bereich Technik Offshore vergleicht die Redaktion verschiedene Verfahren zum Rammen der Offshore Fundamente und widmet sich der Frage zur Praxistauglichkeit und <abbr title="Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag entscheidet darüber, ob ein Produkt oder eine Technologie im Wettbewerb bestehen kann."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term233" title="Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag entscheidet darüber, ob ein Produkt oder eine Technologie im Wettbewerb bestehen kann.">Wirtschaftlichkeit</a></abbr> der unterschiedlichen Methoden.</p> <p><b>Sind Ertragsgutachten realistisch?</b><br />Exklusiv für das Jahrbuch 2016 hat die WPD AG geprüft, wie gut die Prognosen ihrer Windgutachter sind. Dazu stellen die Experten die Windprognosen den realen Erträge der Windparks gegenüber und beantworten im Jahrbuch 2016 die Frage, ob Gutachter die Erträge vielleicht zu optimistisch bewerten oder zu konservativ prognostizieren. 390 Ertragsgutachten sorgen hier für ein spannendes und aussagekräftiges Fazit.</p> <p><b>Tabellen, Statistiken und Erträge</b><br />Auch die 26. Ausgabe des Jahrbuchs Windenergie lädt zum Stöbern und Vergleichen in verschiedenen Tabellen ein. So präsentieren die führenden Hersteller ihre aktuellen Windenergieanlagen in Form von technischen Datenblättern. Das Jahrbuch 2016 liefert damit einen guten Überblick der momentan auf dem Markt erhältlichen Modelle.</p> <p><strong>Serviceleistungen auf dem Prüfstand. </strong><br />Wie breit der Servicemarkt ist, zeigt eine sehr umfangreiche Tabelle. 47 Unternehmen aus dem Bereich Service, Wartung und Betrieb stellen ihr Leistungsportfolio vor, und beantworten Fragen zu Einsatzgebiet, Vertragsgestaltung und Reaktionszeiten.</p> <p>In der traditionellen BWE-Serviceumfrage zeigen sich deutliche Verschiebungen. Sowohl bei den Herstellern als &nbsp;auch bei den unabhängigen Anbietern im Bereich Wartung und Reparatur gibt es Verlierer und Gewinner. Eine detaillierte Auswertung der Umfrage ist ebenso Teil des Jahrbuchs wie die Ertragsergebnisse von mehr als 2.000 Windenergieanlagen.</p> <p><strong>Mehr Buch für weniger Geld!</strong><br />Das redaktionelle Konzept hat im Jahr 2016 auch zahlreiche Partner überzeugt. Mit der großen Unterstützung aus der Windindustrie kann deshalb das Jahrbuch 2016 deutlich günstiger angeboten werden. Die aktuelle Ausgabe mit 250 Seiten Inhalt für 45,- Euro (statt 59,- EUR in 2015) im Buchhandel oder unter <a href="http://www.bwe-shop.de">www.bwe-shop.de</a> erhältlich.</p> <p>"Das Jahrbuch Windenergie begleitet die Windbranche seit ihren Anfängen und&nbsp; ist heute ein modernes Werk voller Fakten und Hintergrundwissen. Wir sind stolz, ein so traditionelles und erfolgreiches Fachbuch im Verband zu führen“, so Hermann Albers, Präsident der Bundeverband WindEnergie e.V</p> </div> </div> </div> Wed, 01 Jun 2016 12:38:39 +0000 5330 at https://www.wind-energie.de Windenergiebranche will alle Schleswig-Holsteiner mit Erneuerbarer Energie für sämtliche Lebensbereiche versorgen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/windenergiebranche-will-alle-schleswig-holsteiner-mit-erneuerbarer-energie <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum. Der Bundesverband Windenergie Landesverband Schleswig-Holstein kritisiert die Blockadehaltung der südlichen Bundesländer, die das Bund-Länder-Gespräch zur Ökostromreform am 31. Mai fast platzen ließen. Wenn es nach deren Willen geht,&nbsp; sollen die energiepolitischen Ziele von Schleswig-Holstein massiv ausgebremst und die Energiewende in eine lange Warteschleife geschickt werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Gleichzeitig begrüßt der Landesverband das Bekenntnis von Landesumweltminister Robert Habeck, den Ausbau Erneuerbarer Energien und die Verwendung von Ökostrom auch in den Bereichen <abbr title="Elektromobilität beschreibt Fahrzeuge, die mit elektrischem Strom betrieben werden. Dies beinhaltet neben dem elektrisch angetriebenen Schienenverkehr auch Elektrofahrräder und Elektroautos. Bei letzteren wird ein interner Akku mit elektrischem Strom - vorzugsweise aus Erneuerbaren Energien - aufgeladen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term215" title="Elektromobilität beschreibt Fahrzeuge, die mit elektrischem Strom betrieben werden. Dies beinhaltet neben dem elektrisch angetriebenen Schienenverkehr auch Elektrofahrräder und Elektroautos. Bei letzteren wird ein interner Akku mit elektrischem Strom - vorzugsweise aus Erneuerbaren Energien - aufgeladen.">Elektromobilität</a></abbr>, Wärme und Industrie engagiert zu fördern.</p> <p>Der Landesverband Windenergie Schleswig-Holstein (BWE SH) kritisiert massiv die Blockadehaltung der südlichen Bundesländer, die das Bund-Länder-Gespräch zur Ökostromreform am 31. Mai fast platzen ließen. Landesumweltminister Robert Habeck hatte am 1. Juni in einer Sitzung des schleswig-holsteinischen Wirtschaftsausschusses die Zwischenergebnisse dieser Sitzung in Berlin skizziert. Danach könnte der Ausbau der Windenergie in Schleswig-Holstein ab 2018 zum Erliegen kommen. Damit steht das Gelingen der Energiewende genauso auf dem Spiel, wie tausende Arbeitsplätze, viele Millionen Euro an <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> und eine technologische Führungsposition des Landes im Bereich Windenergie. Gleichzeitig begrüßt der Verband das Bekenntnis&nbsp; von Robert Habeck zur Energiewende und seine Zusage, sich dafür gegenüber der gegenwärtigen und den zukünftigen Bundesregierungen weiter energisch einzusetzen.</p> <p>„Bei dem Thema geht es ja nicht um Zeiträume bis zu den nächsten Wahlen, sondern um die Zukunft nachfolgender Generationen“, sagt Nicole Knudsen, Leiterin der BWE SH-Landesgeschäftsstelle. Mittlerweile wäre es schon ein großer Erfolg, wenn es gelänge, die energiepolitischen Ziele des Landes durch den Zubau von 150-160 Windenergieanlagen pro Jahr zu erreichen. „Das entspräche monatlich einer Anlage pro Landkreis. „Für die Wirtschaft des Landes und das Gelingen der Energiewende ist es unverzichtbar, die Windenergie am Leben zu erhalten und zu fördern. Sonst rückt unser Ziel, alle Schleswig-Holsteiner bald vollständig mit sauberer Energie für sämtliche Lebensbereiche zu versorgen, in weite Ferne“, so Knudsen.</p> <p>Der Landesverband unterstützt insofern auch die Kritik der Landesregierung an dem bundespolitischen Vorhaben, Schleswig-Holstein als so genanntes „Netzzubaugebiet“ (früher: „Netzengpassgebiet“) auszuweisen. Danach dürfte in Zukunft im nördlichsten Bundesland pro Jahr maximal nur etwas mehr als die Hälfte der Winderzeugungskapazitäten geschaffen werden wie jeweils in den Jahren 2013 bis 2015. Da in den kommenden Jahren aber viele veraltete Anlagen vom Netz genommen werden, droht sogar ein Rückgang der Erzeugerkapazitäten durch Windenergie.</p> <p>„Ich teile uneingeschränkt die Aussage des Energiewendeministers, wonach Schleswig-Holstein nicht zu viel Erneuerbare Energie hat, sondern zu wenige Abnehmer, etwa für die Bereiche Wärme, Mobilität und Industrie“, sagt Knudsen. Allein die Abschaltung des Atomkraftwerks Brokdorf würde in den Netzen schon Kapazität für den Strom aus hunderten Windenergieanlagen schaffen. Das Land habe seine Hausaufgaben gemacht, die Netze würden in wenigen Jahren fertig sein. Zum Engpass werde Schleswig-Holstein nur, weil andere Bundesländer den Netzausbau verschlafen haben und den Flaschenhals darstellten. „Die Schleswig-Holsteiner werden doppelt bestraft: Einerseits durch den von ihm finanzierten Netzausbau, andererseits dadurch, dass Windstrom wegen unsinniger Gesetze nicht wirtschaftlich für Mobilität, Wärme oder andere Speichermedien genutzt werden darf“, so Knudsen. „Daher ist zumindest die lose Zusage aus Berlin positiv, den ökonomisch sinnvollen Ausbau mit zuschaltbaren Lasten zuzulassen, wodurch erneuerbare Energien besser vermarktet werden können.“&nbsp;</p> <p>Diskutiert wurde in der Wirtschaftsausschusssitzung angesichts der bundespolitischen Entwicklungen auch das Festhalten der Landesregierung an dem Ziel, bis zu zwei Prozent der Landesfläche für mögliche Windenergieanlagen auszuweisen. Knudsen: „Das sind gerade einmal 0,3 Prozent mehr, als heute schon für Windenergieanlagen verwendet werden. Es droht also kein signifikanter zusätzlicher Flächenverbrauch.“</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Bundesverband Windenergie (BWE)<br />Nicole Knudsen<br />Leiterin Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein<br />Tel.: (04841) 663210<br />E-Mail:&nbsp; <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a><br />www.windenergie-sh.net</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Regionale Wertschöpfung Wed, 01 Jun 2016 08:09:33 +0000 5335 at https://www.wind-energie.de Warnminute bringt über 30.000 betroffene Mitarbeiter bundesweit auf die Straße - Demonstration für den 2. Juni in Berlin geplant https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/warnminute-bringt-ueber-30000-betroffene-mitarbeiter-bundesweit-auf-die <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Berlin. Es ist 5 vor 12! – Weit über 30.000 betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus mehr als 210 Unternehmen protestierten für die Energiewende. Die bundesweite Warnminute hat die Belegschaft an Standorten aller Branchen der Erneuerbaren Energien auf die Straße gebracht. Die Unternehmen und Bürger eint die Sorge, dass mit der Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) die Energiewende ausgebremst wird.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1220" height="539" title="Der BEE hat seine Positionen vor dem Bundeswirtschaftsministerium sichtbar deutlich gemacht" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/warnminute-bringt-ueber-30000-betroffene-mitarbeiter-bundesweit-auf-die-strasse-demonstration-fuer/internet-3122.jpg?1464271511" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><strong>Für den 2. Juni rufen der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) als Dachverband zusammen mit dem Deutschen Bauernverband und der IG Metall zur Demonstration in Berlin auf.</strong></p> <p>Auch der BEE hat seine Positionen vor dem Bundeswirtschaftsministerium sichtbar deutlich gemacht. „Wir sind ernsthaft besorgt! Unsere gemeinsame Aktion mit IG Metall und Deutschem Bauernverband kämpft für den Erhalt der inzwischen 350.000 Arbeitsplätze in der Erneuerbaren Energiewirtschaft“ sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des BEE und ergänzt:&nbsp; „Über 90 Prozent der Bundesbürger wünschen sich einen schnelleren oder mindestens gleichbleibenden Ausbau der Erneuerbaren Energien. Die Deckelung der Erneuerbaren und neue Steuern auf Eigenverbrauch setzen die falschen Signale an die Wähler.“Der BEE fordert daher als Dachverband von Wind, Sonne, Biogas, Wasserkraft, Geothermie und Umweltwärme die Energiewende jetzt nicht an die Wand zu fahren, sondern den Ausbau zu stärken:</p> <p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ausbau von Windenergieanlagen an Land von 2.500 MW netto pro Jahr <br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ausbau von Bioenergieanlagen von 100 MW netto pro Jahr <br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ausschreibung von ebenerdig errichteten Solaranlagen von 1.000 MW pro Jahr <br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Solaranlagen auf Dächern und an Gebäuden nicht zusätzlich beschränken&nbsp;&nbsp; <br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Klare Ausschreibungsperspektiven für Offshore Windanlagen <br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Freiraum für unternehmerisches Handeln, statt Ausbaudeckel bei 45 Prozent in 2025 <br />•&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bürgerbeteiligung und Bürgerenergiegesellschaften dauerhaft erhalten </p> <p>Wenn sich Bürger selbstbestimmt an der Umgestaltung der Energieversorgung beteiligen können, sorgt das für eine hohe Akzeptanz der Energiewende in der Bürgerschaft. Klimaschutz, Bürgerengagement und <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> sind das Herz Energiewende, es geht um nicht weniger, als um den Erhalt unserer Erde.</p> <p>Bilder zur Warnminute und Informationen zur gemeinsamen Demonstration in Berlin am 2. Juni finden Sie unter:&nbsp; <br /><a target="_blank" href="https://www.flickr.com/photos/bee-ev/sets/72157666332191274">Flickr</a> &nbsp;&nbsp; <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/home/politik/eeg-kampagne/">bee-ev.de</a></p> <p>Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Lars Waldmann <br />Invalidenstraße 91 <br />10115 Berlin <br />Tel.: 030 - 275 81 70 - 10 <br />E-Mail: <a href="mailto:lars.waldmann@bee-ev.de">lars.waldmann@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> EEG Energiepolitik Erneuerbare Energien Thu, 26 May 2016 14:06:31 +0000 5320 at https://www.wind-energie.de Branchentag der Brandenburger Windenergie in Potsdam https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/branchentag-der-brandenburger-windenergie-potsdam <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des BWE-Landesverbandes Berlin/Brandenburg. Vereinbarung mit der Landesregierung gibt Antworten auf drängende Fragen zum Ausbau / Branche beschäftigt in Brandenburg 6.863 Mitarbeiter und erwirtschaftet 1 Mrd. Euro Umsatz</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Potsdam / Berlin. Mit einer bundesweit wegweisenden Vereinbarung gehen die Landesregierung Brandenburgs und die regional tätigen Windenergie-Unternehmen einen gemeinsamen Schritt, um zentrale Fragen zum Ausbau der Windenergie zu beantworten. Eine aktuelle Studie von DIW Econ belegt, dass in Brandenburg 6.863 Erwerbstätige von der Windkraft leben und die Branche eine <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> von mehr als einer Milliarde Euro erreicht. Die Windbranche wird mehr und mehr zum Stabilitätsanker der Brandenburger Wirtschaft.</p> <p>Wenige Tage vor der mit Spannung erwarteten Abstimmung der Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin zur Zukunft des Erneuerbaren Energien Gesetzes EEG, haben sich in Potsdam 340 Akteure zum ersten Windbranchentag Berlin-Brandenburg getroffen. „Aus der aktuellen politischen Gemengelage heraus droht die von der Gesellschaft gewünschte und getragene Energiewende abgebremst zu werden. Tausende zukunftsfähige Arbeitsplätze in Brandenburg stehen auf dem Spiel. Dabei braucht dieses Bundesland eine Kontinuität beim Umbau der Energieversorgung, um die energiepolitischen Ziele zu erreichen und die sozialen Auswirkungen durch die sinkende Bedeutung der Kohleverstromung zu kompensieren“, erklärte Jan Hinrich Glahr, Vizepräsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) und Landesvorsitzender des BWE in Brandenburg.</p> <p>Auf dem Branchentag haben das Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg (MWE) und der Landesverband des BWE eine wegweisende „Vereinbarung zur besseren Information und Transparenz beim Ausbau der Windenergie“ unterzeichnet. „Die Vereinbarung ist ein erster wichtiger, gemeinsamer&nbsp; Schritt, um zentrale Unsicherheiten und Fragen bei Bürgern und Politikern aufzunehmen und Lösungen anzubieten. Wir haben uns in der Vereinbarung selbst verpflichtet, mit einem Abstand von 1.000 m zur Wohnbebauung zu planen,&nbsp; wenn die Steuerungswirkung durch die Regionalplanung oder kommunale Bauleitplanung nicht gegeben ist. “, erklärt Jan Hinrich Glahr.</p> <p>Ebenso sollen Windparks nicht in Eichen- oder Buchenwäldern gebaut werden. Bei Planung, Bau und Betrieb der Anlagen sollen regionale Firmen profitieren und die Wertschöpfung vor Ort halten. Um den Informationsaustausch zu verbessern, wollen die Vorhabenträger freiwillig und vor der Genehmigung in den Dialog mit den Anwohnern geplanter Windparks treten.</p> <p>Eine heute veröffentlichte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Econ bestätigt, dass sich die Windenergie für das Land auch wirtschaftlich lohnt. Laut DIW Econ hat die Windenergie in Brandenburg im Jahr 2014 eine Bruttowertschöpfung von gut einer Milliarde Euro (1.080 Millionen Euro) erzeugt. Durch Investitionen in neue WEA wurden 303 Millionen Euro an Bruttowertschöpfung generiert. „Das Land profitiert nicht nur von der Energieerzeugung aus Wind; die Windenergie sichert und schafft auch immer mehr Arbeitsplätze“, erläutert Glahr die Zahlen. Die Anzahl der Beschäftigten lag 2014 bei 6.863. Dabei werden die Stellen hier überwiegend beim Bau der Windräder geschaffen (4.741 Arbeitsplätze).</p> <p>„Die Windenergie und die Energiewende werden so für Brandenburg immer stärker zu einer wirtschaft- und industriepolitischen Kraft und schaffen Arbeitsplätze. Unsere Branche wächst zu einem echten Stabilitätsanker der Brandenburger Wirtschaft heran“, so Glahr weiter.</p> <p><strong>Downloads: </strong><br /><a href="/system/files/attachments/article/2016/branchentag-der-brandenburger-windenergie-potsdam/20160526-wertschoepfung-brandenburg-2014.pdf" class="file-link" title="Die wirtschaftliche Bedeutung der Energiebranche in Brandenburg, DIW Econ">Die wirtschaftliche Bedeutung der Energiebranche in Brandenburg, Kurzexpertise des DIW Econ</a>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <br /><a href="/system/files/attachments/article/2016/branchentag-der-brandenburger-windenergie-potsdam/vereinbarung-information-transparenz-bwe-land-brbg.pdf" class="file-link" title="Vereinbarung zur besseren Information und Transparenz beim Ausbau der Windenergie ">Vereinbarung zur besseren Information und Transparenz beim Ausbau der Windenergie</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p> <p><strong>Ansprechpartner für die Presse:&nbsp;</strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />Kai Weller, Agentur Ahnen&amp;Enkel<br />Mobil: 0176 245 690 84<br /><a href="mailto:weller@ahnenenkel.com">weller@ahnenenkel.com</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/branchentag-der-brandenburger-windenergie-potsdam/vereinbarung-information-transparenz-bwe-land-brbg.pdf" type="application/pdf; length=183254" title="vereinbarung-information-transparenz-bwe-land-brbg.pdf">Vereinbarung zur besseren Information und Transparenz beim Ausbau der Windenergie </a></div> </div> <div class="field-item even"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/branchentag-der-brandenburger-windenergie-potsdam/20160526-wertschoepfung-brandenburg-2014.pdf" type="application/pdf; length=1005134" title="20160526-wertschoepfung-brandenburg-2014.pdf">Die wirtschaftliche Bedeutung der Energiebranche in Brandenburg, DIW Econ</a></div> </div> </div> </div> Thu, 26 May 2016 12:01:50 +0000 5317 at https://www.wind-energie.de Ausbremsen der Energiewende durch die Bundesregierung muss verhindert werden https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/ausbremsen-der-energiewende-durch-die-bundesregierung-muss-verhindert-werden <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>&nbsp;BWE-Hamburg lädt zur Protestfahrt mit dem Bus nach Berlin ein</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="653" title="&quot;Warnminute 5 vor 12&quot; Aktion am 25.5.2016 in Hamburg bei S&amp;K" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/ausbremsen-der-energiewende-durch-die-bundesregierung-muss-verhindert-werden/internet-warnminute-suk-hamburg.jpg?1464269799" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Liebe Windfreunde,</p> <p>wie Ihnen und Euch bekannt ist, betreibt die Bundesregierung die massive Ausbremsung der Energiewende zu Gunsten des Bestandsschutzes der Kohle. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der Pariser Klimaziele nicht hinnehmbar.</p> <p>Der Bundesverband WindEnergie e.V. Landesverband Hamburg ruft daher alle Freunde der Erneuerbaren Energien zur Teilnahme an einer Busfahrt nach Berlin am <b>Donnerstag, den 2. Juni</b> zur Kundgebung „Energiewende retten“ am Brandenburger Tor auf.</p> <p>Die Busfahrt ist für Teilnehmer der Demonstration kostenlos. Zusammen mit Windfreunden aus ganz Deutschland soll gegen den seit kurzem vorliegenden Änderungsentwurf zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), in dem der mengenmäßige Zubau der Windenergie künftig begrenzt, die Vergütung reduziert und von der bisher gesetzlich festgelegten Mindestvergütung auf ein Ausschreibungssystem umgestellt werden soll, protestiert werden.</p> <p>Der vorliegende Entwurf für das EEG 2016 gefährdet den Ausbau der Windenergie und der Erneuerbaren Energien insgesamt und wird die heutige Akteursvielfalt dramatisch auf wenige große Player reduzieren. Die Windbranche fordert daher von der Bundesregierung ein klares Bekenntnis zur Energiewende und zum weiteren Ausbau der Erneuerbaren sowie die Beibehaltung der Akteursvielfalt. Der aktuelle Entwurf zur Überarbeitung des EEG gefährdet allein im Windbereich 150.000 Jobs und weist mit Blick auf das Pariser Klimaschutzabkommen in die völlig falsche Richtung. Deutschland müsste gemäß seinen internationalen Verpflichtungen beim Ausbau der Erneuerbaren sogar das Tempo erhöhen, statt wie aktuell geplant auf die Bremse zu treten.</p> <p>Um ihren Forderungen öffentlich Nachdruck zu verleihen, haben die Verbände der Erneuerbaren Energien gemeinsam mit Gewerkschaften und Umweltschutzverbänden die Kampagne „Energiewende retten!“ gestartet. Im Rahmen der Kampagne wollen Betreiber von Erneuerbare-Energie-Anlagen mit den Beschäftigten und weiteren Freunden der Erneuerbaren gegen die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) angekündigte Drosselung des Windenergieausbaus und die branchenübergreifend drohende&nbsp;Gefährdung von Arbeitsplätzen protestieren.</p> <p> <strong>Der BWE Hamburg lädt alle Interessierten herzlich ein, an der Busfahrt zur Berliner Demonstration teilzunehmen.</strong></p> <p> <b>Start:</b> 2.6, 7:00 Uhr am ZOB-HH (Reisering-Bus)<br /> <b>Rückkehr:</b> ca. 18:30 Uhr<br /> <b>Anmeldung mit Tel. an</b>: <a href="mailto:h.otto@bwe-regional.de">h.otto@bwe-regional.de</a></p> <p> Wir hoffen auf Eure Zusagen und Anmeldungen, damit nicht nur 1 Bus aus der Windhauptstadt Hamburg nach Berlin fährt.<br /> <b>Bitte meldet Euch zahlreich an!</b></p> <p>Weitere Infos zur EEG-Kampagne im Netz beim <a href="https://www.wind-energie.de/eeg-kampagne">BWE</a> und auf der Seite des <a href="http://www.windstammtisch.de/de/neuigkeiten/neuigkeiten/neuigkeit/bwe-hamburg-startet-mit-warnminute-und-a.html">Windstammtisches</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer EEG Energiewende Veranstaltung Thu, 26 May 2016 13:38:02 +0000 5319 at https://www.wind-energie.de Habeck bremst Energiewende aus https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/habeck-bremst-energiewende-aus <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum. Energieminister Robert Habeck (Grüne) verkündete die Streckung des geplanten Ausbaus der Windkraft in Schleswig-Holstein um weitere zehn Jahre. Die Windbranche zeigt sich irritiert.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Wenn Herr Habeck sagt, dass er noch zehn Jahre länger braucht, um drei Mal mehr Strom aus Erneuerbaren Energien zu produzieren als im Land verbraucht wird, ist das zum einen den Folgen des OVG-Urteils geschuldet. Andererseits kommt er damit der Politik des Bundeswirtschaftsminister Gabriel entgegen, der das Ausbremsen aller erneuerbaren Energien plant“, so Nicole Knudsen, Leiterin der BWE Landesgeschäftsstelle. „Tatsächlich schaffen wir es so nicht, die vorgegebenen Klimaziele zu erreichen. Wenn wir in dem Tempo weiter machen wie in den vergangenen 18 Monaten, brauchen wir rund 150 Jahre, um das 2-Grad-Klimaziel von Paris zu erreichen – das kann nicht das Ziel einer grünen Politik sein“, so Knudsen weiter.</p> <p>Tatsächlich scheint die Branche schon viel weiter zu sein als die Politik. Strom, der nicht eingespeist werden kann, wird für Mobilität und Wärme dringend benötigt. Sollen auch diese beiden Sektoren CO2- und Atommüllfrei bedient werden, reicht es aus, einige wenige Paragraphen zu präzisieren. Dann könnte die Windbranche sofort damit starten, Schleswig-Holstein zum echten Modellland für die Nutzung sauberen Stroms in den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität zu machen. Die Menschen und die Branche wollen die Energiewende, nicht die Stromwende.</p> <p>Knudsen:„Wir fordern die Politik auf, die erneuerbaren Energien endlich in die Märkte zu lassen. „Was wir brauchen ist eine verlässliche Politik, die Tempo macht und nicht auf der Bremse steht“.</p> <p><b>Kontakt:</b><br />Bundesverband Windenergie<br /> Nicole Knudsen<br /> Leiterin Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein<br /> Tel.: (04841) 663210<br /> E-Mail: &nbsp;<a href="mailto:n.knudsen@wind-energie.de">n.knudsen@wind-energie.de</a><b></b></p> <p>&nbsp;</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Stromnetz Windenergie Fri, 20 May 2016 11:20:06 +0000 5297 at https://www.wind-energie.de Aufruf an Mitglieder und Unterstützer: Energiewende retten! EEG verteidigen! https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/aufruf-mitglieder-und-unterstuetzer-energiewende-retten-eeg-verteidigen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Entwürfe zum EEG 2016 verunsichern die Windbranche und ihre mehr als 150.000 Beschäftigten massiv. Die drohenden Beschränkungen beim Ausbauvolumen, Eingriffe in laufende Projekte durch eine Einmaldegression oder die Absicht eine Netzengpassregion mit abgesenktem Zubau&nbsp; zu schaffen, gefährden die Energiewende.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="551" title="Teilnehmer der BWE-Sonderklausurtagung zur EEG-Kampagne fordern Mitglieder zur Teilnahme an Warnminute und Demonstration auf" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/aufruf-mitglieder-und-unterstuetzer-energiewende-retten-eeg-verteidigen/internet-16-05-19-sonderklausur-2-ausschnitt-2.jpg?1463746751" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>In einem Markt, der von mittelständischen Akteuren gekennzeichnet ist, wurde der Ausbau der Windenergie bundesweit voran gebracht. Eine zunehmend dezentrale Stromerzeugung trägt zur Stärkung der Wirtschafts- und Finanzkraft in vielen strukturschwachen Regionen bei. Jetzt bedrohen Ausbaubeschränkungen die Erreichung von Klimaschutzzielen, Arbeitsplätze und <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> vor allem im ländlichen Raum. Zudem steht die Akteursvielfalt auf dem Spiel: Statt für mittelständische Unternehmen und Bürgerwindprojekte eine Chancengerechtigkeit herzustellen, sorgen Ausschreibungen für neue Hürden, die kleine Marktteilnehmer nur schwer überwinden können. Das erfolgreiche EEG wird faktisch abgeschafft.</p> <p>Der BWE ruft daher alle Mitglieder und Energiewende-Unterstützer auf, sich an der bundesweiten Warnminute (25. Mai) und der Demonstration in Berlin (2. Juni) zu beteiligen. Für den Erfolg und einen starken Einschlag in den Medien ist es unerlässlich, dass alle in der Branche aktiven Firmen mit möglichst vielen Arbeitnehmern bei beiden Aktionen sichtbar vertreten sind. Seien Sie dabei, um gemeinsam eine verlässliche und zukunftsorientierte Energiewende-Politik zu fordern.</p> <p>Energiewende retten! EEG verteidigen!</p> <p>Hermann Albers, Präsident<br />Henning Dettmer, Geschäftsführer<br />Roman Denter, Kampagnenleiter</p> </div> </div> </div> Fri, 20 May 2016 12:29:23 +0000 5283 at https://www.wind-energie.de "Energiewende retten": Länderaktion in Mainz im Rahmen der EEG-Kampagne https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/energiewende-retten-laenderaktion-mainz-im-rahmen-der-eeg-kampagne <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Landesvorstand Rheinland-Pfalz / Saarland konnte am 10. Mai in Wiesbaden und auch in Mainz Präsenz zeigen. Vertreter des BWE-Landesverbandes hatten sich zusammen mit Mitgliedern und Unterstützern vor der Staatskanzlei in Mainz versammelt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="247" title="Energiewende retten! Aktion vor der Staatskanzlei in Mainz" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/energiewende-retten-laenderaktion-mainz-im-rahmen-der-eeg-kampagne/internet-internet-004-dsc-0203-nxpowerlite-nur-streifen-matthias-boller-u-inge-degen-foto-hoehenwind.jpg?1463657443" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zusammen mit Unternehmen der Branche realisierten bundesweit&nbsp; die BWE-Landesverbände Aktionsbilder, um ihre Bedenken an der Neugestaltung des&nbsp; EEG's zum Ausdruck zu bringen. Matthias Boller, stellvertretender Vorsitzdender des Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland überreichte vor der Staatskanzlei eine gemeinsame Erklärung der EE-Verbände mit dem Titel "Energiewende retten" an&nbsp; Inge Degen – Ressortkoordinatorin des Landtages und Mitarbeiterin der aktuell wiedergewählten Ministerpräsidentin &nbsp;Malu Dreyer.&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;</p> <p>Der Aktionstag hat zu einer ersten hohen Medienresonanz geführt. Mitglieder und Vorstand des BWE aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland werden auch am 2. Juni bei der großen Demonstration durch das Regierungsviertel in Berlin aktiv dabei sein.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Bürgerbeteiligung EEG Energiepolitik Thu, 19 May 2016 11:35:06 +0000 5277 at https://www.wind-energie.de Windverband und Bergbaugewerkschaft wollen Gräben überwinden und richten Blick nach vorn https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/windverband-und-bergbaugewerkschaft-wollen-graeben-ueberwinden-und-richten <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Potsdam / Berlin.&nbsp; Um den Strukturwandel der Lausitz aktiv zu begleiten und die Energiewende voranzubringen haben sich die Brandenburger Landesverbände des Bundesverbandes Windenergie (BWE) und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) verabredet, aufeinander zuzugehen und bestehende Gräben zu überwinden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Beide Seiten seien entschlossen, die Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten und auf dieser Grundlage einen Dialog aufzubauen, betonen BWE und IG BCE. Daran ändere auch nichts, dass es weiterhin unterschiedliche Ansichten beispielsweise zu einzelnen energiewirtschaftlichen Fragestellungen oder tarifpolitischen Zielen gibt.</p> <p>„Uns geht es gemeinsam darum, in einem vernünftigen Miteinander gangbare Schritte sowohl für das Gelingen der Energiewende als auch für die Zukunft der Lausitz auszuloten“, sagt Jan‐Hinrich Glahr, Vorsitzender des BWE‐Landesverbandes Berlin‐Brandenburg. Oliver Heinrich, Chef des IG BCELandesbezirkes Nordost pflichtet ihm bei: „Es gibt mehr Verbindendes, als das die gewohnte Aufteilung der Akteure in streitende Lager nahelegt.“ Sowohl die Windenergiebranche als auch die Braunkohlewirtschaft sind aktuell bedeutende Akteure für die wirtschaftliche Entwicklung in Brandenburg. Beide sichern tausende Arbeitsplätze in der Region und tragen erheblich zur <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> und damit zum Wohlstand bei.</p> <p>Insbesondere die Zukunft der bergbaugeprägten Lausitz wollen die Landesverbände des BWE und der IG BCE aktiv mitgestalten. Dabei sind sie sich einig: „Wir dürfen auf dem Weg in die Zukunft keine Chance verpassen und müssen gleichzeitig sicherstellen den bestehenden industriellen Kern nicht leichtfertig über Bord zu werfen.“ In diesem Sinne unterstützen beide Akteure die erst kürzlich gegründete Innovationsregion Lausitz GmbH (IRL)und arbeiten im Beirat der IRL mit.</p> <p>Ziel der regionalen Bemühungen ist eine nachhaltige Wirtschaftsstruktur in der Lausitz zu etablieren und dauerhaft zu verankern. Grundvoraussetzung für nachhaltiges Wirtschaften ist aus Sicht der IG BCE „gute Arbeit“. „Die freie und ungehinderte Arbeit von Betriebsräten, tarifvertragliche Bindung, qualitativ hochwertige Aus‐ und Fortbildung sind Eckpfeiler einer leistungsfähigen Sozialpartnerschaft“, betont Landesbezirkschef Oliver Heinrich.</p> <p>Öffentlichen Ausdruck findet das Zusammenrücken der beiden Akteure erstmals auf dem 1. Windbranchentag Berlin‐Brandenburg am 26. Mai 2016 in Potsdam. Auf Einladung des BWELandesverbandes wird Rüdiger Siebers, Gesamtbetriebsratsvorsitzender des Lausitzer Braunkohleförderers Vattenfall Europe Mining AG, für die IG BCE ein Grußwort sprechen. Anmeldungen zu dem Branchentag sind unter www.bwe‐seminare.de möglich.</p> <p><strong>Kontakt:</strong></p> <p>Wolfram Axthelm<br />Pressesprecher Bundesverband WindEnergie<br />Tel.: 030 212341-251<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> <p>Karin Aigner<br />Pressesprecherin IG BCE Landesbezirk Nordost<br />Tel: 030 278713-3<br />media-nordost@igbce</p> </div> </div> </div> Arbeitsmarkt Bundesländer Windenergie Wed, 18 May 2016 07:42:15 +0000 5272 at https://www.wind-energie.de Windindustrie in Mecklenburg-Vorpommern braucht stabilen Planungsrahmen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/windindustrie-mecklenburg-vorpommern-braucht-stabilen-planungsrahmen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Branche stärkt Landesregierung für Gespräche mit Bund den Rücken. Wenige Tage bevor sich die Ministerpräsidenten und die Bundesregierung am Donnerstag in Berlin u.a. mit der geplanten Novelle für das <abbr title="Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) ist das Kerninstrument zur Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland. Ausgangspunkt sind die Klimaschutz- und die damit verbundenen Ausbauziele für Erneuerbare Energie. Garantierte Abnahmepreise sind einer der wichtigen Bestandteile. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term91" title="Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) ist das Kerninstrument zur Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland. Ausgangspunkt sind die Klimaschutz- und die damit verbundenen Ausbauziele für Erneuerbare Energie. Garantierte Abnahmepreise sind einer der wichtigen Bestandteile. ">Erneuerbare Energien Gesetz</a></abbr> (EEG) befassen, hat die Windenergiebranche in Mecklenburg-Vorpommern der Landesregierung noch einmal den Rücken gestärkt.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dabei bekräftigen die Verbände ihre Kritik am Instrument von Ausschreibungen. Ausbauziele, Akteursvielfalt und Kosteneffizienz ließen sich weiter mit dem bewährten Mechanismus des EEG erreichen. Der Systemwechsel zu Ausschreibungen stelle dagegen erhebliche Risiken dar.</p> <p>„Für den Norden bedeutet der weltweite Siegeszug der Windenergie eine wichtige Chance, um dauerhaft industrielle Arbeitsplätze zu sichern und <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> ins Land zu holen. Mecklenburg-Vorpommern nimmt über die gesamte Wertschöpfungskette an der erfolgreichen Energiewende teil. Hersteller im Land realisieren erhebliche Umsätze im Export, deren Basis der kleinteilig-mittelständisch organisierte Heimatmarkt ist. Die Bundesregierung ist dabei durch restriktive Korridore und die Behinderung kleiner Akteure den Heimatmarkt aus dem Tritt zu bringen. Wenn die Branche hier ins Stolpern gerät, gefährdet dies die Technologieführerschaft in wachsenden Weltmärkten“, so Andreas Jesse, Bundesverband WindEnergie und Andree Iffländer, WindEnergyNetwork.</p> <p>Der von vielen unterschiedlichen Akteuren getragene Heimatmarkt bildet die Basis für den Erfolg der deutschen Windenergie in der Welt. Wir brauchen deshalb auch in den kommenden Jahren einen stabil dynamischen Zubau. Dafür müssen die Korridore aus dem EEG – für Wind an Land sind dies mindestens 2.500 Megawatt netto jährlich – bestätigt werden. Zudem braucht es eine praktikable Regelung für kleine Akteure, zu denen durchaus auch Stadtwerke gehören, damit diese trotz Ausschreibungssystem weiter eine Chance haben. Dies ist auch für die Akzeptanz vor Ort unerlässlich“, mahnte Andreas Jesse, Bundesverband WindEnergie.</p> <p>„Offshore wird für die Ostsee eine deutliche Perspektive innerhalb des künftigen Energiemixes bekommen. Dafür ist ein bundesweiter Ausbaukorridor von jährlich 900 Megawatt erforderlich. Dieser wird sicherstellen, dass sich zusätzlich stabile Wertschöpfungsketten fest etablieren lassen. Die Branche braucht Gewissheit und Stabilität! Dazu gehört auch, dass in der Vergangenheit getätigte Vorleistungen der Unternehmen in Zusammenhang mit einem Systemwechsel zu Ausschreibungen entschädigt werden müssen. Alles andere würde die Verlässlichkeit in den Investitionsstandort Deutschland beschädigen“, machte Andree Iffländer, WindEnergyNetwork, deutlich.<br />„Wir unterstützen die Landesregierung dabei, an den durch alle norddeutschen Bundesländer, die Tarifpartner und die Branche im ‚Wismarer Appell‘ aufgestellten Eckpunkten festzuhalten und diese im landespolitischen Interesse gegenüber dem Bund zu formulieren“, so Andreas Jesse, Bundesverband WindEnergie und Andree Iffländer, WindEnergyNetwork. </p> <p>Kontakt: Wolfram Axthelm<br />Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Ausschreibung Bundesländer EEG - Gesetzgebung Regionale Wertschöpfung Wirtschaft Tue, 10 May 2016 08:06:15 +0000 5253 at https://www.wind-energie.de Verbände appellieren an NRW-Landesregierung: „Zukunft des Energielandes NRW sichern - mit einem verlässlichen EEG!“ https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/verbaende-appellieren-nrw-landesregierung-zukunft-des-energielandes-nrw <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Erneuerbare-Energien-Branche protestierte heute unter dem Motto „Energiewende retten!“ vor Landtag NRW gegen Ausbremsen der Energiewende durch Bundesregierung – Verbände setzen auf Engagement von Ministerpräsidentin Kraft für Interessen NRWs und zehntausender Beschäftigter</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="663" title="Energiewende retten! Aktion vor dem Landtag in Düsseldorf" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/verbaende-appellieren-nrw-landesregierung-zukunft-des-energielandes-nrw-sichern-mit-einem/internet-energiewende-retten-06.jpg?1462976241" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><b>Düsseldorf.</b> – Die Zukunft der Energiewende in Nordrhein-Westfalen ist angesichts der Pläne des Bundwirtschaftsministeriums (BMWi) zum neuen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Gefahr. Mit der Umsetzung des aktuellen EEG-Referentenentwurfs rücken die nationalen und nordrhein-westfälischen Klimaziele in weite Ferne. Gleichzeitig werden die Ausbauziele für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> der nordrhein-westfälischen Landesregierung absehbar deutlich verfehlt. Es drohen erhebliche Eingriffe in eine Branche, die allein in NRW für rund 50.000 Arbeitsplätze steht und im Jahr 2013 allein im System- und Anlagebau 6,6 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftete. Daher hat heute der Landesverband Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW) gemeinsam mit anderen Verbänden im Rahmen der bundesweiten Aktion „Energiewende retten!“ vor dem Landtag in Düsseldorf mit einer Protestaktion deutliche Kritik am aktuellen EEG-Gesetzesentwurf geübt. Der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel hat dabei als Vertreter der Landesregierung ein gemeinsames Positionspapier der Verbände mit Kernforderungen der Branche entgegengenommen.</p> <p>„Die aktuellen Pläne der Bundesregierung wären ein bitteres Bremsmanöver für die Energiewende in Nordrhein-Westfalen. Auf der anstehenden Sonder-Ministerpräsidentenkonferenz zum EEG muss NRW jetzt mit einer starken Stimme sprechen. Im Sinne einer umweltverträglichen Energieversorgung, zehntausender Arbeitsplätze und zukünftiger Wertschöpfungsperspektiven im Energieland NRW, appellieren wir daher noch einmal eindringlich an Frau Ministerpräsidentin Kraft, sich für Änderungen am aktuellen EEG-Entwurf einzusetzen“, so Jan Dobertin, Geschäftsführer des LEE NRW, heute vor dem Landtag in Düsseldorf.</p> <p>Dabei begrüßt der LEE NRW in vielen Punkten ausdrücklich die kritische Stellungnahme der nordrhein-westfälischen Landesregierung zum EEG-Referentenentwurf, die diese beim Bundeswirtschaftsministerium eingereicht hat. Zentrale Punkte daraus müssten jetzt aber auch in eine einheitliche Haltung der Bundesländer zusammengeführt werden. Kernforderungen hierzu hat der LEE NRW zusammen mit anderen Erneuerbaren-Energien-Verbänden sowie dem Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband (WLV) und dem Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband (RWGV) in einer gemeinsamen Erklärung unter der Überschrift „Zukunft des Energielandes NRW sichern – mit einem verlässlichen EEG!“ noch einmal zusammengefasst. Die zentrale Forderung ist dabei, mindestens die im EEG 2014 definierten und in einem Bund-Länder-Kompromiss vereinbarten jährlichen Ausbaumengen für die Windenergie an Land, die Photovoltaik und die Biomasse fortzuführen.</p> <p>Für die Windenergie an Land fordert die Branche dementsprechend einen jährlichen Netto-Zubau von mindestens 2500 Megawatt, zuzüglich des Altanlagenersatzes, dem sogenannten <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr>. Zudem dürfe die Windenergie, als kostengünstigste Stromerzeugungsquelle überhaupt, nicht zum Lückenbüßer degradiert werden, die abhängig vom Ausbau der anderen Erneuerbaren Energien nach einer aufwändigen Berechnungsformel nur noch verbleibende Reststrommengen trage und damit gedeckelt würde.</p> <p>Bei der Photovoltaik müssten ebenfalls Regelungen getroffen werden, damit der Zielkorridor von 2400 – 2600 Megawatt jährlichen Zubaus aus dem EEG 2014 auch tatsächlich erreicht wird. In den vergangenen beiden Jahren wurde dieser verfehlt, im letzten Jahr gar um rund 40 Prozent unterschritten. Die Potentiale der günstigen und in der Bevölkerung höchst akzeptierten Technologie blieben damit ungenutzt.</p> <p>Im Hinblick auf Biomasse- und Biogasanlagen, solle das im EEG 2014 formulierte Ausbauziel von 100 Megawatt brutto in netto umformuliert und damit ebenfalls um den jährlichen Altanlagenersatz erweitert werden. Nur so könne bei den absehbar aus dem EEG ausscheidenden Biomasseanlagen die aktuelle <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> durch Biomasse in Deutschland erhalten bleiben. Zudem brauche es dringend Anschlussregelungen für Biogasanlagen, die in den nächsten Jahren aus der EEG-Vergütung fallen. Damit erhielten Anlagenbetreiber schon heute die notwendige Sicherheit, bei fälligen Wartungen und Reparaturen noch in den Weiterbetrieb der Anlagen zu investieren: „Ohne ein politisches Handeln droht eine Abschaltwelle bei Biogas nach 2020 – gerade dann, wenn eine verlässliche und flexible Stromerzeugung besonders gebraucht wird“, so Hans-Heinrich Wortmann, Vorsitzender des Arbeitskreises BioEnergie beim WLV.</p> <p>Darüber hinaus plädieren die Verbände entschieden dafür, bei der anstehenden Überführung in ein Ausschreibungssystem Ausnahmen für kleinere Unternehmen und akzeptanzstarke Bürgerenergieprojekte zu formulieren. Während für Photovoltaikanlagen kleiner als ein Megawatt eine begrüßenswerte Ausnahmeregel getroffen werde, fehle hier eine adäquate Grenze für die Windenergie an Land: „Geeignete Regeln müssen sicherstellen, dass die Energiewende auch in Zukunft ein Projekt von „Vielen“ ist. Eine verbesserte Regelung für kleine Akteure ist notwendig, damit die akzeptanzstarken Bürgerenergieprojekte und Genossenschaften auch in Zukunft Projekte realisieren können“, so Ralf W. Barkey, Vorstandsvorsitzender des RWGV. In diesem Sinne plädiert man bei der Windenergie an Land für eine Ausnahmeregel bis zu 18 Megawatt, die nach eigener Aussage der EU-Wettbewerbskommissarin auch mit den EU-Beihilfeleitlinien vereinbar wäre.</p> <p>Die heutige Protestaktion vor dem nordrhein-westfälischen Landtag ist Teil eines bundesweiten Aktionstages in den Landeshauptstädten. Die Erneuerbare-Energien-Branche bezieht, zusammen mit anderen Verbänden, unter dem Motto „Energiewende retten! – Den Ausbau der Erneuerbaren zügig fortsetzen“ gegen die aktuellen EEG-Pläne der Bundesregierung Stellung. Im Vorlauf zur Sonder-Ministerpräsidentenkonferenz zum EEG mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundeswirtschaftsminister Gabriel am 12. Mai 2016 in Berlin, wirbt die Branche so für eine einheitliche Positionierung der Bundesländer. Zugleich ist der Tag Auftakt einer umfangreichen Protestkampagne gegen die aktuellen Pläne zum EEG.</p> <p>&nbsp;</p> <p><b>Hintergrund zum LEE NRW </b></p> <p>Der Landesverband Erneuerbare Energien NRW ist die Interessenvertretung der Erneuerbaren Energien in Nordrhein-Westfalen. Nach dem Vorbild der Dachverbände in Bund und EU vertritt der LEE NRW die Branche spartenübergreifend gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Mitglieder sind Unternehmen, Verbände und Privatpersonen aus allen Bereichen der regenerativen Energien. Sitz der Geschäftsstelle ist in Düsseldorf.</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Erneuerbare Energien Tue, 10 May 2016 14:18:44 +0000 5259 at https://www.wind-energie.de EEG-Pläne der Bundesregierung bedrohen den hoffnungsvollen Beginn des Windkraftausbaus in Baden-Württemberg https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/eeg-plaene-der-bundesregierung-bedrohen-den-hoffnungsvollen-beginn-des <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bundesverband WindEnergie schreibt an Ministerpräsident Kretschmann. <br />Die Bundesregierung plant in der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), den Ausbau der Windenergie durch die Einführung von Ausschreibungen und Deckelungen massiv einzuschränken. Im Ergebnis droht ein Ausbau von nur 500 Megawatt (MW) jährlich (zum Vergleich: 2015 waren es ca. 3.500 MW).</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 12. Mai findet in Berlin ein Spitzentreffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel statt. In diesem möchte sich die Kanzlerin mit den Länderchefs auf eine gemeinsame Position zur EEG-Novelle verständigen.&nbsp;</p> <p>Im Vorfeld dieser Konferenz wandte sich heute Dr. Walter Witzel, Landesvorsitzender des Bundesverbands WindEnergie, mit einem Schreiben an Ministerpräsident Winfried Kretschmann.</p> <p>Darin heißt es unter anderem: „Der aktuelle Entwurf der Bundesregierung zur Novellierung des EEG lässt leider befürchten, dass die Dynamik des Windkraftausbaus dramatisch gebremst wird: Fachleute gehen davon aus, dass der bundesweite Zubau von Windkraft an Land auf bis zu 500 MW pro Jahr sinken könnte. (Im Jahr 2015 betrug der Netto-Zubau noch ca. 3.500 MW.) Die bisher so positive Ausbaudynamik der Windenergie würde abrupt gestoppt, die Bemühungen um den Klimaschutz würden konterkariert und eine wichtige Industriebranche geriete in Turbulenzen. Besonders bedauerlich wäre eine solche Entwicklung für Baden-Württemberg: Hier ist es in den vergangenen fünf Jahren Ihnen und Ihrer Regierung gelungen, die bisherige Blockade zu brechen und den Windkraftausbau voranzubringen. Dieser hoffnungsvolle Beginn würde aber schnell zusammenbrechen, wenn die derzeitigen Pläne der Bundesregierung zum EEG 2016 Realität werden sollten.</p> <p>Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, ich muss Sie in dieser Frage nicht überzeugen, denn Sie selbst haben sich bereits am 23. Februar 2016 in einem eindeutig formulierten Schreiben an die Bundeskanzlerin gewandt und sich dabei dafür eingesetzt, dass im EEG 2016</p> <ul> <li>für die Windkraft an Land ein jährlicher Ausbaukorridor von 2.500 MW netto festgeschrieben wird und </li> <li>durch geeignete Regularien eine ausgewogene regionale Verteilung des Windkraftausbaus sichergestellt wird.</li> </ul> <p>In dieser Woche, am 12. Mai 2016, findet in Berlin ein Spitzentreffen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder statt, bei dem es u.a. um eine gemeinsame Haltung zur Novellierung des EEG geht. Ich möchte Sie hiermit darin bestärken, dass Sie bei diesem Treffen die in Ihrem Schreiben an die Bundeskanzlerin vorgetragenen Punkte mit Nachdruck vertreten, im Sinne des Klimaschutzes, zur Sicherung der Arbeitsplätze in der baden-württembergischen Windbranche samt Zulieferer-Industrie und als wichtige Voraussetzung für den weiteren Windkraftausbau in unserem Bundesland.“</p> <p><a href="/system/files/attachments/article/2016/eeg-plaene-der-bundesregierung-bedrohen-den-hoffnungsvollen-beginn-des-windkraftausbaus-baden/20160510-schreiben-bwe-mp-kretschmann.pdf" class="file-link" title="Schreiben von BWE-Landesvorstand Dr. Walter Witzel an Ministerpräsident Winfried Kretschmann">Schreiben von BWE-Landesvorstand Dr. Walter Witzel an Ministerpräsident Winfried Kretschmann</a></p> <p>Weitere Informationen:<br />Dr. Walter Witzel, Landesvorsitzender BWE Baden-Württemberg<br />Im Laimacker 93, 79249 Merzhausen<br />0761 / 406937<br /><a href="mailto:w.witzel@bw-regional.de">w.witzel@bw-regional.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/eeg-plaene-der-bundesregierung-bedrohen-den-hoffnungsvollen-beginn-des-windkraftausbaus-baden/20160510-schreiben-bwe-mp-kretschmann.pdf" type="application/pdf; length=387302" title="20160510-schreiben-bwe-mp-kretschmann.pdf">Schreiben von BWE-Landesvorstand Dr. Walter Witzel an Ministerpräsident Winfried Kretschmann</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Windenergie Tue, 10 May 2016 12:09:19 +0000 5254 at https://www.wind-energie.de De-facto-Moratorium für Windräder muss in Sachsen endlich ein Ende haben! https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/de-facto-moratorium-fuer-windraeder-muss-sachsen-endlich-ein-ende-haben <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bundesweiter Aktionstag: Demo vor der Staatskanzlei und Treff mit Wirtschaftsminister Dulig. <br />Sachsens Windenergiebranche protestierte heute auf Dresdens Carolaplatz vor der Staatskanzlei gegen die Pläne der Bundesregierung, die ein massives Ausbremsen der Erneuerbaren Energien und damit der Windenergie vorsehen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="1000" height="668" title="Energiewende retten! Aktion vor der Staatskanzlei in Dresden" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/de-facto-moratorium-fuer-windraeder-muss-sachsen-endlich-ein-ende-haben/internet-gruppenbild-energiewende-retten-quelle-bwe-lv-sachsen-klein_0.jpg?1462891128" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Demonstration war Teil eines bundesweiten Aktionstages des Bundesverbandes <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> e.V. (BEE) unter Beteiligung des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE), der sich in allen Landeshauptstädten gegen die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) angekündigten Eingriffe in das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wehrt. Vorgesehen ist die Einführung von Ausschreibungen kombiniert mit einer niedrigen Anlagen-Größen-Schwelle, ab der die Projekte dann ausgeschrieben werden müssen. Eine Regelung, welche letztendlich den Ausbau drosselt und kleine und mittelständische Erneuerbare-Energien-Firmen konsequent an den Rand drängt.</p> <p><span class="image-left">Die Demonstranten prostierten nicht nur gegen die drohende „Gabriel-Bremse“, sondern auch gegen den anhaltenden Stillstand beim Windenergieausbau in Sachsen. Ein Stillstand, der umso ärgerlicher ist, da in den aktuellen Koalitionsvertrag der schwarz-roten Landesregierung ausdrücklich der Windenergieausbau hineingeschrieben wurde. Gegen Ende der Demonstration kam sogar Wirtschaftsminister Martin Dulig aus der Kabinettssitzung und sprach mit den Vertretern der sächsischen Windenergiebranche.</span></p> <p><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/de-facto-moratorium-fuer-windraeder-muss-sachsen-endlich-ein-ende-haben/internet-minister-dulig-r-erhaelt-von-prof-maslaton-l-das-vom-bwe-erarbeitete-arbeitspapier-zum-eeg.jpg" title="Wirtschaftsminister Martin Dulig spricht mit Vertretren der sächsischen Windenergiebranche" class="colorbox colorbox-insert-image image-left" rel="gallery-all"><img src="https://www.wind-energie.de/system/files/imagecache/200px-Breite/images/article/2016/de-facto-moratorium-fuer-windraeder-muss-sachsen-endlich-ein-ende-haben/internet-minister-dulig-r-erhaelt-von-prof-maslaton-l-das-vom-bwe-erarbeitete-arbeitspapier-zum-eeg.jpg" title="Wirtschaftsminister Martin Dulig spricht mit Vertretren der sächsischen Windenergiebranche" class="imagecache imagecache-200px-Breite inserted-image" width="200" height="134" /></a>Prof. Martin Maslaton, Landesvorsitzender des BWE Sachsen, kritisierte auf der Demonstration die derzeitige Blockade der Windenergie in Sachsen scharf. „Wirtschaftsminister Dulig versucht ehrlich und aufrichtig das 40-Prozent-Ziel der Bundesregierung beim Ausbau der Erneuerbaren zu erreichen, wie es im sächsischen Koalitionsvertrag steht, aber das Innenministerium und die Regionalen Planungsverbände auf der anderen Seite mauern und verweisen auf die noch ausstehenden Zahlen der Windpotentialstudie. Bis dahin herrscht ein De-facto-Moratorium für den Ausbau der Windenergie. Zumal der Landesentwicklungsplan letztlich nur das <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr> von alten Anlagen zulässt und die aktuellen Regionalpläne vielfach rechtswidrig sind und sich in Überarbeitung befinden. Alles wartet also ab und schiebt zur vermeintlichen Gesichtswahrung Formalia vor. Das kann nicht sein. Dem Wirtschaftsminister wird erzählt, man schütze doch nur das beschlossene Vorgehen mit der Potentialstudie als Ausgangspunkt. Dabei kann man schon jetzt sehr wohl mit sogenannten Zielabweichungsverfahren und durch das Zulassen kommunaler Planungsverfahren (Flächennutzungspläne) neue Windenergieanlagen genehmigen.“</p> <p>Wie das derzeitige Vorgehen des Innenministeriums aussieht, erläuterte Maslaton anhand eines Beispiels: „Sogar große Unternehmen beißen auf Granit. Die informieren das Innenministerium über geplante Windenergieprojekte und das Ministerium unterrichtet das zuständige Landratsamt darüber. Gleichzeitig macht das Ministerium der Genehmigungsbehörde aber klar, dass wenn ein Projektantrag kommt, eine Untersagungsverfügung unausweichlich sei. Auf diese Art wird der Windenergieausbau hintertrieben. Und das alles mit dem Argument, dass man ja erst einmal die Zahlen der Studie benötige. Die Energiewende wird hier konsequent in die Sackgasse geführt.“</p> <p><a target="_blank" href="http://medienkontor.net/index.php?id=243">Pressefotos von der Demonstration </a></p> <p>Rückfragen: <br />Prof. Martin Maslaton (BWE Sachsen,&nbsp;Vorsitzender), Tel. : 0341 - 149500<br />Georg Liskowsky (BWE Sachsen): Tel.: 0157 - 80571291</p> </div> </div> </div> Ausschreibung Bundesländer Energiepolitik Erneuerbare Energien Windenergie Tue, 10 May 2016 15:08:01 +0000 5257 at https://www.wind-energie.de EEG Urteil - Gericht der Europäischen Union weist Klage der Bundesregierung zurück https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/eeg-urteil-gericht-der-europaeischen-union-weist-klage-der-bundesregierung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin, Brüssel. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Nach dem&nbsp; Urteil des Gerichts der Europäischen Union in Luxemburg von heute beinhaltet das deutsche <abbr title="Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) ist das Kerninstrument zur Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland. Ausgangspunkt sind die Klimaschutz- und die damit verbundenen Ausbauziele für Erneuerbare Energie. Garantierte Abnahmepreise sind einer der wichtigen Bestandteile. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term91" title="Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) ist das Kerninstrument zur Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland. Ausgangspunkt sind die Klimaschutz- und die damit verbundenen Ausbauziele für Erneuerbare Energie. Garantierte Abnahmepreise sind einer der wichtigen Bestandteile. ">Erneuerbare Energien Gesetz</a></abbr> (EEG) von 2012 staatliche Beihilfen. Damit bestätigt das Gericht die Position der EU Kommission vom November 2014.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Bundesregierung hatte Klage gegen diese Auffassung der Kommission eingereicht und unterliegt nun in dieser Instanz. Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) hält die Folgen des Urteils für begrenzt: „Für das geltende EEG und für die Betreiber von Anlagen hat das Urteil von heute keine Auswirkungen. Die geltende Gesetzgebung zur Förderung Erneuerbarer Energien wurde von der EU-Kommission bereits als beihilfekonform bestätigt.“&nbsp;</p> <p>Das Gericht der Europäischen Union begründet sein Urteil im Wesentlichen mit der Befreiung stromintensiver Unternehmen von der EEG Umlage, die laut Gericht als staatliche Beihilfe zu werten sei. Das Gericht bestätigt weiterhin die Auffassung der Kommission, dass im EEG 2012 staatliche Mittel eingesetzt würden. Dabei erkennt das Gericht der Europäischen Union an, dass die Förderung Erneuerbarer Energien auch als Nicht-Beihilfe ausgestaltet werden kann.</p> <p>Aus Sicht des BEE ist dieses Urteil jedoch nicht überzeugend. Das EuG setzt sich in Widerspruch zur Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH), indem es das EEG als staatliche Maßnahme darstellt. Da sich die Förderung der Erneuerbaren Energien jedoch auf eine Mehrheitsentscheidung der Bundesbürger bezieht, die dann vom Gesetzgeber umgesetzt wurde, handelt es sich aus Sicht des BEE um einen Bürgerauftrag. Er wird von den Bürgern über die Stromrechnung direkt finanziert und nicht über staatliche Finanzmittel.</p> <p>„Die Bundesregierung sollte Rechtsmittel einlegen. Für die Weiterentwicklung des deutschen Fördersystems sind diese Rechtsfragen entscheidend und sollten daher vom EuGH, der auch den Fall PreussenElektra&nbsp; entschieden hat, letztinstanzlich geklärt werden. Die Bundesregierung&nbsp; ist aufgefordert, die von der EU-Kommission kritisierten Gestaltungselemente zu beseitigen, damit das EEG seine Wirkung beihilfefrei entfalten kann“ so Falk.&nbsp;</p> <p>Der BEE hatte hierzu bereits 2014 einen von IZES/Energy Brainpool erarbeiteten konkreten Vorschlag auf den Tisch gelegt. <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Studien/20140724-Wettbewerbliche-Markt-und-Systemintegration-Erneuerbarer-Energien.pdf">&gt;&gt;Link zur Studie</a></p> <p>Im Sinne einer sicheren Rechtsgrundlage auch für Investoren muss nun die Erneuerbaren-Richtlinie so weiter entwickelt werden, dass sie auf einer deutlich breiteren gesetzgeberischen Grundlage steht, als die Beihilfeleitlinien, die sich die Europäische Kommission selbst schreibt.</p> <p>Kontakt: <br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Lars Waldmann <br />Tel.: 030 - 275 81 70 - 10 <br />E-Mail: <a href="mailto:lars.waldmann@bee-ev.de">lars.waldmann@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> EEG Erneuerbare Energien Europa Tue, 10 May 2016 07:06:51 +0000 5258 at https://www.wind-energie.de Bayern von Energiewende abgeschnitten https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/bayern-von-energiewende-abgeschnitten <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Pressemitteilung des BWE-Landesverbandes Bayern. Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat heute Klagen gegen das sogenannte 10h-Gesetz zurückgewiesen. Damit bleibt die seit Februar 2014 geltende Einschränkung für den Bau von Windkraftanlagen bestehen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>„Für uns war der Weg vor den Bayerischen Verfassungsgerichtshof die letzte Möglichkeit, um eine falsche politische Entscheidung, die die Landtagsmehrheit der CSU in fast schon diktatorischer Weise durchgedrückt hat, doch noch zu korrigieren. Die Landtagsmehrheit hat gegen die Interessen von Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen und Windbranche und im klaren Gegensatz zu bundespolitischen Zielstellungen gearbeitet. Auch wenn ihr Tun rechtlich nicht anstößig gewesen sein soll, so ist und bleibt es doch politisch fatal.</p> <p>Der Verfassungsgerichtshof hat unsere Argumente nicht anerkannt. Bayern bleibt damit von der Energiewende abgeschnitten und muss künftig durch Windparks in anderen Bundesländern und auf Nord- wie Ostsee mit Strom versorgt werden. Das Missverhältnis der Errichtung von Erneuerbaren Energien Anlagen, hat bereits die EU alarmiert. Dort wird über die Aufteilung Deutschlands in zwei Strompreiszonen nachgedacht. Dies würde vor allem Bayern massiv benachteiligen.</p> <p>Noch kann die Politik gegensteuern, indem ein rechtlich nicht zu beanstandendes Gesetz politisch noch einmal überarbeitet wird. Unsere Forderung bleibt bestehen: 10h muss weg! Bayern muss wieder an der Energiewende teilnehmen“, so Raimund Kamm, Bundesverband WindEnergie in Bayern. </p> <p>Kontakt: <br />Wolfram Axthelm, Pressesprecher<br />Tel.: +49 30 212341 251<br /><a href="mailto:w.axthelm@wind-energie.de">w.axthelm@wind-energie.de</a></p> </div> </div> </div> Abstandsregelungen Bundesländer Genehmigung Planung Mon, 09 May 2016 12:32:15 +0000 5249 at https://www.wind-energie.de Bundesweiter Aktionstag für Rettung der Energiewende https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/bundesweiter-aktionstag-fuer-rettung-der-energiewende <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie. Am 10. Mai 2016 werden in vielen deutschen Bundesländern Vertreter der Erneuerbaren Energien Branchen gegen die geplanten Eingriffe des Bundeswirtschaftsministeriums in das <abbr title="Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) ist das Kerninstrument zur Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland. Ausgangspunkt sind die Klimaschutz- und die damit verbundenen Ausbauziele für Erneuerbare Energie. Garantierte Abnahmepreise sind einer der wichtigen Bestandteile. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term91" title="Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) ist das Kerninstrument zur Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland. Ausgangspunkt sind die Klimaschutz- und die damit verbundenen Ausbauziele für Erneuerbare Energie. Garantierte Abnahmepreise sind einer der wichtigen Bestandteile. ">Erneuerbare Energien Gesetz</a></abbr> (EEG) aufmerksam machen. Sie fordern, die Energiewende zu dynamisieren, statt diese auszubremsen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Grundsätzlich unterstreichen die Verbände damit in 10 Bundesländern ihre Kritik am Instrument von Ausschreibungen. Alle Ziele der Bundesregierung – Ausbauziele, Akteursvielfalt und Kosteneffizienz – lassen sich unter dem bewährten Mechanismus des EEG erreichen. Der Systemwechsel zu Ausschreibungen stellt die mittelständisch organisierte und von vielen Akteuren getragene Energiewende vor enorme Risiken.&nbsp;&nbsp;</p> <p>„Alle Akteure der Energiewirtschaft haben klaren Kurs auf <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> gesetzt. Im Stromsektor ist die Energiewende nicht mehr aufzuhalten. Anlagen die die Sektoren Wärme und Mobilität erschließen und unterschiedlichste Speichermodelle voranbringen sind technologisch ebenfalls erfolgreich und zeigen, dass wir den eingeschlagenen Weg weiter gehen können. Zudem leisten angesichts wachsender Weltmärkte die Erneuerbaren-Energien-Anlagenhersteller einen immer wichtigeren Beitrag zum Erfolg der deutschen Exportwirtschaft. Jetzt gilt es Kurs zu halten, statt die Segel einzurollen. Deshalb werben wir in diesen Tagen in den Bundesländern für die Energiewende“, so Fritz Brickwedde, Präsident Bundesverband Erneuerbare Energie.</p> <p>„Es ist unverständlich, dass die Bundesregierung mit restriktiven Korridoren und einer komplizierten Formel gerade den Ausbau der absolut preiswerten Windenergie an Land beschränken will. Wir brauchen einen durch viele mittelständische Akteure getragenen stabil-starken deutschen Heimatmarkt, um die technologische Spitzenposition in der Welt zu halten und den Exporterfolg auszubauen. Dafür müssen der Netto-Ausbaukorridor für Wind an Land aus dem EEG 2014 bestätigt und ein stabiles Mengengerüst für die Offshore Windenergie gesichert bleiben. Anderenfalls droht energiepolitischer Stillstand und werden tausende Arbeitsplätze in dieser hoch innovativen und exportstarken Industrie und ihren Zulieferern massiv gefährdet“, machte Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie deutlich.</p> <p>„Die vorliegende EEG-Novelle ist für die Bioenergie-Branche völlig unzureichend. Wir brauchen eine echte Perspektive, um die energiewirtschaftlich so wichtige Ausgleichsfunktion der Bioenergie zu erhalten. Deshalb muss jetzt eine gesetzlich verankerte Nachfolgeregelung für den bestehenden Anlagenpark erfolgen. Der im EEG vorgeschriebene Ausbaukorridor muss dabei sicherstellen, dass dieser Bestand erhalten wird und ein moderater Zubau möglich ist“, forderte Horst Seide, Präsident Fachverband Biogas.</p> <p>„Bei der Photovoltaik droht die Bundesregierung 2016 bereits zum dritten Mal selbst die niedrigen Ausbauziele zu verfehlen. Es gibt keinen Grund, die Solarenergie-Nachfrage weiter künstlich zu bremsen. Solarstrom ist inzwischen sehr preiswert geworden. Statt neue Marktbarrieren zu schaffen, müssen diese schnellstmöglich abgebaut werden. Solarstrom wäre längst auch in Innenstädten ein ausgezeichnetes Angebot für Mieter, wenn dieser hier nicht voll mit der EEG-Umlage belastet würde. Statt Förderzusagen nun auch auf Dächern auszuschreiben, sollte die EEG-Umlage für selbst genutzten Solarstrom endlich abgeschafft oder deutlich verringert werden“, so Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer Bundesverband Solarwirtschaft.</p> <p>„Am 10. Mai stärken wir durch Aktionen in fast allen Bundesländern den Ministerpräsidenten den Rücken für die Gespräche mit dem Bund am kommenden Donnerstag. Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Energiegenossenschaften und Mittelstand haben flankiert durch die Länder die Energiewende vorangetrieben. Wir wollen, dass diese positive Entwicklung fortgesetzt werden kann“, unterstrich Fritz Brickwedde, Präsident Bundesverband Erneuerbare Energie.</p> <p>Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Roman Denter <br />Invalidenstraße 91, 10115 Berlin <br />Tel.: 030 - 275 81 70 - 10 <br />E-Mail: <a href="mailto:roman.denter@bee-ev.de">roman.denter@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Erneuerbare Energien Mon, 09 May 2016 12:16:18 +0000 5250 at https://www.wind-energie.de Kunstwerke für den 8. „bewegten wind“ https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/kunstwerke-fuer-den-8-bewegten-wind <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><b>„Wer tanzen kann mit den Winden“ – </b>Zur Ausschreibung des 8. Kunstwettbewerbs „bewegter wind“ zum Thema „changing horizons“ gingen beim Veranstalter 158 Bewerbungen von Künstlerinnen und Künstlern aus 25 Ländern und 4 Kontinenten ein. An der Vielfalt an Ideen und Entwürfen vom Dada-Gedicht bis zur Flugperformance konnte man erkennen, wie viel spannende Aspekte das Wettbewerbsthema in sich birgt. Wechselnde Sichten und Erfahrungen, Ungewissheit und Bereicherung, Aufbruch und Verschwinden bearbeiteten die Künstlerinnen und Künstler in ihren Entwürfen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="500" height="334" title="Kunstwettbewerb &quot;Bewegter Wind&quot; in Nordhessen: Amna Jawad Wind Tower Night shot" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/kunstwerke-fuer-den-8-bewegten-wind/bewegter-wind-amna-jawad-wind-tower-night-shot.jpg?1462799012" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Für die Jury konnten erfahrene, international tätige Landart-Künstler &nbsp;gewonnen werden. Carlotta Brunetti (Künstlerin und Preisträgerin des 4. bewegten winds 2008), Jarek Lustych (Künstler) wählten zusammen mit Reta Reinl (Künstlerin, Kuratorin „bewegter wind“) die Exponate für die Landschaftsausstellung aus. Die Juroren trafen sich für drei Tage in Lichtenfels um alle Bewerbungen detailliert kennenzulernen und eine Auswahl zu treffen.</p> <p>An den drei Ausstellungsorten am Offenberg und im Rocholl-Park in Hofgeismar und dem Burgberg bei Trendelburg-Deisel werden über 80 Arbeiten präsentiert. Installationen, Objekte und Skulpturen, Performances und Aktionen werden neben Videos und einem umfangreichem Rahmenprogramm zu erleben sein.</p> <p>Informationen zu den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern gibt es zeitnah auf der Internetseite <a href="http://www.bewegter-wind.de">www.bewegter-wind.de</a> und auf der facebook-Seite „bewegter wind“. Dort kann auch ein kostenloser Newsletter angefordert werden.</p> <p><b>Kurzdarstellung des Projekts</b><br />Windkunst in Landschaft kann in Nordhessen eine erfolgreiche Vorgeschichte aufweisen. Ziel des Vereins „bewegter wind“ ist es mit Hilfe der Kunst das Ungreifbare des Windes&nbsp; und seine Metaphern darzustellen. Das Verbindende des Ungreifbaren, die Wahrnehmung und Rolle von Kunst / Natur/ Landschaft unter globalen und interkulturellen Aspekten werden thematisiert.&nbsp; Rahmenprogramm und Kunstvermittlungsangebote bringen das Thema Ausstellungsbesuchern, Einheimischen, Touristen und Kindern näher.</p> <p>Das Windkunstfestival findet alle zwei Jahre an wechselnden Orten in der Region statt. „bewegter wind“ ist Landschaftsausstellung mit Kunstwettbewerb, Rahmenprogramm, Künstlertreffen, Kulturaustausch, bietet Ausstellungsführungen und Kinderprogramm.</p> <p>Kontakt: Reta Reinl (Kuratorin), <a href="mailto:vorstand@bewegter-wind.de">vorstand@bewegter-wind.de</a>, Tel. 06454-1445</p> <p>&nbsp;</p> </div> </div> </div> Bundesländer Veranstaltung Windenergie Windkraft Mon, 09 May 2016 13:07:31 +0000 5251 at https://www.wind-energie.de EEG-Gesetzentwurf der Bundesregierung muss zurückgezogen werden https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/eeg-gesetzentwurf-der-bundesregierung-muss-zurueckgezogen-werden <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Landesvorsitzende des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) Hessen, Joachim Wierlemann, macht darauf aufmerksam, dass die Energiewende-Ziele der hessischen Landesregierung und des Hessischen Energiegipfels mit den geplanten Änderungen des Erneuerbaren Energiengesetzes (EEG) nicht mehr umzusetzen sind.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><strong>Energiewende in Hessen in Gefahr</strong><br />„Die von Wirtschafts- und Energieminister Al-Wazir in seiner Regierungserklärung vom Juli 2014 geforderte Verdreifachung der Windkraftleistung in Hessen ist mit den Zielen des Schutzes der Kohlekraftwerke durch die Bundesregierung nicht mehr erreichbar“, so Joachim Wierlemann.</p> <p>Alle gesellschaftlich relevanten Gruppen haben beim Hessischen Energiegipfel in 2011 beschlossen, dass die Energiewende in Hessen voran gebracht werden soll. Auch die Bunderegierung hatte einst diese Ziele unterstützt und sogar noch vor kurzem die in Paris beschlossenen Klimaschutzverträge unterschrieben. Besonders der bundesweite Ausbau der Windenergienutzung stand bislang im Mittelpunkt. Mit hessischer Windkraft sollte dreiviertel des Strombedarfs in Hessen abgedeckt werden (= 28 Terawattstunden). Jetzt will die Bundesregierung aber einen Ausbaudeckel einführen und so die Laufzeit der Kohlekraftwerke verlängern.</p> <p>„Die erhebliche Bevorzugung großer Energiekonzerne gegenüber kleinen lokalen und regionalen Gruppen wie Energiegenossenschaften, kleinen und mittleren Projektierern, Kommunen und kleinen Stadtwerken ist nicht hinnehmbar“, so Wierlemann. „Die Kleinen sollen jetzt mindestens fünf Jahre lang hundertausende Euro als Hochrisikokapital in die Entwicklung und Genehmigung von Windparks investieren, um dann bei der geplanten bundes- und europaweiten Ausschreibung keinen Zuschlag zubekommen“.</p> <p><strong>De-Minimis Regelung - Akteursvielfalt + Akzeptanz</strong><br />Diese erhebliche Einschränkung der Akteursvielfalt, kann sehr einfach mit der von der EU-Kommission vorgeschlagenen De-Minimis Regelung verhindert werden. Die EU schlägt vor, dass Windparks mit bis zu 6 Windkraftanlagen und je 3 Megawatt <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. ">Leistung</a></abbr> als kleine Projekte anerkannt werden und damit nicht an der Ausschreibung teilnehmen brauchen. Gerade dieses will aber die Bundesregierung zum Schutz der großen Energiekonzerne verhindern. „Die Hessische Landesregierung betreibt mit erheblichem finanziellem Aufwand eine erfolgreiche Akzeptanzkampagne für die Windenergienutzung und muss jetzt die von der Bundesregierung geplante Blockade hinnehmen“ erläuterte der Vorsitzende des BWE Hessen. Alle wissen heute, dass die Zustimmung der Bevölkerung zur Energiewende auch mit einem erkennbaren Nutzen der Menschen vor Ort einhergeht. Der Erfolg der vielen neuen Energiegenossenschaften, die regional und vor Ort die Energiewende vorantreiben, beruht einzig und alleine auf der Beteiligung der Menschen an den Energieerzeugungsanlagen. Die Übernahme der Anlagen durch große Energiekonzerne wird zu einem erheblichen Vertrauensverlust der Bevölkerung in die Politik führen und die Unterstützung der Energiewende wird dramatisch sinken.</p> <p>Dabei bietet gerade der Ausbau der Windkraft im Binnenland vielfältige Chancen, weil so Netzausbaukosten gespart werden können. Die heute zur Verfügung stehenden modernen Anlagen für das Binnenland erreichen inzwischen bis zu 3.000 Volllaststunden und können so die Stromnetze stabilisieren. Zudem begrenzt die preiswerte Windenergie an Land bereits heute den <abbr title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term229" title="Die Endverbraucherpreise hängen stark ab von der Bezugsmenge und dem Netzanschluss. So zahlen Industriekunden im Verhältnis erheblich weniger als Privathaushalte und Kleingewerbe. ">Strompreis</a></abbr>. Der Anteil der Windenergie an der Erneuerbaren-Energien–Umlage beträgt lediglich 0,25 Cent je <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr>.</p> <p><strong>Weltformel</strong><br />Die Bundesregierung will nun aber verhindern, dass der Anteil der Erneuerbaren Energien an unserem Strom zu rasant wächst. Dafür hat sie sich eine mathematische Formel ausgedacht, die so kompliziert ist, dass sie in Fachkreisen als „Weltformel” verspottet wird. Und die funktioniert, einfach gesagt, so: Jährlich darf der Gesamtstrom aus Erneuerbaren nur um eine be-stimmte Menge anwachsen. Wird diese Menge bereits durch Solarenergie und Windkraft auf See erreicht, darf keine neue Windkraft an Land und damit auch in Hessen dazukommen. Damit wäre dann die Windkraft ohne Zubau und die Hersteller und Projektierer müssten ihre Mitarbeiter entlassen.</p> <p><strong>Sektorenkoppelung</strong><br />Der Bundesverband WindEnergie weist zugleich daraufhin, dass auch andere Aspekte diskutiert werden müssten. So erfordere die von allen geforderte Sektorenkoppelung, z. B. die Versorgung des Wärme- und Mobilitätsmarktes mit sauberer Elektrizität als Energiequelle, Voraussetzung dafür ist eine erhebliche Verstärkung des Ausbaus&nbsp; Erneuerbarer Energien. Auch die kürzlich von der Bundesregierung unterschriebenen Klimaschutzverträge von Paris können nur mit einer erheblichen Reduzierung der Kohlekraftwerke umgesetzt werden, das geht aber ebenfalls nur mit einem starken Ausbau der Erneuerbaren Energien.</p> <ul> <li><strong>Download</strong>: <a href="/system/files/attachments/article/2016/eeg-gesetzentwurf-der-bundesregierung-muss-zurueckgezogen-werden/20160509-offener-brief-mp-bouffier-ldbe.pdf" class="file-link" title="Offener Brief von 21 Vertretern aus dem Lahn-Dill-Kreis an Ministerpräsident Volker Bouffier">Offener Brief von 21 Vertretern des Lahn-Dill-Kreises an Ministerpräsident Volker Bouffier</a></li> <li> <strong>Link:</strong> <a target="_blank" href="http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/mediaplayer.jsp?mkey=60536104&amp;rubrik=2390">&gt;&gt;Sendebeitrag des Hessischen Rundfunks vom 9.5.2016: Energiewende auf Abwegen - Pläne der Bundesregierung bedrohen hessische Windparkprojekte</a></li> </ul> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Bundesverband WindEnergie, Regionalverband Mittelhessen<br />Joachim Wierlemann, <a href="mailto:j.wierlemann@bwe-regional.de">j.wierlemann@bwe-regional.de</a><br />Tel.: 06446 - 92 19 34, Mobil: 0170 - 21 32 797</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/eeg-gesetzentwurf-der-bundesregierung-muss-zurueckgezogen-werden/20160509-offener-brief-mp-bouffier-ldbe.pdf" type="application/pdf; length=201181" title="20160509-offener-brief-mp-bouffier-ldbe.pdf">Offener Brief von 21 Vertretern aus dem Lahn-Dill-Kreis an Ministerpräsident Volker Bouffier</a></div> </div> </div> </div> Mon, 09 May 2016 07:01:10 +0000 5247 at https://www.wind-energie.de Sachsens Windbranche protestiert gegen aktuellen EEG-Entwurf https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/sachsens-windbranche-protestiert-gegen-aktuellen-eeg-entwurf <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bundesweiter Aktionstag gegen Ausbremsen der Windenergie am 10. Mai&nbsp; - Demo vor der Staatskanzlei</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 10. Mai protestieren Vertreter von Sachsens Windenergiebranche vor der Staatskanzlei gegen das geplante massive Ausbremsen der Windenergie durch die Bundesregierung. Die Demonstration ist Teil eines bundesweiten Aktionstages des Bundesverbandes <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> e.V. (BEE) unter Beteiligung des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE) in allen Landeshauptstädten gegen die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) angekündigte Drosselung des Windenergieausbaus. Diese gefährdet 150.000 Arbeitsplätze und weist mit Blick auf das Pariser Klimaschutzabkommen in die völlig falsche Richtung. Deutschland müsste gemäß seinen internationalen Verpflichtungen beim Ausbau der Erneuerbaren sogar das Tempo erhöhen, statt wie aktuell geplant auf die Bremse zu treten.</p> <p>Der aktuell diskutierte Entwurf für das EEG 2016 verhindert nicht zuletzt auch, dass der Freistaat Sachsen seine, wenn auch im Vergleich bescheidenen Ausbauziele für die Windenergie umsetzen kann. Wird die Gabriel-Bremse Gesetz, so gefährdet dies massiv die 5.000 Arbeitsplätze in Sachsens klein- und mittelständisch geprägter Windbranche.</p> <p>Die Demonstranten fordern daher im Vorfeld der Sonderministerpräsidentenkonferenz am 12. Mai 2016: Energiewende retten! Den Ausbau von Erneuerbaren zügig fortsetzen! Die Organisatoren bauen darauf, dass sich Ministerpräsident Stanislav Tillich bei dem Treffen, an dem auch Bundeswirtschaftsminister Gabriel und Kanzlerin Angela Merkel teilnehmen, für die Interessen Sachsens und der Beschäftigten der Branche einsetzt.</p> <p><strong>Wir laden Sie herzlich zu unserer Protestaktion vor der Staatskanzlei ein:</strong></p> <p>Protest gegen Ausbremsen der Windenergie<br /> Dienstag, 10. Mai 2016, 9.30 Uhr - 10.30 Uhr<br /> Platz vor der Staatskanzlei / Carolaplatz<br /> 01097 Dresden</p> <p>Als Interviewpartner vor Ort steht Ihnen Prof. Dr. Martin Maslaton (Vorsitzender BWE Sachsen) zur Verfügung.</p> <p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong><a target="_blank" href=" http://medienkontor.net/index.php?id=243">&gt;&gt; Kampagnenfoto</a>&nbsp;</strong><a href="http://medienkontor.net/index.php?id=243"></a></p> <p>Rückfragen: Georg Liskowsky (BWE Sachsen): Tel.: 0157 - 80571291</p> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Veranstaltung Verband Wed, 04 May 2016 06:42:47 +0000 5246 at https://www.wind-energie.de Beschluss des Bundestages zu Fracking führt in Sackgasse https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/beschluss-des-bundestages-zu-fracking-fuehrt-sackgasse <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 28. April 2016 stimmten alle schleswig-holsteinischen Bundestagsabgeordneten der SPD- und CDU-Fraktion gegen ein Verbot des umstrittenen Frackings. Der Bundesverband Windenergie befürchtet,&nbsp; dass diese Risikotechnologie nun auch in Schleswig-Holstein wahrscheinlicher wird.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum. Am 28. April 2016 gab es im Bundestag keine Mehrheit für ein Verbot des umstrittenen Frackings. In diesem Zusammenhang ist es bedauerlich, dass der erfreulich restriktive Gesetzesvorstoß den Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) bereits Anfang April vergangenen Jahres präsentierte, nach wie vor nicht beschlossen ist.</p> <p>„Die Abstimmung am Donnerstag und der im Bundestag stecken gebliebene Vorstoß der Bundesumweltministerin zeigen überdeutlich: Wir brauchen endlich eine Energiepolitik aus einem Guss, die den Weg zu 100 Prozent <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> flankiert. Mit Sonne, Wind und Biomasse gibt es Technologien die einen Verzicht auf die Risikotechnologie Fracking leicht machen. Dies sollte man in Berlin erkennen und entsprechend handeln“, fordert Nicole Knudsen, Leiterin der Landesgeschäftsstelle des Windenergieverbandes.</p> <p>„Wer es mit der Energiewende ernst meint, braucht kein Fracking mit unkalkulierbaren Risiken für das Grundwasser. Der Bundesverband Windenergie hatte der Politik bereits vor Wochen ein Gutachten vorgelegt das belegt, wie die Erneuerbaren Energien erfolgreich auch den Wärmebereich und die Mobilität abdecken können. Das würde Fracking komplett überflüssig machen und die Stromnetze erheblich entlasten. Dafür müssten wenige gesetzliche Präzisierungen vorgenommen werden. Es wäre gut, wenn dies im Rahmen der EEG Novelle 2016 geschieht und nicht bis nach der Wahl vertagt wird.“</p> <p><strong>Kontakt:</strong><br />Bundesverband Windenergie (BWE)<br />Nicole Knudsen<br />Leiterin Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein<br />Tel.: (04841) 663210<br />E-Mail:&nbsp; <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a><br />www.windenergie-sh.net</p> </div> </div> </div> Bundesländer Erneuerbare Energien fossile Energieträger Umwelt Fri, 29 Apr 2016 12:43:09 +0000 5229 at https://www.wind-energie.de Power to change - Premiere in Koblenz https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/power-change-premiere-koblenz <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Am 22.04.2016 erfolgte die Koblenzer Premiere des Films „Power to change“. Der BWE-Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland und die Firma Höhenwind waren bei der Vorstellung des Dokumentarfilms mit einem Stand dabei.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="4608" height="3456" title="Ciro Capricano, Werner Vogt und interessierte junge Windfreundinnen" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/power-change-premiere-koblenz/img-5275-300-dpi-xx.jpg?1461838068" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Highlight war die Anwesenheit des Regisseurs Carl-A. Fechner. Sein Fazit „100 % Erneuerbare sind möglich – wenn man denn will“. Im Anschluss an die Vorführung hatte Fechner Zeit zur Diskussion zum Thema Erneuerbare-&nbsp; und Windenergien. Hierzu fand ein reger Austausch statt.</p> <p>Interessante Hinweise auf regionale Beteiligungsmöglichkeiten zur Nutzung von erneuerbaren Energien wurden bekannt gemacht. Zudem wurde sehr deutlich, dass jeder - mit seinem noch so kleinen Anteil - zum großen Gesamtergebnis beitragen kann.</p> <p>Und auch die Anwesenden von BWE und Höhenwind können mitteilen: „Ja, wir wollen!“</p> <p><a target="_blank" href="http://powertochange-film.de/">Link zum Film</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Bürgerbeteiligung Veranstaltung Windenergie Thu, 28 Apr 2016 10:25:58 +0000 5208 at https://www.wind-energie.de Deutliche Korrekturen an EEG 2016 erforderlich, um Energiewende auf Kurs zu halten https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/deutliche-korrekturen-eeg-2016-erforderlich-um-energiewende-auf-kurs-zu-halten <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Berlin. Pressemitteilung des Bundesverband Erneuerbare Energie. Die Energiewende ist das beharrliche Werk von Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen und Mittelstand, die mutig und entschlossen über alle Erneuerbaren Technologien hinweg in eine dezentrale Erzeugungsstruktur investierten. Heute stellen sich alle Akteure der Energiewirtschaft der Aufgabe das erneuerbare Energiesystem aufzubauen. Die Bundesregierung muss dies zur Kenntnis nehmen und den Prozess mit der EEG Novelle 2016 unterstützen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dafür sind an dieser Novelle noch deutliche Korrekturen erforderlich. „Bisher tritt die Bundesregierung mit der EEG Novelle völlig auf der Stelle. Es droht ein gefährlicher Rückschlag für die hoch erfolgreiche Energiewende. Es gilt jetzt den Schwung von Paris in die Novelle einfließen zu lassen. Dafür müssen der Ausbau Erneuerbarer Technologien dynamisiert, die Sektorenkopplung vorangebracht und Flexibilitäten im System unterstützt werden“, so Fritz Brickwedde, Präsident Bundesverband <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr>. Der BEE hat heute seine Stellungnahme zum EEG 2016 abgegeben, die sich inhaltlich in die Stellungnahmen zum Strommarktgesetz, zum Digitalisierungsgesetz einfügt und so deutlich unterstreicht, dass es jetzt um die Gestaltung eines verlässlichen Rechtsrahmens für die Erneuerbare Energiewelt gehen muss.</p> <p>Es geht um 350.000 Arbeitsplätze aber auch um Millionen von Menschen die begeistert in Erneuerbare Energien investiert haben. Es ist mutlos, den Ausbau der Erneuerbaren Energien bei der Stromerzeugung zu deckeln. Die Bundesregierung darf den Ausbau nicht blockieren, sondern muss diesen positiv flankieren. Dafür ist es erforderlich das Ziel für den Strommarkt auf 60% Erneuerbare bis 2025 anzuheben und allen Erneuerbaren Technologien eine klare Ausbauperspektive zu geben.</p> <p>Für Biomasse ist eine zügige Nachfolgeregelung notwendig, um die energiewirtschaftlich wichtige Ausgleichsfunktion der Bioenergie zu sichern. Darüber hinaus würde ein moderater Zubau an Bioenergieanlagen dem hohen Nutzen der Bioenergie für den Strommarkt der Zukunft gerecht.</p> <p>Bei der Photovoltaik verfehlt die Bundesregierung wiederholt ihre eigenen niedrigen Zielwerte. Wir halten es angesichts des schwachen Solarmarkts für tragbar, die Ausschreibungsmenge für Freiflächenanlagen auf 1.000 MW zu erhöhen. Der BEE begrüßt den Verzicht auf Ausschreibungen für Photovoltaik-Dachanlagen, so wie es die De-minimis-Regel der EU-Kommission vorsieht. Die Novelle sollte außerdem dazu genutzt werden, Mieterstromkonzepte zu erleichtern, damit auch die Menschen in den Städten günstigen Solarstrom nutzen können.</p> <p>Wir brauchen zudem einen kontinuierlich dynamischen Ausbau der Windenergie an Land und ein stabiles Mengengerüst für die Offshore Windenergie. Ohne die Bestätigung des Netto-Ausbaukorridors für Wind an Land aus dem EEG 2014 droht energiepolitischer Stillstand und werden tausende Arbeitsplätze in dieser hoch innovativen und exportstarken Industrie und ihren Zulieferern massiv gefährdet. Deshalb ist eine Mindestausschreibungsmenge von 2.500 MW netto unumgänglich. Bei Offshore lassen sich die Ansiedlung von Produktionsstätten und die Erschließung von Kostensenkungspotenzialen nur erreichen, wenn es einen verlässlichen Ausbaukorridor von 900 MW jährlich gibt und eine klare Regelung wie der bisher geleistete Entwicklungsaufwand entschädigt wird.</p> <p>In einem breit aufgefächerten Markt, der von vielen mittelständischen Akteuren und Unternehmen aller Rechtsformen gekennzeichnet ist, wurde der Ausbau Erneuerbarer-Energien-Kapazitäten erreicht. Die breite Beteiligung der Menschen ist zugleich die Basis für Akzeptanz einer immer dezentraleren Energieproduktion. Deshalb erwarten wir, dass die Bundesregierung die von der EU-Kommission konkretisierte De-minimis-Regelung für Projekte von bis zu 18 MW bei Wind an Land nutzt, um Bürgerenergieprojekte weiter möglich zu machen. Die im Referentenentwurf vorgesehene Regelung erhöht deren Risiken und stellt diese gegenüber global agierenden Akteuren schlechter. Aus Sicht des BEEs greift die von der Bundesregierung vorgesehene Regelung für Bürgerenergie zu kurz. Die durch Ausschreibung entstehenden Risiken für Bürgerenergie sollten deutlich reduziert werden.</p> <p>„Der Entwurf für das EEG 2016 wird den Vereinbarungen von Paris und dem kurz vor der Fertigstellung stehenden Klimaschutzplan 2050 nicht gerecht. Der Gesetzentwurf enthält eine Reihe von schwerwiegenden irreversiblen Fehlern, die die Energiewende insgesamt und die international beachtlich erfolgreiche Branche des Erneuerbare-Energien-Anlagenbaus nachhaltig gefährden können. Wir mahnen daher eine solide Überarbeitung des Gesetzentwurfes an“, so BEE-Präsident Fritz Brickwedde.</p> <p>Die Stellungnahme des BEE finden Sie <a target="_blank" href="http://www.bee-ev.de/home/publikationen/positionspapiere-und-stellungnahmen/ ">hier</a>.</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. <br />Carsten Pfeiffer, Leiter Strategie und Politik <br />Invalidenstraße 91, 10115 Berlin <br />Tel.: +49 (0) 172 - 9008854 <br />E-Mail: <a href="mailto:carsten.pfeiffer@bee-ev.de">carsten.pfeiffer@bee-ev.de</a></p> </div> </div> </div> Bürgerbeteiligung EEG - Gesetzgebung Energiepolitik Energiewende Erneuerbare Energien Thu, 28 Apr 2016 08:22:39 +0000 5227 at https://www.wind-energie.de Einladung - Windenergie in SH - Repowering und Weiterbetrieb https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/einladung-windenergie-sh-repowering-und-weiterbetrieb <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das geplante Repoweringverbot der Landesplanung auf einer Vielzahl der zukünftigen Vorranggebiete ist das große Länder-Thema in Schleswig-Holstein. Hierfür sucht der BWE Landesverband noch regionalplanerisch nach klugen Lösungen.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr> und/oder Weiterbetrieb - das sind die Schwerpunktthemen einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Arbeitsgemeinschaft Windenergiedaten Schleswig-Holstein (AWD). Die Veranstaltung mit der AWD zur Landesplanung war mit mehr als 350 Gästen im vergangenen Jahr ein großer Erfolg. Auch in diesem Jahr ist es gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer gelungen, erstklassige Referenten zu gewinnen und ein hochaktuelles Programm zusammenzustellen.</p> <p>Anbei finden Sie das Programm und die Einladung. Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung „Windenergie in SH - Repowering und Weiterbetrieb“ am Mittwoch, dem 25. Mai 2016, um 10:00 Uhr in der Halle der Landwirtschaftskammer, Messegelände, 24768 Rendsburg mit dem beiliegenden Dokument an. Es ist ausreichend Zeit für Diskussionen mit allen Referenten vorgesehen.</p> <p>Download: <a href="/system/files/attachments/article/2016/einladung-windenergie-sh-repowering-und-weiterbetrieb/windenergie-sh-repowering-und-weiterbetrieb.pdf" class="file-link" title="Einladung">Einladung</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/einladung-windenergie-sh-repowering-und-weiterbetrieb/windenergie-sh-repowering-und-weiterbetrieb.pdf" type="application/pdf; length=126866" title="windenergie-sh-repowering-und-weiterbetrieb.pdf">Einladung</a></div> </div> </div> </div> Planung Repowering Thu, 28 Apr 2016 12:43:31 +0000 5216 at https://www.wind-energie.de Bundesregierung will Windenergie abwürgen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/bundesregierung-will-windenergie-abwuergen <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bundesverband WindEnergie schreibt an Ministerpräsident Kretschmann. Die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) droht den Ausbau der Windenergie abzuwürgen. Daher bittet der Bundesverband WindEnergie (BWE) Ministerpräsident Kretschmann, die preiswerte Windenergie an Land und die Exportstärke der leistungsstarken Unternehmen auch in Baden-Württemberg zu sichern.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Überstürzt eingeführte Ausschreibungen für Windenergie an Land bedrohen nicht nur die Akteure und damit die Akzeptanz vor Ort, sondern gefährden gleichzeitig eine überaus erfolgreiche Industrie mit über 150.000 Beschäftigten.</p> <p>Deutschland hat entscheidend dazu beigetragen, dass die Staatengemeinschaft in Paris verbindliche Klimaschutzziele vereinbart hat. Um diese Ziele zu erreichen, müsste das deutsche Stromausbauziel auf 60 Prozent Erneuerbaren Strom bis 2025 angehoben werden. Dagegen hält die Bundesregierung weiter am im Koalitionsvertrag definierten Ziel von maximal 45 Prozent EE-Strom bis 2025 fest, um weiterhin&nbsp;klimaschädliche Braunkohle verstromen zu können.</p> <p>Der vorgesehene Systemwechsel zu Ausschreibungen darf nicht durch zusätzliche Einschnitte beim Ausbauvolumen belastet werden. Wie im EEG 2014 festgelegt ist ein jährlicher Zubau von netto 2.500 Megawatt (MW) notwendig. Allein Baden-Württemberg benötigt jährlich neue Windkraftanlagen mit 500 Megawatt, um die installierte Windenergieleistung auf 3,5 Gigawatt im Jahr 2020 zu steigern.</p> <p>Bereits im Februar 2016 hat Ministerpräsident Kretschmann sich in einem Brief an die Kanzlerin gewandt und an sie appelliert, nicht hinter die vereinbarten Ausbaupfade für <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> zurückzufallen. Der BWE bittet den Ministerpräsidenten weiterhin um seine Unterstützung, denn der Erfolg der Energiewende baut auf dem starken und soliden Fundament des EEG auf.</p> <p><strong><a href="/system/files/attachments/article/2016/bundesregierung-will-windenergie-abwuergen/2016-04-14-b-eeg-2016-bw-mp.pdf" class="file-link" title="Download Schreiben an MP Kretschmann">Download Schreiben an MP Kretschmann</a></strong></p> <p>Dr. Walter Witzel<br /> Landesvorsitzender BWE Baden-Württemberg<br /> Im Laimacker 93<br /> 79249 Merzhausen<br /> 0761 / 406937<br /> <a href="mailto:w.witzel@bw-regional.de">w.witzel@bw-regional.de</a></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/bundesregierung-will-windenergie-abwuergen/2016-04-14-b-eeg-2016-bw-mp.pdf" type="application/pdf; length=718506" title="2016-04-14-b-eeg-2016-bw-mp.pdf">Download Schreiben an MP Kretschmann</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer EEG EEG - Gesetzgebung Thu, 21 Apr 2016 11:13:52 +0000 5186 at https://www.wind-energie.de Windbranche unterstützt Bundesratsantrag zur Förderung von Bürgerwindparks https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/windbranche-unterstuetzt-bundesratsantrag-zur-foerderung-von-buergerwindparks <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum.&nbsp; Der Landesverband Windenergie Schleswig-Holstein &nbsp;unterstützt einen Entschließungsantrag der Bundesländer &nbsp;Schleswig-Holstein, Bayern, Nordrhein-Westfalen, &nbsp;Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt zur Förderung von &nbsp;Bürgerwindparks.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Nach diesem Antrag sollen Bürgerwindparks bei &nbsp;Ausschreibungen eine Zuschlagsgarantie bekommen, ohne vorher ein &nbsp;konkretes Angebot abgeben zu müssen. Die Konditionen für den Zuschlag richten sich nach dem rentabelsten Gebot der Wettbewerber. Über den &nbsp;Antrag auf Initiative der Landesregierung Schleswig-Holstein berät &nbsp;der Bundesrat am kommenden Freitag, 22. April 2016.&nbsp;</p> <p>"Bürgerwindparks genießen in der Bevölkerung eine viel höhere &nbsp;Akzeptanz als institutionelle Investorenmodelle. Zudem kommen die &nbsp;Gewinne bei Bürgerprojekten den Kommunen zugute und fließen nicht an &nbsp;fremde Konzerne, die sich eventuell sogar im Ausland befinden", sagt &nbsp;Nicole Knudsen, Geschäftsstellenleiterin des Landesverbands. "Das &nbsp;Ziel der Landesregierungen ist es, Bürgern weiterhin eine Beteiligung an nachhaltigen Energieprojekten zu ermöglichen und die <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> in der Region zu halten. Das begrüßen wir ausdrücklich", so Knudsen. &nbsp;Ansonsten bestehe die Gefahr, Bürger zum desinteressierten Zaungast &nbsp;der Energiewende zu machen.&nbsp;</p> <p>Hintergrund: Nach dem aktuellen Entwurf der EEG-Novelle wird die &nbsp;Vergabe von Windenergie-Ausbaukapazitäten ab 2017 bundesweit &nbsp;ausgeschrieben. Dabei gibt die Bundesregierung eine &nbsp;Gesamt-Leistungsmenge vor, beispielsweise 400 Megawatt (MW) pro &nbsp;Quartal eines Jahres. Auf Teilmengen davon, beispielsweise 20 MW, können sich solche Unternehmen oder Bürger bewerben, welche bereits &nbsp;die Flächen für potenzielle Windenergieanlagen vorweisen können. Der &nbsp;Standort ist dabei unerheblich. Er kann sich genauso in Nordfriesland wie in Südbayern befinden.&nbsp;</p> <p>In ihrer Bewerbung nennen die Bieter den Preis pro produzierter &nbsp;<abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr> (Einspeisevergütung), den sie verlangen, um die Anlage zu errichten, beispielsweise 6 Cent pro Kilowattstunde. Vereinfacht &nbsp;beschrieben, erteilt die Bundesnetzagentur die Zuschläge in &nbsp;Reihenfolge der niedrigsten Gebote, bis die jeweilige Ausbaumenge von beispielsweise 400 MW erreicht ist.&nbsp;</p> <p>Zu befürchten ist, dass Bürgerwindparks nach diesem System nicht &nbsp;zum Zuge kommen, weil das Investitionsrisiko für Flächen und &nbsp;Projektierungen zu hoch ist und weil institutionelle Anleger über &nbsp;einen Preiskampf einen Verdrängungswettbewerb einleiten werden. In &nbsp;einzelnen EU-Ländern wie Spanien bewerben sich bereits Interessenten &nbsp;mit einem "Mindestpreis" von 0 Cent, nur um in den Markt zu kommen. &nbsp;Mit dem Bundesrats-Entschließungsantrag wollen die fünf Bundesländer &nbsp;dieser Gefahr entgegentreten. Die Initiative sieht vor, dass &nbsp;Bürgerenergieprojekte garantiert jeweils zu den Konditionen des &nbsp;höchsten erfolgreichen Angebots jeder Ausschreibungsrunde den &nbsp;Zuschlag bekommen - beispielsweise zu 8 Cent pro Kilowattstunde.&nbsp;</p> </div> </div> </div> Bundesländer Bürgerbeteiligung Bürgerwindpark EEG - Gesetzgebung Thu, 21 Apr 2016 13:57:13 +0000 5224 at https://www.wind-energie.de Windbranche kritisiert massiv CDU-Forderung nach höheren Mindestabständen https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/windbranche-kritisiert-massiv-cdu-forderung-nach-hoeheren-mindestabstaenden <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die CDU Schleswig-Holstein fordert eine Erhöhung des Mindestabstands von Windrädern zur Wohnbebauung. Dieser Forderung widerspricht der Landesverband Windenergie Schleswig- Holstein. Bei Umsetzung dieser Forderung wären die energiepolitischen Ziele der Landesregierung kaum noch zu erreichen. Sie konterkariere zudem die Erwartung der eigenen Wähler.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Husum. Zu großen Irritationen hat der heutige Antrag der CDU-Landtagsfraktion bei der Landesorganisation Schleswig-Holstein des Bundesverbands Windenergie (BWE SH) geführt. Die CDU fordert in dem Antrag weit größere Abstände von Windenergieanlagen zur Wohnbebauung als notwendig und gesetzlich vorgeschrieben. „Damit torpediert die CDU die Ziele der Landesregierung, den Ausbau der Erneuerbaren Energien voranzutreiben, die Energiewende zu unterstützen und die <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> im Land zu halten“, kritisiert Nicole Knudsen, Leiterin der Landesgeschäftsstelle Windenergie.</p> <p>„Bei höheren Mindestabständen würde sich die Menge der für Windenergieanlagen geeigneten Flächen ungefähr halbieren. Damit stünden kaum noch ausreichend Gebiete zur Verfügung“, warnt Knudsen. „Für die Windenergiebranche hätte das verheerende Folgen und würde allein in Schleswig- Holstein tausende Arbeitsplätze gefährden und mittelfristig Wertschöpfung in Milliardenhöhe vernichten.“</p> <p>Knudsen hält die CDU-Forderung für Populismus, um Stimmen im Lager der Windenergiegegner zu gewinnen. Gleichzeitig verweist sie auf eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS EMNID. Danach wünschen sich 46 Prozent der CDU-Wähler einen schnelleren Ausbau der Erneuerbaren Energien, 39 Prozent möchten das Tempo mindestens halten.</p> <p>Inhaltlich falsch sei zudem die CDU-Aussage, höhere Mindestabstände würden die Bürgerakzeptanz für Windenergie steigern: Zwischen Bürgerakzeptanz für Windenergieanlagen und Mindestabständen gibt es keinen direkten Zusammenhang, sofern geltende Immissionsschutzregelungen eingehalten werden. Zahlreiche Studien würden das belegen.</p> <p>Knudsen: „Die Aussage, mit steigendem Abstand nehme die Akzeptanz zu, lässt sich empirisch nicht nachweisen.“ Die bestehenden Mindestabstände von 400 bis 800 Metern seien zum Schutz der Bürger völlig ausreichend und würden von diesen&nbsp; überwiegend auch akzeptiert. „Die CDU betreibt jetzt mit falschen Argumenten Vorwahlkampf zu Lasten der Bürger, des Klimaschutzes und der nachfolgenden Generationen.“</p> <p>Der ehemalige CDU-Ministerpräsident Peter Harry Carstensen habe entscheidend daran mitgewirkt, dass heute dank der Energiewende viele Kommunen im Land gut dastehen. „Dass nun ausgerechnet seine eigene Partei der Branche Knüppel zwischen die Beine wirft und die wirtschaftliche Lage von zehntausenden Bürgern und Arbeitnehmern drastisch verschlechtern will, ist nicht nachvollziehbar“, sagt Knudsen. „Wir fordern die CDU auf, ihren Antrag zurückziehen.“</p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Bundesverband Windenergie (BWE) Nicole Knudsen <br />Leiterin Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein <br />Tel.: (04841) 663210 <br />E-Mail: <a href="mailto:sh@bwe-regional.de">sh@bwe-regional.de</a></p> </div> </div> </div> Bundesländer Planung Windenergie Wed, 20 Apr 2016 14:14:43 +0000 5225 at https://www.wind-energie.de Einweihung der neuen Landesgeschäftsstelle des BWE Bayern https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/einweihung-der-neuen-landesgeschaeftsstelle-des-bwe-bayern <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der bayerische Landesverband freut sich, dass es auch in Bayern seit dem 01.02.2016 ein Landesbüro in Landsberg am Lech gibt. Besetzt ist die Landesgeschäftsstelle mit einer halben Stelle von Kristina Dürr, die kürzlich den Masterstudiengang Umweltingenieurwesen abgeschlossen hat und bereits Erfahrungen in der Projektierung und Planung von Windenergieanlagen in Bayern hat.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-teaser-image"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <img class="imagefield imagefield-field_global_teaser_image" width="4608" height="3456" title="Einweihung der Landesgeschäftsstelle Bayern, in der ersten Reihe stehen von links nach rechts: Robert Sing (zweiter von links), Dr. Bernd Wust, Kristina Dürr und Raimund Kamm" alt="" src="https://www.wind-energie.de/system/files/images/article/2016/einweihung-der-neuen-landesgeschaeftsstelle-des-bwe-bayern/bild1.jpg?1462369785" /> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Geschäftsstelle soll den fachlichen Informationsfluss in unserer Branche fördern und insbesondere unermüdlich daran arbeiten, den Nutzen der Windenergie den Bürgern, Medien und Politikern zu vermitteln. Mit der neuen Geschäftsstelle ist der bayerische Landesverband durchgängig erreichbar.</p> <p>Die Finanzierung dieses Büros wurde insbesondere durch das Anmelden von bayerischen Windkraftanlagen beim BWE ermöglicht. Bisher wurden die Budgets unseres bayerischen Regional- und unseres Landesverbandes in erheblichem Maße von den Beiträgen unserer norddeutschen Kollegen mitbezahlt. Deswegen soll im Landesbüro auch dazu beigetragen werden, dass die Meldequote in Bayern erhöht wird.</p> <p>Am 06.04.2016 fand im Rahmen einer Landesvorstandssitzung die feierliche Einweihung der Landesgeschäftsstelle statt, zu der sich ca. 30 Teilnehmer in Landsberg am Lech einfanden.</p> </div> </div> </div> Bundesländer Verband Windenergie Fri, 15 Apr 2016 13:52:12 +0000 5244 at https://www.wind-energie.de Studie zur Weiterentwicklung des Einspeise-Managements veröffentlicht https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/studie-zur-weiterentwicklung-des-einspeise-managements-veroeffentlicht <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Während der Zubau der Erneuerbaren Energien zur Erreichung der Ziele der Bundesregierung sichergestellt ist, kommt der Netzausbau nur langsam voran. In der Folge nehmen Maßnahmen, die die Überlastung der Netzkapazität vermeiden, zu. Reicht das Netz nicht, um den Strom zu transportieren, werden zuerst fossile Kraftwerke abgeregelt (Redispatch). Erst wenn der Engpass weiter besteht, müssen zusätzlich <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> Anlagen zeitweise abgeschaltet werden.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Um durch geeignete Maßnahmen die Überlastung der Netze zu vermeiden, wurde mit dem EEG 2009 das Instrument des Einspeisemanagements (EinsMan) geschaffen. Dessen Bedeutung wächst im Zuge der Energiewende. Mit der Studie zu Weiterentwicklung des Einspeise-Managements zeigt der Bundesverband WindEnergie fundiert Ansätze und Möglichkeiten der künftigen Ausgestaltung auf und gibt so einen wichtigen Impuls für die politische Diskussion.&nbsp;</p> <p>Der BWE spricht sich für die Weiterentwicklung des Einspeisemanagements bei Beibehaltung der <abbr title="Die Härtefallregelung bestimmt die Höhe und Berechnung der Entschädigungszahlungen, wenn Anlagen im Rahmen des Einspeisemanagements heruntergefahren werden."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term93" title="Die Härtefallregelung bestimmt die Höhe und Berechnung der Entschädigungszahlungen, wenn Anlagen im Rahmen des Einspeisemanagements heruntergefahren werden.">Härtefallregelung</a></abbr> und des absoluten Primats des Netzausbaus aus. Darüber hinaus drängt der Verband darauf alternative Wege zur Verwendung wegen Netzengpässen nicht nutzbaren Erneuerbaren Stroms zu ermöglichen. Denn um das System flexibel zu gestalten, gibt es z. B. die Möglichkeit, Verbrauch und Erzeugung besser aufeinander abzustimmen (Lastmanagement) und überschüssigen Strom anderweitig z. B. für Wärme und Mobilität nutzbar zu machen (Sektorenkopplung).</p> <p><strong><a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/studie-weiterentwicklung-des-einspeise-managements/studie_weiterentwicklung_einspeisemanagement.pdf">&gt;&gt;Download der Studie</a></strong></p> </div> </div> </div> Fri, 08 Apr 2016 13:59:57 +0000 5165 at https://www.wind-energie.de Hermann Albers fordert die zivile Flugsicherung zum Dialog über die Gestaltung der Energiewende auf https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/hermann-albers-fordert-die-zivile-flugsicherung-zum-dialog-ueber-die <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Statement von Hermann Albers, Präsident&nbsp; Bundesverband Windenergie, zum Urteil im Verfahren des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig im Fall Windwärts Energie GmbH gegen Region Hannover als Genehmigungsbehörde.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Dabei&nbsp; ging es um die Ablehnung eines immissionsschutzrechtlichen Vorbescheids wegen einer negativen Stellungnahme der Deutschen Flugsicherung/des&nbsp; Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung. Das Bundesverwaltungsgericht hat heute die geforderte Revision zurückgewiesen.</p> <p>„Wir sind enttäuscht, dass das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht nicht zu einer wirklichen Klärung beigetragen hat. Wir fordern die zivile Flugsicherung zum Dialog über die Gestaltung der Energiewende auf. Die Blockadehaltung die wir bisher erleben führt uns genauso wenig weiter wie ein Gutachterstreit oder über mehrere Instanzen getriebene juristische Auseinandersetzungen. Die Deutsche Flugsicherung sollte sich ein Beispiel an der Bundeswehr nehmen und die Energiewende mit Herz und Kopf unterstützen. Wir sind uns sicher, dass sich Lösungen finden lassen, die die Interessen beider Seiten vollständig würdigt.“</p> </div> </div> </div> Genehmigung Planung Radar Windenergie Thu, 07 Apr 2016 08:29:12 +0000 5206 at https://www.wind-energie.de Europäische Windbranche stellt sich neu auf: Francesco Venturini Präsident von WindEurope https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/europaeische-windbranche-stellt-sich-neu-auf-francesco-venturini-praesident <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Die Europäische Windenergiebranche tritt künftig unter dem Label WindEurope auf. Die Windenergie trägt inzwischen mehr als 11% des europäischen Strommarktes. Die Branche generiert jährlich 67 Milliarden Euro Umsatz und unterstreicht mit einem hohen Exportanteil ihre Leistungskraft.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Mehr als 250.000 Arbeitsplätze bietet die aufstrebende Industrie in Europa. Nachdem die Branche die letzten Jahre als European Wind Energy Association (EWEA)in Brüssel für den Ausbau der Windenergie, kluge Rahmensetzungen und verbindliche Ausbau- wie Klimaschutzziele warb, will sie nun selbstbewusst als WindEurope die Interessen der wachsenden Industrie vertreten.</p> <p>Auf dem Treffen des Führungsgremiums, dem nationale Verbände, Unternehmensmitglieder und anderen Organisationen angehören, wurde Francesco Venturini für 18 Monate zum neuen Präsidenten von WindEurope gewählt. Der CEO von Enel Green Power, folgt Dr. Markus Tacke, CEO von Siemens Wind Power &amp; Renewables, der den Verband seit Oktober 2014 vorstand.</p> <p>Francesco Venturini nach seiner Wahl: „Wir stehen an einem Wendepunkt, für die Windindustrie und für den gesamten europäischen Energiesektor. Es besteht die Notwendigkeit, Europas Strommärkte zu reformieren und verbindliche Politik für erneuerbare Energien festzulegen. WindEurope fordert ein festes Ziel von mindestens 30% erneuerbaren Energien im europäischen Energiemix bis 2030. Dies ist auch der Schlüssel damit Europa&nbsp; seine Führungsposition im Bereich der erneuerbaren Energien sichert."</p> <p><a target="_blank" href="https://windeurope.org/about-us/new-identity/">https://windeurope.org/about-us/new-identity/</a></p> </div> </div> </div> Europa Internationales Potenziale Windenergie Wirtschaft Thu, 07 Apr 2016 08:32:45 +0000 5160 at https://www.wind-energie.de München - 10 Tage vor der 10H-Verhandlung https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/muenchen-10-tage-vor-der-10h-verhandlung <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Bundesverband WindEnergie zieht Bilanz über die Windkraftentwicklung in Bayern seit Einführung der gesetzlichen <abbr title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term85" title="Abstandsregelungen werden zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung vorgegeben. Grundsätzlich ergeben sich die erforderlichen Abstände aus den gesetzlichen Vorschriften wie etwa den Landesbauordnungen oder der Technische Anleitung Lärm.">Abstandsregelung</a></abbr></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p><strong>1. Bayerns Stromversorgung ist jetzt gefährlich und umweltschädlich</strong><br />Bayern erzeugt seit Jahrzehnten in Deutschland den meisten Atomstrom und damit auch den meisten Atommüll. Von dem seit Inbetriebnahme des ersten AKW (Kahl) im Jahr 1960 in Bayern erzeugten hochradioaktiven Atommüll ist noch kein Kilo entsorgt. Alles nur gefährlich zwischengelagert. Ein unglaublicher aber verdrängter Skandal!</p> <p>Zurzeit werden noch fast 40 Prozent des in Bayern verbrauchten Stroms in Atomkraftwerken produziert. Nach geltendem Recht sollen spätestens 2017 Block B und 2021 Block C in Gundremmingen und 2022 Isar 2&nbsp; bei Landshut stillgelegt werden. Bisher will die CSU-Landesregierung den wegfallenden Strom überwiegend mit Stromimporten ersetzen. Und bricht damit einen feierlich am&nbsp; 19.7.2013 in DER BAYERNPLAN 2013 – 2018 gefassten vernünftigen Beschluß <a href="http://www.csu.de/politik/beschluesse/:" title="http://www.csu.de/politik/beschluesse/:">http://www.csu.de/politik/beschluesse/:</a> „Das sind unsere Ziele für die kommenden fünf Jahre: Wir wollen so viel Strom, wie wir in Bayern verbrauchen, in Bayern selbst herstellen.“</p> <p>In Paris haben zudem die Staaten unserer Erde gelobt, den gefährlich schnellen Klimawandel durch radikale Einschränkung der Treibhausgasemissionen abzubremsen. Bayern muss endlich seine Stromversorgung modernisieren und enkeltauglich machen! Die Wirtschaft kann es und die Mehrheit des Volkes will es.</p> <p><strong>2. Bayern kann</strong><br />Mit gut auszubauender Photovoltaik (PV) und Windkraft sowie mit den überwiegend schon<br />vorhandenen Kraftwerken, die mit Bioenergie oder Wasserkraft arbeiten, und mit den Begleitbausteinen Lastmanagement, Netzausbau und Speicherausbau kann Bayern seine Stromversorgung Richtung 100 % EE-Strom entwickeln.</p> <p>Arbeitspferde müssen die PV und die Windkraft sein. Beide liefern jetzt schon den Strom aus neuen Großanlagen für unter 9 Cent je <abbr title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term269" title="Die Kilowattstunde (kWh) gibt wieder, wie viel Leistung (Watt bzw. Kilowatt) ein Gerät bei einer Laufzeit von einer Stunde aufnehmen oder abgeben würde. Sie wird zur Messung und Abrechnung von Strom- und Wärmeverbrauch in Haushalten verwendet. Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich beispielsweise rund 3.500 Kilowattstunden im Jahr.">Kilowattstunde</a></abbr>. Und bei beiden werden dank technischer Fortschritte diese Kosten noch sinken.</p> <p><strong>3. Wie steht es um den Ausbau der Windkraft in Bayern?</strong><br />Drei Indikatoren zeigen, wie in den nächsten Jahren sich die Windkraftnutzung in Bayern zu entwickeln droht: Zahl der Inbetriebnahmen, Zahl der Genehmigungen und die Zahl neuer Projekte.</p> <p>Von ersten Projektüberlegungen bis zur Inbetriebnahme dauert es für Planung, Genehmigung und Bau in der Regel 3 – 6 Jahre. In Bayern machte sich in den Jahren 2014 und 2015 der Aufbruch nach dem Großschadensereignis Fukushima bemerkbar. Bayern braucht 4.000 moderne Windkraftanlagen (WKA) mit gut 10.000 MW, um ein Drittel seines Stromverbrauchs aus Windkraft zu decken. Andere Bundesländer (Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein) mit gleicher oder größerer Bevölkerungsdichte haben heute auf die Fläche bezogen schon mehr Windkraftwerke als Bayern mit 4000 Windrädern dann hätte.</p> <p>Die erteilten Genehmigungen für Windenergieanlagen in Bayern nahmen seit dem Jahr 2013<br />kontinuierlich ab. Und brechen seit 2015 dramatisch auf lediglich 65 Genehmigungen ein. Im November 2014 trat die 10-H-Regelung in Kraft. Von den 65 in 2015 erteilten Genehmigungen wurden laut Aussagen der Landratsämter die meisten noch nach alter Gesetzgebung behandelt, da die Unterlagen schon vor Februar 2014 eingereicht waren oder vor November 2014 ein Vorbescheid gem. § 9 BImSchG ausgestellt war. So wurden von diesen 65 Genehmigungen nur 26 nach den neuen Gesetzen (10 H) behandelt.</p> <p>Wenn ein Windkraftprojekt angedacht wird, sprechen zu Beginn die Projektierer mit einem Windgutachter: Weht am Standort ausreichend Wind? Eine Nachfrage bei Windgutachtern ergab, dass im ganzen Jahr 2015 praktisch kein einziges neues Windkraftprojekt aus Bayern angefragt wurde.</p> <p>Zum Schutz vor weiterer Zersiedlung unterbindet das Baugesetzbuch das Bauen im Außenbereich. Allerdings sieht es Ausnahmen für insbesondere Infrastruktureinrichtungen wie Verkehrs- oder Energieanlagen sowie Landwirtschaftsgebäude vor. Dieses Ausnahmeprivileg wurde allein in Bayern für Windkraftvorhaben unterhalb 10H aufgehoben. 10H verlangt, dass eine neue WKA mindestens zehnmal so weit von Wohngebäuden entfernt sein muss, wie die Anlage insgesamt hoch ist. Da Bayern im Unterschied zu küstennahen Regionen ein Land mit Leichtwind ist, müssen die Anlagen hier auf hohen Türmen errichtet werden. Eine Faustformel sagt: „Ein Meter mehr Höhe bringt fast ein Prozent mehr Windstrom. Nimmt man statt 100 m Nabenhöhe 150 m Nabenhöhe, kann man fast 50 Prozent mehr Windstrom produzieren. Niedrige Anlagen sind in Bayern nicht wirtschaftlich.</p> <p>Hinzu kommen die drei Flügel des Rotors. Es heißt: „Der Rotor ist der Motor“. Wenn die Flügel länger werden, nutzen sie mehr Wind. So werden heute Anlagen mit bereits 60 – 65 Meter langen Flügeln errichtet. Solche Anlagen können dann insgesamt 220 m hoch sein. 10H bedeutet in diesem Fall, die Anlagen müssen weiter als 2 Kilometer von den Häusern entfernt sein.</p> <p>10H wirkt auch indirekt fatal. Vor 10H tat jede Gemeinde gut daran, Konzentrationsflächen für die Windkraft im Gemeindegebiet auszuweisen und dann die anderen Gebiete für die Windkraft zu sperren. Damit leisteten die Gemeinden ihren Beitrag zur Energiewende und konnten dennoch ihre kommunale Planungshoheit wahrend über die Flächennutzung in der Gemeinde bestimmen. Seit 10 H müssen die Gemeinden über Flächennutzungs- sowie Bebauungspläne Baurecht für Windkraftwerke schaffen. Damit muss in jeder Gemeinde die Frage, ob Windkraft sinnvoll ist oder nicht, neu entschieden werden. Dies trägt Streit und Zwiespalt in manche Gemeinde, und dies obwohl der Bund diese Frage durch die Privilegierung im Baugesetzbuch und die Energiewendegesetzgebung an sich entschieden hatte. Die meisten Gemeinden scheuen diese Auseinandersetzung und fassen das Thema Windkraft erst gar nicht an. Die Folge: Stillstand beim Ausbau der Erneuerbaren gerade dort, wo der Strom in Zukunft fehlen wird und nicht weit transportiert werden muss.</p> <p>So versagt Bayern in der Energiewende und macht sich weiter von Atomstrom und zukünftigen Stromimporten abhängig. Auch verringert Bayern so nicht die Treibhausgase. Die Windkraftbranche hingegen wird Tausende Arbeitsplätze einbüßen. Nach der letzten Statistik hat sie in Deutschland über 150.000 und sogar in Bayern bei Planern, Projektierern, Gutachterbüros, Erbauern, Betreibern und Zulieferern 12.350 Beschäftigte.</p> <p><strong>Download: <a href="/system/files/attachments/article/2016/muenchen-10-tage-vor-der-10h-verhandlung/20160401-medienerklaerung.pdf" class="file-link" title="Medienerklärung des BWE-Landesverband Bayern">Medienerklärung des BWE-Landesverband Bayern </a></strong></p> <p><strong>Kontakt: </strong><br />Raimund Kamm<br />BWE-Landesvorstand Bayern<br />Tel.: 0821 – 54 19 36<br /><a class="mailto" href="mailto:r.kamm@bwe-regional.de">r.kamm@bwe-regional.de</a></p> <p></p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-filefield field-field-global-file"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <div class="filefield-file"><img class="filefield-icon field-icon-application-pdf" alt="application/pdf icon" src="https://www.wind-energie.de/sites/all/modules/_basic/filefield/icons/application-pdf.png" /><a href="https://www.wind-energie.de/system/files/attachments/article/2016/muenchen-10-tage-vor-der-10h-verhandlung/20160401-medienerklaerung.pdf" type="application/pdf; length=557977" title="20160401-medienerklaerung.pdf">Medienerklärung des BWE-Landesverband Bayern</a></div> </div> </div> </div> Bundesländer Energiepolitik Planung Versorgungssicherheit Windenergie Fri, 01 Apr 2016 09:03:03 +0000 5140 at https://www.wind-energie.de Neue Studie zeigt: Bürgerenergie durch Ausschreibungen bedroht https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/neue-studie-zeigt-buergerenergie-durch-ausschreibungen-bedroht <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Düsseldorf.&nbsp; Feste Einspeisevergütung gilt in Umfrage als zentrales Kriterium für den bisherigen Erfolg von Bürgerwindprojekten. Die ab 2017 geplanten Ausschreibungen für die Windenergie an Land drohen Bürgerwindakteure zu benachteiligen und verzerren die derzeit ausgeglichenen Wettbewerbsbedingungen zugunsten finanzstarker Akteure.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die die World Wind Energy Association (WWEA) und der Landesverband <abbr title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term218" title="Energieträger, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Sonne, Biomasse, Geothermie oder Wasser Strom und Wärme erzeugen.">Erneuerbare Energien</a></abbr> NRW (LEE NRW) am 22. März 2016 in Düsseldorf veröffentlicht haben. So bewerten alle in der Studie befragten Bürgerwind-Experten die Umstellung auf Ausschreibungen als negativ bis sehr negativ, während die bestehende feste Einspeisevergütung als zentrales Kriterium für den bisherigen Erfolg der Bürgerenergie gilt.</p> <p>„Die Ergebnisse zeigen deutlich die Verunsicherung, die das geplante Ausschreibungsmodell mit sich bringt. Bürgerenergieprojekte sichern als zentraler Bestandteil einer verbrauchernahen Energiewende die Akzeptanz regenerativer Energien vor Ort. Die seit vielen Jahren bewährte feste Einspeisevergütung lieferte dabei für Bürgerenergieprojekte ein solides Fundament. Statt dieses nun wegzubrechen, sollten Bürgerenergieprojekte deshalb auch künftig konsequent von den Ausschreibungen ausgenommen werden“, forderte Jan Dobertin, Geschäftsführer des LEE NRW.</p> <p>In den ab 2017 geplanten Ausschreibungen für die Windenergie an Land, denen der LEE NRW grundsätzlich mit großen Vorbehalten gegenübersteht, bieten Akteure bundesweit um eine festgelegte Menge an Erzeugungskapazität. Insbesondere kleinere bürgergetragene Projekte haben gegenüber großen Projektierungsunternehmen deutliche Nachteile, weil sie durch umfangreiche finanzielle Vorleistungen erheblich höhere Risiken tragen und Kosten eines eventuell gescheiterten, weil einzigen Projektes nicht auf andere Projekte umlegen können. So haben internationale Erfahrungen mit Ausschreibungen gezeigt, dass deren Umsetzung regelmäßig auch zu einer hohen Konzentration der Marktakteure geführt hat.</p> <p>Die aktuelle Studie der WWEA und des LEE NRW zeigt, dass aus Sicht der Befragten das geplante Ausschreibungsmodell die Akteursvielfalt der Energiewende untergräbt und die lokale <abbr title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term244" title="Die Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Energieträgern erfolgt zum großen Teil regional. So gehen zum Beispiel mindestens 70% der Gewerbesteuer an die Kommune in der ein Windpark betrieben wird. Gleichzeitig kann die Ansiedelung von Erneuerbaren Energieanlagen Arbeitsplätze in der Region schaffen.">Wertschöpfung</a></abbr> schwächt, indem kleinere Bürgerwindakteure strukturell benachteiligt werden. Auch erwarten die in der Studie befragten Bürgerwind-Experten nicht, dass der Umstieg von einer festen Vergütung auf Ausschreibungen im neuen Erneuerbare-Energien- Gesetz (EEG) mit einer fairen Preissetzung einhergehen wird oder die Kosten auf Dauer sinken werden.</p> <p>„Die von den Bürgerwindakteuren in Deutschland erwarteten Einbrüche werden auch von Erfahrungen in anderen Ländern bestätigt, die schon vor einiger Zeit auf Ausschreibungen umgestellt haben: So werden die Märkte in Ländern wie Brasilien, Südafrika oder im kanadischen Ontario von multinationalen Großkonzernen dominiert. In keinem dieser Länder ist unter dem Ausschreibungsmodell auch nur ein einziger <abbr title="Der Bürgerwindpark ist eine Form der Bürgerbeteiligung. Bürgerinnen und Bürger vor Ort nehmen Teil an der Finanzierung und Organisation eines Windparks und erhalten einen Anteil am Gewinn. Bürgerwindparks tragen außerdem zur regionalen Wertschöpfung bei."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term209" title="Der Bürgerwindpark ist eine Form der Bürgerbeteiligung. Bürgerinnen und Bürger vor Ort nehmen Teil an der Finanzierung und Organisation eines Windparks und erhalten einen Anteil am Gewinn. Bürgerwindparks tragen außerdem zur regionalen Wertschöpfung bei.">Bürgerwindpark</a></abbr> entstanden, obwohl dies jeweils offizielles politisches Ziel ist“, mahnte Stefan Gsänger, Generalsekretär der WWEA.</p> <p>Hatte die Bundesregierung zunächst überhaupt keine Sonderregeln für Bürgerenergieprojekte vorgesehen, sollen sich laut den jüngsten Vorschlägen des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) Bürgerenergieprojekte nun schon vor dem Einholen teurer Genehmigungen an der Ausschreibung beteiligen dürfen und die Genehmigungen innerhalb von zwei Jahren nach dem erteilten Zuschlag nachreichen. Der LEE NRW kritisiert diese Regelung dennoch als völlig ungenügend, da sich viele Kosten erst im Laufe des Planungsprozesses ergeben und somit das zunächst abgegebene Gebot oftmals nicht haltbar ist. Zudem sei zu Beginn der Planung nicht ersichtlich, ob das Projekt überhaupt einen Zuschlag erhalte, was die grundsätzliche Investitionsbereitschaft bei Bürgerwindakteuren hemme. Generell seien diese Sonderregelungen nicht in der Lage, das Ausschreibungsverfahren zu einem fairen Wettbewerb zwischen Bürgerenergieprojekten und großen Akteuren zu gestalten.</p> <p>„Wenn wir die Ziele der Energiewende ernst nehmen, vor allem aber auch die Ziele des bejubelten Pariser Klimaabkommens, dann brauchen wir deutlich mehr Dynamik beim deutschlandweiten wie auch beim globalen Ausbau der Windenergie. Dies kann nur mit einem Mehr an Bürgerenergie gelingen. Ausschreibungen sind dafür kontraproduktiv, auch da sie keinen echten Beitrag zur Integration der Erneuerbaren Energien leisten. Wer es mit der Integration der Erneuerbaren Energien ernst meint, sollte Raum schaffen für dezentrale Vermarktungsmodelle von Grünem Strom, anstatt immer noch weitere künstliche Hürden aufzubauen“, so Gsänger.</p> <p>Der LEE NRW fordert daher, unterstützt von der WWEA, umfassende Änderungen an den Plänen für ein neues EEG 2016. Derzeit sieht der EEG-Entwurf vor, nur Projekte, die kleiner als 1 Megawatt sind, von Ausschreibungen auszunehmen. Dies hätte jedoch für heutige Windenergieprojekte, bei denen bereits eine einzelne Anlage regelmäßig 2,5 Megawatt und mehr aufweist, praktisch keine Relevanz. „Auch die jüngsten Vorschläge des BMWi zu Ausnahmeregeln für Bürgerenergieakteure im neuen EEG werden weiterhin zu Vorteilen zugunsten finanzstarker Großinvestoren führen“, warnte Jan Dobertin. Bürgerenergieprojekte in Höhe von 18 Megawatt müssten daher grundsätzlich von Ausschreibungen befreit werden. Bekräftigt wird diese Forderung des LEE NRW durch die Aussage der EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, wonach Ausnahmeregeln für Windenergieprojekte bis 18 Megawatt mit den EU-Beihilfeleitlinien vereinbar seien.</p> <p>Des Weiteren fordert der LEE NRW eine Anhebung des bisher geplanten garantierten Ausbauvolumens für die Windenergie von 2.000 Megawatt brutto (also inklusive <abbr title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks."><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term226" title="Repowering beschreibt das Ersetzen älterer Anlagen durch größere, leistungsfähigere, moderne Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. Dabei sinkt die Gesamtanzahl der Anlagen bei steigender Gesamtleistung des Parks.">Repowering</a></abbr>) auf 2.500 Megawatt netto (ohne Repowering) jährlich sowie eine faire Ausgestaltung des Ausschreibungsdesigns für einen deutschlandweit ausgewogenen Windenergieausbau.</p> <p><a target="_blank" href="http://www.wwindea.org/download/community_power/Burgerenergie _NRW.pdf">&gt;&gt;Download der Studie </a></p> <p><a target="_blank" href="http://bit.ly/1UBmCVm ">&gt;&gt;Zusammenfassung der Studie</a></p> <p>Hintergrund zum LEE NRW Der Landesverband Erneuerbare Energien NRW ist die Interessenvertretung der Erneuerbaren Energien in Nordrhein-Westfalen. Nach dem Vorbild der Dachverbände in Bund und EU vertritt der LEE NRW die Branche spartenübergreifend gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Mitglieder sind Unternehmen, Verbände und Privatpersonen aus allen Bereichen der regenerativen Energien. Sitz der Geschäftsstelle ist in Düsseldorf.</p> <p>Kontakt: <br />Sarah Preuß, Pressesprecherin LEE NRW<br />Tel: 0211 93676064<br /><a href="mailto:sarah.preuss@lee-nrw.de">sarah.preuss@lee-nrw.de</a></p> </div> </div> </div> Ausschreibung Bundesländer Bürgerbeteiligung Energiepolitik Tue, 22 Mar 2016 13:21:59 +0000 5141 at https://www.wind-energie.de Kurzanalyse zu geplantem neuen Referenzertragsmodell online https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/kurzanalyse-zu-geplantem-neuen-referenzertragsmodell-online <div class="field field-type-nodereference field-field-global-reference"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <a href="/infocenter/publikationen/kurzanalyse-zu-verhaeltnisfaktoren-unter-verschiedenen-annahmen">Kurzanalyse zu Verhältnisfaktoren unter verschiedenen Annahmen</a> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Das&nbsp; Bundeswirtschaftsministerium hat mit den Eckpunktepapieren aus Dezember 2015 und Februar 2016 zur EEG Novelle 2016 eine Neudefinition des Referenzstandorts eingeführt und Verhältnisfaktoren dargestellt, die dazu dienen sollen, den Zuschlagswert in Abhängigkeit von der Standortqualität in die Vergütungshöhe (bzw. den anzulegenden Wert)&nbsp; umzuwandeln.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Aktuell wird&nbsp; diskutiert, wie die Verhältnisfaktoren auszulegen sind, um den Zubau an Standorten aller Standortqualitäten zu ermöglichen. Hierzu legt der Bundesverband WindEnergie jetzt eine Kurzanalyse der Deutschen WindGuard vor, die die Verhältnisfaktoren für die Ermittlung der anzulegenden Werte in einem Ausschreibungssystem mit einstufigem Referenzertragsmodell berechnet.</p> <p>Dafür hat die Deutsche WindGuard die Eingangsparameter der Stromgestehungskostenuntersuchung an ein einstufiges Referenzertragsmodell angepasst.&nbsp; Da die Verhältnisfaktoren stark von den variablen Betriebskosten beeinflusst sind, werden hierfür aktualisierte&nbsp; Annahmen&nbsp; zu Grunde gelegt. Des Weiteren wurden Änderungen an der auszuwählenden Anlagentechnologie und den Ertragsannahmen vorgenommen.</p> <p>Hinsichtlich der Anlagentechnologie reizt das Bundeswirtschaftsministerium großen Nabenhöhen an. Dies führt dazu, dass die Technologieauswahl in IEC-Klasse II (angesetzt ab einer 110% Standortqualität) eine durchschnittliche Gesamthöhe von 188 Meter aufweist. Der BWE weist deutlich darauf hin, dass die bisherige Zubausituation im Norden Deutschlands, insbesondere in Schleswig-Holstein, geringere Nabenhöhen aufweist. Dies kann dazu führen, dass der im zukünftigen EEG gesetzte Anreiz unwirksam bleibt,&nbsp; weil große Anlagenhöhen in Starkwindregionen nicht genehmigt&nbsp; werden.</p> <p><strong>Download: <a target="_blank" href="https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/kurzanalyse-zu-verhaeltnisfaktoren-unter-verschiedenen-annahmen/20160314_windguard_kurzanalyse_verhaeltnisfaktoren_verschiedene_annahmen.pdf">Kurzanalyse zu Verhältnisfaktoren unter verschiedenen Annahmen</a></strong></p> </div> </div> </div> Ausschreibung EEG - Gesetzgebung Publikation Referenzertrag Windenergie Mon, 21 Mar 2016 15:36:20 +0000 5132 at https://www.wind-energie.de Deutsch-Afrikanisches Energieforum https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/deutsch-afrikanisches-energieforum <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Der Bundesverband WindEnergie ist in diesem Jahr Medienpartner des Deutsch-Afrikanischen Energieforums. Seit 10 Jahren bietet der Afrika-Verein der Deutschen Wirtschaft mit dieser Veranstaltung Unternehmen, Politikern und der Wissenschaft aus Deutschland und Afrika eine Plattform.</p> </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-teaser-image-align"> <div class="field-label">Teaser Image Ausrichtung:&nbsp;</div> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Bild links ausrichten </div> </div> </div> <div class="field field-type-text field-field-global-body"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Zum diesjährigen Deutsch-Afrikanischen Energieforum treffen die über 400 Teilnehmer am 25. und 26. April 2016 in der Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1, in 20457 Hamburg zusammen. Es geht dabei u.a. um die Frage ob der afrikanische Energiemix erneuerbar oder konventionell wird. Das Gesamtprogramm und Informationen zur Anmeldung finden sich hier: <a href="http://www.energyafrica.de/">http://www.energyafrica.de/</a></p> </div> </div> </div> Erneuerbare Energien Internationales Unternehmen Wirtschaft Wed, 16 Mar 2016 08:17:17 +0000 5117 at https://www.wind-energie.de Ausbau der Windenergie in Brandenburg geht zurück – BWE erwartet künftig mehr Kontinuität auf niedrigerem Niveau https://www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/ausbau-der-windenergie-brandenburg-geht-zurueck-bwe-erwartet-kuenftig-mehr <div class="field field-type-text field-field-global-teaser"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> <p>Potsdam/Berlin. Pressemitteilung des BWE-Landesverbandes Berlin/Brandenburg. Der Ausbau der Windenergie in Brandenburg fand 2015 auf einem niedrigeren Niveau als im Vorjahr statt. Insgesamt wurden 2015 148 Anlagen mit einer <abbr title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie pro Zeiteinheit. Die Leistung wird in Watt angegeben. "><a class="glossary-term" href="/glossary/4#term274" title="Physikalische Größe für bereitgestellte oder genutzte Energie